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Kavaj Dallas für das iPhone 6

Dallas IMit jedem Kauf eines neuen iPhones stellt sich mir die gleiche Frage: Kaufe ich eine Hülle? Wenn ja, welche Hülle will ich? Das iPhone 6 ist mein drittes iPhone, bisher hatte ich fast ausschließlich Hüllen, die nur die Rückseite bedeckt haben. Mit dem neuen iPhone wollte ich dann jedoch auch eine neue Hülle ausprobieren und habe mich für Dallas von Kavaj entschieden. Die Marke dürfte dem ein oder andere Leser bekannt sein, bereits 2012 habe ich über die iPad-Hülle mit dem Namen Hamburg geschrieben. Mit dieser Hülle war ich damals sehr zufrieden, entsprechend hoch waren auch die Erwartungen an die neue iPhone-Hülle. Preislich erschien mir die Hülle mit 30€ noch im Rahmen, trotzdem gehört sie nicht zu den ganz günstigen Hüllen, einen gewissen Anspruch an die Qualität hatte ich entsprechend.

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Mein iPhone 6

Seit 55 Tagen trage ich ein neues iPhone in meiner Tasche, mein 4s wurde nach drei Jahren durch ein iPhone 6 ersetzt. Meine ersten Eindrücke hatte ich bereits notiert, nach knapp zwei Monaten ist es Zeit für eine detailliertere Beschreibung, die auf mehr als ein paar Stunden Nutzung basiert, trotzdem jedoch keinen finalen oder kompletten Anspruch hat. Zu den ausführlichen Gedanken in Textform gibt es 2:30 Minuten unkommentiertes Video mit einigen weiteren Eindrücken.

Design

Das iPhone 6 sieht anders aus, erstmals seit dem iPhone 3GS kehrt Apple zu einer runderen Form der Rückseite zurück, die extrem gut in der Hand liegt. Ich würde das Gerät nicht als Handschmeichler bezeichnen, dafür ist es mit 6,9mm zu dünn, dennoch fühlt sich die runde Alu-Rückseite in der Hand angenehm an. Etwas problematisch finde ich weiterhin die Kamera auf der Rückseite, die gut einen Millimeter aus dem Gehäuse herausragt und damit eine vernünftige Nutzung auf dem Schreibtisch verhindert, das Wackeln durch diese Beule ist jedoch deutlich geringer als ich zu Beginn befürchtet hatte. Etwas gewöhnungsbedürftig waren die grauen Streifen auf der Rückseite, die dort für die Antennen angebracht sind. Die Gewöhnung dauerte jedoch nicht so lange, inzwischen sehen die Streifen nicht mehr störend aus, sondern fallen kaum noch auf. Angenehmer als bei dem iPhone 5s finde ich auch die Form des Blitzes, der zwar immer noch zwei verschiedenfarbige LEDs beinhaltet, nun jedoch nicht mehr länglich, sondern komplett rund ist und damit gefühlt noch etwas heller blitzen kann.

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Die Änderungen an der Unterseite des Gehäuses halten sich im Rahmen, vielleicht klingen die Lautsprecher etwas besser als bei den Vorgänger, der Eindruck ist jedoch nur subjektiv und basiert auf keiner korrekten Untersuchung.

Größere Änderungen gab es an den Seiten des iPhones. Der Standy-Button wandert an die rechte Gehäuseseite, was sich im Nachhinein als sehr sinnvoll herausstellt und diesen problemlos nutzbar macht. Aus unerfindlichen Gründen ist der Button aktuell jedoch der einzige Teil meines Geräts, der bereits eine sichtbare Schramme hat. Auch die Lautstärke-Buttons sind etwas schmaler, dafür aber länger geworden, was sie etwas angenehmer drücken lässt. Kleinere Probleme habe ich immer wieder, weil Standy- und Lautstärke-Buttons sich nun gegenüber liegen und durch den Klammergriff um das Gerät teilweise beide Buttons gedrückt werden, das System dann aber basierend auf mir unbekannten Faktoren entscheidet, welchen der beiden Buttons es annimmt. Teilweise kommt es also vor, dass ich das Gerät sperren möchte und nur die Lautstärke ändere, andersherum passiert es eher selten.

