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News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

beta.icloud.com: Neues Design für Apples iCloud-Beta

ICloud com I

iOS 7 ist neu, “iWork for iCloud” auch. Passend zu dem neuen Dienst, der zusammen mit der neuen iOS-Version im Herbst starten wird, hat Apple heute die iCloud-Beta-Seite überarbeitet und in das neue, flachere Design getaucht.

Registrierten Entwicklern steht bereits seit einigen Wochen unter beta.icloud.com eine Vorab-Version der wolkigen iWork-Apps zur Verfügung, mit dem Design-Update sind sie der einzige Teil, dessen Icons und Design weiterhin im “alten” Style bleibt, das große Update für diese Apps ist für Herbst angekündigt.

ICloud com II

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iWork kommt in die Wolke

iWork für iCloud

Ganz in Google Docs-Manier erhält auch iCloud im Herbst ein großes Update und kann iWork- und Office-Dateien direkt im Browser* bearbeiten, zusätzliche Apps oder Plugins müssen nicht installiert werden.

Mit an Bord sind Pages, Numbers und Keynote mit allen wichtigen Funktionen. So kommt Pages mit vielen Textformatierungsoptionen, Numbers baut auf Wunsch direkt im Browser ein Diagramm und Keynote spielt die komplette Präsentation inklusive Animationen auch unter Windows ab.

Aktuell ist der Dienst für registrierte Entwickler bereits in einer Beta-Version verfügbar, “bald” kommt er dann auch für alle Nutzer. Da es sich aktuell noch um eine Beta handelt sind die Funktionen noch nicht ganz komplett, das öffentliche Teilen von Dateien, eine Versionshistorie für Dokumente und andere Funktionen werden in den nächsten Wochen oder Monaten hinzugefügt.


*Unterstützt werden Safari ab Version 6, Google Chrome ab Version 27 und der Internet Explorer ab Version 9.

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Vor der WWDC-Keynote: Ideen, Wünsche und Gerüchte

Am 10. Juni wird sie stattfinden, die erste Keynote in diesem Jahr. Wie gewohnt sammele ich vorher einige Idee und mögliche Produkte, die vorgestellt werden könnten. Meine Wünsche für iOS 7 habe ich bereits an dieser Stelle gesammelt, deswegen wird der entsprechende Kommentar in dieser Sammlung kürzer ausfallen.

Software

We can’t wait to get new versions of iOS and OS X into their hands at WWDC

Phil Schiller

iOS 7

Flickr OS X

Ein neues Interface aus den Händen von Jony Ive scheint gesetzt, eine Integration von Vimeo und Flickr als “soziale Dienste” erscheint ebenso fast sicher. Trotz Berichten rund um eine Verspätung des neuen Systems ist die Vorstellung auf der WWDC für mich klar, iOS nahm in den letzten Jahren einen sehr großen Teil der WWDC-Keynotes ein und auch viele Entwickler-Sessions werden sich um das neue System drehen, setzen also eine fertige (Beta-)Version voraus. Gelungene Konzepte hatte ich in diesem Jahr bereits an zwei (1, 2) Stellen aufgegriffen und ausgiebiger behandelt. Neue Benachrichtigungen und ein überarbeitetes Notification Center sind für mich im Redesign inbegriffen, schnellerer Zugriff auf Einstellungen wäre durchaus wünschenswert und kann bestimmt an der ein oder anderen Stelle integriert werden.

Veröffentlichung von iOS 7 dürfte, wie gewohnt, im Herbst stattfinden, ein Termin Ende September klingt gut. Sich auf Kompatibilität festzulegen ist immer etwas schwierig, ich gehe jedoch davon aus, dass sowohl das iPhone 4 als auch das iPad 2 ein Update auf die nächste iOS-Version erhalten werden, wenn auch möglicherweise mit etwas abgesteckten Funktionen.

OS X 10.9

TotalFinder

Für den Desktop sind meine Wünsche eher bescheiden. Ein überarbeiteter Finder und bessere Unterstützung für mehrere Bildschirme klingen gut und erscheinen mir sinnvoll, auch Siri und Karten klingen logisch und lassen sich besser verkaufen als Power-Funktionen. Ein Lockscreen für verpasste Benachrichtigungen wäre toll, setzt aber die ständige Aktivität des Macs voraus, was vor allen bei mobilen Geräten ordentlich auf den Akku gehen dürfte. Ein komplett neues Interface halte ich für unwahrscheinlich, das dürfte Apple sich für die nächste Generation des Systems aufheben. Warum wir diese noch nicht in diesem Jahr sehen? Möglich wäre es, immerhin gab es bisher noch keine Entwickler-Beta, trotzdem zeigt sich OS X 10.9 in den Webstatistiken, andere Apple-Desktop-Systeme sind bisher nicht aufgetaucht, eventuell aber auch einfach nur eine Ablenkungsmaßnahme.

