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News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

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Kavaj Dallas für das iPhone 6

Dallas IMit jedem Kauf eines neuen iPhones stellt sich mir die gleiche Frage: Kaufe ich eine Hülle? Wenn ja, welche Hülle will ich? Das iPhone 6 ist mein drittes iPhone, bisher hatte ich fast ausschließlich Hüllen, die nur die Rückseite bedeckt haben. Mit dem neuen iPhone wollte ich dann jedoch auch eine neue Hülle ausprobieren und habe mich für Dallas von Kavaj entschieden. Die Marke dürfte dem ein oder andere Leser bekannt sein, bereits 2012 habe ich über die iPad-Hülle mit dem Namen Hamburg geschrieben. Mit dieser Hülle war ich damals sehr zufrieden, entsprechend hoch waren auch die Erwartungen an die neue iPhone-Hülle. Preislich erschien mir die Hülle mit 30€ noch im Rahmen, trotzdem gehört sie nicht zu den ganz günstigen Hüllen, einen gewissen Anspruch an die Qualität hatte ich entsprechend.

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Mein iPhone-Homescreen – 2014

iPhone-Homescreen 2014Den zweiten Teil des App-Rückblicks auf 2014 bestreitet in diesem Jahr mein iPhone, im Gegensatz zum Mac habe ich mobil meine App-Taktik nicht geändert, die alte Ordnung hat sich im letzten Jahr bewährt, die zwei zusätzlichen Reihen auf dem iPhone 6 haben mir bei der Gestaltung geholfen. Ich habe auf meiner ersten Homescreen-Seite weiterhin nur Icons. Alle Apps, die es nicht unter die wichtigsten 28 geschafft haben, finden sich auf der zweiten Seite in Ordnern und bleiben an dieser Stelle unerwähnt. Auf die wichtigsten Extensions, sowohl im Notification Center als auch im Action Sheet, gehe ich in einem separaten Artikel ein, dieser befasst sich dann sowohl mit dem iPhone als auch mit dem iPad.

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Typed – Der angenehme Markdown-Editor für den Mac

Typed Mac

Alle Artikel dieses Blogs entstehen im ersten Schritt als Markdown-Datei und werden dann – nach einem unterschiedlich ausgeprägten Prozess der Überarbeitung – dem Blog zugeführt. Aus diesem Grund war ich sehr erfreut, als die Jungs von Realmac Software mich vor einigen Wochen zum Beta-Test ihrer Mac-App Typed einluden. Seit gut vier Wochen laufen nun alle Artikel, die vom Mac auf den Blog wandern, durch Typed, insgesamt habe ich in dem Editor inzwischen bereits über 5000 Wörter getippt. Nicht zuletzt deswegen notiere ich heute, zum offiziellen Launch der App, einige Gedanken.

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Der Triggertrap-Dongle und die iOS-App in Version 3

Triggertrap V3

Bereits vor fast zwei Jahren habe ich über den Triggertrap und die dazugehörige iOS-App geschrieben, vor einigen Wochen erreichte mich per Post die dritte Version des Dongles, die zusammen mit Version 3.0 der App wieder eine Erwähnung an dieser Stelle wert ist.

Der Dongle in dritten Version

Das entsprechende Paket mit dem neuen Dongle lag zuerst einige Wochen verpackt im Regal, weil die entsprechende Zeit von neuen iPhones und iPads bestimmt war und eine Berichterstattung aus diesen Gründen verschoben wurde. Neben der neuen Verpackung, die ich in dieser Zeit ausführlich studiert habe, hat jedoch auch der Dongle selber eine neue, etwas kompaktere Form erhalten. Andere Änderungen ließen sich in meinen Tests nicht feststellen, möglicherweise löst die neue Version etwas schneller aus, vielleicht habe ich mich bei dieser Feststellung auch einfach von dem neu und toll-Gefühl täuschen lassen.

iOS-App 3.0

Die größeren Neuerungen finden sich in der Triggertrap-App für iOS. Die App ist für sämtliche Display-Größen angepasst und läuft seit dem letzten Update auch nativ auf dem iPad. Dort lässt sich über die linke Spalte der Auslöse-Modus auswählen, im großen rechten Fenster können dann nötige Einstellungen vorgenommen und die Aufnahme gestartet werden. Außerdem rotiert die App in der neuen Version auch mit, wenn man das iPhone kopfüber nutzt, was für manch abenteuerliche Befestigungen am Stativ hilfreich sein kann. Weitere Funktionen wie den Sonnenrechner und Wifi-Auslösung versprechen die Entwickler für zukünftige Versionen, weil man damit für den aktuellen Release nicht mehr rechtzeitig fertig geworden sei.

