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News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

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Actions schiebt Mac-Aktionen auf das iPad

Actions

Regelmäßig sitze ich am Schreibtisch und arbeite mit meinem MacBook, mein iPad steht dabei dann häufig daneben und erfüllt keine wirklich sinnvolle Aufgabe. Um genau das zu Ändern und das iPad auch während der Arbeiten am Mac produktiv einsetzen zu können, bin ich nach einiger Recherche auf Actions gestoßen. Die iPad-App und der dazugehörige Mac-Client erweitert die Eingabemöglichkeiten auf dem Mac mit Buttons, die auf dem iPad angezeigt werden.

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Drei Führerschein-Theorie-Apps im Test

Nicht wenige Leser dieses Blogs dürften entweder bereits in Besitz eines Führerscheins sein oder im Moment an dem Erwerb einer Fahrlizenz arbeiten oder das für die – teilweise nahe – Zukunft planen. Dieser Artikel richtet sich hauptsächlich an die zweite Gruppe, er behandelt iOS-Apps, die ich für die Vorbereitung meiner theoretischen Prüfung verwendet und dabei ausgiebig getestet habe.

Die Auswahl der Apps, die ich für das Training der theoretischen Prüfung genutzt habe, fiel wahllos, eine Suche im App Store brachte einige Ergebnisse, aus denen ich dann die – vermeintlich – besten Ergebnisse herausgesucht habe. In die finale Auswahl kamen so, neben der Fahrschulcard, die ich von der Fahrschule bekommen habe, iTheorie (0,89€) und Pocket Fahrschule (19,99€).

fahrschul-apps

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Tower – Die Git-UI für den Mac

Tower

Git ist eine tolle Möglichkeit, um mit verschiedenen Personen an einem Code-Projekt zu arbeiten. Die Arbeit mit Kommandos im Terminal ist bei einfachen Aufgaben wie neuen Commits oder dem Branchen eines Repos noch gut möglich, sobald man jedoch kompliziertere Aufgaben erfüllen möchte, ohne sich vorher stundenlang in Kommandos einzuarbeiten, muss man auf eine App mit grafischer Oberfläche setzen, die diese Aufgaben erledigt und die Kommandos unter der Haube zwar noch ausführt, für den Nutzer aber nur als Buttons und Menüs darstellt, und genau das macht Tower, eine Git-UI für den Mac, entwickelt von dem deutschen Entwickler-Studio fournova.

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Editorial für iPad

Editorial - Editor

Seit gut vier Wochen habe ich meinen, vormals sehr MarsEdit-fokussierten, Blog-Workflow auf das iPad, genauer: In Editorial hinein, umgezogen. Der erste Grund dafür war simple: Neugier. Ich wollte die neue App ausprobieren, der Kollegen mehr als 20000 Worte widmen und sehen, wie sie in meine Arbeitsweise passt. Ähnlich große Worte plane ich nicht zu verlieren, obwohl meine Begeisterung für die App durchaus in nicht geringem Rahmen vorhanden ist.

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iOctocat 2

GitHub is a great tool for building and shipping software, but most of that building still requires a laptop or desktop computer. Our phones, on the other hand, aren’t great for creating things but they’re perfect for browsing and reading content. That’s what we focused on with the mobile site.

GitHub’s on your phone

Vor knapp einem Monat stellte GitHub die neue Mobil-Ansicht der eigenen Seite vor und löste damit ein Teilproblem des mobilen Konsumieren von Repos und dazugehörigen Commits und Issues, wird das Problem ohne native App jedoch nie komplett lösen können. Der Grund dafür ist einfach: Eine native App ist schneller und hat deutlich mehr Möglichkeiten, den Nutzer über neue Events zu informieren als eine mobile Webansicht, Beispiel: Push-Benachrichtigungen. Mit iOctocat hat dieses Problem jetzt jedoch eine würdige Lösung gefunden. Die App von Dennis Reimann ist heute in Version 2 erschienen, ich habe ein paar meiner Gedanken dazu aufgeschrieben.

