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iOS 8 bringt DuckDuckGo als Suchmaschine

iOS 8 bringt DuckDuckGo als Suchmaschine

We are thrilled to be included in Safari and it's great that Apple is making it easy for people to access our anonymous search option. This makes DuckDuckGo the first privacy-focused search engine to be added to one of the top four browsers and is a huge milestone for both us and privacy supporters.

via DuckDuckGo

Eine der kleinen Neuerungen von iOS 8 und OS X Yosemite, die bisher nicht viel Erwähnung gefunden hat, ist die Integration von DuckDuckGo als Suchmaschine in Safari. Die Änderung mag gering erscheinen und nicht für alle Nutzer relevant sein, Apple öffnet sich damit aber erstmals einer Suchmaschine, die nicht von Google, Microsoft oder Yahoo ist, was ein durchaus großer Wechsel der Strategien und Pläne ist.

Google lässt Tuner aus dem App Store entfernen

tuner-google

Über Tuner hatte ich berichtet, seit Erscheinen des Artikels läuft die App bei mir täglich als Ersatz für die offizielle YouTube-App, gestern Abend gab der Entwickler auf seinem Blog bekannt, dass Google ein Rückzug der Apps aus dem Store fordert.

After having an amazing week with the success of Tuner, I received an e-mail from Google requesting me to remove all my YouTube related apps from the AppStore as they are considered violating some of their terms of service. […]

i) download YouTube content (None of my apps do that)!

ii) removes advertisements (There is no way to play them)!

iii) allows audio to be played without video (Tuner plays the full video but hides its view, so that should be ok)!

iv) access YouTube content with an unauthorized player (the authorized one isn’t even functioning properly)!

via Muhammad Bassio

Laut der Begründung aus Googles Mail verstößt Tuner in vier Punkten gegen die Nutzungsbedingungen, der Entwickler sagt, alle vier Vorwürfe träfen nicht zu. Trotzdem zieht er heute die Konsequenzen und entfernt die App aus dem Store, versucht aber – bisher vergeblich – Kontakt mit Google aufzunehmen und eine Einigung zu erzielen. Die App Store-Seite der App kann ich nicht mehr aufrufen, einige Versuche, Videos zu spielen, gelangen bisher jedoch problemlos, laut Entwickler könnte es in Zukunft jedoch zu Problemen kommen.

Google präsentiert Android Wear

Direktlink

Most of us are rarely without our smartphones in hand. These powerful supercomputers keep us connected to the world and the people we love. But we're only at the beginning; we’ve barely scratched the surface of what’s possible with mobile technology. That’s why we’re so excited about wearables—they understand the context of the world around you, and you can interact with them simply and efficiently, with just a glance or a spoken word.

Tragbare Geräte sind in 2014 das, was Tablets in 2010/11 waren, das hat auch Google erkannt. Mit Android Wear zeigt man heute eine Android-Anpassung, die im ersten Werbevideo ansprechend und clever aussieht, der aber im Moment noch konkrete Umsetzungen und Ankündigungen fehlen. Interessant ist dabei vor allem, dass gar nicht erst versucht wird, ein komplettes Smartphone in eine Uhr zu packen, sondern die Funktionen des Handys zu erweitern und im entscheidenden Moment wichtige Informationen im Sichtfeld und ohne Nutzung des Handys zugänglich zu machen.

via Google Blog

Google Maps für das iPad kündigt sich an

Google Maps Android Tablet

Zusammen mit einem großen Android-Update für Google Maps rückt auch die iPad-Präsenz des Dienstes in erreichbare Nähe, laut Google kommt das Update für die Google Maps-App „bald“.

Designed for tablets: A dedicated tablet design brings all the features of this new app to Android tablets and iPads, which makes exploring the world from the comfort of your living room much more fluid, smooth and fun.

