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News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

Apple ist der Cloud-Gigant

Cloud Gigant apple

In a recent study of almost 2,300 connected Americans, Strategy Analytics found that 27% have used Apple’s iCloud followed by 17% for Dropbox, 15% for Amazon Cloud Drive and 10% for Google Play[…]

Statistiken wie die von Strategy Analytics haben für mich immer zwei Seiten: Zum einen bilden sie relativ repräsentativ die Meinung einer Gruppe wieder, die sich in diesem Fall für Apples iCloud entschieden hat, zum anderen geben sie aber nur die Zahl der Nutzer wieder, Informationen zur Zufriedenheit fehlen.

Ob die Masse mit iCloud zufrieden ist? Keine Ahnung. Ich kann nur von mir sagen, dass sowohl der Sync zwischen verschiedenen Applikationen auf Core Data-Ebene und die Nutzung der iCloud-Dienste (insbesondere iMessage) in den letzten Monaten keinesfalls zufriedenstellend war. Auch Apples iCloud-Status-Seite half in den Problemfällen nur bedingt weiter, da sie meist erst Stunden nach Auftreten des Problems aktualisiert wurde und die Informationen dann bereits durch sämtliche Twitter-Feeds und Blogs gewandert waren.

via Engadget

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Apple Support erlaubt Hackern die Übernahme eines iCloud-Accounts

 

iCloud ist ein großes Erfolgsmodell, das betont Apple immer wieder, die Entwicklung des Dienstes zeigt, in welche Richtung es gehen soll. Doch ist der Dienst auch sicher?

Als am Freitag der iCloud-Account des Wired-Journalisten Mat Honan gehackt wurde, sah zu Beginn alles nach einer Brute-Force-Attacke auf seinen iTunes-Konto oder den Diebstahl seiner Daten bei einem anderen, unsicheren Dienst aus, in einem Update seines Artikels stellt er jedoch, bestätigt durch Apple und den Hacker, klar, dass das Problem auf Apples Seite lag/ liegt. Dort hatten die Angreifer in einem Telefonat mit dem Support behauptet, der Besitzer der Apple-ID zu sein. Durch clevere Nutzung moderner Websuchmaschinen konnten sie die folgenden Sicherheitsabfragen ohne Probleme beantworten und erhielten komplette Kontrolle über den iTunes-Account – inklusive der Vergabe eines neuen Kennworts. In Folge dieses Angriffes löschten die Angreifer das iPhone, das iPad und das MacBook des Journalisten über “Find my iPhone”, übernahmen seine Twitter-Accounts und sein Gmail-Konto.

Ob der Fehler nun wirklich bei Apple lag, lässt sich final nicht klären. Das Unternehmen bestätigte zwar, dass das Zurücksetzen des Passworts mit ihrer Hilfe geschehen war, ob man deswegen jedoch die Schuld bei Apple suchen muss und darf, würde ich nicht unbedingt sagen. Einerseits ist die Möglichkeit, dass Passwort am Telefon zurücksetzen zu können bei einer drohenden Account-Übernahme ohne Passwort-Änderung durchaus sinnvoll, ob jedoch einfache Sicherheitsabfragen zu Zeiten von Twitter und Facebook noch ausreichen, ist eher fraglich. Wofür hat Apple meine Telefonnummer, meine Mail-Adresse und (teilweise) auch meine Konto-/ Kreditkarten-Daten, wenn ein Angreifer zum Ändern meines Passworts nur den Geburtsnamen meiner Mutter, meinen ersten eigenständigen Wohnort oder mein erstes Auto wissen muss? An diesem Punkt muss Apple dringend nachbessern.

Außerdem aufgefallen ist mir in diesem Zusammenhang, dass es (immer noch) nicht möglich, das Fernlöschen aller Daten zu deaktivieren, auch das Sperren durch einen Code kann nicht auf dem Gerät deaktiviert werden. Eventuell wäre hier eine weitere Möglichkeit in Sachen Sicherheit nachzubessern. Ich persönlich hatte bisher, zum Glück, noch keinen Bedarf “Find my iPhone” in einer ernsten Situation einzusetzen, in einer solchen Situation wäre es mir trotzdem wichtig, mein iPhone orten zu können und dem Finder/ Dieb eine Nachricht anzeigen zu können, das Löschen wäre mir jedoch nicht unbedingt wichtig. Zumindest müsste Apple nach einer (4/8-stelligen) Pin fragen, deren falsche Eingabe das Löschen meines iPhones verhindert, das Passwort reicht zur Authentifizierung nicht. Auch die fehlende Möglichkeit, sowohl Backups in der iCloud wie auch auf der lokalen Festplatte zu speichern (manuell ist das zurzeit zwar bereits möglich, auf beiden Medien automatisch zu sichern wäre jedoch wünschenswerter), fällt in diesem Kontext eher negativ auf.

