AppTestsss

News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

AppTestsss -

Apples Dominanz: Die Kartennutzung im britischen Mobilfunknetz

Maps Usage UK

Traffic on the new Apple Maps now represents 70% of mapping traffic on the 4G network, from 60% in the second half of 2013, taking market share from Google maps, which is down 7ppts. This difference is even more marked over 3G where Apple Maps is up 19ppts and Google Maps is down 15ppts.

via Everything Everywhere

Darüber, inwiefern Nutzungsdaten eines britischen Mobilfunknetzes die Wirklichkeit widerspiegeln, lässt sich streiten, EE greift bei der Ermittlung der Daten allerdings auf einen Großteil der Nutzer im vereinigten Königreich zurück, nachdem der Konzern 2010 T-Mobile UK und Orange UK übernehmen konnte. Der, sich aufdringende, Schluss aus den Zahlen lautet: Trotz entsprechender iOS-App und -API für Entwickler kann Google als Kartenanbieter im mobilen Markt den ursprünglich riesigen Anteil gegen Apple nur schwer verteidigen, Kritik an Apples Karten hin oder her.

iOS 8 als virtueller Stadtführer

Auf der Keynote fand die Flyover City Tour in Apples Karten-App keine direkte Erwähnung, Mac4Ever veröffentlicht nun ein Video, das die neue Funktion in Paris im Einsatz zeigt. Aktuell beschränkt sich der virtuelle Stadtrundgang auf 9 Städte, dürfte aber bis zum Launch und vor allem danach weiter ausgeweitet werden.

Push-Nachrichten für gemeldete Karten-Fehler

Apple Maps Push

Mit iOS 6 startete Apple den eigenen Karten-Dienst, seit Beginn nimmt dieser Fehlermeldungen entgegen, die im Idealfall zu einer Verbesserung der Karte führen. Bisher war die Erfahrung damit eher frustrierend, weil viele Fehler häufig erst nach sehr langer Zeit behoben wurden und dem Nutzer jegliche Rückmeldung dazu fehlte. Laut einem Bericht von MacRumors erhalten erste Nutzer – auf Wunsch und ohne iOS-Update – nun Benachrichtigungen, wenn gemeldete Fehler korrigiert wurden.

Nachvollziehen konnte ich die Änderung bisher noch nicht, es scheint, als würde Apple die neue Funktion langsam auf alle Geräte ausrollen.

Apples Karten fliegen über Paris

Paris Flyover

Auf eigene Karten setzt Apple seit iOS 6, vor allem in den ersten Monaten hagelte es jedoch mehr Kritik als Lob, teilweise berechtig, teilweise überzogen. Doch Apples kontinuierliche Verbesserungen des Kartenmaterials trägt einen großen Teil zu der steigenden Qualität bei und machen sich auch beim heutigen Update der Pariser Karten bemerkbar. Mit hochaufgelösten Bildern für Flyover sind mit der französischen Hauptstadt jetzt mehr als 50 Städte weltweit mit 3D-Gebäuden und entsprechenden Bildern ausgestattet, Google spricht offiziell von mehr als 100 Städten.

via MacRumors

Google Maps macht Apples iOS 6-Karten nativ Konkurrenz

Direktlink

Nachdem Nokia bereits daran gescheitert ist, Apples neue Karten auf den iOS-Geräten nennenswerte Konkurrenz zu machen, schlägt Google sich in dieser Aufgabe überraschend gut. Die neue, kostenlose App, die bisher offiziell nur für das iPhone verfügbar ist, installiert sich in wenigen Sekunden und bietet direkten Zugriff auf sämtlichen Kartenmaterialien aus dem Hause Google, darunter Satellitenbilder und Standard-Karten. Auch mit an Bord sind Verkehrsdaten, die sich flexibel über den aktuellen Kartenausschnitt legen und die Informationen sinnvoll ergänzen.

Wichtig für die App ist jedoch vor allem die Navigations-Funktion. Eine Internetverbindung vorausgesetzt, zeigt die App, inklusive gesprochener Anweisungen, den Weg zu einem gewählten Ziel an, wahlweise mit dem Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß. Die Kartenansicht während der Navigation ist aufgeräumt, teilweise jedoch etwas zu sehr, ein paar (zu) wenige Informationen wie Straßennamen oder Ortsnamen wären zur Orientierung manchmal nicht fehl am Platz. Auffällig ist hier auch, dass die Google App nur eine Drittanbieter-App ist und nicht mehr vom System direkt ist. Während die iOS-Karten die Navigationsanweisungen und den aktuellen Kartenausschnitt sehr gut als Benachrichtigungen bzw. im Lockscreen anzeigt, müssen Googles Karten sich in die Schranken einer App Store-App begeben und können nicht von exklusiven Features profitieren.

Während iOS 6 die Karten-API über MapKit für Entwickler auf Apples Kartendienst umbiegt, bietet Google zusammen mit der neuen Maps-App erstmals auch eine Entwicklungskit für Entwickler an, die es auch unter iOS 6 ermöglicht, Googles und nicht Apples Karten in Apps einzubetten und zu nutzen.

Schwächen offenbart Googles neue Karten-App jedoch, sobald der Nutzer die dritten Dimension von Karten sehen möchte. Obwohl das Unternehmen in Google Earth über einen derartigen 3D-Bestand verfügt, verzichtet man in „Google Maps“ auf eine Integration. Nutzbar ist jedoch Streetview, Bilder dieser Art fehlen Apple aktuell.