Der Mute-Switch ist bei dem iPhone 6 deutlich schmaler und wackelt, zumindest bei meinem Modell, deutlich nach oben und unten, unabhängig von der Einstellung, in der er sich befindet. Auch mit dem neuen Gerät nutze ich diesen Schalter fast nie, mein iPhone ist lautlos und vibriert nicht, mit dieser Einstellung fahre ich seit Jahren sehr gut.

Eine Aussage darüber, ob Touch ID schneller oder zuverlässiger funktioniert als auf dem 5s kann ich mangels Vergleich nicht treffen. Ich kann jedoch sagen, dass der Scanner gut funktioniert und mich in den meisten Fällen an meine Daten heranlässt. Nutzt man das Handy jedoch über einen längeren Zeitraum ohne die Vorderseite zu säubern, bilden sich auch auf dem Homebutton Schlieren, die dem Scanner jegliche Funktionalität nehmen und dazu führen, dass kein Fingerabdruck mehr korrekt erkannt wird. Das Problem, das dem zugrunde liegt, dürfte jedoch seitens Apple kaum zu beheben sein, Anti-Fingerprint-Schichten auf dem Display sind bisher auch hauptsächlich ein Werbeversprechen. Vor allem die API für Entwickler macht Touch ID jedoch zu einer großen Erleichterung im Alltag, wenn es um den sicheren Zugriff auf wichtige Daten geht.

Display

Definitiv die größte Neuerung der neuen iPhones ist das Display. Bei dem iPhone 6 ist es nur größer, das 6 Plus hat zusätzlich eine höhere Pixeldichte und macht damit verbunden unter dem Glas ein paar spannende Kleinigkeiten. Insgesamt habe ich nach dem aktuellen Testzeitraum den Eindruck, dass das neue Display einen höheren Kontrast und eine natürlichere Farbwiedergabe hat, wie immer stütze ich mich jedoch auf den subjektiven Eindruck. Außerdem hat Apple mit dem iPhone 6 den Abstand zwischen dem Glas und dem eigentlich Display reduziert, iOS findet nun gefühlt näher am Finger statt, man kommt dem System näher und das fühlt sich extrem gut an. Außerdem habe ich das Gefühl, dass, wahrscheinlich durch den höheren Kontrast, schwarzer Text auf weißem Grund noch besser und vor allem angenehmer zu lesen ist, Apps wie Instapaper machen auf dem neuen Gerät noch mehr Spaß.

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Querformat

Das iPhone 6 ist für mich das erste iPhone, das ich regelmäßig im Querformat nutze. Neben dem größeren Display, das sich im Querformat noch viel besser nutzen lässt, finde ich, dass das iPhone im Querformat deutlich besser in der Hand liegt als seine Vorgänger, die sich vor allem im Querformat immer klotzig angefühlt haben. Außerdem haben iPhone 6 und 6 Plus im Querformat beim Tippen einen weiteren Vorteil: Neben der normalen Tastatur blendet das System weitere Tasten ein, die unter anderem schnellen Zugriff auf Punkt und Komma bieten und die Pfeiltasten darstellen. Zu Beginn hatte ich mit diesen Zusatztasten enorme Probleme und habe regelmäßig falsch getippt, mittlerweile tippe ich im Querformat auf der neuen Tastatur jedoch deutlich schneller als auf der Hochformat-Tastatur. Außerdem ist das iPhone 6 mein erstes iPhone, auf dem ich angenehm Videos schauen kann. Die Größe des Displays reicht aus, um dort kurze Filme anzuschauen, das 16:9 Format unterstützt das zusätzlich.

