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News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

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MarsEdit, oder: Wie ich blogge

Marsedit Benachrichtigung

Ich fange schon wieder an und schreibe über meinen Workflow, mit dem hier auf dem Blog Artikel entstehen. Hintergrund dafür ist, dass sich seit Erwerb meines MacBooks einiges getan hat. Statt wie vorher über das iPad, entstehen Artikel seitdem nahezu ausschließlich über das MacBook und MarsEdit. Die Änderungen, die für mich hinter diesem Umstieg stehen, waren nicht klein, immerhin musste ich mich wieder in eine komplett neue App einarbeiten, im Nachhinein kann ich jedoch sagen, dass ich den Schritt nicht bereue, MarsEdit ist einfach nur großartig.

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Napkin: Die Mac-App für Bilder mit zusätzlichen Informationen

Napkin II

Für die Berichte auf dem hiesigen Blog sind Screenshots von iOS- und Mac-Applikationen ein essentieller Bestandteil. Um diese Screenshots jedoch mit mehr Informationen und zusätzlichen Details versehen zu können, nutze ich auf dem Mac seit ein paar Wochen Napkin. Alle Screenshots, die für Berichte Anmerkungen oder kleine Änderungen benötigen, wandern vor dem Upload einmal durch Napkin (App Store; 35,99€), werden dort mit Informationen angereichert und dann als PNG auf den Blog geladen.

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Drei Cydia-Apps für ein besseres iPhone: TypeStatus, NCSettings und Flusterless

Meine Jailbreak-Entscheidung hatte ich mit AirFloat zwar schon vor ein paar Wochen, für mich, ausreichend begründet, in den letzten Tagen hat sich der Entschluss aber mit ein paar weiteren Cydia-Apps noch bestärkt, die ich hier gerne kurz erwähnen möchte.

TypeStatus

TypeStatus: iMessage wird für mich immer mehr zum Hauptkommunikationsmedium mit Freunden und Bekannten. Während die Messages-App auf dem Mac eine relativ gute Möglichkeit gefunden hat, um dem Nutzer anzuzeigen, wenn ein Konversationspartner gerade eine Nachricht tippt, scheitert iOS daran, wenn man sich nicht gerade im entsprechenden Chat-Verlauf befindet. Der Sinn von TypeStatus ist es, der Statusbar des iPhones ein kleines Symbol hinzuzufügen, das anzeigt, wenn ein Chatpartner gerade eine Nachricht tippt. Nicht unbedingt eine große Erweiterung des Systems, aber in manchen Fällen ganz sinnvoll zu sehen, dass ein Chatpartner gerade schreibt.

NCSettings

NCSettings: SBSettings ist out. Bei mir ist die altbekannte Cydia-Erweiterung zwar noch installiert, aufgrund der komplizierten und nicht besonders schicken Anbindung an das Notification Center gibt es für mich jetzt jedoch eine gute Alternative: NCSettings. Die kostenlose Cydia-App klemmt sich in die Benachtichtungszentrale des iPhones und schaltet von dort alle Funkverbindungen und alle erdenkliche Einstellungen an, aus und um. Besonders gut gefällt mir dabei das Design und die durchdachte Bedienung. Per Wischgesten wechselt man zwischen den einzelnen Einstellungsseiten, ein Tipp auf eines der Symbole löst eine Aktion aus oder öffnet ein neues Fenster mit verschiedenen Optionen. Einstellbar ist die Platzierung der verschiedenen Einstellungen in den Systemsettings des iPhones, abschalten oder verbergen lassen sich die einzelnen Widgets leider nicht.

Flusterless

Flusterless: Apples „Do not disturb“ halte ich nach wie vor für eine tolle Idee, die leider nicht gut platziert ist und deren Umsetzung leider kurz vor der Abfahrt nach „sehr gut“ einen Platten hatte. In anderen Worten: Die Funktion ist großartig, leider nutz(t)e ich sie nie, weil der Schalter sich irgendwo in den Einstellungen versteckt und deswegen nicht gut zu erreichen ist. Mit FLusterless ändert sich das. Die Cydia-App fügt dem Lockscreen einen kleinen Slider hinzu, über den sich innerhalb einer Sekunde und mit nur einer Fingerbewegung „Nicht stören“ aktivieren und deaktivieren lässt. Einstellungen gibt es dazu keine, der Slider ist da und funktioniert, mehr braucht es nicht.

Audiobook Builder macht gute Hörbücher

Audiobook Builder

In Zeiten von Podcasts und Youtube gibt es immer noch ein „altes“ Medium, das ich auf langen Autofahrten und an gemütlichen Nachmittagen nicht missen möchte: Hörbücher. Vor allem im Auto gibt es immer wieder Situationen, in denen die Mitreisenden nicht zur Zielgruppe der Technik-Podcasts gehören, die ich konsumiere. Um jedoch auf dem Weg in den Urlaub keinen Extra-Koffer für Hörbücher mitschleppen zu müssen, bin ich vor Jahren dazu übergegangen, Hörbücher zu digitalisieren und auf dem MP3-Player und dann später iPod und iPhone zu transportieren. Der Umstieg auf den Mac stellte mich dabei (mal wieder) vor die Software-Frage. Die Entscheidung fiel (ohne Konkurrenz-Produkte getestet zu haben) auf Audiobook Builder.

Die 4,49€-Applikation, die sich praktischerweise direkt aus dem Mac App Store beziehen lässt, nimmt sowohl Dateien als auch CDs entgegen und erstellt daraus ohne Murren und Knurren Hörbücher in guter Qualität. Als Ausgabe erstellt die App eine M4B-Datei, das iTunes-Hörbuch-Format, versieht diese nach Eingabe auch direkt noch mit Metadaten aller Art, die die Sortierung in iTunes und auf dem iPhone deutlich erleichtern und fügt auf Wunsch ein Cover hinzu. Auch toll: Die App unterstützt iTunes-Kapitelmarken für Hörbücher und schreibt diese auf Wunsch mit in die Datei. Ausgewählt werden kann hier beim Import mehrerer CDs noch, ob ein Kapitel für jeden neuen Abschnitt (Track) auf der CD erstellt werden soll, oder nur für jede CD ein Kapitel. Obwohl die Erstellung eines Hörbuchs relativ lange dauert, macht die App einen extrem guten Job und arbeitet sehr zuverlässig.

Xtrail und Lightroom 4 für Fotos mit Geotag

Xtrail + Lightroom = Geotag

Mein Januarurlaub auf Lanzarote endete in vielen Fotos von der Spiegelreflex und ein paar Fotos vom iPhone. Während die iPhone-Fotos sich durch die mitgelieferten Geotags im Nachhinein noch sehr gut auf Karten anzeigen lassen, kommen die Bilder von der Spiegelreflex komplett ohne Geodaten von der Speicherkarte, für die spätere Auf- und Überarbeitung der Fotos etwas hinderlich. Dieses Problem löste ich in besagtem Urlaub mit zwei Geräten: Der Kamera, die die Fotos aufnimmt und dem iPhone, das meinen Weg durch Städte, Nationalparks und an Stränden aufzeichnete. Ergebnis dieses Experiments waren neben mehreren hundert Fotos ein paar MB gpx-Dateien, die sämtliche Bewegungen über die Insel enthalten.

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„Sleep No More“ – Koffein für den Mac

Sleep no more

In Momenten, in denen man unbedingt wachbleiben möchte – etwa weil man auf die Quartalsergebnisse aus Cupertino oder das Feuerwerk des Nachbarn wartet – trinkt man Cola oder Kaffee, auf jeden Fall ein Getränk mit Koffein, der (zumindest kurzfristig) wachhält. Da man dem Mac nicht einfach Cola über die Tastatur oder in das CD-Laufwerk schütten kann, nimmt sich die kostenlose App „Sleep No More“ diesem Problem an. Mit einem kleinen Icon in der Menubar kann ein bestimmter Zeitraum eingestellt werden, in dem der Mac nicht schlafen soll, mit einem Klick auf „Postpone Sleep Mode“ verhindert die App dann zuverlässig das Einschlafen des eigenen Computers. In den Einstellungen nimmt die App noch eine Standardzeit entgegen, die bei einem Klick auf den Start-Button auch ohne vorher eingestellte Zeit als Countdown-Zeit genutzt wird.

Bivy – Der erste iOS-Client für das Tent-Protokoll

Bivy Profil-Ansicht

Nachdem Twitter aufgefallen ist, dass man in den vergangenen Monaten quasi alles falsch gemacht hat, was möglich war, ist das Archiv aller Tweets zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung, solange die API-Beschränkung für Dritt-Apps weiterhin besteht, bin ich jedoch auf der Suche nach einer würdigen Alternative. App.net kam dabei für mich erstmal nicht in Frage, der Dienst ist Twitter zwar sehr ähnlich und freut sich über steigende Nutzerzahlen, für ein soziales Netzwerk zu zahlen, entsprach jedoch nicht meinen Erwartungen und meinen Interessen. Durch einen Blogpost von John Gruber fiel mein Blick auf Tent.io. Hauptunterschied zu Twitter ist, dass es sich dabei um ein Protokoll und nicht um komplettes Netzwerk handelt, es also möglich ist, einen eigenen Server zu betreiben, der dann die eigenen Daten speichert, auch die Nutzung einer eigenen Domain ist dadurch möglich. Das gesamte Prinzip will ich hier nicht erläutern, die Entwickler haben dazu eine Seite mit einer sehr guten Erklärung veröffentlicht. Bisher war die Nutzung eines Tent-Accounts unter iOS noch großes ein Problem, eine native App war nicht vorhanden und die Webapp funktionierte im Mobile Safari eher weniger toll. Mit der Veröffentlichung von Bivy hat sich das nun geändert, die App habe ich mir etwas genauer angesehen.

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Foldify faltet Weihnachtsgeschenke auf dem iPad

Foldify

Foldify rechtfertigt Drucker

via iPhoneBlog.de

Unterschreibe ich! Seitdem ich am Donnerstag Foldify gekauft habe, hat mein Drucker bereits mehr gedruckt als in den vergangenen drei Monaten. Genial ist dabei die Umsetzung. Die App ist unglaublich einfach zu bedienen und hat trotzdem viele Funktionen, die auch ohne große künstlerische Talente schöne Ergebnisse auf Papier bringen. Voraussetzung dafür ist dann zwar theoretisch ein AiPrint-Drucker, Printopia auf einem Mac, der mit einem Drucker verbunden ist, tut es aber auch.

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Hat man die gewünschte Vorlage dann ausgedruckt ist Handarbeit angesagt, das Modell muss ausgeschnitten, gefaltet und zusammengeklebt werden. Großes handwerkliches Talent ist dafür jedoch nicht nötig, immerhin muss man nur ein bisschen Papier kleben. Das Ergebnis dieser Arbeit kann dann entweder als nettes Weihnachtsgeschenk an den Rest der Familie weitergegeben werden, oder findet in den privaten Stop-Motion-Produktionen mit iStopmotion seinen Platz und ersetzt die Knetmännchen.

Fazit in einem Satz: Mein Drucker glüht, für 1,79€ habe ich schon lange keine so tolle App mehr gesehen und ohne zu Überlegen gekauft.