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News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

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iOS 8 im Detail: HealthKit

HealthKit Header

Der zweiten Teil der kurzen Reihe zu iOS 8 Frameworks handelt von HealthKit und der dazugehörigen Health-App, die auf jedem iPhone mit iOS 8 installiert wird. Ähnlich wie HomeKit ist auch HealthKit ein zentraler Ort im System, an dem Daten zum gesundheitlichen Zustand und zur Bewegung des Nutzers gespeichert werden. Während der Markt von Fitness- und Gesundheitsdaten unter iOS 7 und davor noch extrem fragmentiert war, bietet Apple unter iOS 8 mit HealthKit eine zentrale Sammelstelle, auf die alle Apps zugreifen können.

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Apple verteilt iOS 8 Beta 2

iOS 8 Beta 2

Vor fünfzehn Tagen gab es den ersten Blick auf iOS 8, heute gibt es für Entwickler die zweite Beta-Version als Download. Zur Verfügung steht Beta 2 aktuell im Developer Center und auf Geräten mit Beta 1 Over-The-Air, das iPhone 4s kommt direkt am Gerät auf eine Update-Größe von rund 280MB.

via @viticci

iStopmotion 3.6 im Test

IStopMotion II

Stop-Motion-Filme haben ihren eigenen Reiz und einen ganz besonderen Charme. Zur Erstellung gibt es mehrere Möglichkeiten, sowohl am Mac als auch am iPad ist die Software meiner Wahl iStopmotion von Boinx Software.

Das Interface von iStopmotion ist auf iPad und Mac nahezu identisch und einfach zu bedienen. Im Mittelpunkt steht das große Vorschaubild, für das es drei Darstellungsoptionen gibt: Einmal kann das aktuelle Bild von der Kamera angezeigt werden, dann kann der letzte aufgenommene Frame gezeigt werden, als dritte Option gibt es eine Überlagerung des letzten Frames mit dem aktuellen Bild der Kamera. Die dritte Option ist besonders nützlich, wenn man einen Stop-Motion-Film erstellt und die Figuren mit der Hand bewegt, weil dann der Unterschied zum letzten Frame besonders gut sichtbar wird und sehr leicht und anschaulich korrigiert werden kann. Mit Version 3.6 bringt iStopmotion einen Live-View-Modus für unterstützte Kameras mit, der das Bild der Kamera ohne Latenz direkt am Bildschirm anzeigen kann, wenn diese per USB mit dem Mac verbunden ist.

Auch für die Aufnahmen eines neuen Frames gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Am einfachsten dürfte das manuelle Auslösen der Kamera aus der Software sein. Diese nimmt dann ein Foto und fügt es der aktuellen Timeline hinzu. iStopmotion bietet aber auch eine Option für Timelapse-Aufnahmen, die dann in einem gewünschten Abstand immer wieder ein Foto macht und so automatisch einen Film erstellt, der anschließend exportiert werden kann.

IStopMotion I

Die App erlaubt jedoch nicht nur die Erstellung von normalen Filmen, im Editor gibt es auch die Möglichkeit, dem aktuellen Clip Effekte hinzuzufügen und Tonwerte, Helligkeit, etc. zu korrigieren und den eigenen Wünschen anzupassen. Interessant ist vor allem die Tilt Shift-Option, die bei Zeitraffer-Bildern für einen ganz besonderen Miniatur-Look sorgt und diese deutlich interessanter erscheinen lässt, als gelungenes Beispiel dafür lässt sich Little Big Berlin anführen.

Möchte man mit iStopmotion tiefer in die Welt der Stop-Motion-Filme eintauchen und die eigenen Hauptdarsteller ohne großen Aufwand in neue Welten versetzen, kann die App auf Wunsch ein Keying durchführen und den grünen Hintergrund mit einem eigenen Bild oder Video ersetzen, das dann die neue Umgebung der Figuren darstellt und noch interessantere Effekte erzeugt.

