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Der Triggertrap-Dongle und die iOS-App in Version 3

Triggertrap V3

Bereits vor fast zwei Jahren habe ich über den Triggertrap und die dazugehörige iOS-App geschrieben, vor einigen Wochen erreichte mich per Post die dritte Version des Dongles, die zusammen mit Version 3.0 der App wieder eine Erwähnung an dieser Stelle wert ist.

Der Dongle in dritten Version

Das entsprechende Paket mit dem neuen Dongle lag zuerst einige Wochen verpackt im Regal, weil die entsprechende Zeit von neuen iPhones und iPads bestimmt war und eine Berichterstattung aus diesen Gründen verschoben wurde. Neben der neuen Verpackung, die ich in dieser Zeit ausführlich studiert habe, hat jedoch auch der Dongle selber eine neue, etwas kompaktere Form erhalten. Andere Änderungen ließen sich in meinen Tests nicht feststellen, möglicherweise löst die neue Version etwas schneller aus, vielleicht habe ich mich bei dieser Feststellung auch einfach von dem neu und toll-Gefühl täuschen lassen.

iOS-App 3.0

Die größeren Neuerungen finden sich in der Triggertrap-App für iOS. Die App ist für sämtliche Display-Größen angepasst und läuft seit dem letzten Update auch nativ auf dem iPad. Dort lässt sich über die linke Spalte der Auslöse-Modus auswählen, im großen rechten Fenster können dann nötige Einstellungen vorgenommen und die Aufnahme gestartet werden. Außerdem rotiert die App in der neuen Version auch mit, wenn man das iPhone kopfüber nutzt, was für manch abenteuerliche Befestigungen am Stativ hilfreich sein kann. Weitere Funktionen wie den Sonnenrechner und Wifi-Auslösung versprechen die Entwickler für zukünftige Versionen, weil man damit für den aktuellen Release nicht mehr rechtzeitig fertig geworden sei.

Triggertrap Vergleich

Auch Version 3 des Triggertraps ist für viele Situationen eine tolle Ergänzung zu der Kamera, die Verbindung zwischen Kamera und iPhone funktioniert zuverlässig und bietet zusätzliche Funktionen, die das ein oder andere besondere Foto ermöglichen. Die Anpassung für das iPad-Interface ist interessant, weil der größere Bildschirm deutlich mehr Möglichkeiten zur Einstellung bietet, weitere tolle Funktionen in der kostenlosen iOS-App folgen.

Der neue Dongle ist kompakter, bietet abgesehen davon aber kaum neue Funktionen, ist also kein Zwangsupdate, da die neue iOS-App auch mit dem alten Dongle kompatibel ist. Hat man noch keinen Triggertrap, sollte man zur neuen Version greifen, ohne Kamera-Kabel bietet Amazon diese für 26,99€ an, die Kabel-Versionen kosten rund 33€ und finden sich über entsprechenden Suchanfragen, hierbei muss jedoch auf den passenden Anschluss für die eigene Kamera geachtet werden.

PhotoSync 2.0

PhotoSync 2.0

PhotoSync (1,99€) macht meinen Blog-Alltag einfacher. Die Themen dieses Blog setzen voraus, dass ein großer Teil meiner Arbeit in Form von Tests auf iOS-Geräten stattfindet und dann in Screenshots dokumentiert wird, die ich später auf dem Mac oder dem iPad zu Artikeln weiterverarbeite. