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Bivy – Der erste iOS-Client für das Tent-Protokoll

Bivy Profil-Ansicht

Nachdem Twitter aufgefallen ist, dass man in den vergangenen Monaten quasi alles falsch gemacht hat, was möglich war, ist das Archiv aller Tweets zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung, solange die API-Beschränkung für Dritt-Apps weiterhin besteht, bin ich jedoch auf der Suche nach einer würdigen Alternative. App.net kam dabei für mich erstmal nicht in Frage, der Dienst ist Twitter zwar sehr ähnlich und freut sich über steigende Nutzerzahlen, für ein soziales Netzwerk zu zahlen, entsprach jedoch nicht meinen Erwartungen und meinen Interessen. Durch einen Blogpost von John Gruber fiel mein Blick auf Tent.io. Hauptunterschied zu Twitter ist, dass es sich dabei um ein Protokoll und nicht um komplettes Netzwerk handelt, es also möglich ist, einen eigenen Server zu betreiben, der dann die eigenen Daten speichert, auch die Nutzung einer eigenen Domain ist dadurch möglich. Das gesamte Prinzip will ich hier nicht erläutern, die Entwickler haben dazu eine Seite mit einer sehr guten Erklärung veröffentlicht. Bisher war die Nutzung eines Tent-Accounts unter iOS noch großes ein Problem, eine native App war nicht vorhanden und die Webapp funktionierte im Mobile Safari eher weniger toll. Mit der Veröffentlichung von Bivy hat sich das nun geändert, die App habe ich mir etwas genauer angesehen.

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Pinterest erscheint in schicker iPad-App

Das soziale Netzwerk Pinterest fand zum letzten Mal hier Erwähnung, als Apple angeblich am Kauf des Konkurrenten „The Fancyinteressiert war. Nach gut einer Woche macht die Seite erneut Schlagzeilen, diesmal mit Veröffentlichung der iPad-App. Und an dieser Stelle muss man den Machern gratulieren, die App ist extrem gut gelungen. Nach der ersten Anmeldung präsentiert sie in einer sehr flexiblen Gitteransicht Pins aus den abonnierten Boards inklusive der neusten Kommentare und Informationen zu der Person, die den Beitrag gepinnt hat.

Den Blick in Pinterest wage ich alle paar Tage, auf der Suche nach neuen (Design-)Inspirationen und Ideen, darauf sind natürlich auch meine Abos ausgerichtet. Gut gefällt mir an der iPad-App die intuitive Integration von Gesten, die man bereits aus anderen Apps wie den systemeigenen „Fotos“ kennt. So lassen sich Pins durch Pinch-Gesten aufrufen und in groß ein- bzw. dann wieder ausblenden. Auch das schlichte Design, das bereits von der iPhone-App bekannt ist, macht einiges her.

Für den Fall, dass ihr Pinterest in Zukunft auf eurem iPhone/ iPad aktiv nutzen wollt, solltet ihr euch diese Anleitung zum Pin it-Bookmarklet mal anschauen um entdeckte Bilder direkt aus Safari auf eure Boards pinnen zu können.

 

WhatsApp fliegt vorübergehend aus dem AppStore

Im Zusammenhang mit iOS 5 und iMessage dürfte der Dienst WhatsApp ein bisschen in Vergessenheit geraten sein. Zumindest ich nutze zum Texten lieber Apples eingebaute Nachrichten-App, die iMessages bei fehlgeschlagener Zustellung auch als SMS versenden kann. Trotzdem hielt WhatsApp sich immer noch wacker in den Verkaufscharts des AppStores, was nicht wenig an den Clients für alle möglichen mobilen Betriebssysteme liegen mag. Seit gestern ist die App jedoch nicht mehr in Apples AppStore verfügbar, sie wurde von Apple des Platzes verwiesen. Eine offizielle Aussage mit Begründung gibt es leider noch nicht. Per Twitter meldeten sich dann im Laufe des Tages die Entwickler zu Wort, die versprachen, ein Update zu veröffentlichen und damit den Store wieder zu erreichen.

Auf das Ergebnis dieses Update-Prozesses dürfen wir durchaus gespannt sein. Für alle, die die App aktuell jedoch schon benutzen, stellt der Schwund kein Problem dar, die Server laufen und nehmen fröhlich neue Nachrichten, Bilder, Videos, etc. an.

 

[iOS-App] Verbs IM

Instant Messenger sind auf dem iPhone vorhanden wie Heu auf einem Bauernhof, man braucht ja nur mal in die Soziale Netzwerke-Ketgorie zu schauen. Als gute Kandidaten haben sich unter anderem IM+ und Bejive entabliert. Gestern hat der gute Client Verbs (Link) ein Update auf Version 1.1 erhalten. Nun wird auch das Facebook-Chat-Protokoll unterstützt.

Die App kostet 79 Cent, für 3,99€ kann jedoch noch eine Pro-Version hinzugekauft werden, die dann untere anderem Push-Benachrichtigungen bei neuen Nachrichten bietet. Die App unterstützt als Dienste Google Talk, AIM, MobileMe und (neu) den Facebook-Chat. Einzelne Unterhaltungen werden in verschiedenen Tabs dargestellt, ein Wechsel ist schnell und unkompliziert möglich.