Triggertrap Vergleich

Auch Version 3 des Triggertraps ist für viele Situationen eine tolle Ergänzung zu der Kamera, die Verbindung zwischen Kamera und iPhone funktioniert zuverlässig und bietet zusätzliche Funktionen, die das ein oder andere besondere Foto ermöglichen. Die Anpassung für das iPad-Interface ist interessant, weil der größere Bildschirm deutlich mehr Möglichkeiten zur Einstellung bietet, weitere tolle Funktionen in der kostenlosen iOS-App folgen.

Der neue Dongle ist kompakter, bietet abgesehen davon aber kaum neue Funktionen, ist also kein Zwangsupdate, da die neue iOS-App auch mit dem alten Dongle kompatibel ist. Hat man noch keinen Triggertrap, sollte man zur neuen Version greifen, ohne Kamera-Kabel bietet Amazon diese für 26,99€ an, die Kabel-Versionen kosten rund 33€ und finden sich über entsprechenden Suchanfragen, hierbei muss jedoch auf den passenden Anschluss für die eigene Kamera geachtet werden.

Ausgedruckt und ausprobiert: Zwei iPhone 6-Modelle

Header

Die neuen iPhones sind so nah, man kann ihren Atem förmlich riechen. In zwei Tagen wissen wir offiziell, welche Geräte uns im nächsten Jahr auf Schritt und Tritt begleiten werden, entsprechende Gerüchte lesen wir seit Monaten. Das Ergebnis dieser Gerüchte sind zwei iPhones mit 4,7″ und 5,5″ und einem flacheren Gehäuse. Unklarheiten gibt es eigentlich nur noch bei der Frage nach dem Innenleben der Geräte, deswegen habe ich mich entschieden, einen ersten Blick auf das Gehäuse und das Aussehen zu werfen. Grundlage dieser Betrachtung sind zwei Modelle, die ich mit einem 3D-Drucker gedruckt habe, entsprechende Vorlage waren diese 3D-Skizzen.

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Mit dem iPhone unterwegs, Teil 2: Der Kenu Airframe+

Airframe+ I

Wie erwähnt war der Bericht über den Finn der Auftakt zu einer Serie über iPhone-Zubehör und -Apps, die sich ideal für Reisen und Aufenthalte außerhalb der eigenen vier Wände eignen. Den zweiten Teil der Serie bildet wieder eine Halterung für Apples Mobiltelefon, der Airframe+ von Kenu befestigt das iPhone jedoch nicht am Fahrrad sondern im Auto und deckt damit einen zweiten Bereich ab, in dem die passive Nutzung des Handys durchaus sinnvoll sein kann.

Positive Berichte über den Airframe gab es seit einigen Jahren, deswegen stand dieses Zubehör-Teil für mich definitiv auf der Liste der Produkte, die ich gerne testen würde. Trotz der variablen Größe der ersten Version hatte ich Bedenken, dass diese mit neuen iPhone-Versionen nicht kompatibel sein könnten, was sich bei Gerüchten um Geräte mit bis zu 5,5″ durchaus bestätigt. Auch bei Kenu ist der Trend zu größeren Geräten jedoch nicht unbemerkt geblieben, im Sommer stellte Kenu deswegen den Airframe+ vor, der sich um Geräte mit bis zu 6″-Bildschirmen kümmert und so auch für die nächsten iPhone-Generationen gerüstet sein sollte.

Airframe+ II

Der Airframe bringt zwei große Vorteile mit sich, die bei anderen Halterungen für Autos nicht immer gegeben sind: Einerseits ist die Montage problemlos in fast allen Autos möglich und die Nutzung beschränkt sich nicht auf ein bestimmtes Handy-Modell sondern kann mit allen Smartphones bis zu 6″ genutzt werden.

