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Microsoft Office für iOS im nächsten März. Vielleicht.

Microsoft product manager Petr Bobek has confirmed that the software maker is planning to release native iOS and Android versions of Office 2013 next year. Speaking at a press event in the Czech Republic earlier today, Bobek told Czech site IHNED that native apps will be made available from March 2013.

via The Verge

So könnte es laufen, muss aber nicht. Vielleicht sehen wir Microsofts Office-Applikationen auch bereits im Dezember, vielleicht kommen sie nie auf die iOS-Geräte (von Android ganz zu schweigen). Sicher ist jedoch, dass die Anwendungen sicherlich ihre Käufer finden würden. Wieviele Firmen kaufen (noch) keine iPads, weil sie darauf (vermeintlich) keine Möglichkeit haben, ihre Office-Dokumente zu öffnen, ohne die in größeren Firmen immer noch nicht viel geht. Sicher ist aber auch, dass Microsoft nicht nur den Firmenkunden ansprechen will, sondern auch den durchschnittlichen Nutzer als Käufer gewinnen möchte. Doch dann muss man nicht nur bald die Geräte erreichen, vor allem muss man auch einen entscheidenden Mehrwert gegenüber Apples iWork-Suite (Keynote, Pages, Numbers) bieten und darf auch preislich nicht über die Stränge schlagen. 100€ zählt mit Sicherheit niemand für drei bis fünf Apps, die keinen Mehrwert gegenüber Apples 24€ Software-Lösung inklusive iCloud und Multi-Plattform-Kompatibilität bieten.

Mindnode erstellt Mindmaps auf iPhone und iPad

Mindnode I - AppTestsss.de

Mindmaps sind eine tolle Sache, wenn es um die Planung und Organisation verschiedener Projekte und Ideen geht, versucht man jedoch mit Papier und Stift sich dieser Möglichkeit der Ideenverwaltung anzunehmen, stößt man mehr als schnell an seine Grenzen. Man vergisst einen Ast, dann ist der Platz zu klein, um den Ast hinzuzufügen, man verlängert den Arm um ein Vielfaches, dadurch geht die Übersichtlichkeit und auch der Sinn einer Mindmap verloren. Seit jeher versuchen nun also Softwareanwendungen sich dem Problem anzunehmen und die Erstellung von Mindmaps in einer mehr oder weniger erträglichen Form zu ermöglichen. Auf iOS-Geräten nutze ich zu dem Zweck die Applikation Mindnode (7,99€; Universal).

Mindnode, übrigens auch für den Mac verfügbar, überzeugt schon beim ersten Start mit einem sehr schlichten, aber trotzdem schicken Userinterface. Ohne große Einstiegserklärung ist die App trotzdem leicht verständlich und gut zu erlernen. Zu Beginn landet man auf dem Startbildschirm, von dem aus über das Plus in der linken oberen Ecke eine neue Mindmap erstellt werden kann. Diese erhält dann einen Titel, der auch automatisch als Titel im Startbildschirm benutzt wird und schon kann das fröhliche Organisieren und Verwalten eigener Ideen losgehen. Tippt man auf das Plus neben dem Haupttitel, erscheint ein neuer Ast, dieser kann mit der gewünschten Information gefüllt werden. Praktisch hierbei ist, dass die App über der eigentlichen Tastatur zwei kleine Tastenkürzel anzeigt, die eine schneller Erstellung neuer Arme ermöglichen (Entweder als Unterkategorie oder als neuer Ast auf der gleichen Ebene).