ClassicMap wechselt zwischen Apples und Googles Karten

Während die Vektor-Ansicht von Apples Karten mir immer wieder Freude bereitet, weil sie schnell funktioniert, viel cachet und eine gute Navigation ermöglicht, frustriert die Satellitenansicht in den nicht-3D Städten extrem, vor allem, wenn die Bilder nicht mal eine vernünftige Auflösung erreichen um sie aus einem Kilometer Entfernung betrachten zu können. Zum Glück ist Besserung in Sicht. Möchte man jedoch nicht auf Apples Lösung warten, sondern wäre mit Googles Karten immer noch sehr zufrieden, empfiehlt sich ein Blick in den App Store bzw. auf die kostenlose App ClassicMap. Mit einem kleinen Schalter unter der Kartenlasche erlaubt die Anwendung einen schnellen Wechsel zwischen Apples und Googles Kartenmaterial und bietet neben der Standardansicht auch noch die Satellitenbilder mit oder ohne Straßen und POIs an und das alles mit dem Interface der „alten“ iOS 5-Karten-App. Eine nette Ergänzung zu Apples Angebot, wir werden sehen, ob wir Applikationen dieser Art in den nächsten Monaten noch brauchen werden.

iOS 6 Maps: Erste Neuerungen machen sich bemerkbar

At Apple, we strive to make world-class products that deliver the best experience possible to our customers. With the launch of our new Maps last week, we fell short on this commitment. We are extremely sorry for the frustration this has caused our customers and we are doing everything we can to make Maps better.

Apples neue Karten sind stark in der Kritik und werden von allen Seiten zerpflückt, wenn sogar CEO Tim Cook sich in einem Brief entschuldigt muss die Situation ernst sein. Doch Apple reagiert schnell, einerseits soll in Zukunft das Retail-Personal die Karten verbessern und dafür ein paar Wochenstunden opfern aufwenden, andererseits fordert man alle Nutzer auf, Fehler direkt aus der App zu melden.

Die ersten Erfolge der neuen Methoden sind bereits zu vermelden, an diesem Wochenende scheint Apple damit zu beginnen, neue Daten in die Datenbank einzuspielen und so den Nutzern zugänglich zu machen. Da die Karten-App jedoch sehr großzügig zu cachen scheint, kann es teilweise mehrere Tage dauern, bis euer lokaler Zwischenspeicher sich auf die neuste Version aktualisiert und ihr die Neuerungen sehen könnt. Zu den größten Neuerungen dieses Wochenendes zählen dabei eine „reparierte“ Brooklyn Bridge sowie ein 3D-Abbild der Freiheitsstatue in New York. Oben seht ihr das Satellitenbild vorher (rechts) und nachher (links).

Doch auch in den kleineren Städten tauchen erste Änderungen auf, die Nutzer gemeldet haben. Ein Schreibwarenladen hier um die Ecke, den ich vor rund einer Woche als fehlend gemeldet habe, zeigt sich bereits in der Kartenansicht, fehlt nur noch der Bäcker und das REWE sowie ein vernünftig aufgelöstes Satellitenbild. Der Screenshot oben zeigt einen Umkreis von knapp einem Kilometer, rund 20 Kilometer östlich von hier liegt die Grenze zu einem hochaufgelösten Gebiet.

Zum Einen merkt man immer wieder, dass Apples Karten noch viel Arbeit brauchen, bis sie mit Google mithalten können, zum Anderen zeigt sich jedoch auch, dass Apple sehr schnell auf Meldungen von Nutzern reagiert und neue Plätze hinzufügt bzw. die Informationen zu alten Plätzen aktualisiert. Weiterhin bleibt es also empfehlenswert, Fehler in den Karten zu melden (Lasche unten rechts > Problem melden > Problem beschreiben) und so zur Verbesserung beizutragen, statt nur zu meckern und sich eine Google Maps-App herbeizuwünschen.

Gerüchte sagen: iOS 6 ohne Googles Karten

 

Apple scheint ein finaler Schritt in Richtung eigene Kartenlösung gelungen zu sein: Wie 9to5mac berichtet, kommt die nächste iOS-Version mit der Nummer 6 mit einer hauseigenen Lösung. Apple hatte bereits durch Unternehms-Käufe und ein Statement zu Locationgate darauf aufmerksam gemacht, an einer eigenen Kartenlösung zu arbeiten.

 

According to trusted sources, Apple has an incredible headline feature in development for iOS 6: a completely in-house maps application. Apple will drop the Google Maps program running on iOS since 2007 in favor for a new Maps app with an Apple backend. The application design is said to be fairly similar to the current Google Maps program on the iPhone, iPad, and iPod touch, but it is described as a much cleaner, faster, and more reliable experience.

 

Neben „normalen“ Karten, soll in iOS 6 auch eine eigene Streetview-Ansicht und eine revolutionäre 3D-Ansicht der Gebiete mitgeliefert werden.

 

 

Denkbar wäre ein solcher Schritt durchaus. Apple versucht immer mehr, sich von Google zu trennen, neben der Suchmaschine ist die Karten-Applikation die letzte Verknüpfung von iOS mit Googles Diensten. Die Frage ist aber, ob Apple sich bei den eigenen Karten auf eine „Ansicht“ mit der bekannten Routenberechnung beschränkt, oder ob man auf eine eingebaute Navigationslösung setzt, die den Kauf von Navigon und Co. überflüssig machen würde.

Neben der Karten dürfte iOS 6 bzw. die diesjährige WWDC aber auch noch weitere Überraschungen bereit halten, man kann gespannt bleiben.