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Google kauft Mail-Client Sparrow

Sparrow + Google

Die Überraschung war nicht schlecht: Google kauft das Startup Sparrow, dass mit seinem netten Mail-Client auf dem Mac und dann auch auf iPhone für ordentlich Wirbel und ernsthafte Konkurrenz zu Apples Standard-Apps gesorgt hatte. Auf beiden Plattformen als Chartstürmer gestartet und immer wieder mit neuen Funktionen versehen, hatte die App durchaus ihre Daseinsberechtigung und eine breite Zahl an Nutzern, die mehr wollten, als Apple bieten konnte.

We will continue to make available our existing products, and we will provide support and critical updates to our users. However, as we’ll be busy with new projects at Google, we do not plan to release new features for the Sparrow apps.

Die Enttäuschung in der Nutzergemeinde nach Bekanntgabe des Kaufes und der Mail an alle Nutzer war entsprechend groß: Hatte man mit neuen Updates, einer angekündigten iPad-Version und Push-Support für die iPhone-App gerechnet, folgen ab jetzt nur noch „Sicherheitsupdates bei kritischen Bugs“.

Das Team hinter Sparrow wird nun zusammen mit dem Google Mail- Gmail-Team an neuen Funktionen (und eventuell Apps für Desktop und mobile Plattformen) arbeiten. Einen Schritt vorwärts könnte so die Gmail-App für iOS machen.

 

[iPhone-App] Signatures – HTML-Mail-Signaturen auf dem iPhone

Direktlink
Die Signaturfunktion auf dem iPhone bzw. dem iPad seit den Ursprüngen des iPhones unangetastet und macht seit dieser Zeit nicht viel her. Man kann zwar einen kurzen Text hinterlegen, dieser kann jedoch keine Bilder oder HTML-Code enthalten. Die iPhone-App Signatures (0,79€) löst dieses Problem insofern, dass sie die Erstellung von HTML-Signaturen ermöglicht und diese in die Zwischenablage bzw. eine neue Mail einfügt.

Gezeigte Produkte:
Signatures – Crowded Road

Cydia-Erweiterung macht Sparrow Push-tauglich

Der Mail-Client Sparrow (2,39€) ist auf dem iPhone die erste ernstzunehmende Alternative zu Apples mitgelieferter Mail-App, das größte Manke war jedoch der fehlende Push-Support, die App muss immer geöffnet werden um neue Nachrichten zu sehen. Zumindest für iPhones mit Jailbreak schafft eine kleine Erweiterung nun Abhilfe: SparrowPush pusht alle neuen Mails auf euer Gerät, obwohl die offizielle Fassung der Applikation selbiges nicht unterstützt. Zu finden ist die kostenlose Erweiterung in der BigBoss-Repo, die bei jedem Jailbreak automatisch installiert wird.

Mail-Client Sparrow erreicht das iPhone [Update]

DirektSparrow
Sparrow, 2,39€, sieht gut aus und dürfte bestimmt seine Einsatzgebiete finden, ich persönlich bin jedoch nicht auf der Suche nach einer Alternative für Apples Mail-App.

Update:

 Während die App die internationalen Verkaufscharts erklettert und in Deutschland schon auf Platz Acht rangiert, haben die Entwickler angekündigt, einen Push-Support sobald wie möglich nachzurüsten. Auf einer speziellen Support-Seite erklärt man die genauen Hintergründe der fehlenden Funktion:

Apple provides an API that allows an app to be woken up in case of a network event meaning it is virtually connected at all times like Sparrow on the Mac. For example, VoIP (Voice over Internet Protocol) apps take advantages of this specific API so you can receive calls even when the app isn’t opened.

This solution is the most secure because Sparrow iPhone will be directly communicating with your mail providers via secured protocols.

We submitted a first version of Sparrow iPhone using this API but it was rejected.

Man kann hoffen, dass diese Funktionalität in Zukunft nachgerüstet wird, ohne bleibt die App jedoch (für mich) weiterhin uninteressant.

Apple beendet Push-Mail-Angebot nach Motorola Patentstreit

Aufgrund einer kürzlichen Patentklage von Motorola Mobility können Benutzer von iCloud und MobileMe ihre iCloud- und MobileMe-E-Mail derzeit nicht auf ihre iOS-Geräte pushen lassen, wenn sie sich innerhalb der Grenzen Deutschlands befinden.

Betroffene Kunden werden weiterhin ihre iCloud- und MobileMe-E-Mail erhalten; neue Nachrichten werden jedoch erst dann auf ihre Geräte geladen, wenn das Mail-Programm geöffnet wird, bzw. wenn das Gerät periodisch neue E-Mails abruft, je nach Konfiguration der iOS-Einstellungen. Der Push-E-Mail-Service auf Desktop-Computern, Laptop-Computern und im Internet, sowie Dienste anderer Anbieter, wie z. B. Microsoft Exchange ActiveSync, sind hiervon nicht betroffen.

Apple hält das Patent von Motorola für ungültig und legt Berufung ein.

Die Patentauseinandersetzung zwischen Apple und Motorola Mobility hat nach dem kurzzeitigen iPhone- und iPad-Verkaufsverbot nun weiter Konsequenzen: Apple darf keine iCloud und MobileMe-Mails mehr per Push an Geräte innerhalb Deutschlands zustellen. Für andere Dienste, die Push unterstützen, wird Apple die Mails weiterhin auf alle Geräte pushen.

Auf der Vorstellung von iCloud und auch zu MobileMe-Zeiten war der Push-Service, der Mails direkt beim Eintreffen auf das Gerät liefert, ein Hauptfeature und für viele MobileMe-Kunden ein Kaufgrund. Apples Support-Dokument zum Thema hat zwar Lösungen zum Laden der Mails, nicht bekannt ist jedoch, ob Apple eine Lösung für das Problem anbieten wird und diese vielleicht schon mit iOS 5.1 auf (deutsche) iPhones und iPads gesendet wird.