AppTestsss

News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

AppTestsss -

Apple investiert 1,7 Milliarden Euro in zwei europäische Rechenzentren

The facilities, located in County Galway, Ireland, and Denmark’s central Jutland, will power Apple’s online services […] for customers across Europe. […] Like all Apple data centres, the new facilities will run entirely on clean, renewable energy sources from day one. […] These facilities will have the lowest environmental impact yet for an Apple data centre.

via Apple PR

Europa gehört für Apple zu einem wichtigen Markt, die ersten Länder für Geräte-Starts zeigen genau das, die neuen, komplett grünen, Datenzentren unterstreichen diese Position. Eine schnellere Daten-Versorgung für europäische Kunden ist immer wünschenswert, insgeheim verbinde ich mit neuen Datenzentren immer die Hoffnung auf mehr kostenlose iCloud-Speicher.

iPhoto und Aperture sind tot, Photos for OS X landet mit der ersten OS X 10.10.3 Beta

Photos OS X

In diesen Minuten verteilt Apple die erste OS X 10.10.3 Beta für Entwickler, OS X Beta Tester haben aktuell noch keinen Zugriff. Erwähnenswert ist die Veröffentlichung, weil sie die erste Version der neuen Foto-App für die iCloud Photo Library mitbringt, die ab „Spring 2015″ iPhoto und Aperture ersetzen wird – der genaue Termin dafür steht noch aus. Die Kollegen von The Verge haben die App bereits untersucht und dazu ein kleines Hands-On veröffentlicht, noch mehr Informationen hält Apples Preview-Seite bereit.

Apple aktiviert Zwei-Faktor-Authentifizierung für iCloud.com

2-Factor-Auth iCloud.com

Am heutigen Abend aktiviert Apple die 2-Faktor-Authentifizierung auch für iCloud.com und bietet dem Online-Portal damit eine neue Sicherheitsstufe, die durchaus als Antwort auf den Promi-Foto-Leak gesehen werden kann, in dessen Zusammenhang immer wieder (auch hier) die inkonsequente Umsetzung der 2-Faktor-Authentifizierung kritisiert wurde.

Find my iPhone ist auch ohne vorherige Zwei-Schritt-Authentifizierung zugänglich, damit die Funktion auch bei gestohlenen oder verlorenen Geräte nutzbar ist, auch wenn der 2-Faktor-Code auf dieses Gerät zugestellt werden würde und deshalb nicht einsehbar ist.

Der iCloud-„Hack“: Ein Weckruf für sichere Passwörter

1Password

Am vergangenen Wochenende veröffentlichten Hacker unrechtmäßig erworbene Nackt-Fotos von (Semi-)Prominenten, für eine detaillierte Zusammenfassung übergebe ich an The Verge. Gestern stellte sich heraus, dass die Fotos wahrscheinlich einem iCloud-Backup entnommen wurden, kurz davor fühlte Apple sich bereits zu einem PR-Statement verpflichtet.

After more than 40 hours of investigation, we have discovered that certain celebrity accounts were compromised by a very targeted attack on user names, passwords and security questions, a practice that has become all too common on the Internet. None of the cases we have investigated has resulted from any breach in any of Apple’s systems including iCloud or Find my iPhone. […] To protect against this type of attack, we advise all users to always use a strong password and enable two-step verification.

via Apple PR

Das entsprechende Statement hält auch einen Hinweis auf die Two-Factor-Authentication bereit, die Apple jedoch nur halbherzig und eben nicht an allen Stellen einsetzt:

While Apple has offered two-factor authentication on accounts for some time now, there is an omission in that system that hackers are taking advantage of. iCloud backups are not protected by two-factor authentication, and can be installed on new devices with only an Apple ID and password.

via Techcrunch

Die Lehre, die von allen Nutzern aus dem Leak gezogen werden muss, ist, dass die verwendeten Passwörter, vor allem bei Accounts wie der eigenen Apple-ID, sicher sein müssen und eben nicht die sechsstelligen Vornamen der Kinder sein dürfen. An dieser Stelle deswegen erneut der Verweis auf 1Password und den eingebauten Password-Generator, der sich dieser Aufgabe annimmt und diese souverän löst, Sync über alle Plattformen inklusive.

