Welcome to the family.

Welcome to the family

Today we are excited to officially welcome Beats Music and Beats Electronics to the Apple family. […] And we can’t wait to hear what’s next.

via Apple – Welcome to the family

Für Apple ist die Übernahme von Beats am heutigen Tag offiziell abgeschlossen. Der strahlenden Zukunft, von der das Statement spricht, stehen jedoch einige hundert Entlassungen gegenüber, die man unerwähnt lässt und die der Übernahmen einen kleinen Beigeschmack geben.

Shazam klemmt sich in die OS X-Menubar

Shazam Mac

Nach einigen erfolgreichen Jahren auf iOS springt Shazam heute auch auf den Desktop und bevölkert die OS X-Menubar. Der große Unterschied zur mobile Version: Shazam für OS X hört ständig zu und meldet sich per Push-Nachricht, wenn ein neuer Track erkannt wurde, was bei mir bisher extrem zuverlässig funktioniert hat. Per Klick auf das Menubar-Icon lässt sich das Tagging deaktivieren und eine Liste der letzten Titel ansehen.

Über Auswirkungen auf die Akkulaufzeit von MacBooks kann ich mich noch nicht äußern, in der letzten halben Stunde hatte die App laut Activity Monintor einen durchschnittlichen Einfluss auf die Akkulaufzeit von 0,1, was in einer Liga mit Keyboard Maestro und Dropzone liegt, also durchaus vertretbar ist.

Apple kauft Beats

Apple today announced it has agreed to acquire the critically acclaimed subscription streaming music service Beats Music, and Beats Electronics, which makes the popular Beats headphones, speakers and audio software. As part of the acquisition, Beats co-founders Jimmy Iovine and Dr. Dre will join Apple. Apple is acquiring the two companies for a total of $3 billion […].

via Apple PR

Geschrieben wurde in den letzten Wochen viel, seit gestern Nacht ist es offiziell: Für 3 Milliarden Dollar übernimmt Apple Beats Music und Beats Electronics. Jimmy Iovine und Dr. Dre werden im Zuge der Übernahme Mitglieder des Apple Boards.

Apple in Übernahmegesprächen mit Beats Electronics

Beats Apple

Apple will acquire Beats‘ streaming music service, which launched this year, and its audio equipment business, which includes its brand of headphones and audio equipment. […]

Apple is said to be paying $3.2 billion dollars for the service, a sum that dwarfs the $404 million that the company spent to acquire NeXT in 1996, it’s largest purchase to date.

via MacRumors

Eine Übernahme von Beats Eletronics für 3,2 Milliarden Dollar, über die der Bericht hinter dem Paywall der Financial Times spekuliert, wäre für Apple ein großer Schritt, sowohl für iTunes Radio als auch für das Kopfhörer-Geschäft. Der Kauf ist noch nicht komplett durch und könnte noch scheitern, könnte eventuell aber auch noch vor der WWDC über die Bühne gehen.

Für drahtlose Musik: Gear4 HouseParty Rise Wireless

Gear4-Houseparty-Rise3

Arbeiten ohne Musik? Für mich unmöglich. Egal ob ich einen Artikel schreibe, ein paar Zeilen Code tippe, Fotos bearbeite oder ein Video schneide, ich brauche Musik. Aktuell sorgt für diese Musik das HouseParty Rise Wireless von Gear4. Das Soundsystem verbindet sich über Bluetooth mit dem iPhone und erlaubt es deswegen, das iPhone während der Wiedergabe uneingeschränkt zu benutzen.

Design

Das HouseParty Rise Wireless ist vom Design her eher schlicht und unauffällig, das aber in einem positiven Sinne. Das Gerät ist relativ klein, passt dadurch gut auf den Schreibtisch und fällt nicht störend auf. Ein Lautsprecher überzieht fast die gesamte Vorderseite, am oberen Rand befindet sich ein kleines Display mit der aktuellen Uhrzeit und Informationen zur verwendeten Audio-Quelle.

Auf der Oberseite befindet sich ein Rad für die Lautstärke und an den Rändern Tasten, mit denen neue Geräte verbunden, die Wiedergabe kontrolliert, ein Wecker gestellt und die Audio-Quelle geändert werden kann.

Trotz der primären Verbindung über Bluetooth bietet das HouseParty Rise Wireless auch die Möglichkeit, ein Gerät über ein AUX-Kabel anzuschließen, ein entsprechender Einganz dafür befindet sich auf der Rückseite. Daneben ist  noch ein USB-Anschluss, über den Geräte geladen werden können.

Gear4-Houseparty-Rise1

Klang

Der Klang des HouseParty Rise Wireless ist gut, wie bei einem offiziellen Preis von 129$ zu erwarten kann er jedoch nicht mit teuren (und größeren) Anlagen mithalten. Für die Beschallung im Büro, die nur für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorgen, soll ist die Qualität jedoch absolut ausreichend.

