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Intelligente Postfächer auf dem Mac

Smart Mailboxes

Lange Zeit habe ich auf meinen iOS-Geräten Mailbox benutzt, zuletzt bin ich davon jedoch abgerückt und zurück zu Apples Mail.app gewechselt, die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von der S/MIME-Unterstützung bis hin zu einigen Kleinigkeiten, die mir in Apples App besser gefallen.

Ich gebe jedoch zu, dass ich mich an die Sortierung von Mails in Mailbox durchaus gewöhnt habe und – da der Mac mittlerweile wieder mein Hauptrechner ist – diese dort weiterführen wollte. Aus diesem Grund habe ich mir über die Organisation meiner Mails Gedanken gemacht und mich entschieden, diese hier kurz zusammenzufassen:

Wichtig sind für meine Arbeit vor allem zwei Postfächer, die ich schnell im Blick haben muss, weil sich dort alle wichtigen Nachrichten finden. Grundlage dafür ist, dass alle Mails, die ich noch nicht bearbeitet habe, sich in meinem Posteingang befinden und je nach Status (Pending = Gelb, To Do = Rot) mit einer entsprechenden Flagge gekennzeichnet sind. Zwei intelligente Postfächer suchen sich dann mit entsprechenden Regeln aus allen Mails im Eingang die Nachrichten heraus, die entweder rot oder gelb markiert sind und zeigen diese im entsprechenden Eingang an, von wo aus sie dann schnell bearbeitet werden können.

Das System funktioniert in der Praxis gut und sehr zuverlässig, aktuell lässt es sich jedoch nur unter OS X einsetzen, weil iOS weder farbige Flaggen noch intelligente Eingänge unterstützt. Im Moment reicht mir die Umsetzung auf dem Mac, da dort bei mir die meiste Arbeit mit Mails stattfindet, ich hoffe jedoch auf eine Unterstützung in den nächsten iOS-Versionen, iOS 8 hat diese leider noch nicht an Bord.

Zwei Wischgesten auf der iPad-Tastatur

Zwei Wischgesten auf der iPad-Tastatur

Zwei – mir bisher unbekannte – Wischgesten auf der iPad-Tastatur, über die ich in den letzten Tagen gestolpert bin und die meinen Schreibfluss noch etwas flüssiger gestalten: Wischt man auf , und . nach oben, wird daraus ein Apostroph beziehungsweise ein Anführungszeichen. Beide Gesten sparen mir beim Tippen einige Sekunden, weil ich nicht immer in die Tastatur mit den Sonderzeichen wechseln muss.

Zeitzonen-Support im iOS-Kalender

Timezones

Etwas versteckt und nur in einem Support-Artikel dokumentiert bringt der iOS-Kalender eine Unterstützung für Zeitzonen mit, die bei Reisen in anderen Zeitzonen oder der Koordinierung von Terminen mit Personen in verschiedenen Teilen der Welt durchaus nützlich sein kann.

Um die Unterstützung für verschiedene Zeitzonen im Kalender zu aktivieren, muss in den Einstellungen unter Mail, Kontakte, Kalender der „Zeitzonen-Support“ aktiviert werden. Im Feld der Zeitzone dürfte automatisch die aktuelle Zeitzone des Geräts erscheinen, wenn nicht kann diese dort manuell gewählt werden. Nicht-ganztägige Events erhalten im Kalender dann ein zusätzliches Feld, in das die entsprechende Zeitzone eingetragen werden kann. Eine Feinheit: Hat man die automatische Zeitzonen-Einstellung am iPhone aktiviert, stellt sich auch die Kalender-Zeitzone automatisch um, bei einem Wechsel ist also keine manuelle Änderung notwendig.