[Update]:

Wie The Next Web berichtet, hat Apple das Zurücksetzen des Passworts über das Telefon vorübergehend beendet, man verweist du Kunden auf die iForgot-Website.

We’ve temporarily suspended the ability to reset AppleID passwords over the phone. We’re asking customers who need to reset their password to continue to use our online iForgot system (iforgot.apple.com).

 

 

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Zusammen mit iOS 6 Beta 3: Apple vergibt @icloud.com-Mail-Adressen

Als Apple im vergangenen Jahr auf der WWDC iCloud vorstellte und dann im Oktober final startete, konnten Nutzer dort, neben Kalender, Kontakten und Backups, auch kostenlos E-Mail-Adressen anlegen. Zur Verfügung stand damals die von MobileMe bekannte Endung @me.com. Im Zusammehang mit der gestrigen iOS 6 Beta 3-Veröffentlichung scheint Apple hier jedoch eine kleine Änderung vorgenommen zu haben. Erstellt ein Nutzer nun ein neues Konto, kann er nur noch eine @icloud.com-Adresse wählen, eine @me.com-Alternative wird nicht vorgeschlagen. Eine Weiterleitung, wie sie bei @gmail.com- an @googlemail.com-Adressen besteht, scheint es vorerst nicht zu geben.

Via 9to5mac

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iCloud.com-Beta für Entwickler startet mit Notizen und Erinnerungen

Bereits im Mai gab es Gerüchte über neue Funktionen der iCloud.com-Seite, als Apple versehentlich eine Beta-Seite öffentlich schaltete. Damals war dort jedoch weder eine Anmeldung noch eine Nutzung möglich. Gestern Abend hat Apple dann eine ähnliche Seite für Entwickler gestartet. Die großen Neuerungen sind die neue Notiz- und Erinnerungsapp, die bereits von iOS und, mit OS X Mountain Lion, vom Mac bekannt sind. In den Funktionen unterscheiden sie sich kaum von ihren iOS-Ablegern. Die Notizen behandeln, wie gewohnt, nur Text, wie sie mit Bildern von Mountaion Lion (denn dort kann die Notiz-App Bilder behandeln) umgehen, wird interessant.

Eine weitere kleine Änderung verbirgt sich in der “iPhone suchen”-Webapp. Diese unterstützt nun auch den Lost Mode, der in iOS 6 eingeführt wird.

Für registrierte Entwickler mit iOS 6 ist die neue iCloud-Seite unter Beta.icloud.com einsehbar, alle anderen müssen sich noch bis zum Herbst gedulden.

Via MacRumors

 

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Was man von der WWDC-Keynote erwarten kann: iOS 6, OS X Mountain Lion und iCloud

WWDC 2012

Wie vor jeder großen Keynote fasse ich am Tag vorher meine Gedanken, Erwartungen und Ideen für den folgenden Abend zusammen. Auch wie jedes Mal gibt es einen Live-Blog, Details findet ihr hier. Meine Spannung vor den Vorstellungen morgen Abend steigt mit jeder Minute, die wir dem Event näher kommen, ein bisschen müssen wir uns aber noch gedulden. Doch was erwarte ich genau?


iOS 6:

Nachdem Banner am Moscone Center den Namen bestätigt haben, sind die meisten Funktionen immer noch reine Spekulation. Ein neues Interface bzw. den Wandel von blau zu Silber als Standardfarbe halte ich für nicht besonders unwahrscheinlich, einen frischen Anstrich könnte das mobile System nach fünf Jahren gut gebrauchen. Ob die Änderungen jedoch so grundlegend und tiefgreifend geschehen werden, wie sie oben im Video zu sehen sind, halte ich dann nicht für so ganz wahrscheinlich, ich glaube eher an kleinere Eingriffe und Schönheitsoperationen.

