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News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

iOS 8

iOS 7 ist 364 Tage alt, heute folgt das nächste große System-Update, iOS erscheint in Version 8. Während iOS 7 sich vor allem um das Interface der iPhones und iPads gekümmert hat, sind die Änderungen von iOS 8 viel mehr im Hintergrund einzuordnen und eröffnen Entwicklern ganz neue Möglichkeiten, deutlich wird das nicht zuletzt durch HomeKit und HealthKit. Neben den beiden neuen Frameworks und vielen anderen neuen APIs beinhaltet iOS 8 auch einige Neuerungen in den Systemfunktionen und sogar kleinere Anpassungen im User Interface, mehr dazu in diesem Artikel.

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iOS 8 im Detail: HealthKit

HealthKit Header

Der zweiten Teil der kurzen Reihe zu iOS 8 Frameworks handelt von HealthKit und der dazugehörigen Health-App, die auf jedem iPhone mit iOS 8 installiert wird. Ähnlich wie HomeKit ist auch HealthKit ein zentraler Ort im System, an dem Daten zum gesundheitlichen Zustand und zur Bewegung des Nutzers gespeichert werden. Während der Markt von Fitness- und Gesundheitsdaten unter iOS 7 und davor noch extrem fragmentiert war, bietet Apple unter iOS 8 mit HealthKit eine zentrale Sammelstelle, auf die alle Apps zugreifen können.

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Die WM 2014 in Apps

WM 2014 Apps

In zwei Tagen startet in Sao Paulo mit der Begegnung Brasilien gegen Kroatien die Fußball-Weltmeisterschaft 2014, auch die weniger großen Fußballfans werden dann für gut einen Monat zumindest Ergebnisse verfolgen wollen. Wie auch zur EM 2012 habe ich einige Apps aus dem Store geladen und getestet, eine Auswahl dieser gibt es nun hier:

2014 Live App Rio, (kostenlos): Zum Einstieg gleich eine App, die wohl eher als Einwechselkandidat für die Verlängerung geeignet ist: Die Social TV-App von Couchfunk macht eine Sache gut: Sie funktioniert immer als aktueller Spielplan, der direkt beim Öffnen sichtbar ist, nur deswegen findet sie hier überhaupt eine Erwähnung. Bereits im dritten Tab der Navigationsbar beginnen jedoch die großen Fehler der App: Sie legt als Lieblingsteam automatisch Deutschland fest und erlaubt auch nach viel gutem Zureden keine Änderung. Höchstens mittelmäßig interessant sind auch die sozialen Feeds im Live-Ticker, die sich die App aus dem eigenen Netzwerk und Twitter ausleiht und die dann zu qualitativ hochwertigen Einblendungen nach dem Vorbild Ich bin für Deutschland bei dem Spiel Deutschland gegen Ghana führen und kaum mehr Sinn als Pixel füllen haben. Interessant finde ich, dass die Entwickler ein solch hohes Bild von ihrer App haben müssen, dass sie sogar ein WM 2014 Pur-Paket anbieten, das für 1,79€ die Werbung (3 Banner) aus der App entfernt.

kicker, (kostenlos): Eine spezielle WM-App bietet der kicker nicht an, die offizielle App ist aber immer eine Empfehlung und funktioniert fast so solide wie Per Mertesacker. Dadurch, dass die App nicht speziell für die WM angepasst wurde, ist die Auswahl der WM-Sektion immer mit etwas Aufwand verbunden (Menü öffnen, scrollen, tippen), während des Turniers sollten die aktuellen Spiele – und natürlich das nächste Spiel der deutschen Mannschaft, so viel Verbundenheit muss sein – jedoch immer auf der vordersten Seite zu finden sein. Neben Ergebnissen und einem Live-Ticker bietet der kicker gewohnt gute Berichterstattung, die auch Hintergründe abdeckt und bereits vor dem Spiel beginnt. Vor allem kann der kicker aber auf eine riesige Datenbank mit Hintergrundinformationen zurückgreifen und bietet so zusätzliche Informationen zu Spielern, Trainern und den Mannschaften, die sonst kaum eine App im Testfeld anzubieten hat.

Sportschau FIFA WM, (kostenlos): Eine sehr gute Vorbereitung absolbierte die ARD mit der WM-App der Sportschau, es bleibt jedoch spannend, ob man die Leistungen auch während des Turniers so abrufen kann. Die Universal-App präsentiert sich in einem – weitgehend – hübschen Interface und präsentiert alle wichtigen Informationen direkt auf der Startseite. Interessant ist vor allem, dass die App sich auch um die Versorgung mit Videos kümmert und zu allen Spielen, die in der ARD übertragen werden, einen Live-Stream mit verschiedenen Kamera-Perspektiven anbietet, die vom Nutzer während des Spiels direkt in der App gewählt werden können. Etwas traurig kommt die Sidebar daher, über die die Navigation in der App erfolgt. Die Animation, mit der diese eingeblendet wird, ist langsam und insgesamt wirkt das Menü für die einfache Navigation – und mehr wird darin nicht geboten – zu klobig, eine einfachere Version hätte es an dieser Stelle auch getan.