Eine Veröffentlichung im Sommer halte ich für unwahrscheinlich, immerhin müssen die Entwickler einen gewissen Zeitraum haben, um ihre Apps zu testen und anzupassen. Ein Termin im Herbst diesen Jahres klingt schlüssig, wahrscheinlich dann zusammen mit oder kurz nach iOS 7.

iCloud

iCloud

Bereits im vergangenen Jahr habe ich eine iMessage-Integration nicht ausgeschlossen und eindeutig befürwortet, auch 2013 finde ich die Idee noch reizvoll, vor allem, weil Apple damit endlich mehr Cross-Plattform-Aktivität zeigen würde, BlackBerry Messenger legt vor. Sonst wünsche ich mir vor allem Verbesserung im Hintergrund, um nervige Sync-Probleme endlich in den Griff zu bekommen und teilweise nicht erreichbare iMessage-Server dauerhaft wieder ans Netz zu bringen.

Sämtliche Neuerungen an iCloud könnten theoretisch sofort nach der Keynote ans Netz gehen, da viele Funktionen jedoch mit iOS 7 und OS X 10.9 zusammenarbeiten dürften, halte ich auch hier einen Herbst-Release für wahrscheinlich.

iTunes Connect

Die Aktualisierung des Bugreporters lässt auf große Updates der Entwicklertools zur WWDC hoffen. Google hat auf der Google I/O bereits vorgelegt und gibt Entwicklern jetzt durchdachte Möglichkeiten zur Verteilung von Betas und gestaffelten Veröffentlichungen, Apple hinkt hier aktuell hinterher. Betas können überhaupt nicht ohne Dritt-Anbieter verteilt werden, Gerätelimits und Zertifikate erschweren die Prozesse zusätzlich.

Voraussetzung für das neue Beta-System könnte OS X 10.9 und iOS 7 werden, die Neuerungen dürften also bis zum Herbst zum Testen zur Verfügung stehen und mit Veröffentlichung der neuen Systeme öffentlich werden.

Hardware

iPhone, iPod und iPad

Hier lege ich mich fest. Auf der WWDC werden wir weder ein neues iPhone, noch ein neues iPad oder einen iPod sehen. Die Events dafür finden separat im Herbst statt, der Fokus der WWDC liegt auf Software und Macs.

Macs

Neue iMacs und Mac minis halte ich für unwahrscheinlich, das letzte Update gab es erst im vergangenen Oktober. Der Mac Pro hingegen ist seit 2010 praktisch ohne Update und darf in Europa nicht mal mehr verkauft werden, ein Update wäre hier also mehr als fällig und sinnvoll. Auch ein Update der MacBook Pros könnte anstehen, die aktuelle Generation ist von der WWDC 2012. Bei den MacBook Airs könnte sich einiges tun, ein Retina-Upgrade halte ich nicht für unwahrscheinlich. Ob das Display in das dünne Gehäuse passt kann ich nicht abschätzen, eventuell wäre das Retina MacBook Air etwas dicker als das “normale”. Sollte es neue Macs geben, kommen diese mit neuem “Haswell“-Chipsatz, davon gehe ich stark aus.

Hält man sich an Traditionen aus dem letzten Jahr sind alle neuen Macs direkt nach der Keynote bestellbar und werden wenige Wochen danach geliefert, kleinere Updates, wie ich sie bei den MacBook Pros vermute, könnten sogar direkt in den Verkauf gehen, ein komplett neuer Mac Pro und ein Retina MacBook Air brauchen entsprechend etwas länger.

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Apple ist der Cloud-Gigant

Cloud Gigant apple

In a recent study of almost 2,300 connected Americans, Strategy Analytics found that 27% have used Apple’s iCloud followed by 17% for Dropbox, 15% for Amazon Cloud Drive and 10% for Google Play[…]

Statistiken wie die von Strategy Analytics haben für mich immer zwei Seiten: Zum einen bilden sie relativ repräsentativ die Meinung einer Gruppe ab, die sich in diesem Fall für Apples iCloud entschieden hat, zum anderen geben sie aber nur die Zahl der Nutzer wieder, Informationen zur Zufriedenheit fehlen.