Auch Karten aus dem Hause Apple werden immer wahrscheinlicher, hier würde ich mich sogar drauf festlegen: Apple bringt eigene Karten mit einer flächendeckenden 3D-Integration und macht Google damit mächtig Konkurrenz. Integriert sein werden die neuen Karten in die bisherige Karten-App, Google muss eine eigene App mit den hauseigenen Karten bauen, falls diese neben Google Earth (App Store) weiterhin auf dem Gerät vertreten sein sollen. Interessant sind in diesem Zusammenhang nur noch zwei Aspekte: Kann man die Karten für Auslandsreisen bzw. Funklöcher herunterladen bzw. bietet die App einen besseren Caching-Mechanismus als es die aktuelle Version tut? Zweite Frage: Kann ich Apples Karten zur Navigation mit vernünftigem Turn-by-Turn nutzen? Beide Fragen müsste für mich bei der perfekten Lösung mit “Ja, natürlich” beantwortet werden, und diese Antwort dürfte dann nicht nur in Amerika bzw. in den meisten Gebieten der Welt gelten, sondern das System müsste weltweit zuverlässig sein.

Damit kommen wir schon zum nächsten großen Ding des morgigen Abends: Siri. Vielleicht wird es auch nicht besonders groß, aber die Hoffnung stirbt zuletzt :) An Siri auf dem iPad glaube ich nicht, eine Funktionserweiterung halte ich jedoch für denkbar. So wäre ein Maps-Support in Deutschland und auch eine Wikipedia-Integration sehr wünschenswert, ich bin optimistisch, dass Apple da morgen was im Ärmel hat. Des weiteren halte ich es nicht für unwahrscheinlich, dass zumindest die Diktier-Funktion auch auf älteren Geräten wie dem iPad 2 und dem iPhone 4 zu finden sein wird, die Betahase läuft jetzt schon so lange und stabil, dass man diesen Schritt wagen könnte und sollte.

Auch eine Siri-API ist durchaus ein spannender Gedanke. Reizen würde es mich schon, die neuen Nachrichten im Reeder mit Siri Abfragen zu können, oder eine Mail an Sparrow zu diktieren, das größte Problem dabei dürfte aber einmal die Erkennung eines natürlichen Satzes sein, sobald ich für Reeder “Reeder, neue Nachrichten” sagen muss, verliert das System an Reiz. Einmal müssten die Apps also auf alle möglichen Sprachkommandos reagieren, andererseits dürfte das nicht nur in Englisch der Fall sein, sondern müsste auch in Deutsch, Französisch und Japanisch gut funktionieren. Reeder müsste also einmal auf “What’s in the news?” reagieren, wenn Siri auf Englisch eingestellt ist, ist die Assistentensprache auf Deutsch gesetzt müsste die App auf “Was gibt es für Nachrichten?” reagieren. Cool wäre diese Art der Erweiterung auf jeden Fall, sie perfekt zu implementieren wäre aber für die Entwickler, die einen Anspruch auf die perfekte App stellen, auch sehr viel Arbeit.

Wo wir gerade bei den APIs sind: Seit Start von iOS 5 hoffe ich bereits auf eine API für das Notification Center. Ich möchte endlich die nächsten Päckchen aus Delivery Status Touch mit nur einem Wisch einsehen können, und Navigon soll mir zwischen neuen Nachricht und den Aktien auch noch das nächste Kommando für die Autofahrt anzeigen. Dass Apple hier aber die Schranken der Entwickler lüftet halte ich doch eher für unwahrscheinlich, toll wäre es aber auf jeden Fall!

Last but not least: Facebook. Immer wieder im Gespräch, und als Nachfolge bzw. Anknüpfung an die tolle Twitter-API seit iOS 5 auf jeden Fall sinnvoll. Auch hier verwette ich gerne meinen Ruf auf eine Integration und sogar einen Auftritt des ehemaligen Apple-Erzfeinds Mark Zuckerberg. Eine weitere und noch reizvollere Möglichkeit wäre, einen Schlüsselbund in iOS zu ermöglichen, der Passwörter für jegliche Dienste speichert und Apps die Möglichkeit gibt, die Passwörter dort abzufragen und als Authentifizierung zu nutzen.

Für Entwickler wird es morgen Abend bzw. in der Nacht dann auch die erste Beta geben, die bestimmt noch die eine oder andere Überraschung bereithält.