FIFA WM, (kostenlos): Überraschend trickreich und vor allem mit Heimvorteil spielt die offizielle FIFA-App auf, die durch ein cleveres Interface überzeugen kann. Direkt beim Start bittet sie um die Auswahl eines Favoriten an, der dann durch das Turnier begleitet werden kann und zu dem die App Push-Nachrichten versendet, die Anzahl dieser kann je nach persönlichen Wünschen eingestellt werden. Die Sidebar funktioniert überraschenderweise wie in der Sportschau-App, wobei die ganze Präsentation bei der FIFA souveräner und besser platziert wirkt. Im Hauptbildschirm wischt man sich durch einzelne Kategorien, vor allem die News beinhalten immer tagesaktuelle und sehr lesenswerte Hintergrundberichte zu den Spielen und den Teams. Sehr sinnvoll integriert ist auch der Spielplan, der sich per Wischgeste vom unteren Rand aufrufen lässt und – in Tage gegliedert – die Spiele präsentiert. Auch an Hintergrundinformationen hat die FIFA nicht gespart, so lässt sich in der App unter anderem auch die aktuelle Weltrangliste aufrufen und als Grundlage für familiäre Tippspiele nutzen.

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iStopmotion 3.6 im Test

IStopMotion II

Stop-Motion-Filme haben ihren eigenen Reiz und einen ganz besonderen Charme. Zur Erstellung gibt es mehrere Möglichkeiten, sowohl am Mac als auch am iPad ist die Software meiner Wahl iStopmotion von Boinx Software.

Das Interface von iStopmotion ist auf iPad und Mac nahezu identisch und einfach zu bedienen. Im Mittelpunkt steht das große Vorschaubild, für das es drei Darstellungsoptionen gibt: Einmal kann das aktuelle Bild von der Kamera angezeigt werden, dann kann der letzte aufgenommene Frame gezeigt werden, als dritte Option gibt es eine Überlagerung des letzten Frames mit dem aktuellen Bild der Kamera. Die dritte Option ist besonders nützlich, wenn man einen Stop-Motion-Film erstellt und die Figuren mit der Hand bewegt, weil dann der Unterschied zum letzten Frame besonders gut sichtbar wird und sehr leicht und anschaulich korrigiert werden kann. Mit Version 3.6 bringt iStopmotion einen Live-View-Modus für unterstützte Kameras mit, der das Bild der Kamera ohne Latenz direkt am Bildschirm anzeigen kann, wenn diese per USB mit dem Mac verbunden ist.

Auch für die Aufnahmen eines neuen Frames gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Am einfachsten dürfte das manuelle Auslösen der Kamera aus der Software sein. Diese nimmt dann ein Foto und fügt es der aktuellen Timeline hinzu. iStopmotion bietet aber auch eine Option für Timelapse-Aufnahmen, die dann in einem gewünschten Abstand immer wieder ein Foto macht und so automatisch einen Film erstellt, der anschließend exportiert werden kann.

IStopMotion I

Die App erlaubt jedoch nicht nur die Erstellung von normalen Filmen, im Editor gibt es auch die Möglichkeit, dem aktuellen Clip Effekte hinzuzufügen und Tonwerte, Helligkeit, etc. zu korrigieren und den eigenen Wünschen anzupassen. Interessant ist vor allem die Tilt Shift-Option, die bei Zeitraffer-Bildern für einen ganz besonderen Miniatur-Look sorgt und diese deutlich interessanter erscheinen lässt, als gelungenes Beispiel dafür lässt sich Little Big Berlin anführen.

Möchte man mit iStopmotion tiefer in die Welt der Stop-Motion-Filme eintauchen und die eigenen Hauptdarsteller ohne großen Aufwand in neue Welten versetzen, kann die App auf Wunsch ein Keying durchführen und den grünen Hintergrund mit einem eigenen Bild oder Video ersetzen, das dann die neue Umgebung der Figuren darstellt und noch interessantere Effekte erzeugt.

IStopMotion Remote

Interessant ist auch das Zusammenspiel von iPhone und iPad oder Mac in iStopmotion. Da mit Sicherheit nicht alle Personen, die gerne Stop-Motion-Filme produzieren möchten, eine DSLR zuhause haben und man nur sehr ungern auf die FaceTime-Kamera des Macs zurückgreifen will, bietet iStopmotion die Möglichkeit, iPhone oder iPad mit der iStopmotion Remote-App als Kamera zu benutzen, die Verbindung erfolgt dabei über das lokale Netzwerk, in dem beide Geräte angemeldet sein müssen. Die Steuerung der Remote-Kamera kann komplett über iStopmotion am Mac oder iPad erfolgen, dort können sogar Einstellungen wie Fokus und Helligkeit angepasst werden, die dann Over-The-Air an das iPhone übertragen und angewandt werden.