IStopMotion Remote

Interessant ist auch das Zusammenspiel von iPhone und iPad oder Mac in iStopmotion. Da mit Sicherheit nicht alle Personen, die gerne Stop-Motion-Filme produzieren möchten, eine DSLR zuhause haben und man nur sehr ungern auf die FaceTime-Kamera des Macs zurückgreifen will, bietet iStopmotion die Möglichkeit, iPhone oder iPad mit der iStopmotion Remote-App als Kamera zu benutzen, die Verbindung erfolgt dabei über das lokale Netzwerk, in dem beide Geräte angemeldet sein müssen. Die Steuerung der Remote-Kamera kann komplett über iStopmotion am Mac oder iPad erfolgen, dort können sogar Einstellungen wie Fokus und Helligkeit angepasst werden, die dann Over-The-Air an das iPhone übertragen und angewandt werden.

Um mit iStopmotion und allen Funktionen vertraut zu werden, benötigt es mehr als ein paar Minuten, nichtsdestotrotz ist der erste Film in wenigen Minuten erstellt und exportiert. Die Mac-Version (44,99€) bietet zwar deutlich mehr Optionen und Funktionen als das iPad-Pendant (8,99€), trotzdem kann auch die mobile Version einen guten Stop-Motion-Film erstellen und speichern, beide arbeiten problemlos mit der kostenlosen Remote-App für iPhone und iPad zusammen.

Reflector empfängt iOS-AirPlay am Mac

Reflector Mac

Morgen Abend mit Veröffentlichung der ersten iOS 8-Beta beginnt wieder die Zeit der Videos über jede kleinste Neuerung in den neuen Betas, die der Welt sofort und noch vor Veröffentlichung eines Goldenen Masters mitgeteilt werden müssen – was nicht zwangsläufig negativ ist und hier auch durchaus in einigen Beiträgen Erwähnung finden wird. Um diese Videos etwas interessanter und vor allem sinnvoller als nur wackelnder Bildschirm abgefilmt zu gestalten, empfiehlt sich Reflector. In Kombination mit Screenflow nimmt der Mac dann den Bildschirm des iPhones oder iPads kabellos entgegen und zeichnet diesen auf der Festplatte auf, von wo aus die Dateien in der bevorzugten Software für Videobearbeitung weiterverarbeitet werden können, bevor sie Online-Plattformen zugeführt werden.

iOS 8 soll Splitscreen-Multitasking auf iPads bringen

ios 8 multitasking

iOS 8 is likely to supercharge the functionality of Apple’s iPad with a new split-screen multitasking feature, according to sources with knowledge of the enhancement in development. These people say that the feature will allow iPad users to run and interact with two iPad applications at once.

via 9to5mac

Mit iOS 7 erhielt Multitasking vor allem auf dem iPad einen neuen Stellenwert, mit iOS 8 könnte Apple erstmals richtiges Multitasking auf iPads bringen. Der Bericht klingt schlüssig, führt jedoch zu zwei Fragen: Wird auch das iPad mini unterstützt? Mit dem kleineren Display ergäbe eine Teilung des Bildschirms für zwei Apps erheblich weniger Sinn, könnte – wenn auf große iPads beschränkt – aber zu Unzufriedenheiten unter mini-Nutzern führen. Zweite Frage: In welcher Ansicht präsentieren sich die beiden Apps nebeneinander? Haben Entwickler die Möglichkeit, die Darstellung anzupassen oder greift das iPad – wenn vorhanden – auf die Landscape-Version der App zurück?

Zeitzonen-Support im iOS-Kalender

Timezones

Etwas versteckt und nur in einem Support-Artikel dokumentiert bringt der iOS-Kalender eine Unterstützung für Zeitzonen mit, die bei Reisen in anderen Zeitzonen oder der Koordinierung von Terminen mit Personen in verschiedenen Teilen der Welt durchaus nützlich sein kann.

Um die Unterstützung für verschiedene Zeitzonen im Kalender zu aktivieren, muss in den Einstellungen unter Mail, Kontakte, Kalender der „Zeitzonen-Support“ aktiviert werden. Im Feld der Zeitzone dürfte automatisch die aktuelle Zeitzone des Geräts erscheinen, wenn nicht kann diese dort manuell gewählt werden. Nicht-ganztägige Events erhalten im Kalender dann ein zusätzliches Feld, in das die entsprechende Zeitzone eingetragen werden kann. Eine Feinheit: Hat man die automatische Zeitzonen-Einstellung am iPhone aktiviert, stellt sich auch die Kalender-Zeitzone automatisch um, bei einem Wechsel ist also keine manuelle Änderung notwendig.