Hardware

Vielleicht sollte dieser Punkt eher Geschwindigkeit heißen, Hardware erschien mir jedoch auch passend. Nach drei Jahren wirkte mein 4s, spätestens ab der iOS 8-Beta, sehr träge. Ich konnte es weiter benutzen, hatte daran aber weniger Spaß als noch zu Beginn. Eindrücke zur Geschwindigkeit sind immer extrem subjektiv (Ich kenne Leute, die mit ihrem iPhone 4 noch relativ glücklich sind), dennoch finde ich das iPhone 6 extrem schnell. Natürlich habe ich hier nur den wirklichen Vergleich mit Hardware, die drei Jahre alt ist, dennoch bin ich immer wieder überrascht, wie viele Apps im Hintergrund nicht neu laden müssen, sondern einfach da sind. Trotzdem muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass das beide Versionen des iPhone 6 nur ein Gigabyte RAM verbauen, das iPad Air 2 bekam im letzten Monat 2. Warum Apple die, mindestens genauso wichtige, Telefon-Linie an dieser Stelle künstlich beschneidet ist mir nicht klar, der doppelte Arbeitsspeicher hätte sich sicherlich bemerkbar gemacht.

Akku

Ich kann mein iPhone-Nutzungsverhalten wohl kaum als Durchschnitt bezeichnen, dennoch bin ich mit dem Akku meines 6ers extrem zufrieden. Mit einer Akkuladung und (laut den Nutzungsstatistiken des iPhones) zwischen 6 und 8 Stunden Nutzung komme ich problemlos über den Tag. Inzwischen lade ich das iPhone meist am späten Nachmittag oder frühen Abend und habe am nächsten Morgen noch 95%, womit ich dann problemlos bis zum Abend hinkomme. Der Akku des iPhone 6 Plus hat eine deutlich größere Kapazität als der des iPhone 6 und dürfte entsprechend, obwohl er auch mehr Hardware versorgen muss, länger halten.

Kamera

Wie erwähnt begleitet mich mein 6er seit Marktstart und war deswegen unter anderem mit in London – als meine einzige Kamera, auf die Spiegelreflex habe ich bewusst verzichtet. Die fünf Tage in Englands Hauptstadt habe ich ausschließlich mit dem iPhone festgehalten, mit tollen Ergebnissen. Ausgewählte Bilder gibt es – natürlich unbearbeitet und in voller Auflösung – bei Flickr. Einen sehr guten Eindruck machte das iPhone auch bei Nachtaufnahmen, bei dem Beispielfoto war die HDR-Aufnahme deutlich besser als das Original, beide entstanden ohne Blitz.
Sehr beeindruckend sind auch die Slow-Motion-Aufnahmen, die 6 und 6 Plus in 720p mit 240 Bildern in der Sekunde aufnehmen, das iPhone 5s konnte nur 120 Bilder pro Sekunde aufzeichnen. Weiterhin ungetestet ist bei mir bisher der Timelapse-Modus, entsprechende Testaufnahmen sind jedoch geplant, Ergebnisse gibt es auf dem Blog in einem separaten Artikel.

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(Kein) Fazit

Ich weise erneut daraufhin, dass dieser Artikel keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat und ich in den nächsten Wochen und Monaten auf dem Blog eventuell noch mehr Eindrücke festhalten werde. Dennoch versuche ich mich an einem Zwischenfazit: Das iPhone 6 ist eine konsequente Weiterentwicklung von Apples wichtigster Produktreihe und macht seinen Job gut. Mein Gerät ist bisher nicht verbogen und vor allem die Kamera hat mich sehr beeindruckt, dennoch gibt es einige Kleinigkeiten wie die überstehende Kameralinse und das gleichzeitige Drücken von Standby- und Lautstärke-Button, die immer wieder ein wenig stören, teilweise aber auch einfach Gewöhnungssache sind.

Apple Pay startet in den USA

Apple Pay

Während der iPhone 6-Keynote im September gab zum ersten Mal einen Blick auf Apple Pay, Apples Idee für einen Geldbeutel ohne Geldbeutel. Apple Pay ist direkt in Passbook integriert, dort lassen sich Kredit- und Bankkarten hinzufügen, entweder per Import von der eigenen Apple ID oder per Foto mit der Kamera, mit iOS 8.1 startet der Dienst heute in den USA. Eines der großen Anliegen von Apple ist es, die Bezahlung per Kreditkarte sicherer zu machen und langfristig die Kreditkarte mit iPhones und der Apple Watch zu ersetzen. Statt Karten über den Tresen zu reichen und dem Verkäufer damit unter anderem den Sicherheitscode der Kreditkarte offenzulegen, generiert Apple Pay für jede Transaktion einen Token, der nicht sichtbar ist, die Authentifizierung des Käufers passiert nicht mehr über eine Unterschrift oder eine PIN, sondern über Touch ID am iPhone.