Xtrail und Lightroom 4 für Fotos mit Geotag

Xtrail + Lightroom = Geotag

Mein Januarurlaub auf Lanzarote endete in vielen Fotos von der Spiegelreflex und ein paar Fotos vom iPhone. Während die iPhone-Fotos sich durch die mitgelieferten Geotags im Nachhinein noch sehr gut auf Karten anzeigen lassen, kommen die Bilder von der Spiegelreflex komplett ohne Geodaten von der Speicherkarte, für die spätere Auf- und Überarbeitung der Fotos etwas hinderlich. Dieses Problem löste ich in besagtem Urlaub mit zwei Geräten: Der Kamera, die die Fotos aufnimmt und dem iPhone, das meinen Weg durch Städte, Nationalparks und an Stränden aufzeichnete. Ergebnis dieses Experiments waren neben mehreren hundert Fotos ein paar MB gpx-Dateien, die sämtliche Bewegungen über die Insel enthalten.

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Das iPhone verbessert Urlaubsfotos

IPhone Fotoverbesserung

Seit iOS 5 hat das iPhone eine Funktion an Bord, die ich bisher nicht richtig wahrgenommen hatte: Die Bearbeitung von Bildern direkt in der Foto-App. Damit ist es möglich, das Bild zuzuschneiden, zu rotieren, rote Augen zu entfernen und vor allem eine automatische Verbesserung durchzuführen. Das Ergebnis dieser Aufbesserung kann sich durchaus sehen lassen. Die Korrektur besteht in weiten Teilen darin, Kontrast und Sättigung zu erhöhen, dadurch erhält das Bild aber immerhin deutlich kräftigere Farben.

Ein Problem hat Apple jedoch mit dem Export der Bilder. Um alle Änderungen flexibel zu speichern und rückgängig machen zu können, werden diese nicht direkt auf das Bild angewandt, sondern in einer separaten XMP-Datei gespeichert. Viele Fotoverwaltungsprogramme können aktuell jedoch nicht mit dieser XMP-Datei umgehen und zeigen nur das originale Bild ohne Bearbeitung an. Kompatibel sind aktuell nur Apple’s Fotoprogramme iPhoto und Aperture.

„CarrierEditor“ passt die Statusbar an

Direktlink

Das Video von Macmixing brachte mich auf „CarrierEditor„, eine Mac-Freeware, die ohne Jailbreak das Carrier-Logo in der iPhone- und iPad-Statusbar gegen eine PNG-Datei tauscht. Gewählt werden kann die neue Datei entweder aus einem mitgelieferten Fundus verschiedener Icons oder den eigenen Dateien vom lokalen Mac. Die Installation des neuen Carrier-Profils erfolgt über iTunes mit einem Alt-Klick auf den „Wiederherstellen“-Button des iPhones, danach ist das Logo installiert. Sollte es nicht direkt auftauchen, verhilft ein Neustart zum neuen Look.

CarrierEditor

Interessant finde ich die Anwendung vor allem, um das Carrier-Logo komplett vom iPhone zu verbannen. Statt einer neuen Grafik habe ich das transparente PNG aus der mitgelieferten Sammlung gewählt, damit zeigt das iPhone gar keinen Carrier-Namen mehr an.

Um die Änderung umzukehren liefert die App auch direkt das originale Carrier-Profil des gewählten Carriers mit, dass sich, wie die neue Version, in iTunes über einen Alt-Click auf „Wiederherstellen“ einspielen lässt und den Namen des Anbieters in die Statusbar zurückholt.

Unter OS X: Eigene Shortcuts für die schnelle Programmbedienung

Eigene Tastenkürzel OS X

Meinen Schreibprozess in Pages habe ich in den letzten Wochen zu optimieren versucht, um schneller bessere Ergebnisse zu erreichen. Einen großen Vorteil brachte mir dabei die Nutzung eigener Shortcuts, die Fußnoten und Links ohne den aufwändigen Umweg über die Menüleiste einfügt.

Zum Erstellen eines neuen Shortcuts, begibt man sich in die Systemeinstellungen zu Tastatur > Tastaturkurzbefehle und klickt dort auf das Plus. Anschließend wählt man das Programm aus, gibt den Namen des gewünschten Menüpunkts ein, der durch den Shortcut ausgelöst werden soll und tippt im letzten Feld die gewünschte Tastenkombination ein.