Google Blog

via MacStories

Die Verbreitung der neusten iOS- und Android-Versionen im Vergleich

Android Versionen Verbreitung

Google wirft mit umkommentierten Zahlen um sich, scheint aber über die Verbreitung von Android 4.x nicht enttäuscht zu sein. Alle Android-Versionen über 4.0 (Veröffentlichung: 19. Oktober 2011) sind aktuell auf rund 59% aller genutzten Android-Geräte installiert, die neuste Version, Android 4.2, kommt nur auf 4%, Version 4.1 ist mit 29% noch ganz gut vertreten.

Im Vergleich dazu Apple: Laut (inoffizieller) Zahlen von David Smith kam iOS 6 (Veröffentlichung: 19. September 2012) Ende Mai auf 88,6% Anteil am iOS-Geräte-Kuchen, auf dem iPhone sind es sogar 92,4%. Nimmt man nur die letzte Version, iOS 6.1 und höher, ist diese immer noch auf über 82% aller Geräte installiert.

Jetzt: Google veröffentlicht Now für iOS

Google Now I

Nach dem Leak eines iOS-Google Now-Promovideos war eine Veröffentlichung abzusehen, dass sie heute jedoch ohne Ankündigung erfolgte, überrascht mich. Verfügbar ist Google Now unter iOS in Googles universaler Such-App, die sich kostenlos im App Store laden lässt.

Kurz noch zwei Worte zum Service: Google Now schreibt sich auf die Fahnen, sämtliche Informationen, die Google so oder so schon über mich gesammelt hat, in einer angenehmen und für mich nützlichen Form auf meinen Geräten zu platzieren. Dazu müssen die Daten jedoch nicht manuell eingetippt werden, Google analysiert einfach alle Suchanfragen und Mails, die von dem eigenen Account über die Server laufen und generiert daraus die „Karten“ mit Informationen.

Google Now II

Unter Android gibt es die Technik seit Version 4.1, dort werden die Karten direkt auf dem Home- und Lockscreen angezeigt und liefern dem Nutzer so ohne Aufrufen einer zusätzlichen App Karten mit Wetter, der aktuellen Route nach Hause oder zur Arbeit und den aktuellen Status des Flugs. Unter iOS läuft das etwas anders, da Applikationen keine Möglichkeit haben, Widgets auf dem Home- oder Lockscreen zu platzieren. Die Integration des Dienstes in die Such-App erscheint deswegen sinnvoll, immerhin werden von dort, so wünscht Google es sich zumindest, die meisten Suchanfragen abgesetzt, teilweise auch Mails gelesen und geschrieben und Kalendereinträge verfasst, eingesehen oder bearbeitet.

Und auch unter iOS kommt Google Now, den Beschränkungen entsprechend, gut klar. Nach einer kurzen Einführung sind aktuelle Karten unter der Suche einzusehen und zu durchstöbern. Um eine Karte zu löschen wischt man auf dieser zur Seite, das manuelle Hinzufügen einer Karte ist nicht möglich, hier muss man auf den Google-Algorithmus vertrauen. In meinem Fall erkannte dieser immerhin meinen Heimatort (oder den aktuellen Standort) und zeigte mir dementsprechend das aktuelle Wetter an. Außerdem verfügbar ist für mich nach zwei entsprechenden Suchanfragen eine Route zum Auestadion nach Kassel inklusive Informationen zum aktuellen Verkehr und einer vorhergesagten Fahrtdauer. Mangels Google Maps-Applikation auf dem iPad öffnet ein Tipp auf „Route berechnen“ jedoch die mobile Google Maps-Ansicht im Safari, eine Lösung, die man nur mit viel Wohlwollen als unglücklich bezeichnen kann.

Google Now III

Für die Analyse der häufige frequentierten Plätze fordert die App Zugriff auf den aktuellen Standort und ortet das Gerät danach konsequent und kontinuierlich im Hintergrund, was die Akkulaufzeit nicht unbedingt verlängert. Möglich wird dadurch aber auch der „Standortverlauf„, der detaillierte Informationen zu besuchten Plätzen und der Aufenthaltsdauer gibt.