Ob die Masse mit iCloud zufrieden ist? Keine Ahnung. Ich kann nur von mir sagen, dass sowohl der Sync zwischen verschiedenen Applikationen auf Core Data-Ebene und die Nutzung der iCloud-Dienste (insbesondere iMessage) in den letzten Monaten keinesfalls zufriedenstellend war. Auch Apples iCloud-Status-Seite half in den Problemfällen nur bedingt weiter, da sie meist erst Stunden nach Auftreten des Problems aktualisiert wurde und die Informationen dann bereits durch sämtliche Twitter-Feeds und Blogs gewandert waren.

via Engadget

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Apple Support erlaubt Hackern die Übernahme eines iCloud-Accounts

 

iCloud ist ein großes Erfolgsmodell, das betont Apple immer wieder, die Entwicklung des Dienstes zeigt, in welche Richtung es gehen soll. Doch ist der Dienst auch sicher?

Als am Freitag der iCloud-Account des Wired-Journalisten Mat Honan gehackt wurde, sah zu Beginn alles nach einer Brute-Force-Attacke auf seinen iTunes-Konto oder den Diebstahl seiner Daten bei einem anderen, unsicheren Dienst aus, in einem Update seines Artikels stellt er jedoch, bestätigt durch Apple und den Hacker, klar, dass das Problem auf Apples Seite lag/ liegt. Dort hatten die Angreifer in einem Telefonat mit dem Support behauptet, der Besitzer der Apple-ID zu sein. Durch clevere Nutzung moderner Websuchmaschinen konnten sie die folgenden Sicherheitsabfragen ohne Probleme beantworten und erhielten komplette Kontrolle über den iTunes-Account – inklusive der Vergabe eines neuen Kennworts. In Folge dieses Angriffes löschten die Angreifer das iPhone, das iPad und das MacBook des Journalisten über “Find my iPhone”, übernahmen seine Twitter-Accounts und sein Gmail-Konto.

Ob der Fehler nun wirklich bei Apple lag, lässt sich final nicht klären. Das Unternehmen bestätigte zwar, dass das Zurücksetzen des Passworts mit ihrer Hilfe geschehen war, ob man deswegen jedoch die Schuld bei Apple suchen muss und darf, würde ich nicht unbedingt sagen. Einerseits ist die Möglichkeit, dass Passwort am Telefon zurücksetzen zu können bei einer drohenden Account-Übernahme ohne Passwort-Änderung durchaus sinnvoll, ob jedoch einfache Sicherheitsabfragen zu Zeiten von Twitter und Facebook noch ausreichen, ist eher fraglich. Wofür hat Apple meine Telefonnummer, meine Mail-Adresse und (teilweise) auch meine Konto-/ Kreditkarten-Daten, wenn ein Angreifer zum Ändern meines Passworts nur den Geburtsnamen meiner Mutter, meinen ersten eigenständigen Wohnort oder mein erstes Auto wissen muss? An diesem Punkt muss Apple dringend nachbessern.

Außerdem aufgefallen ist mir in diesem Zusammenhang, dass es (immer noch) nicht möglich, das Fernlöschen aller Daten zu deaktivieren, auch das Sperren durch einen Code kann nicht auf dem Gerät deaktiviert werden. Eventuell wäre hier eine weitere Möglichkeit in Sachen Sicherheit nachzubessern. Ich persönlich hatte bisher, zum Glück, noch keinen Bedarf “Find my iPhone” in einer ernsten Situation einzusetzen, in einer solchen Situation wäre es mir trotzdem wichtig, mein iPhone orten zu können und dem Finder/ Dieb eine Nachricht anzeigen zu können, das Löschen wäre mir jedoch nicht unbedingt wichtig. Zumindest müsste Apple nach einer (4/8-stelligen) Pin fragen, deren falsche Eingabe das Löschen meines iPhones verhindert, das Passwort reicht zur Authentifizierung nicht. Auch die fehlende Möglichkeit, sowohl Backups in der iCloud wie auch auf der lokalen Festplatte zu speichern (manuell ist das zurzeit zwar bereits möglich, auf beiden Medien automatisch zu sichern wäre jedoch wünschenswerter), fällt in diesem Kontext eher negativ auf.