Bluetooth-Verbindung

Die Verbindung der Bluetooth-Geräte erfolgt problemlos und sehr einfach, um ein neues Gerät zu verbinden hält man den Bluetooth-Button auf der Oberseite lange gedrückt und wählt auf dem Gerät den entsprechenden Eintrag aus. Sobald die Verbindung einmal steht wählen iOS-Geräte das HouseParty Rise Wireless als Audioausgabegerät und sendet ab sofort sowohl Musik als auch alle Systemtöne per Bluetooth an den Lautsprecher.

Die Übertragung der Musik hatte in meinen Tests immer wenige Sekunden Latenz, pausierte man die Wiedergabe am iPhone spielte die Anlage noch knapp 2 Sekunden weiter. Gleiches gilt für Lautstärkeänderungen direkt am Gerät, die erst nach einer Sekunde einen Effekt zeigten. Wird das HouseParty Rise Wireless für ein paar Minuten nicht verwendet geht es automatisch in den Stand-By und weckt erst bei erneuter Ausgabe von Tönen per Bluetooth wieder auf. Das Problem daran: Startet man die Wiedergabe nach ein paar Minuten Pause erneut dauert es, wie oben erwähnt, erst ein oder zwei Sekunden bis die Anlage Musik spielt. An sich kein großes Problem, teilweise aber etwas nervig.

Aus unbekannten Gründen trat in meinen Tests teilweise ein extremes Rauschen während der Audiowiedergabe über Bluetooth auf. Behoben werden konnte es nur mit einem Neustart der Anlage oder durch Bewegung des iPhones. Ob der Fehler nur bei meinem Testgerät auftritt kann ich nicht genau sagen, das Rauschen ist aber sehr nervig. Sollte sich hier etwas ergeben, werde ich es nachreichen.

Gear4-Houseparty-Rise4

Fazit

Das HouseParty Rise Wireless ist eine tolle Anlage für alle, die nicht unbedingt an Kabel gebunden sein wollen und die nicht wahnsinnig audiophil sind. Vor allem das Rauschen während der Wiedergabe hat mich immer wieder gestört und ist für mich nicht zu erklären. Aktuell kostet das HouseParty Rise Wireless bei Amazon rund 55€, für relativ wenig Geld bekommt man also ein gutes Audiosystem.

Groove 2 – Ein würdiger Ersatz für die iPod-App

Die Musik-App auf dem iPhone bzw. dem iPod touch funktioniert, sie tut was sie soll: Musik abspielen, die eigene Bibliothek in Alben, Interpreten und Listen organisieren, sowie zur Not noch den ein oder anderen Audio-Podcast abspielen. Diese Aufgaben erledigt die App nicht mit Bravour, man kann sich mir ihr aber durchaus aunfreunden und bekommt keine Krämpfe bei der Benutzung. Trotzdem ist das Interface nicht besonders toll und hat seit dem ersten Release quasi keine Änderung erfahren. Genau an dieser Stelle setzt Groove 2 an: Die App will gut aussehen und mehr Funktionen erfüllen, als die Musik-App das tut, dabei ist die App jedoch eigentlich nichts anderes als ein aufgesetztes Interface auf die iPod-App, bei der Wiedergabe spielt im Hintergrund die iPod-App.

 

 

Bei Groove 2 (1,59€; Universal) sind orange und verschiedene Grautöne die beherrschenden Farben. Das aufgesetzte Interface für die Musik-App sieht dabei jedoch nicht eintönig oder nervend aus, es erfreut mit einer netten Gestaltung und kann so die Nutzer (bzw. mich) überzeugen. Neben optischen Schönheiten sollten Apps jedoch auch ein paar Funktionen und vor allem einen Mehrwert gegenüber anderen Lösungen bieten. Bei Groove fällt schon direkt beim Launch auf, was anders gemacht wird: Landet man bei der iPod-App beim ersten Start (und auch danach) immer in schnöden Listenansichten quasi ohne Bilder, präsentiert Groove 2 direkt beim Start Cover verschiedener Alben bzw. Bilder der Gruppen und zeigt sich dadurch farbenfroh. Tippt man auf ein Album startet jedoch nicht etwa die Wiedergabe der vorhandenen Lieder in der vorgegebenen Reihenfolge, Groove startet bei einem Tipp die Aktion, die vorher unter dem Cover zu lesen ist.

 

 

Möglich sind dabei Sachen wie „Groovy Mix“, bei dem Lieder, die zu einem Thema passen abgespielt und als Playlist zusammengefasst werden. Unter den Alben bzw. den Bildern der Bands, die sich die App von Last.fm abgreift, befinden sich vier Buttons, die jeweils verschiedene Musikwiedergabeliste aus der eigenen Bibliothek anlegen und abspielen. Neben dem Groovy Mix ist auch eine „Überraschung“ möglich, hier werden zufällig Lieder einer Stilrichtung, zum Beispiel von zwei Bands wie den Ärzten und dem Farin Urlaub Racing Team, gespielt. Außerdem mögich ist noch die Wiedergabe der „Favorites“, sowie „Three of a Kind“, hier spielt die App drei Lieder einer zufälligen Stilrichtung nacheinander. Die Auswahl ist sehr gut und passt meist schön zusammen, sie hilft die anderen Seiten der Musikbibliothek zu entdecken :).