Mit der Beschreibung der eigentlichen Halterung, die den Airframe mit den Lüftungslamellen des Autos verbindet habe ich meine Probleme, in wenigen Worten zusammengefasst befinden sich auf der Rückseite des Airframes vier Knubbel, die sich um die Lamellen der Lüftung schließen und so ein verrutschen oder herunterfallen des Airframes verhindern. Das System ist durchdacht und funktioniert in meinen Tests sehr gut, wenn die Halterung einmal vernünftig befestigt ist. Wichtig dabei ist, die Knubbel nicht zwischen die Lamellen geschoben werden, sondern die Lamellen richtig umschließen, da die Halterung sonst nicht ideal befestigt ist und leicht verrutschen kann.

Ein weiterer Vorteil der Knubbel-Befestigung ist, dass der Airframe rückstandslos zu entfernen ist und nicht, wie eine Saugnapfhalterung, komische Flecken an der Windschutzscheibe hinterlässt, ein Einsatz in Mietwagen ist also problemlos und ohne nachfolgende Grundreinigung möglich.

Das zweite Merkmal des Airframes ist die Universalität im Bezug auf die verwendbaren Geräte. Das Einspannen des Geräts erfolgt, indem man es gegen die rechte Seite der Halterung drückt und sie damit auseinanderzieht, bis das Gerät hineinpasst. Auch diese Montage erfolgte in meinen Tests problemlos, teilweise fühlte sich das Handy jedoch ein klein wenig locker an, als es in der Halterung war, was dazu geführt hat, dass es nicht ideal zu benutzen war.

Ein Problem, dass ich bei der Nutzung des Airframes bemerkt habe, ist die Tiefe der Halterung. Die Klammern, die das Handy außen umschließen sind 0,7 inch (1.8cm) lang, selbst das iPhone 4s jedoch nur 9,3mm tief, was dazu führt, dass diese nach vorne deutlich über das Display überstehen und das Antippen von Elemente am äußeren Bildschirmrand (zum Beispiel die Leiste zum schnellen Springen zwischen Buchstaben im Adressbuch) auf Höhe der Klammern stark erschweren. Der Grund dafür liegt darin, dass der Airframe auch Smartphones mit Hüllen aufnehmen kann und deswegen die Tiefe benötigt; ich persönlich nutze mein iPhone jedoch in den meisten Fällen ohne Hülle und fand diesen Aspekt deshalb etwas störend.

Trotz zweier kleiner Probleme fällt das Fazit über den Airframe+ positiv aus. 30$ (zuzüglich Versand) für die Plus-Version finde ich fair, wenn man sich die Vorteile des Airframes anschaut. Vor allem die universellen Einsatzmöglichkeiten finde ich extrem positiv, der Kauf einer neuen Halterung mit jeder neuen iPhone-Generation fällt damit weg und auch für neue Autos braucht man keine neue Halterung.

Mit dem iPhone unterwegs, Teil 1: Der Finn

Finn II

Die Zahl der Pakete, die hier in der „Redaktion“ eintrifft, ist in den letzten Wochen enorm gestiegen, in vielen Fällen passen Zusendungen verschiedener Hersteller in einen Themenbereich, weswegen ich mich dazu entschieden habe, thematisch passende Zubehörteile entweder in einem Artikel oder in einer Serie abzuarbeiten. Den Anfang einer längeren Review-Reihe, teils nur Text und Fotos, teils mit Video, macht der Finn, eine Fahrradhalterung für das iPhone.

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Die WM 2014 in Apps

WM 2014 Apps

In zwei Tagen startet in Sao Paulo mit der Begegnung Brasilien gegen Kroatien die Fußball-Weltmeisterschaft 2014, auch die weniger großen Fußballfans werden dann für gut einen Monat zumindest Ergebnisse verfolgen wollen. Wie auch zur EM 2012 habe ich einige Apps aus dem Store geladen und getestet, eine Auswahl dieser gibt es nun hier:

2014 Live App Rio, (kostenlos): Zum Einstieg gleich eine App, die wohl eher als Einwechselkandidat für die Verlängerung geeignet ist: Die Social TV-App von Couchfunk macht eine Sache gut: Sie funktioniert immer als aktueller Spielplan, der direkt beim Öffnen sichtbar ist, nur deswegen findet sie hier überhaupt eine Erwähnung. Bereits im dritten Tab der Navigationsbar beginnen jedoch die großen Fehler der App: Sie legt als Lieblingsteam automatisch Deutschland fest und erlaubt auch nach viel gutem Zureden keine Änderung. Höchstens mittelmäßig interessant sind auch die sozialen Feeds im Live-Ticker, die sich die App aus dem eigenen Netzwerk und Twitter ausleiht und die dann zu qualitativ hochwertigen Einblendungen nach dem Vorbild Ich bin für Deutschland bei dem Spiel Deutschland gegen Ghana führen und kaum mehr Sinn als Pixel füllen haben. Interessant finde ich, dass die Entwickler ein solch hohes Bild von ihrer App haben müssen, dass sie sogar ein WM 2014 Pur-Paket anbieten, das für 1,79€ die Werbung (3 Banner) aus der App entfernt.

kicker, (kostenlos): Eine spezielle WM-App bietet der kicker nicht an, die offizielle App ist aber immer eine Empfehlung und funktioniert fast so solide wie Per Mertesacker. Dadurch, dass die App nicht speziell für die WM angepasst wurde, ist die Auswahl der WM-Sektion immer mit etwas Aufwand verbunden (Menü öffnen, scrollen, tippen), während des Turniers sollten die aktuellen Spiele – und natürlich das nächste Spiel der deutschen Mannschaft, so viel Verbundenheit muss sein – jedoch immer auf der vordersten Seite zu finden sein. Neben Ergebnissen und einem Live-Ticker bietet der kicker gewohnt gute Berichterstattung, die auch Hintergründe abdeckt und bereits vor dem Spiel beginnt. Vor allem kann der kicker aber auf eine riesige Datenbank mit Hintergrundinformationen zurückgreifen und bietet so zusätzliche Informationen zu Spielern, Trainern und den Mannschaften, die sonst kaum eine App im Testfeld anzubieten hat.

Sportschau FIFA WM, (kostenlos): Eine sehr gute Vorbereitung absolbierte die ARD mit der WM-App der Sportschau, es bleibt jedoch spannend, ob man die Leistungen auch während des Turniers so abrufen kann. Die Universal-App präsentiert sich in einem – weitgehend – hübschen Interface und präsentiert alle wichtigen Informationen direkt auf der Startseite. Interessant ist vor allem, dass die App sich auch um die Versorgung mit Videos kümmert und zu allen Spielen, die in der ARD übertragen werden, einen Live-Stream mit verschiedenen Kamera-Perspektiven anbietet, die vom Nutzer während des Spiels direkt in der App gewählt werden können. Etwas traurig kommt die Sidebar daher, über die die Navigation in der App erfolgt. Die Animation, mit der diese eingeblendet wird, ist langsam und insgesamt wirkt das Menü für die einfache Navigation – und mehr wird darin nicht geboten – zu klobig, eine einfachere Version hätte es an dieser Stelle auch getan.

FIFA WM, (kostenlos): Überraschend trickreich und vor allem mit Heimvorteil spielt die offizielle FIFA-App auf, die durch ein cleveres Interface überzeugen kann. Direkt beim Start bittet sie um die Auswahl eines Favoriten an, der dann durch das Turnier begleitet werden kann und zu dem die App Push-Nachrichten versendet, die Anzahl dieser kann je nach persönlichen Wünschen eingestellt werden. Die Sidebar funktioniert überraschenderweise wie in der Sportschau-App, wobei die ganze Präsentation bei der FIFA souveräner und besser platziert wirkt. Im Hauptbildschirm wischt man sich durch einzelne Kategorien, vor allem die News beinhalten immer tagesaktuelle und sehr lesenswerte Hintergrundberichte zu den Spielen und den Teams. Sehr sinnvoll integriert ist auch der Spielplan, der sich per Wischgeste vom unteren Rand aufrufen lässt und – in Tage gegliedert – die Spiele präsentiert. Auch an Hintergrundinformationen hat die FIFA nicht gespart, so lässt sich in der App unter anderem auch die aktuelle Weltrangliste aufrufen und als Grundlage für familiäre Tippspiele nutzen.

iStopmotion 3.6 im Test

IStopMotion II

Stop-Motion-Filme haben ihren eigenen Reiz und einen ganz besonderen Charme. Zur Erstellung gibt es mehrere Möglichkeiten, sowohl am Mac als auch am iPad ist die Software meiner Wahl iStopmotion von Boinx Software.