[Update]:

Wie The Next Web berichtet, hat Apple das Zurücksetzen des Passworts über das Telefon vorübergehend beendet, man verweist du Kunden auf die iForgot-Website.

We’ve temporarily suspended the ability to reset AppleID passwords over the phone. We’re asking customers who need to reset their password to continue to use our online iForgot system (iforgot.apple.com).

 

 

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Zusammen mit iOS 6 Beta 3: Apple vergibt @icloud.com-Mail-Adressen

Als Apple im vergangenen Jahr auf der WWDC iCloud vorstellte und dann im Oktober final startete, konnten Nutzer dort, neben Kalender, Kontakten und Backups, auch kostenlos E-Mail-Adressen anlegen. Zur Verfügung stand damals die von MobileMe bekannte Endung @me.com. Im Zusammehang mit der gestrigen iOS 6 Beta 3-Veröffentlichung scheint Apple hier jedoch eine kleine Änderung vorgenommen zu haben. Erstellt ein Nutzer nun ein neues Konto, kann er nur noch eine @icloud.com-Adresse wählen, eine @me.com-Alternative wird nicht vorgeschlagen. Eine Weiterleitung, wie sie bei @gmail.com- an @googlemail.com-Adressen besteht, scheint es vorerst nicht zu geben.

Via 9to5mac

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iCloud.com-Beta für Entwickler startet mit Notizen und Erinnerungen

Bereits im Mai gab es Gerüchte über neue Funktionen der iCloud.com-Seite, als Apple versehentlich eine Beta-Seite öffentlich schaltete. Damals war dort jedoch weder eine Anmeldung noch eine Nutzung möglich. Gestern Abend hat Apple dann eine ähnliche Seite für Entwickler gestartet. Die großen Neuerungen sind die neue Notiz- und Erinnerungsapp, die bereits von iOS und, mit OS X Mountain Lion, vom Mac bekannt sind. In den Funktionen unterscheiden sie sich kaum von ihren iOS-Ablegern. Die Notizen behandeln, wie gewohnt, nur Text, wie sie mit Bildern von Mountaion Lion (denn dort kann die Notiz-App Bilder behandeln) umgehen, wird interessant.

Eine weitere kleine Änderung verbirgt sich in der “iPhone suchen”-Webapp. Diese unterstützt nun auch den Lost Mode, der in iOS 6 eingeführt wird.

Für registrierte Entwickler mit iOS 6 ist die neue iCloud-Seite unter Beta.icloud.com einsehbar, alle anderen müssen sich noch bis zum Herbst gedulden.

Via MacRumors

 

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Was man von der WWDC-Keynote erwarten kann: iOS 6, OS X Mountain Lion und iCloud

Wie vor jeder großen Keynote fasse ich am Tag vorher meine Gedanken, Erwartungen und Ideen für den folgenden Abend zusammen. Auch wie jedes Mal gibt es einen Live-Blog, Details findet ihr hier. Meine Spannung vor den Vorstellungen morgen Abend steigt mit jeder Minute, die wir dem Event näher kommen, ein bisschen müssen wir uns aber noch gedulden. Doch was erwarte ich genau?

iOS 6:

Nachdem Banner am Moscone Center den Namen bestätigt haben, sind die meisten Funktionen immer noch reine Spekulation. Ein neues Interface bzw. den Wandel von blau zu Silber als Standardfarbe halte ich für nicht besonders unwahrscheinlich, einen frischen Anstrich könnte das mobile System nach fünf Jahren gut gebrauchen. Ob die Änderungen jedoch so grundlegend und tiefgreifend geschehen werden, wie sie oben im Video zu sehen sind, halte ich dann nicht für so ganz wahrscheinlich, ich glaube eher an kleinere Eingriffe und Schönheitsoperationen.

Auch Karten aus dem Hause Apple werden immer wahrscheinlicher, hier würde ich mich sogar drauf festlegen: Apple bringt eigene Karten mit einer flächendeckenden 3D-Integration und macht Google damit mächtig Konkurrenz. Integriert sein werden die neuen Karten in die bisherige Karten-App, Google muss eine eigene App mit den hauseigenen Karten bauen, falls diese neben Google Earth (App Store) weiterhin auf dem Gerät vertreten sein sollen. Interessant sind in diesem Zusammenhang nur noch zwei Aspekte: Kann man die Karten für Auslandsreisen bzw. Funklöcher herunterladen bzw. bietet die App einen besseren Caching-Mechanismus als es die aktuelle Version tut? Zweite Frage: Kann ich Apples Karten zur Navigation mit vernünftigem Turn-by-Turn nutzen? Beide Fragen müsste für mich bei der perfekten Lösung mit “Ja, natürlich” beantwortet werden, und diese Antwort dürfte dann nicht nur in Amerika bzw. in den meisten Gebieten der Welt gelten, sondern das System müsste weltweit zuverlässig sein.

