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Die neuen iCloud-Preisstufen in Deutschland

iCloud-Preise Deutschland

Auf dem „Hey Siri“-Event am vergangenen Mittwoch hat Apple unter anderem auch neue Preise für iCloud-Speicher angekündigt, ein Support-Dokument bietet nun erstmals auch einen Blick auf die Euro-Preise der neuen Preisstufen: 5GB sind weiterhin kostenlos für jeden iCloud-Nutzer verfügbar, 50GB kosten 0,99€, 200GB kosten 2,99€ und 1TB kostet 9,99€ pro Monat. Offizielle Informationen zum Start der neuen Preise gibt es aktuell noch nicht, Reddit-User z4cyl möchte erfahren haben, dass die neuen Preise und Speicherstufen ab dem 25. September, zusammen mit dem Start des iPhone 6s, aktiv werden.

Apple investiert 1,7 Milliarden Euro in zwei europäische Rechenzentren

The facilities, located in County Galway, Ireland, and Denmark’s central Jutland, will power Apple’s online services […] for customers across Europe. […] Like all Apple data centres, the new facilities will run entirely on clean, renewable energy sources from day one. […] These facilities will have the lowest environmental impact yet for an Apple data centre.

via Apple PR

Europa gehört für Apple zu einem wichtigen Markt, die ersten Länder für Geräte-Starts zeigen genau das, die neuen, komplett grünen, Datenzentren unterstreichen diese Position. Eine schnellere Daten-Versorgung für europäische Kunden ist immer wünschenswert, insgeheim verbinde ich mit neuen Datenzentren immer die Hoffnung auf mehr kostenlose iCloud-Speicher.

iPhoto und Aperture sind tot, Photos for OS X landet mit der ersten OS X 10.10.3 Beta

Photos OS X

In diesen Minuten verteilt Apple die erste OS X 10.10.3 Beta für Entwickler, OS X Beta Tester haben aktuell noch keinen Zugriff. Erwähnenswert ist die Veröffentlichung, weil sie die erste Version der neuen Foto-App für die iCloud Photo Library mitbringt, die ab „Spring 2015“ iPhoto und Aperture ersetzen wird – der genaue Termin dafür steht noch aus. Die Kollegen von The Verge haben die App bereits untersucht und dazu ein kleines Hands-On veröffentlicht, noch mehr Informationen hält Apples Preview-Seite bereit.

Apple aktiviert Zwei-Faktor-Authentifizierung für iCloud.com

2-Factor-Auth iCloud.com

Am heutigen Abend aktiviert Apple die 2-Faktor-Authentifizierung auch für iCloud.com und bietet dem Online-Portal damit eine neue Sicherheitsstufe, die durchaus als Antwort auf den Promi-Foto-Leak gesehen werden kann, in dessen Zusammenhang immer wieder (auch hier) die inkonsequente Umsetzung der 2-Faktor-Authentifizierung kritisiert wurde.

Find my iPhone ist auch ohne vorherige Zwei-Schritt-Authentifizierung zugänglich, damit die Funktion auch bei gestohlenen oder verlorenen Geräte nutzbar ist, auch wenn der 2-Faktor-Code auf dieses Gerät zugestellt werden würde und deshalb nicht einsehbar ist.

Der iCloud-„Hack“: Ein Weckruf für sichere Passwörter

1Password

Am vergangenen Wochenende veröffentlichten Hacker unrechtmäßig erworbene Nackt-Fotos von (Semi-)Prominenten, für eine detaillierte Zusammenfassung übergebe ich an The Verge. Gestern stellte sich heraus, dass die Fotos wahrscheinlich einem iCloud-Backup entnommen wurden, kurz davor fühlte Apple sich bereits zu einem PR-Statement verpflichtet.

After more than 40 hours of investigation, we have discovered that certain celebrity accounts were compromised by a very targeted attack on user names, passwords and security questions, a practice that has become all too common on the Internet. None of the cases we have investigated has resulted from any breach in any of Apple’s systems including iCloud or Find my iPhone. […] To protect against this type of attack, we advise all users to always use a strong password and enable two-step verification.

via Apple PR

Das entsprechende Statement hält auch einen Hinweis auf die Two-Factor-Authentication bereit, die Apple jedoch nur halbherzig und eben nicht an allen Stellen einsetzt:

While Apple has offered two-factor authentication on accounts for some time now, there is an omission in that system that hackers are taking advantage of. iCloud backups are not protected by two-factor authentication, and can be installed on new devices with only an Apple ID and password.

via Techcrunch

Die Lehre, die von allen Nutzern aus dem Leak gezogen werden muss, ist, dass die verwendeten Passwörter, vor allem bei Accounts wie der eigenen Apple-ID, sicher sein müssen und eben nicht die sechsstelligen Vornamen der Kinder sein dürfen. An dieser Stelle deswegen erneut der Verweis auf 1Password und den eingebauten Password-Generator, der sich dieser Aufgabe annimmt und diese souverän löst, Sync über alle Plattformen inklusive.

iCloud-Downloads für Filme und TV-Serien starten in Deutschland

iTunes in the Cloud DE

Lange hat es gedauert, heute startet Apple die erneuten und vor allem kostenlosen Downloads von Filmen und TV-Serien, die im iTunes Store erworben wurden, auch für deutsche Apple-IDs. Offiziell kommt der Dienst gebündelt mit iCloud, bisher war nur der Download von gekauften Apps, Liedern und Büchern möglich. Zu Finden sind die Downloads in iTunes Store unter Purchased, für den Download muss den heutigen Änderungen der iTunes Store-AGBs zugestimmt werden.

beta.icloud.com: Neues Design für Apples iCloud-Beta

ICloud com I

iOS 7 ist neu, „iWork for iCloud“ auch. Passend zu dem neuen Dienst, der zusammen mit der neuen iOS-Version im Herbst starten wird, hat Apple heute die iCloud-Beta-Seite überarbeitet und in das neue, flachere Design getaucht.

Registrierten Entwicklern steht bereits seit einigen Wochen unter beta.icloud.com eine Vorab-Version der wolkigen iWork-Apps zur Verfügung, mit dem Design-Update sind sie der einzige Teil, dessen Icons und Design weiterhin im „alten“ Style bleibt, das große Update für diese Apps ist für Herbst angekündigt.

ICloud com II

iWork kommt in die Wolke

iWork für iCloud

Ganz in Google Docs-Manier erhält auch iCloud im Herbst ein großes Update und kann iWork- und Office-Dateien direkt im Browser* bearbeiten, zusätzliche Apps oder Plugins müssen nicht installiert werden.

Mit an Bord sind Pages, Numbers und Keynote mit allen wichtigen Funktionen. So kommt Pages mit vielen Textformatierungsoptionen, Numbers baut auf Wunsch direkt im Browser ein Diagramm und Keynote spielt die komplette Präsentation inklusive Animationen auch unter Windows ab.

Aktuell ist der Dienst für registrierte Entwickler bereits in einer Beta-Version verfügbar, „bald“ kommt er dann auch für alle Nutzer. Da es sich aktuell noch um eine Beta handelt sind die Funktionen noch nicht ganz komplett, das öffentliche Teilen von Dateien, eine Versionshistorie für Dokumente und andere Funktionen werden in den nächsten Wochen oder Monaten hinzugefügt.


*Unterstützt werden Safari ab Version 6, Google Chrome ab Version 27 und der Internet Explorer ab Version 9.