Das Interface von iStopmotion ist auf iPad und Mac nahezu identisch und einfach zu bedienen. Im Mittelpunkt steht das große Vorschaubild, für das es drei Darstellungsoptionen gibt: Einmal kann das aktuelle Bild von der Kamera angezeigt werden, dann kann der letzte aufgenommene Frame gezeigt werden, als dritte Option gibt es eine Überlagerung des letzten Frames mit dem aktuellen Bild der Kamera. Die dritte Option ist besonders nützlich, wenn man einen Stop-Motion-Film erstellt und die Figuren mit der Hand bewegt, weil dann der Unterschied zum letzten Frame besonders gut sichtbar wird und sehr leicht und anschaulich korrigiert werden kann. Mit Version 3.6 bringt iStopmotion einen Live-View-Modus für unterstützte Kameras mit, der das Bild der Kamera ohne Latenz direkt am Bildschirm anzeigen kann, wenn diese per USB mit dem Mac verbunden ist.

Auch für die Aufnahmen eines neuen Frames gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Am einfachsten dürfte das manuelle Auslösen der Kamera aus der Software sein. Diese nimmt dann ein Foto und fügt es der aktuellen Timeline hinzu. iStopmotion bietet aber auch eine Option für Timelapse-Aufnahmen, die dann in einem gewünschten Abstand immer wieder ein Foto macht und so automatisch einen Film erstellt, der anschließend exportiert werden kann.

IStopMotion I

Die App erlaubt jedoch nicht nur die Erstellung von normalen Filmen, im Editor gibt es auch die Möglichkeit, dem aktuellen Clip Effekte hinzuzufügen und Tonwerte, Helligkeit, etc. zu korrigieren und den eigenen Wünschen anzupassen. Interessant ist vor allem die Tilt Shift-Option, die bei Zeitraffer-Bildern für einen ganz besonderen Miniatur-Look sorgt und diese deutlich interessanter erscheinen lässt, als gelungenes Beispiel dafür lässt sich Little Big Berlin anführen.

Möchte man mit iStopmotion tiefer in die Welt der Stop-Motion-Filme eintauchen und die eigenen Hauptdarsteller ohne großen Aufwand in neue Welten versetzen, kann die App auf Wunsch ein Keying durchführen und den grünen Hintergrund mit einem eigenen Bild oder Video ersetzen, das dann die neue Umgebung der Figuren darstellt und noch interessantere Effekte erzeugt.

IStopMotion Remote

Interessant ist auch das Zusammenspiel von iPhone und iPad oder Mac in iStopmotion. Da mit Sicherheit nicht alle Personen, die gerne Stop-Motion-Filme produzieren möchten, eine DSLR zuhause haben und man nur sehr ungern auf die FaceTime-Kamera des Macs zurückgreifen will, bietet iStopmotion die Möglichkeit, iPhone oder iPad mit der iStopmotion Remote-App als Kamera zu benutzen, die Verbindung erfolgt dabei über das lokale Netzwerk, in dem beide Geräte angemeldet sein müssen. Die Steuerung der Remote-Kamera kann komplett über iStopmotion am Mac oder iPad erfolgen, dort können sogar Einstellungen wie Fokus und Helligkeit angepasst werden, die dann Over-The-Air an das iPhone übertragen und angewandt werden.

Um mit iStopmotion und allen Funktionen vertraut zu werden, benötigt es mehr als ein paar Minuten, nichtsdestotrotz ist der erste Film in wenigen Minuten erstellt und exportiert. Die Mac-Version (44,99€) bietet zwar deutlich mehr Optionen und Funktionen als das iPad-Pendant (8,99€), trotzdem kann auch die mobile Version einen guten Stop-Motion-Film erstellen und speichern, beide arbeiten problemlos mit der kostenlosen Remote-App für iPhone und iPad zusammen.