Damit kommen wir schon zum nächsten großen Ding des morgigen Abends: Siri. Vielleicht wird es auch nicht besonders groß, aber die Hoffnung stirbt zuletzt :) An Siri auf dem iPad glaube ich nicht, eine Funktionserweiterung halte ich jedoch für denkbar. So wäre ein Maps-Support in Deutschland und auch eine Wikipedia-Integration sehr wünschenswert, ich bin optimistisch, dass Apple da morgen was im Ärmel hat. Des weiteren halte ich es nicht für unwahrscheinlich, dass zumindest die Diktier-Funktion auch auf älteren Geräten wie dem iPad 2 und dem iPhone 4 zu finden sein wird, die Betahase läuft jetzt schon so lange und stabil, dass man diesen Schritt wagen könnte und sollte.

Auch eine Siri-API ist durchaus ein spannender Gedanke. Reizen würde es mich schon, die neuen Nachrichten im Reeder mit Siri Abfragen zu können, oder eine Mail an Sparrow zu diktieren, das größte Problem dabei dürfte aber einmal die Erkennung eines natürlichen Satzes sein, sobald ich für Reeder “Reeder, neue Nachrichten” sagen muss, verliert das System an Reiz. Einmal müssten die Apps also auf alle möglichen Sprachkommandos reagieren, andererseits dürfte das nicht nur in Englisch der Fall sein, sondern müsste auch in Deutsch, Französisch und Japanisch gut funktionieren. Reeder müsste also einmal auf “What’s in the news?” reagieren, wenn Siri auf Englisch eingestellt ist, ist die Assistentensprache auf Deutsch gesetzt müsste die App auf “Was gibt es für Nachrichten?” reagieren. Cool wäre diese Art der Erweiterung auf jeden Fall, sie perfekt zu implementieren wäre aber für die Entwickler, die einen Anspruch auf die perfekte App stellen, auch sehr viel Arbeit.

Wo wir gerade bei den APIs sind: Seit Start von iOS 5 hoffe ich bereits auf eine API für das Notification Center. Ich möchte endlich die nächsten Päckchen aus Delivery Status Touch mit nur einem Wisch einsehen können, und Navigon soll mir zwischen neuen Nachricht und den Aktien auch noch das nächste Kommando für die Autofahrt anzeigen. Dass Apple hier aber die Schranken der Entwickler lüftet halte ich doch eher für unwahrscheinlich, toll wäre es aber auf jeden Fall!

Last but not least: Facebook. Immer wieder im Gespräch, und als Nachfolge bzw. Anknüpfung an die tolle Twitter-API seit iOS 5 auf jeden Fall sinnvoll. Auch hier verwette ich gerne meinen Ruf auf eine Integration und sogar einen Auftritt des ehemaligen Apple-Erzfeinds Mark Zuckerberg. Eine weitere und noch reizvollere Möglichkeit wäre, einen Schlüsselbund in iOS zu ermöglichen, der Passwörter für jegliche Dienste speichert und Apps die Möglichkeit gibt, die Passwörter dort abzufragen und als Authentifizierung zu nutzen.

Für Entwickler wird es morgen Abend bzw. in der Nacht dann auch die erste Beta geben, die bestimmt noch die eine oder andere Überraschung bereithält.

Mac OS X

Nach Lion kommt Mountain Lion, auch Apples neuste Version des Desktop-Betriebssystems wird morgen natürlich nicht unerwähnt bleiben. Als zu Beginn des Jahres die erste Preview an Entwickler verteilt wurde, kam das sehr überraschend, die meisten neuen Funktionen sind jedoch jetzt mehr als genug durchgekaut, morgen wird ein Überblick darüber gegeben, was neu ist, eventuell zaubert Tim Cook noch einen Joker auf die Bühne, vielleicht kommt eine Facebook-Integration. Auch Siri bzw. Siri-Dictation ist möglich, damit hätte OS X ein weiteres Killer-Feature.