iCloud-Downloads für Filme und TV-Serien starten in Deutschland

iTunes in the Cloud DE

Lange hat es gedauert, heute startet Apple die erneuten und vor allem kostenlosen Downloads von Filmen und TV-Serien, die im iTunes Store erworben wurden, auch für deutsche Apple-IDs. Offiziell kommt der Dienst gebündelt mit iCloud, bisher war nur der Download von gekauften Apps, Liedern und Büchern möglich. Zu Finden sind die Downloads in iTunes Store unter Purchased, für den Download muss den heutigen Änderungen der iTunes Store-AGBs zugestimmt werden.

beta.icloud.com: Neues Design für Apples iCloud-Beta

ICloud com I

iOS 7 ist neu, „iWork for iCloud“ auch. Passend zu dem neuen Dienst, der zusammen mit der neuen iOS-Version im Herbst starten wird, hat Apple heute die iCloud-Beta-Seite überarbeitet und in das neue, flachere Design getaucht.

Registrierten Entwicklern steht bereits seit einigen Wochen unter beta.icloud.com eine Vorab-Version der wolkigen iWork-Apps zur Verfügung, mit dem Design-Update sind sie der einzige Teil, dessen Icons und Design weiterhin im „alten“ Style bleibt, das große Update für diese Apps ist für Herbst angekündigt.

ICloud com II

iWork kommt in die Wolke

iWork für iCloud

Ganz in Google Docs-Manier erhält auch iCloud im Herbst ein großes Update und kann iWork- und Office-Dateien direkt im Browser* bearbeiten, zusätzliche Apps oder Plugins müssen nicht installiert werden.

Mit an Bord sind Pages, Numbers und Keynote mit allen wichtigen Funktionen. So kommt Pages mit vielen Textformatierungsoptionen, Numbers baut auf Wunsch direkt im Browser ein Diagramm und Keynote spielt die komplette Präsentation inklusive Animationen auch unter Windows ab.

Aktuell ist der Dienst für registrierte Entwickler bereits in einer Beta-Version verfügbar, „bald“ kommt er dann auch für alle Nutzer. Da es sich aktuell noch um eine Beta handelt sind die Funktionen noch nicht ganz komplett, das öffentliche Teilen von Dateien, eine Versionshistorie für Dokumente und andere Funktionen werden in den nächsten Wochen oder Monaten hinzugefügt.


*Unterstützt werden Safari ab Version 6, Google Chrome ab Version 27 und der Internet Explorer ab Version 9.

Vor der WWDC-Keynote: Ideen, Wünsche und Gerüchte

Am 10. Juni wird sie stattfinden, die erste Keynote in diesem Jahr. Wie gewohnt sammele ich vorher einige Idee und mögliche Produkte, die vorgestellt werden könnten. Meine Wünsche für iOS 7 habe ich bereits an dieser Stelle gesammelt, deswegen wird der entsprechende Kommentar in dieser Sammlung kürzer ausfallen.

Software

We can’t wait to get new versions of iOS and OS X into their hands at WWDC

Phil Schiller

iOS 7

Flickr OS X

Ein neues Interface aus den Händen von Jony Ive scheint gesetzt, eine Integration von Vimeo und Flickr als „soziale Dienste“ erscheint ebenso fast sicher. Trotz Berichten rund um eine Verspätung des neuen Systems ist die Vorstellung auf der WWDC für mich klar, iOS nahm in den letzten Jahren einen sehr großen Teil der WWDC-Keynotes ein und auch viele Entwickler-Sessions werden sich um das neue System drehen, setzen also eine fertige (Beta-)Version voraus. Gelungene Konzepte hatte ich in diesem Jahr bereits an zwei (1, 2) Stellen aufgegriffen und ausgiebiger behandelt. Neue Benachrichtigungen und ein überarbeitetes Notification Center sind für mich im Redesign inbegriffen, schnellerer Zugriff auf Einstellungen wäre durchaus wünschenswert und kann bestimmt an der ein oder anderen Stelle integriert werden.

Veröffentlichung von iOS 7 dürfte, wie gewohnt, im Herbst stattfinden, ein Termin Ende September klingt gut. Sich auf Kompatibilität festzulegen ist immer etwas schwierig, ich gehe jedoch davon aus, dass sowohl das iPhone 4 als auch das iPad 2 ein Update auf die nächste iOS-Version erhalten werden, wenn auch möglicherweise mit etwas abgesteckten Funktionen.