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Aurora Camera Bag – Die Kameratasche mit Solar

Aurora Camera Bag 1

Eigentlich sollte man denken, dass der Markt für Kamerataschen bereits gesättigt ist, die Zahl der Hersteller ist enorm, es gibt aber auch immer wieder interessante neue Ideen, mit denen Hersteller in den Markt einzusteigen versuchen. Eine dieser Ideen ist die Aurora Camera Bag von A-Solar, einem Unternehmen, dass sich auf Produkte mit Solar-Integration spezialisiert hat. Neben externen Akkus mit Solarpanel stellt die Firma eben auch die Aurora Camera Bag her. In den letzten zwei Monaten habe ich die Tasche während meiner Fotoausflüge benutzt, meine Gedanken dazu gibt es in diesem Artikel.

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Für drahtlose Musik: Gear4 HouseParty Rise Wireless

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Arbeiten ohne Musik? Für mich unmöglich. Egal ob ich einen Artikel schreibe, ein paar Zeilen Code tippe, Fotos bearbeite oder ein Video schneide, ich brauche Musik. Aktuell sorgt für diese Musik das HouseParty Rise Wireless von Gear4. Das Soundsystem verbindet sich über Bluetooth mit dem iPhone und erlaubt es deswegen, das iPhone während der Wiedergabe uneingeschränkt zu benutzen.

Design

Das HouseParty Rise Wireless ist vom Design her eher schlicht und unauffällig, das aber in einem positiven Sinne. Das Gerät ist relativ klein, passt dadurch gut auf den Schreibtisch und fällt nicht störend auf. Ein Lautsprecher überzieht fast die gesamte Vorderseite, am oberen Rand befindet sich ein kleines Display mit der aktuellen Uhrzeit und Informationen zur verwendeten Audio-Quelle.

Auf der Oberseite befindet sich ein Rad für die Lautstärke und an den Rändern Tasten, mit denen neue Geräte verbunden, die Wiedergabe kontrolliert, ein Wecker gestellt und die Audio-Quelle geändert werden kann.

Trotz der primären Verbindung über Bluetooth bietet das HouseParty Rise Wireless auch die Möglichkeit, ein Gerät über ein AUX-Kabel anzuschließen, ein entsprechender Einganz dafür befindet sich auf der Rückseite. Daneben ist  noch ein USB-Anschluss, über den Geräte geladen werden können.

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Klang

Der Klang des HouseParty Rise Wireless ist gut, wie bei einem offiziellen Preis von 129$ zu erwarten kann er jedoch nicht mit teuren (und größeren) Anlagen mithalten. Für die Beschallung im Büro, die nur für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorgen, soll ist die Qualität jedoch absolut ausreichend.

Bluetooth-Verbindung

Die Verbindung der Bluetooth-Geräte erfolgt problemlos und sehr einfach, um ein neues Gerät zu verbinden hält man den Bluetooth-Button auf der Oberseite lange gedrückt und wählt auf dem Gerät den entsprechenden Eintrag aus. Sobald die Verbindung einmal steht wählen iOS-Geräte das HouseParty Rise Wireless als Audioausgabegerät und sendet ab sofort sowohl Musik als auch alle Systemtöne per Bluetooth an den Lautsprecher.

Die Übertragung der Musik hatte in meinen Tests immer wenige Sekunden Latenz, pausierte man die Wiedergabe am iPhone spielte die Anlage noch knapp 2 Sekunden weiter. Gleiches gilt für Lautstärkeänderungen direkt am Gerät, die erst nach einer Sekunde einen Effekt zeigten. Wird das HouseParty Rise Wireless für ein paar Minuten nicht verwendet geht es automatisch in den Stand-By und weckt erst bei erneuter Ausgabe von Tönen per Bluetooth wieder auf. Das Problem daran: Startet man die Wiedergabe nach ein paar Minuten Pause erneut dauert es, wie oben erwähnt, erst ein oder zwei Sekunden bis die Anlage Musik spielt. An sich kein großes Problem, teilweise aber etwas nervig.