OS X Mountain Lion

Mac OS X

Nach Lion kommt Mountain Lion, auch Apples neuste Version des Desktop-Betriebssystems wird morgen natürlich nicht unerwähnt bleiben. Als zu Beginn des Jahres die erste Preview an Entwickler verteilt wurde, kam das sehr überraschend, die meisten neuen Funktionen sind jedoch jetzt mehr als genug durchgekaut, morgen wird ein Überblick darüber gegeben, was neu ist, eventuell zaubert Tim Cook noch einen Joker auf die Bühne, vielleicht kommt eine Facebook-Integration. Auch Siri bzw. Siri-Dictation ist möglich, damit hätte OS X ein weiteres Killer-Feature.

Veröffentlicht wird der Berglöwe laut der offiziellen Seite “im Sommer”, morgen dürfte dieser Termin um einiges konkreter werden.

Auch neue Mac-Modelle dürften morgen ihr Debüt feiern, so wartet man seit zwei Jahren vergebens auf einen neuen Mac Pro. Aber auch die mobilen Macs sowie der Mac Mini und der iMac dürften sich einigen neuen Funktionen erfreuen, so fehlt bisher allen Modellen der USB 3-Port. Im Gespräch war immer wieder ein Retina-Display für die MacBooks, daran glaube ich nicht. Möglich wäre es durchaus und die Größen (11″, 13″, 15″, 17″) sind bestimmt in den letzten Jahren auch bezahlbar geworden, dass Apple aber dieses Jahr nach dem phänomenalen iPad 3-Start einen weiteren Knaller fliegen lässt, denke ich nicht. Eher halte ich es für denkbar, dass das Retina-Line-Up im nächsten Jahr kommt.

iCloud

iCloud:

Was bleibt ist Apples Wolke. Nachdem vor ein paar Wochen ein Screenshot geleakt wurde, der Notizen und Erinnerungen im iCloud.com-Interface zeigt, setze ich darauf meine paar Mark. Sinnvoll wäre diese Intergretation auf jeden Fall und auch mit Push-Benachrichtigungen kann ich mir auf der iCloud-Page so einiges, wie wäre es zum Beispiel mit Benachrichtigungen für neue Mails oder die Erinnerungen? Denkbar.

iMessage

Aber der coolste und sinnvollste Anwendungsfall für die Benachrichtigungen wäre doch eine iMessage-Integration. Mit Mountain Lion erhält iMessage Einzug auf den Mac, wieso sollte ich dann nicht auch über iCloud mit meinen Freunden schreiben können? Ich bin gespannt, was uns hier morgen gezeigt wird, vielleicht hebt Apple sich diese Funktion aber auch noch bis zum finalen Start von iOS 6 auf.

 

 

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Wall Street Journal: Neues iCloud-Foto-Sharing-Netzwerk auf der WWDC

Über die vermutete Neuerungen bei iCloud hatte ich in der vergangenen Woche bereits ausreichend spekuliert, auch die fehlende, öffentliche Datei-Sharing hatte ich bereits bemängelt. Nun macht das Wall Street Journal in einem Bericht jedoch Hoffnung auf einen baldigen Release einer öffentlichen Sharing-Funktion.

Apple Inc. is preparing an upgrade of its online service iCloud that includes new photo-sharing features, according to people familiar with the matter.

The new features, expected to be announced at Apple’s world-wide developer conference beginning June 11, will allow iCloud users to share sets of photos …

Der Bericht bezieht sich zwar leider nur auf Bilder bzw. Fotoalben, trotzdem wäre es ein Schritt in die richtige Richtung. Als Vorstellungstermin nennt der Bericht die (bisher unbestätigte) Keynote zu Beginn der diesjährigen WWDC am 11. Juni.

 

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Erinnerungen und Notizen mit iOS 6 und Mountain Lion Bestandteil von iCloud.com

Wie 9to5mac im Bezug auf einen Tweet von Steven Troughton-Smith berichtet, arbeitet Apple an einer Integration der Notizen und der Erinnerungsapp in iCloud.com. Der Screenshot zeigt, neben den bekannten Symbolen auf der iCloud-Seite zusätzlich die Notizen und die Erinnerungen, beides von iOS bekannt und mit OS X Mountain Lion auch Bestandteil auf dem Mac. Erreichbar war die Seite “kurz” unter der Domain beta.icloud.com, nun ist die Seite dort aber nicht mehr zu erreichen bzw. leitet auf die normale iCloud-Seite um.