OS X 10.9

TotalFinder

Für den Desktop sind meine Wünsche eher bescheiden. Ein überarbeiteter Finder und bessere Unterstützung für mehrere Bildschirme klingen gut und erscheinen mir sinnvoll, auch Siri und Karten klingen logisch und lassen sich besser verkaufen als Power-Funktionen. Ein Lockscreen für verpasste Benachrichtigungen wäre toll, setzt aber die ständige Aktivität des Macs voraus, was vor allen bei mobilen Geräten ordentlich auf den Akku gehen dürfte. Ein komplett neues Interface halte ich für unwahrscheinlich, das dürfte Apple sich für die nächste Generation des Systems aufheben. Warum wir diese noch nicht in diesem Jahr sehen? Möglich wäre es, immerhin gab es bisher noch keine Entwickler-Beta, trotzdem zeigt sich OS X 10.9 in den Webstatistiken, andere Apple-Desktop-Systeme sind bisher nicht aufgetaucht, eventuell aber auch einfach nur eine Ablenkungsmaßnahme.

Eine Veröffentlichung im Sommer halte ich für unwahrscheinlich, immerhin müssen die Entwickler einen gewissen Zeitraum haben, um ihre Apps zu testen und anzupassen. Ein Termin im Herbst diesen Jahres klingt schlüssig, wahrscheinlich dann zusammen mit oder kurz nach iOS 7.

iCloud

iCloud

Bereits im vergangenen Jahr habe ich eine iMessage-Integration nicht ausgeschlossen und eindeutig befürwortet, auch 2013 finde ich die Idee noch reizvoll, vor allem, weil Apple damit endlich mehr Cross-Plattform-Aktivität zeigen würde, BlackBerry Messenger legt vor. Sonst wünsche ich mir vor allem Verbesserung im Hintergrund, um nervige Sync-Probleme endlich in den Griff zu bekommen und teilweise nicht erreichbare iMessage-Server dauerhaft wieder ans Netz zu bringen.

Sämtliche Neuerungen an iCloud könnten theoretisch sofort nach der Keynote ans Netz gehen, da viele Funktionen jedoch mit iOS 7 und OS X 10.9 zusammenarbeiten dürften, halte ich auch hier einen Herbst-Release für wahrscheinlich.

iTunes Connect

Die Aktualisierung des Bugreporters lässt auf große Updates der Entwicklertools zur WWDC hoffen. Google hat auf der Google I/O bereits vorgelegt und gibt Entwicklern jetzt durchdachte Möglichkeiten zur Verteilung von Betas und gestaffelten Veröffentlichungen, Apple hinkt hier aktuell hinterher. Betas können überhaupt nicht ohne Dritt-Anbieter verteilt werden, Gerätelimits und Zertifikate erschweren die Prozesse zusätzlich.

Voraussetzung für das neue Beta-System könnte OS X 10.9 und iOS 7 werden, die Neuerungen dürften also bis zum Herbst zum Testen zur Verfügung stehen und mit Veröffentlichung der neuen Systeme öffentlich werden.

Hardware

iPhone, iPod und iPad

Hier lege ich mich fest. Auf der WWDC werden wir weder ein neues iPhone, noch ein neues iPad oder einen iPod sehen. Die Events dafür finden separat im Herbst statt, der Fokus der WWDC liegt auf Software und Macs.

Macs

Neue iMacs und Mac minis halte ich für unwahrscheinlich, das letzte Update gab es erst im vergangenen Oktober. Der Mac Pro hingegen ist seit 2010 praktisch ohne Update und darf in Europa nicht mal mehr verkauft werden, ein Update wäre hier also mehr als fällig und sinnvoll. Auch ein Update der MacBook Pros könnte anstehen, die aktuelle Generation ist von der WWDC 2012. Bei den MacBook Airs könnte sich einiges tun, ein Retina-Upgrade halte ich nicht für unwahrscheinlich. Ob das Display in das dünne Gehäuse passt kann ich nicht abschätzen, eventuell wäre das Retina MacBook Air etwas dicker als das „normale“. Sollte es neue Macs geben, kommen diese mit neuem „Haswell„-Chipsatz, davon gehe ich stark aus.

Hält man sich an Traditionen aus dem letzten Jahr sind alle neuen Macs direkt nach der Keynote bestellbar und werden wenige Wochen danach geliefert, kleinere Updates, wie ich sie bei den MacBook Pros vermute, könnten sogar direkt in den Verkauf gehen, ein komplett neuer Mac Pro und ein Retina MacBook Air brauchen entsprechend etwas länger.