Aus unbekannten Gründen trat in meinen Tests teilweise ein extremes Rauschen während der Audiowiedergabe über Bluetooth auf. Behoben werden konnte es nur mit einem Neustart der Anlage oder durch Bewegung des iPhones. Ob der Fehler nur bei meinem Testgerät auftritt kann ich nicht genau sagen, das Rauschen ist aber sehr nervig. Sollte sich hier etwas ergeben, werde ich es nachreichen.

Gear4-Houseparty-Rise4

Fazit

Das HouseParty Rise Wireless ist eine tolle Anlage für alle, die nicht unbedingt an Kabel gebunden sein wollen und die nicht wahnsinnig audiophil sind. Vor allem das Rauschen während der Wiedergabe hat mich immer wieder gestört und ist für mich nicht zu erklären. Aktuell kostet das HouseParty Rise Wireless bei Amazon rund 55€, für relativ wenig Geld bekommt man also ein gutes Audiosystem.

Im Test: Der Fläzbag für iPhone, iPad und Co.

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Während meiner Arbeit an neuen Artikeln, der Suche nach neuen Themen oder dem entspannten Surfen im Web hat es sich auf meinem heimischen Schreibtisch in den letzten Monaten etabliert, dass ich neben dem Hauptbildschirm, meinem MacBook, noch ein zweites Gerät mit zusätzlichen Informationen wie meiner Twitter-Timeline, einer aktuellen RSS-Übersicht und anderen nützlichen Kleinigkeiten, die meine Arbeit erleichtern könnten, nutze. Für diese zusätzlichen Informationen sorgt Statusboard, das Thema heute ist aber nicht die App sondern die Halterung meines iPads. Aktuell nutze ich für diese Aufgabe einen Fläzbag von Team & Marke.

In einem Satz kann man den Fläzbag als Sitzsack für Gadgets bezeichnen. Der Stoffsack ist mit kleinen Kunststoffkugeln gefüllt, die sich dem Gegenstand, den man auflegt anpassen. Durch leichtes Drücken auf den Sack lässt die Position sich anpassen und je nach Bedarf leicht verändern. Durch die flexible Füllung steht der Fläzbag problemlos auf unebenen Unterlagen oder kleineren Gegenständen wie Stiften oder USB-Sticks, die auf jedem Schreibtisch herumliegen dürften, dadurch funktioniert der Fläzbag aber auch gut auf dem Schoß und ist so zum Beispiel auf der Couch oder im Bett nutzbar. Teilweise wirken die Kunststoffkugeln im Fläzbag etwas zu leicht und geben schwereren Gegenständen wie einem iPad schnell und vielleicht ein bisschen zu stark nach, die Position muss dann nachträglich angepasst werden.

Der Fläzbag ist aus einem dünnen Stoff hergestellt, die Augen und die Zähne sind aus dickerem Filz. Insgesamt wirken die Nähte gut verarbeitet und sehr hochwertig, auf eine Wäsche in der Waschmaschine würde ich trotzdem nach Möglichkeit verzichten.

Fazit: Ich bin mit dem Fläzbag sehr zufrieden. Das Design gefällt mir gut, ist aber trotz des Gesichts nicht zu aufdringlich, das iPad überdeckt den Aufdruck zudem komplett, falls zu gegebenen Anlässen ein schlichter Look notwendig sein sollte. Den Fläzbag gibt es für den seriösen Anwender auch ohne Gesicht, dann entweder einfarbig oder mit Muster. Das Material des Sacks ist hochwertig und gut verarbeitet, der dicke Filz sorgt für einen zusätzlich positiven Eindruck. Der Preis von 40€ für die Standard-Ausführung und 50€ für die limitierten Auflagebn finde ich fair, Informationen zum Produktionsstandort gibt es nicht, zumindest das Design und erste Entwürfe wurden aber in Deutschland gemacht.

Screenflow – Die App für Bildschirmaufnahmen und Videoschnitt

Screenflow

Für Videos dieses Blogs komme ich immer wieder in den zweifelhaften Genuss, den Bildschirm meines Macs aufzeichnen zu müssen. Zum Einsatz kommt dafür seit längerem Screenflow. Die 99$-Software (89,99€ im Mac App Store) mag dem Privatanwender extrem teuer erscheinen, sobald man jedoch Videos aufzeichnen und danach direkt bearbeiten will, ist sie einfach ideal.

