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Intelligente Postfächer auf dem Mac

Smart Mailboxes

Lange Zeit habe ich auf meinen iOS-Geräten Mailbox benutzt, zuletzt bin ich davon jedoch abgerückt und zurück zu Apples Mail.app gewechselt, die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von der S/MIME-Unterstützung bis hin zu einigen Kleinigkeiten, die mir in Apples App besser gefallen.

Ich gebe jedoch zu, dass ich mich an die Sortierung von Mails in Mailbox durchaus gewöhnt habe und – da der Mac mittlerweile wieder mein Hauptrechner ist – diese dort weiterführen wollte. Aus diesem Grund habe ich mir über die Organisation meiner Mails Gedanken gemacht und mich entschieden, diese hier kurz zusammenzufassen:

Wichtig sind für meine Arbeit vor allem zwei Postfächer, die ich schnell im Blick haben muss, weil sich dort alle wichtigen Nachrichten finden. Grundlage dafür ist, dass alle Mails, die ich noch nicht bearbeitet habe, sich in meinem Posteingang befinden und je nach Status (Pending = Gelb, To Do = Rot) mit einer entsprechenden Flagge gekennzeichnet sind. Zwei intelligente Postfächer suchen sich dann mit entsprechenden Regeln aus allen Mails im Eingang die Nachrichten heraus, die entweder rot oder gelb markiert sind und zeigen diese im entsprechenden Eingang an, von wo aus sie dann schnell bearbeitet werden können.

Das System funktioniert in der Praxis gut und sehr zuverlässig, aktuell lässt es sich jedoch nur unter OS X einsetzen, weil iOS weder farbige Flaggen noch intelligente Eingänge unterstützt. Im Moment reicht mir die Umsetzung auf dem Mac, da dort bei mir die meiste Arbeit mit Mails stattfindet, ich hoffe jedoch auf eine Unterstützung in den nächsten iOS-Versionen, iOS 8 hat diese leider noch nicht an Bord.

Apple startet die „Back to school“-Aktion für 2014

Back to school 14

Noch bevor in einigen Bundesländer die Sommerferien beginnen, startet Apple die jährliche Back to school-Aktion, die Studenten beim Kauf eines Macs, iPads oder iPhones eine Gutscheinkarte für den iTunes Store im Wert von 70€ beziehungsweise 35€ schenkt. Bis zum 9. September haben alle Studenten im Rahmen der Aktion bei einem Einkauf im Education Store die Möglichkeit, Produkte günstiger und mit der geschenkten Gutscheinkarte zu erwerben.

iStopmotion 3.6 im Test

IStopMotion II

Stop-Motion-Filme haben ihren eigenen Reiz und einen ganz besonderen Charme. Zur Erstellung gibt es mehrere Möglichkeiten, sowohl am Mac als auch am iPad ist die Software meiner Wahl iStopmotion von Boinx Software.

Das Interface von iStopmotion ist auf iPad und Mac nahezu identisch und einfach zu bedienen. Im Mittelpunkt steht das große Vorschaubild, für das es drei Darstellungsoptionen gibt: Einmal kann das aktuelle Bild von der Kamera angezeigt werden, dann kann der letzte aufgenommene Frame gezeigt werden, als dritte Option gibt es eine Überlagerung des letzten Frames mit dem aktuellen Bild der Kamera. Die dritte Option ist besonders nützlich, wenn man einen Stop-Motion-Film erstellt und die Figuren mit der Hand bewegt, weil dann der Unterschied zum letzten Frame besonders gut sichtbar wird und sehr leicht und anschaulich korrigiert werden kann. Mit Version 3.6 bringt iStopmotion einen Live-View-Modus für unterstützte Kameras mit, der das Bild der Kamera ohne Latenz direkt am Bildschirm anzeigen kann, wenn diese per USB mit dem Mac verbunden ist.

Auch für die Aufnahmen eines neuen Frames gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Am einfachsten dürfte das manuelle Auslösen der Kamera aus der Software sein. Diese nimmt dann ein Foto und fügt es der aktuellen Timeline hinzu. iStopmotion bietet aber auch eine Option für Timelapse-Aufnahmen, die dann in einem gewünschten Abstand immer wieder ein Foto macht und so automatisch einen Film erstellt, der anschließend exportiert werden kann.

IStopMotion I

Die App erlaubt jedoch nicht nur die Erstellung von normalen Filmen, im Editor gibt es auch die Möglichkeit, dem aktuellen Clip Effekte hinzuzufügen und Tonwerte, Helligkeit, etc. zu korrigieren und den eigenen Wünschen anzupassen. Interessant ist vor allem die Tilt Shift-Option, die bei Zeitraffer-Bildern für einen ganz besonderen Miniatur-Look sorgt und diese deutlich interessanter erscheinen lässt, als gelungenes Beispiel dafür lässt sich Little Big Berlin anführen.