An Exportoptionen hat der Entwickler bei der App nicht gespart. Neben einer Sync-Möglichkeit mit der Mac-Version kann die App in allen denkbaren Formaten in die Dropbox gesichert, per Mail versendet, in die Aufnahmen gespeichert und an eine andere App übergeben werden. Alle Optionen funktionieren reaktiv gut, der Dropbox-Export ist jedoch teilweise etwas kaputt. Versucht man so zum Beispiel eine Mindmap an den privaten Cloud-Speicher zu übergeben, funktioniert das im ersten Versucht einwandfrei und sehr schnell, sobald man dann jedoch eine Mindmap mit dem selben Titel zur Dropbox hochladen möchte, überschreibt die App, trotz vorheriger Nachfrage, nicht etwa die vorhandene Datei sondern erstellt eine neue mit einer 1 (bzw. 2;3;4 etc.) im Dateinamen, was eine vernünftige Synchronisation zwischen mehreren Geräten nur bedingt ermöglicht. Das ist auch einer der größte Kritikpunkte an der App: Ein Sync zwischen mehreren Geräten ist nicht gut möglich. iCloud fehlt komplett und die Dropbox ist nicht besonders gut integriert, d. h. Änderungen, die ich auf dem iPad an einer Datei vornehme kommen nicht automatisch auf mein iPhone, dazu muss ich erst die Datei auf dem iPad hochladen und auf dem iPad wieder runterladen. Hier muss der Entwickler dringend nachbessern, andere Apps zeigen, wie ein vernünftiger Sync geht.

Fazit: Trotz des kaputten Sync kann ich die App jedoch fast uneingeschränkt empfehlen. Seit einigen Wochen organisiere ich sämtliche Reviews bzw. deren Ideen als Mindmap. Bevor die Review dann endgültig geschrieben wird, notiere ich mir alle Einfälle und positive wie auch negative Punkte an einer App bzw. einem Zubehörprodukt. Auch wenn ihr Mindmaps gegenüber etwas skeptisch seid, kann ich euch nur raten, das ganze mal auszuprobieren, die Organisation der eigenen Ideen und Einfälle wird dadurch deutlich erleichtert.

Word-2-Text wandelt Word-Dokumente auf iPhone und iPad in Text-Dateien um

Störrische Dateiformate sind das Hauptproblem von Office-Anwendungen auf dem iPhone bzw. dem iPad. Die App Word-2-Text (1,59€; Universal) der deutschen Entwickler Infovole nimmt sich dieser Peoblematik zumindest ihn Hinsicht von Word-Dokumenten an, die man ohne Probleme auf den iOS-Geräten weiterverarbeiten möchte.

Dazu greift die App Word-Dateien in den Formaten .doc und .docx aus der Dropbox oder der eigenen iCloud ab und entnimmt ihnen nur den Text, den sie dann in einer schlichten Ansicht präsentiert. Von dieser Ansicht aus kann der Text dann in einer anderen App geöffnet werden oder auch zu iCloud oder Dropbox exportiert werden. Der ganze Vorgang geht relativ schnell, einzig der Download nahm bei mir hier teilweise zwanzig bis dreißig Sekunden in Anspruch, der Export und die Umwandlung gingen sehr schnell über die Bühne.

Solltet ihr also öfters mit Microsoft Word-Dokumenten zu tun haben und diese aber gerne vernünftig weiterverarbeiten wollen, ist Word-2-Text auf jeden Fall einen Blick bzw. Kauf wert.

 

 

iA Writer synchronisiert Texte über die iCloud

Text-Bearbeitung auf dem iPad ist schon immer ein großes Thema gewesen. Neben Pages (7,99€) gibt es kaum ernstzunehmende Applikationen. Die Applikation iA Writer (1,59€) setzt jedoch statt Funktionen auf Einfachheit. So hat sie keine Formatierungsoption, dafür hat sie jedoch andere Stärken. Das Design ist schlicht, man kann sich entweder eine (fast) leere Menüleiste einblenden lassen, oder den „FokusMode“ nutzen, bei dem nur der aktuelle Satz deutlich dargestellt wird nutzen. Diese Beschränkung hat jedoch auch ihre Vorteile. So kann man sich nun komplett auf den Inhalt konzentieren und muss sich nicht um die (zu) vielen Optionen moderner Schreibprogramme scheren. Mit dem heutigen Update bietet die App auch die Möglichkeit, geschriebene Texte zwischen iPad und Mac per iCloud abzugleichen und so auf dem iPad begonnene Texte auf dem Mac weiterzuführen.

Eine weitere Neuerung ist der überarbeitete Datei-Browser, der nun unter anderem auch Ordner einer Dropbox anzeigen kann.