Veröffentlicht wird der Berglöwe laut der offiziellen Seite “im Sommer”, morgen dürfte dieser Termin um einiges konkreter werden.

Auch neue Mac-Modelle dürften morgen ihr Debüt feiern, so wartet man seit zwei Jahren vergebens auf einen neuen Mac Pro. Aber auch die mobilen Macs sowie der Mac Mini und der iMac dürften sich einigen neuen Funktionen erfreuen, so fehlt bisher allen Modellen der USB 3-Port. Im Gespräch war immer wieder ein Retina-Display für die MacBooks, daran glaube ich nicht. Möglich wäre es durchaus und die Größen (11″, 13″, 15″, 17″) sind bestimmt in den letzten Jahren auch bezahlbar geworden, dass Apple aber dieses Jahr nach dem phänomenalen iPad 3-Start einen weiteren Knaller fliegen lässt, denke ich nicht. Eher halte ich es für denkbar, dass das Retina-Line-Up im nächsten Jahr kommt.

iCloud

iCloud:

Was bleibt ist Apples Wolke. Nachdem vor ein paar Wochen ein Screenshot geleakt wurde, der Notizen und Erinnerungen im iCloud.com-Interface zeigt, setze ich darauf meine paar Mark. Sinnvoll wäre diese Intergretation auf jeden Fall und auch mit Push-Benachrichtigungen kann ich mir auf der iCloud-Page so einiges, wie wäre es zum Beispiel mit Benachrichtigungen für neue Mails oder die Erinnerungen? Denkbar.

Aber der coolste und sinnvollste Anwendungsfall für die Benachrichtigungen wäre doch eine iMessage-Integration. Mit Mountain Lion erhält iMessage Einzug auf den Mac, wieso sollte ich dann nicht auch über iCloud mit meinen Freunden schreiben können? Ich bin gespannt, was uns hier morgen gezeigt wird, vielleicht hebt Apple sich diese Funktion aber auch noch bis zum finalen Start von iOS 6 auf.

 

 

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Wall Street Journal: Neues iCloud-Foto-Sharing-Netzwerk auf der WWDC

Über die vermutete Neuerungen bei iCloud hatte ich in der vergangenen Woche bereits ausreichend spekuliert, auch die fehlende, öffentliche Datei-Sharing hatte ich bereits bemängelt. Nun macht das Wall Street Journal in einem Bericht jedoch Hoffnung auf einen baldigen Release einer öffentlichen Sharing-Funktion.

Apple Inc. is preparing an upgrade of its online service iCloud that includes new photo-sharing features, according to people familiar with the matter.

The new features, expected to be announced at Apple’s world-wide developer conference beginning June 11, will allow iCloud users to share sets of photos …

Der Bericht bezieht sich zwar leider nur auf Bilder bzw. Fotoalben, trotzdem wäre es ein Schritt in die richtige Richtung. Als Vorstellungstermin nennt der Bericht die (bisher unbestätigte) Keynote zu Beginn der diesjährigen WWDC am 11. Juni.

 

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Erinnerungen und Notizen mit iOS 6 und Mountain Lion Bestandteil von iCloud.com

Wie 9to5mac im Bezug auf einen Tweet von Steven Troughton-Smith berichtet, arbeitet Apple an einer Integration der Notizen und der Erinnerungsapp in iCloud.com. Der Screenshot zeigt, neben den bekannten Symbolen auf der iCloud-Seite zusätzlich die Notizen und die Erinnerungen, beides von iOS bekannt und mit OS X Mountain Lion auch Bestandteil auf dem Mac. Erreichbar war die Seite “kurz” unter der Domain beta.icloud.com, nun ist die Seite dort aber nicht mehr zu erreichen bzw. leitet auf die normale iCloud-Seite um.

Erklären würde die Integration der Erinnerungen auch den Test von Notifications, der letztens auf der Seite zu sehen war. Der Hinweis auf eine iOS 6 Beta im Quelltext der Seite überrascht hingegen nicht. Es dürfte bekannt sein, dass Apple auf der WWDC die erste Beta-Version des Systems an Entwickler verteilt, damit diese genügend Zeit haben, ihre App an die neuen Funktionen anzupassen und mögliche Probleme schnell beheben zu können.

Ich sag es ja: Die WWDC wird eine Überraschungen bereithalten…

 

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