Möchte man mit iStopmotion tiefer in die Welt der Stop-Motion-Filme eintauchen und die eigenen Hauptdarsteller ohne großen Aufwand in neue Welten versetzen, kann die App auf Wunsch ein Keying durchführen und den grünen Hintergrund mit einem eigenen Bild oder Video ersetzen, das dann die neue Umgebung der Figuren darstellt und noch interessantere Effekte erzeugt.

IStopMotion Remote

Interessant ist auch das Zusammenspiel von iPhone und iPad oder Mac in iStopmotion. Da mit Sicherheit nicht alle Personen, die gerne Stop-Motion-Filme produzieren möchten, eine DSLR zuhause haben und man nur sehr ungern auf die FaceTime-Kamera des Macs zurückgreifen will, bietet iStopmotion die Möglichkeit, iPhone oder iPad mit der iStopmotion Remote-App als Kamera zu benutzen, die Verbindung erfolgt dabei über das lokale Netzwerk, in dem beide Geräte angemeldet sein müssen. Die Steuerung der Remote-Kamera kann komplett über iStopmotion am Mac oder iPad erfolgen, dort können sogar Einstellungen wie Fokus und Helligkeit angepasst werden, die dann Over-The-Air an das iPhone übertragen und angewandt werden.

Um mit iStopmotion und allen Funktionen vertraut zu werden, benötigt es mehr als ein paar Minuten, nichtsdestotrotz ist der erste Film in wenigen Minuten erstellt und exportiert. Die Mac-Version (44,99€) bietet zwar deutlich mehr Optionen und Funktionen als das iPad-Pendant (8,99€), trotzdem kann auch die mobile Version einen guten Stop-Motion-Film erstellen und speichern, beide arbeiten problemlos mit der kostenlosen Remote-App für iPhone und iPad zusammen.

Reflector empfängt iOS-AirPlay am Mac

Reflector Mac

Morgen Abend mit Veröffentlichung der ersten iOS 8-Beta beginnt wieder die Zeit der Videos über jede kleinste Neuerung in den neuen Betas, die der Welt sofort und noch vor Veröffentlichung eines Goldenen Masters mitgeteilt werden müssen – was nicht zwangsläufig negativ ist und hier auch durchaus in einigen Beiträgen Erwähnung finden wird. Um diese Videos etwas interessanter und vor allem sinnvoller als nur wackelnder Bildschirm abgefilmt zu gestalten, empfiehlt sich Reflector. In Kombination mit Screenflow nimmt der Mac dann den Bildschirm des iPhones oder iPads kabellos entgegen und zeichnet diesen auf der Festplatte auf, von wo aus die Dateien in der bevorzugten Software für Videobearbeitung weiterverarbeitet werden können, bevor sie Online-Plattformen zugeführt werden.

Tower – Die Git-UI für den Mac

Tower

Git ist eine tolle Möglichkeit, um mit verschiedenen Personen an einem Code-Projekt zu arbeiten. Die Arbeit mit Kommandos im Terminal ist bei einfachen Aufgaben wie neuen Commits oder dem Branchen eines Repos noch gut möglich, sobald man jedoch kompliziertere Aufgaben erfüllen möchte, ohne sich vorher stundenlang in Kommandos einzuarbeiten, muss man auf eine App mit grafischer Oberfläche setzen, die diese Aufgaben erledigt und die Kommandos unter der Haube zwar noch ausführt, für den Nutzer aber nur als Buttons und Menüs darstellt, und genau das macht Tower, eine Git-UI für den Mac, entwickelt von dem deutschen Entwickler-Studio fournova.

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Status Magic 1.9 mit iOS 7-Support

Status Magic mit iOS 7-Support

Genau genommen unterstützt Status Magic [5,99€, Mac App Store] bereits seit Version 1.8 die neue iOS 7-Darstellung, der ersten Umsetzung fehlte es jedoch an einer Funktion, die für diesen Blog unerlässlich ist: Die Statusbar einfach komplett überdecken und nicht nur den neue Inhalt mit transparentem Hintergrung darüberlegen. Mit Version 1.9 kommt genau diese Funktion in die App und macht sie damit für diesen Blog endlich wieder benutzbar.

Mit dem Update kommt die Option, eine deckende Statusbar einzufügen und für diese eine Farbe zu wählen. Muss es schnell gehen, kann man die Statusbar einfach schwarz oder weiß machen, in den meisten Apps hat sie unter iOS 7 jedoch eine gesonderte Farbe. Über ein Auswahl-Fenster kann in Status Magic die Farbe der Statusleiste gewählt und angepasst werden. Ideal wäre hierfür noch eine Möglichkeit, diese in dem Screenshot auszuwählen und dann zu benutzen. Etwas schwieriger wird es bei Apps, die unter der Statusbar Inhalte darstellen und damit eine mehrfarbige Darstellung nutzen, in Status Magic gibt es keine Option, diese vernünftig zu reproduzieren, in solchen Fällen muss dann eine einfarbige Darstellung genutzt werden.