Erklären würde die Integration der Erinnerungen auch den Test von Notifications, der letztens auf der Seite zu sehen war. Der Hinweis auf eine iOS 6 Beta im Quelltext der Seite überrascht hingegen nicht. Es dürfte bekannt sein, dass Apple auf der WWDC die erste Beta-Version des Systems an Entwickler verteilt, damit diese genügend Zeit haben, ihre App an die neuen Funktionen anzupassen und mögliche Probleme schnell beheben zu können.

Ich sag es ja: Die WWDC wird eine Überraschungen bereithalten…

 

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Apple schließt iWork.com am 31. Juli, Öffentliches Dateisharing bei iCloud lässt warten

Wie Apple in einer Mail an alle angemeldeten Nutzer der Beta-Version von iWork.com mitteilte, wird der Dienst zum 31. Juli 2012 heruntergefahren. Apples erster Cloud-Ansatz (nach MobileMe) erlaubte es, direkt aus den iWork-Apps auf den iOS-Geräten bzw. dem Mac Dateien in die Wolke zu Apple zu laden und von dort aus per Link mit Downloadoption an Freunde, Verwandte oder andere Leute zu teilen. In der Mail schreibt Apple, statt iWork.com wäre es nun möglich, Dateien zwischen mehreren Geräten durch iCloud auf dem gleichen Stand zu halten. Das funktioniert im eigenen Gebrauch auch relativ zuverlässig und vergisst nur selten einzelne Textabsätze, Präsentationsfolien oder Tabellenspalten. Das Problem bei dieser neuen Technik ist jedoch, dass sie keinen Weg bietet, die Daten aus der Wolke heraus an andere Nutzer zu verteilen, was bei Gruppenpräsentationen oder Einladungsentwürfen relativ ärgerlich sein kann, da diese dann einzeln per Mail versendet werden müssen.

Denkbare und wünschenswert wäre, dass Apple auf der diesjährigen WWDC eine Lösung für genau dieses Problem angeht. Die iOS-Version von iPhoto zeigt schon, in welche Richtung man hier gehen sollte. In der App ist es möglich, ein erstelltes Photo-Journal online mit anderen Nutzer zu teilen. Dazu lädt iPhoto einfach das Journal auf den eigenen iCloud-Speiherplatz hoch und gibt dem Nutzer dann einen Link, den er mit der Weltöffentlichkeit teilen kann. Da die iWork-Dokumente so oder so schon in der iCloud liegen und diese mit OS X Mountain Lion dann auch endlich Einzug in die Desktop-Apps erhält, dürfte es für Apple eigentlich kein Problem sein, die Dateien auf Wunsch per Link allen zugänglich zu machen.

 

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Apple beendet Push-Mail-Angebot nach Motorola Patentstreit

Aufgrund einer kürzlichen Patentklage von Motorola Mobility können Benutzer von iCloud und MobileMe ihre iCloud- und MobileMe-E-Mail derzeit nicht auf ihre iOS-Geräte pushen lassen, wenn sie sich innerhalb der Grenzen Deutschlands befinden.

Betroffene Kunden werden weiterhin ihre iCloud- und MobileMe-E-Mail erhalten; neue Nachrichten werden jedoch erst dann auf ihre Geräte geladen, wenn das Mail-Programm geöffnet wird, bzw. wenn das Gerät periodisch neue E-Mails abruft, je nach Konfiguration der iOS-Einstellungen. Der Push-E-Mail-Service auf Desktop-Computern, Laptop-Computern und im Internet, sowie Dienste anderer Anbieter, wie z. B. Microsoft Exchange ActiveSync, sind hiervon nicht betroffen.

Apple hält das Patent von Motorola für ungültig und legt Berufung ein.

Die Patentauseinandersetzung zwischen Apple und Motorola Mobility hat nach dem kurzzeitigen iPhone- und iPad-Verkaufsverbot nun weiter Konsequenzen: Apple darf keine iCloud und MobileMe-Mails mehr per Push an Geräte innerhalb Deutschlands zustellen. Für andere Dienste, die Push unterstützen, wird Apple die Mails weiterhin auf alle Geräte pushen.

Auf der Vorstellung von iCloud und auch zu MobileMe-Zeiten war der Push-Service, der Mails direkt beim Eintreffen auf das Gerät liefert, ein Hauptfeature und für viele MobileMe-Kunden ein Kaufgrund. Apples Support-Dokument zum Thema hat zwar Lösungen zum Laden der Mails, nicht bekannt ist jedoch, ob Apple eine Lösung für das Problem anbieten wird und diese vielleicht schon mit iOS 5.1 auf (deutsche) iPhones und iPads gesendet wird.

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