Chrome-Update bringt Fullscreen-Modus und Druckfunktion

Google Chrome

Trotz grausamer Versionsnummern muss man Google Chrome-Updates unter iOS eines lassen: Die neuen Funktionen erfreuen ungemein. Das heutige Update mit der Bezeichnung 26.0.1410.50 bringt neben einigen Fehlerbehebungen einen Vollbildmodus auf dem iPhone und, auf allen Geräten, eine Druckfunktion mit sich. Ob Google Cloud Print dabei die Massen vom Hocker haut bleibt fraglich, AirPrint dagegen hat, wie auch der Fullscreen-Modus, eine klare Daseinsberechtigung und macht es mir noch einfacher, Safari gegen Chrome zu tauschen.

Street View kombiniert Apples Karten und Googles Straßenansichten (+ Gewinnspiel)

Street View I

Mit der Einführung der Apple-Karten in iOS 6 fiel neben den Satelliten-Bildern von Google auch Google Street View weg. Während die Verbreitung und Abdeckung hierzulande zwar noch nicht als flächendeckend bezeichnet werden kann, ist sie vor allem im Ausland extrem gut und an den meisten Stellen deutlich besser als die von Apples Flyover, das nur in großen Städten verfügbar ist. Abhilfe dafür schafft Street View, die neuste App aus dem Hause Futuretap, die heute als 89 Cent-Universal-App für iPhone und iPad erschienen ist.

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Google Maps macht Apples iOS 6-Karten nativ Konkurrenz

Direktlink

Nachdem Nokia bereits daran gescheitert ist, Apples neue Karten auf den iOS-Geräten nennenswerte Konkurrenz zu machen, schlägt Google sich in dieser Aufgabe überraschend gut. Die neue, kostenlose App, die bisher offiziell nur für das iPhone verfügbar ist, installiert sich in wenigen Sekunden und bietet direkten Zugriff auf sämtlichen Kartenmaterialien aus dem Hause Google, darunter Satellitenbilder und Standard-Karten. Auch mit an Bord sind Verkehrsdaten, die sich flexibel über den aktuellen Kartenausschnitt legen und die Informationen sinnvoll ergänzen.

Wichtig für die App ist jedoch vor allem die Navigations-Funktion. Eine Internetverbindung vorausgesetzt, zeigt die App, inklusive gesprochener Anweisungen, den Weg zu einem gewählten Ziel an, wahlweise mit dem Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß. Die Kartenansicht während der Navigation ist aufgeräumt, teilweise jedoch etwas zu sehr, ein paar (zu) wenige Informationen wie Straßennamen oder Ortsnamen wären zur Orientierung manchmal nicht fehl am Platz. Auffällig ist hier auch, dass die Google App nur eine Drittanbieter-App ist und nicht mehr vom System direkt ist. Während die iOS-Karten die Navigationsanweisungen und den aktuellen Kartenausschnitt sehr gut als Benachrichtigungen bzw. im Lockscreen anzeigt, müssen Googles Karten sich in die Schranken einer App Store-App begeben und können nicht von exklusiven Features profitieren.

Während iOS 6 die Karten-API über MapKit für Entwickler auf Apples Kartendienst umbiegt, bietet Google zusammen mit der neuen Maps-App erstmals auch eine Entwicklungskit für Entwickler an, die es auch unter iOS 6 ermöglicht, Googles und nicht Apples Karten in Apps einzubetten und zu nutzen.

Schwächen offenbart Googles neue Karten-App jedoch, sobald der Nutzer die dritten Dimension von Karten sehen möchte. Obwohl das Unternehmen in Google Earth über einen derartigen 3D-Bestand verfügt, verzichtet man in „Google Maps“ auf eine Integration. Nutzbar ist jedoch Streetview, Bilder dieser Art fehlen Apple aktuell.