Der erstellte Tastaturkurzbefehl funktioniert dann in dem gewählten Programm problemlos. Man muss nur darauf achten, den korrekten Namen des Menüpunkts einzugeben, da dieser sonst nicht vom System erkannt wird und der Shortcut nicht funktioniert. Solltet ihr versuchen, einen Unterpunkt in einem Menü hinzuzufügen, reicht es aus, den Namen des Unterpunkts anzugeben, die Oberpunkte kann muss man weglassen.

Welchen Mac soll ich kaufen? Meine MacBook Pro-Entscheidung

Seit Samstag bin ich stolzer Besitzer eines MacBook Pro 13″. Natürlich habe ich nicht einfach so einen Computer gekauft, sondern vorher durch ein paar Fragen diese Entscheidung getroffen.

MacBook Pro I
Mobil oder Desktop?
Die erste Frage der Reihe, die der Entscheidung schon eine Grundrichtung verleiht und deren Antwort die Hälfte aller Macs direkt ausschließt. Nach langer Überlegung habe ich mich für einen mobilen Mac entschieden. Ich wollte einen Computer, den ich in die Schule mitnehmen kann um daran zu arbeiten und Vorträge damit zu halten, ich wollte einen Computer, den ich einfach überall nutzen kann. Natürlich kann man jetzt sagen, genau das wäre bei der iPhone-iPad-Kombination gegeben und genau das dachte ich auch, als ich mein iPad gekauft habe. Nach anderthalb Jahren ist mein iPad auch immer noch ein tolles Gerät, das ich gerne nutze, es stößt jedoch an vielen Stellen einfach an seine Grenzen. Es gibt zwei Gute HTML-Editoren (Textastic, 7,99€; Diet Coda, 17,99€), die jedoch beide auch Schwächen haben, ein gutes Programm, das Photoshop am Desktop nahekommt gibt es nicht, Photoshop Touch (8,99€) ist keine Alternative, um damit Webdesign oder UI-Elemente zu erstellen. Auch zur Organisation von Fotos gibt es keine ganz tolle Software. iPhoto ist nun zwar mobil verfügbar (4,49€), der Speicherplatz der iOS-Geräte ist jedoch so begrenzt, dass man sie in der kleinsten Version schon komplett leerräumen muss, um sämtliche Urlaubsfotos von der DSLR zu speichern. 

MacBook Pro III

Was mache ich an meinem Mac/ PC?
Damit geht es direkt weiter zur nächsten Frage: Was möchte man mit dem Mac machen? Sinnvoll ist es hier, sich eine Liste von Programmen zu machen, auf die man nur ungern verzichten würde und die aus dem aktuellen Worklflow nicht mehr wegzudenken sind. 
Bei mir waren das Folgende: 
  • Photoshop
  • Eine Foto-Organisationssoftware (vorher Lightroom)
  • Sublime Text 2
  • Videoschnittsoftware
Nachdem ich diese Liste für mich zusammengestellt hatte, waren die Anforderungen stark geschrumpft. Als Fotoverwaltungs-Software sollte für die Mac-Anfangszeit iPhoto zum Einsatz kommen, später dann Aperture oder wieder Lightroom. Photoshop könnte ich vielleicht sogar mit Pixelmator ersetzen, trotzdem wollte ich, dass die beiden Programme schnell und flüssig liefen. Sublime Text 2 brauche ich zum HTML- und CSS-Coden, an die Software hatte ich mich gewöhnt und sie war sowohl für Windows wie auch für Mac verfügbar, ich brauche mich also nicht umzustellen, die Hardware-Anforderungen liegen hier jedoch in einem ziemlich niedrigen Bereich. Für den Videoschnitt brauche ich (zurzeit) kein besonders professionelles Programm, bei mir besteht die Nachbearbeitung der Videos hauptsächlich aus dem Trimmen und Zusammenfügen der Clips. iMovie dürfte für meine Zwecke also ausreichen, ist kostenlos bei jedem neuen Mac dabei und dürfte auch von der Performance gut mit allen Mac-Modellen zusammenarbeiten. Fest stand für mich damit, dass ich keinen High-End Mac brauchte, da auch die günstigeren Modelle genug Power für die nötigen Aufgaben hatten. 