Die App zeichnet den Bildschirm und, auf Wunsch, die Frontkamera des Macs als Video auf und nimmt bei Bedarf gleich noch den Systemton und den Ton eines angeschlossenen Mikrofons auf. Alle aufgenommenen Dateien landen dann direkt im Schnittfenster, in dem die komplette Nachbearbeitung stattfindet. Die Optionen und Möglichkeiten in der Nachbearbeitung sind extrem vielfältig und können ohne Probleme mit preiswerten Videoschnitt-Lösungen mithalten. Clips können gekürzt werden, es können Übergänge zwischen den Videos festgelegt werden, es kann in Videos gezoomt werden und so weiter und so fort.

Screenflow

Die Nachbearbeitung ist auf meinem MacBook angenehm schnell, trotz Full-HD-Videos hatte ich bisher nur wenige Ruckler bei der Bearbeitung. Videos schneide ich aufgrund des 13″-Displays nur im Fullscreen-Modus, den die App nativ mitliefert, ein großer Vorteil gegenüber Premiere. Aufgenommene Videos werden dann aus der App entweder auf die Festplatte exportiert oder direkt zu Youtube oder Vimeo gesendet und dort der breiten Masse zur Verfügung gestellt. Etwas schade ist es, dass nicht vernünftig gewählt werden kann, in welchen Ordner aufgenommene Dateien gespeichert werden sollen, für meinen Workflow, in dem Videos entstehen, wäre das durchaus wünschenswert.

Trotz der vielen Funktionen ist Screenflow mit 99$ keine Software, die man mal so kauft. Auf der Webseite steht eine kostenlose Testversion zum Download bereit, interessierte Käufer, die noch zögern, sollten diese vor dem Kauf unbedingt ausprobieren. Für die Videos auf dem Blog ist die App jedoch ideal und macht genau das, was ich mir wünsche: Sie funktioniert problemlos und bietet eine einfache und schnelle Möglichkeit, Videos aufzunehmen und zu bearbeiten.

Smaller schrumpft HTML, CSS, PHP und Javascript

Eine Webseite muss schnell laden. Nötig dafür ist neben einer schnellen Internetverbindung auch eine gute Programmierung der Seite, die auf unnötige Elemente und Codeteile verzichtet. Code wird aber immer benötigt, eine Webseite ohne Code ist unvorstellbar. Um die benötigten Dateien nun jedoch auf ein möglichst geringes Maß zu schrumpfen nutze ich in meinen Projekten die Mac-App Smaller. Mit 20$ pro Lizenz fällt die App durchaus ins Gewicht, die vorhandenen Funktionen sind die Ausgabe jedoch wert.

Smaller I

Smaller besteht an der Oberfläche nur aus einer Warteschlange, zu der CSS-, HTML-, Javascript- und PHP-Dateien hinzugefügt werden. Möglich ist das entweder per Drag & Drop direkt in das Fenster oder auf das Dock-Icon. Per Klick auf „Minify“ werden die Dateien dann durch den Algorithmus gejagt und fallen mit einer eingestellten Endung (standardmäßig .min) in den Ausgangsordner heraus. In meinen Tests war die Einsparung deutlich zu spüren. Ein 15KB-Stylesheet war nach Behandlung durch Smaller nur noch 9KB groß und steuert damit seinen Teil zum schnelleren Laden einer Webseite bei. Der Trick dahinter: Die App räumt in der Datei auf und löscht alle überflüssigen Kommentare, Leerzeichen, Absätze und Tabulatoren.

Trotzdem sollte man die Original-Datei nach der Behandlung nicht unbedingt direkt in den virtuellen Papierkorb werfen, denn durch die Aufräumaktion von Smaller ist die Ausgabedatei nicht unbedingt in einem Zustand, in dem man sie noch bearbeiten möchte. In anderen Worten: Sie ist unübersichtlich und nicht wirklich verständlich. Die Ausgabe ist also primär für die Nutzung im Online-Betrieb gedacht, die Original-Datei kann weiter bearbeitet werden und nach einer erneuten Schrumpfung die vorige .min-Version ersetzen.