Start-Partner von Apple Pay sind auf Seiten der Geldinstitute Visa, MasterCard, American Express sowie unter anderem die Bank of America und Wells Fargo, fünf weitere Banken folgen laut Apple noch in diesem Jahr. Auch die Partner auf der Store-Seite können sich sehen lassen, unter anderem findet sich dort McDonalds, Nike, Subway und Wallgreens, weitere Läden folgen im Laufe des Jahres. Apple Pay bietet jedoch nicht nur die Möglichkeit, reale Güter zu bezahlen, der Dienst bringt für Entwickler eine API, die das Bezahlen in Apps ermöglicht. Nutzer können in Apps für Dienstleistungen oder Waren bezahlen, ohne dem Anbieter ihre Kreditkarten- oder Kontodaten offenlegen zu müssen. Als App-Partner nennt Apple unter anderem Uber, Groupon und Airbnb, weitere Partner folgen im Laufe des Jahres. Eine Übersicht über alle Partner bietet Apple auf der offiziellen Apple Pay-Seite.

Der heutige Start von Apple Pay beschränkt sich auf die USA, Informationen über einen Start in anderen Gebieten sind nicht vorhanden, Apple dürfte jedoch ein großes Interesse daran haben, den Dienst zeitnah möglichst weltweit anzubieten. Einem Bericht von Spiegel Online zufolge haben die deutschen Sparkassen bereits Interesse an einer Zusammenarbeit mit Apple angekündigt, ein Start in Deutschland und anderen Ländern scheint auf jeden Fall möglich.

Grandios verbockt: iOS 8.0.1

iOS 8.0.1 Bug

Einen Artikel mit ähnlicher Überschrift hatte ich bereits für HealthKit geplant, als gestern Abend dann iOS 8.0.1 rausfiel und laut Release Notes den HealthKit-Bug behoben hat, habe ich diesen jedoch verworfen. Trotzdem jetzt dieser Artikel, denn mit iOS 8.0.1 hat Apple zwei andere Probleme eröffnet: Das Update, das definitiv nicht getestet wurde, sorgt beim iPhone 6 und 6 Plus für Ärger. Obwohl HealthKit funktioniert, zerschießt 8.0.1 an den neuen Geräten Touch ID und die Mobilfunkverbindung.

Das Update ist mittlerweile zwar zurückgezogen, einen entsprechenden Fix verspricht Apple allerdings erst für die kommenden Tage, bei dem Problem ein lächerlicher Zeitraum. Der passende Support-Artikel rät (natürlich mit vorigem Backup) zu einem Downgrade auf iOS 8.0, eine Empfehlung, die mir von Apples Seite aus bisher komplett unbekannt ist.

Meine ersten iPhone 6-Impressionen

IPhone 6 IV

Den vergangenen Freitag habe ich trotz iPhone-Auslieferung in Köln auf der Photokina verbracht, mein iPhone wurde dennoch geliefert und konnte auch zugestellt werden, seit knapp 36 Stunden nutze ich nun also mein iPhone 6 (nicht-Plus) und wollte, wie angekündigt, mal ein paar Gedanken und Eindrücke – hauptsächlich zum Bildschirm – notieren und mit Bildern untermalen, bevor ich in der nächsten Woche dann einen detaillierten Bericht schreibe und noch mehr Gedanken auf Video quatsche.

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Austin Mann reist mit dem iPhone 6 Plus durch Island

Austin Mann ist mit seinem iPhone 6 (Plus) im Auftrag von The Verge eine Woche lang durch Island gereist und hat die Kamera genutzt. Die entstandenen Bilder und Videos alleine sind beeindruckend, seine Vergleiche mit dem iPhone 5s, dessen Kamera im Alltag bereits extrem gut war, lassen die Leistung nahezu unglaublich erscheinen, vor allem 60fps-1080p-Video und 240fps-Slow-Motion-Aufnahmen sind die großen neuen Kamera-Features des iPhone 6.