Festplattenspeicher:
Der nächste Punkt, der bedacht werden sollte ist die Frage nach der Festplatte. Nach den vorigen Fragen standen bei mir nur noch das 13″ MacBook Pro und das 13″ MacBook Air zur Auswahl. Vom Preis her sind beide Modelle identisch, dort würde die Wahl also keinen Unterschied machen. Das MacBook Pro kommt von Haus aus mit einer 500 GB Festplatte, das MacBook Air mit 128 GB. Auf meiner internen Festplatte lagern vor allem Fotos und Videos und ein bisschen Musik. Das Problem bei dem MacBook Air wäre also, dass ich nicht mal alle meine Fotos, die ich gerne auf der internen Platte habe, nicht draufbekommen würde, von Videos und Musik ganz zu schweigen. Da Apple für das 13″ MacBook Air auch keine Möglichkeit bietet, gegen Aufpreis die SSD zu vergrößern, ist das Modell aus der Auswahl ausgeschieden. Eine SSD wäre zwar eine tolle Sache gewesen, die sich in der Geschwindigkeit wahrscheinlich durchaus bemerkbar gemacht hätte, der Aufpreis für eine 512 GB SSD in meinem MacBook Pro hätte jedoch 1000€ betragen und ich hätte es bei Apple direkt kaufen müssen, was zusätzlich 150€ mehr gewesen wären, alles in allem also keine Alternative. Vielleicht schaue ich mir in den nächsten Jahren mal eine Hybrid-Lösung auf Basis des hardwrk-Kits an.

MacBook Pro IV


Preis:
Ist die Entscheidung bis hierhin nicht schon gefallen, spielt natürlich auch der Preis eine große Rolle. Wieviel ist man bereit zu bezahlen? Natürlich muss man sich bewusst sein, dass schnellere, bessere  Komponenten immer  Geld kosten, diese aber auch Platz brauchen. Es ist also nachvollziehbar, dass das MacBook Air nicht so schnell ist, wie das MacBook Pro. 

Abschluss:
Damit fiel die finale Entscheidung auf das MacBook Pro. Für rund 1100€ bei Amazon war die Entscheidung vertretbar und deutlich günstiger als das Retina-Modell. Das Geld war es mir aber auch durchaus wert, ich hoffe, den Computer die nächsten vier bis fünf Jahre, wenn möglich sogar noch mehr, verwenden zu können. 

Solltet ihr also demnächst, genauso wie ich, vor der Entscheidung stehen, welchen Mac ihr kaufen soll, könnten euch die Fragen oben weiterhelfen. Vor allem der Punkt mit der Software fiel mir anfangs schwer. Hier muss man ganz genau überlegen, auf welche Programme man locker verzichten kann, und welche aus dem alltäglichen Workflow nicht mehr wegzudenken sind. Hat man dabei Software, bei der man sich nicht sicher ist, wie dringend man sie wirklich braucht ist die beste Möglichkeit, deren Wert und Einsatzhäufigkeit zu testen, dass man versucht, sie eine Woche nicht zu öffnen, oder sie ganz installiert, bis man merkt, dass man sie doch braucht oder dann feststellt, dass sie aus dem Alltag wegzudenken ist.

Langes Halten: Der Tipp für den schnelleren Alltagseinsatz der Mail-App

Zwei kleine Tipps für den Alltagseinsatz von Apples iOS Mail-App: Möchte man alle vorhandenen Entwürfe einsehen und schnell weitertippen oder absenden, hält man einfach länger auf den Button für die neue Mail gedrückt, es erscheint ein Fenster, dass sowohl das Schreiben einer neuen Mail zulässt, wie auch die aktuellen Entwürfe anzeigt, ein Tipp darauf öffnet die Mail.

Ein ähnlicher Trick lässt sich auch beim Löschen/ Archivieren anwenden. Nutzt man zum Beispiel einen korrekt eingerichteten Gmail-Account erscheint in der unteren Leiste nur ein Button zum Löschen oder Archivieren der Mails. Möchte man trotz des standardmäßigen Archivieren-Buttons eine bestimmte Mail jedoch lieber löschen, hält man auch hier einfach länger auf den Button gedrückt und erhält ein Menü, in dem eine Mail entweder gelöscht oder archiviert werden kann.