Um mit iStopmotion und allen Funktionen vertraut zu werden, benötigt es mehr als ein paar Minuten, nichtsdestotrotz ist der erste Film in wenigen Minuten erstellt und exportiert. Die Mac-Version (44,99€) bietet zwar deutlich mehr Optionen und Funktionen als das iPad-Pendant (8,99€), trotzdem kann auch die mobile Version einen guten Stop-Motion-Film erstellen und speichern, beide arbeiten problemlos mit der kostenlosen Remote-App für iPhone und iPad zusammen.

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Tweetbot 3 – Die iOS 7-App mit Charme

Tweetbot 3

Mit Tweetbot 3 zeigen die Tapbots erneut, wo der Unterschied zwischen einer guten App und einer tollen App liegt. Das Tweetbot-Update (2,69€) setzt neue Maßstäbe für die Auszeichnung “Designed for iOS 7″ und findet auf meinem iPhone ohne Diskussion den Weg zurück in das Dock. Obwohl, oder gerade weil, das Update nicht zusammen mit iOS 7, sondern einen Monat später kam, wirken die Funktionen rund und durchdacht, die App funktioniert einfach. Für ausschweifende Beurteilungen des Updates empfehle ich die Artikel der Kollegen Federico Viticci und Mark Gurman.

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Editorial für iPad

Editorial - Editor

Seit gut vier Wochen habe ich meinen, vormals sehr MarsEdit-fokussierten, Blog-Workflow auf das iPad, genauer: In Editorial hinein, umgezogen. Der erste Grund dafür war simple: Neugier. Ich wollte die neue App ausprobieren, der Kollegen mehr als 20000 Worte widmen und sehen, wie sie in meine Arbeitsweise passt. Ähnlich große Worte plane ich nicht zu verlieren, obwohl meine Begeisterung für die App durchaus in nicht geringem Rahmen vorhanden ist.

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Portfolio Pro – Foto- und Video-Portfolios auf dem iPad erstellen und zeigen

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Vor allem (selbstständige) Webdesigner und Grafiker dürften das Problem kennen: Zur Vorbereitung auf ein Meeting/ einen Kundenbesuch muss man ein Portfolio mit bisherigen Arbeiten erstellen, das dem Kunden in einer ansprechenden Form präsentiert werden soll. Dazu kann man nun natürlich einerseits eine Lösung wie Keynote oder PowerPoint benutzen und dann durch den linearen Aufbau und die unflexible Präsentation jedoch eher weniger überzeugen. Die iPad-App Portfolio Pro (7,99€; iPad-only) ist genau für dieses Problem geschaffen und versucht, eine professionelle Präsentation vorhandener Bilder und Videos auf dem iPad umzusetzen.

Portfolio Pro I - AppTestsss.de

Beim ersten Start gibt man der App einige Daten zur eigenen Firma, wie Name, Website, etc. und importiert ein vorhandenes Logo auf der Foto-Bibliothek, Flickr oder der Dropbox. Danach wählt man noch die ersten Bilder und Videos, die Portfolio Pro beim Aufrufen präsentieren soll. Durch dreifaches Tippen verlässt man die Bearbeitungsansicht und kann das eigene Portfolio quasi schon dem Kunden präsentieren, die Auswahl der Bilder ist jedoch sehr gering. Swipet man in der großen Bildansicht jedoch nach links, kommt man in eine Übersicht mit Fotoalben. Diese Ansicht ist jedoch noch nicht gefüllt, das muss von Hand getan werden.

Portfolio Pro II - AppTestsss.de

Dazu tippt man auf das neue Album, das man erstellen möchte. Danach fragt die App nach Informationen zum Album. Hat man diese eingegeben, kann man Fotos auswählen, die im entsprechenden Album gezeigt werden sollen. Zur Auswahl stehen wieder die lokale Bibliothek, Flickr und die Dropbox. Anschließend kann noch die Reihenfolge der Bilder gewählt werden. Tippt man nun dreifach auf den Bildschirm kommt man in eine Gitterübersicht, in der sich die Bilder/ Videos einzeln anwählen lassen. Tippt man eins der Objekte an, öffnet die App es in groß und startet eine Diashow durch die anderen Bilder, Videos werden im Fullscreen-Modus wiedergegeben.

Portfolio Pro III - AppTestsss.de

Fazit: Von den Funktionen her ist die App großartig und auch die sehr variable und verstellbare Ansicht der einzelnen Gallerien sieht gut aus. Das Motto “Erstelle deine eigene App” trifft zwar durch das vorgegebene Icon und den fest veranschlagten Funktionsrahmen nur teilweise zu, trotzdem ist die App sehr emfpehlenswert. Was mir noch fehlt sind Exportoptionen, um das Portfolio als PDF zu exportieren oder sogar per FTP auf einen Server hochzuladen und dort in die eigene Webpräsenz einbauen zu können.

 

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