 

 

Möglich ist natürlich auch die Navigation über die gewohnten Kategorien. Dazu slidet man auf dem Homescreen nach rechts und bekommt ein schlichtes aber funktionales Menü mit den Tabs „Artists“, „Albums“, „Tags“ und „Playlists“ präsentiert. Wählt man zum Beispiel die Interpreten aus, werden diese nicht nach Alphabet sondern nach häufigster Wiedergabe sortiert, was das Abspielen der Lieblingslieder stark vereinfacht. Schön wäre hier noch die zufällige Anordnung der Interpreten, um so mal wieder andere Lieder zu hören. Nett macht sich in diesem Zusammenhang auch die Integration von iTunes Match, Groove spielt hier nahtlos alle Lieder aus der Wolke, testen konnte ich das mangels Match jedoch leider nicht.

 

 

 

 

Fazit:

 

Groove 2 sieht toll aus und hat bei mir die Musik-App auf der ersten Homescreen-Seite ersetzt. Die Funktionen mit dem Mixen verschiedener Interpreten zu Wiedergabelisten und die dadurch entstehende Abwechslung im musikalischen Alltag gefällt sehr gut. Verbesserungswürdig wäre jedoch eine deutsche Übersetzung, die die Usability nochmals deutlich verbessern würde.

 

 

 

*Anmerkung* Beschrieben habe ich hier nur die iPhone-App, auf dem iPad höre ich keinerlei Musik und bin mit der vorhandenen App sehr zufrieden.

 

 

Spotify startet in Deutschland

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Der Musik-Streaming-Dienst Spotify startet heute offiziell in Deutschland. Mit über 16 Millionen Titeln im Angebot will man die Konkurrenten verdrängen. Die iPhone-App erlaubt es, das Angebot 48 Stunden kostenlos zu nutzen, dann muss ein Premium-Abo erfolgen. Für die Nutzung auf Mac/ PC kostet dieses 5€, will man Musik auch auf dem iPhone hören zahlt man 10€. Ob der Dienst sich behaupten kann wird sich zeigen, der erste Eindruck ist durchaus positiv!

Apple startet „Single der Woche“ in Deutschland

 Im US-iTunes Store ist die Aktion „Single of the week“ bereits länger vorhanden und findet auch immer sehr großen Anklang. Bei diesem Angebot verschenkt Apple jede Woche die Single eines Künstlers. In Deutschland war diese Art der Musikverschenkung bisher nicht vorhanden, mit dem heutigen Freitag ändert sich das jedoch: Die „Single der Woche“ wird nun jeweils eine Woche lang auch im deutschen iTunes Store verschenkt. Die aktuelle Geschenkausgabe enthält ein Lied von Felix Meyer und ist auch mit einem Link zu dessen kompletten Album verbunden, ein bisschen Werbung muss ja auch sein… Die Idee ist auf jeden Fall ganz cool, man kann nur hoffen, dass auch irgendwann mal gute Lieder den weg in hinein finden.

Grooveshark kommt mit neuer HTML5-App auf iPhone und iPad

Der Musikdienst Grooveshark war mir bis vor gut einer Woche gänzlich unbekannt, in der Diskussion um die deutsche Version den Streamingservices Rdio ist mein Blick auf Alternativen und unter anderem auf Grooveshark gefallen. Bis gestern auf iPhone und iPad gänzlich unbenutzbar, startet der Dienst nun eine neue HTML5-Web-App, die sich auch mit iOS-Geräten nutzen lässt. In drei Kategorien gegliedert lässt sich die gesamte Bibliothek durchstöbern und online abspielen. Eine iOS-App war bereits vor einiger Zeit im AppStore verfügbar, wurde von Apple jedoch wieder entfernt. Zur Zeit arbeitet man wieder an einer neuen Version inklusive Offline-Cache, bis diese jedoch verfügbar ist, muss man auf die Web-App zurückgreifen.

Kleine Ergänzung, die mich per Facebook erreichte:

Grooveshark scheint bei vielen von euch bekannt ist, ich kannte ihn bis vor einer Woche jedoch noch nicht. Zweite ergönzte Sache: Für alle iPhones mit Jailbreak gibt es wohl eine Grooveshark-App, die sogar offiziell von den Seitenbetreibern entwicklelt wird. Einen Link zu der App gibt es nicht, eine Cydia-Suche nach Grooveshark dürfte jedoch das gewünschte Ergebnis bringen.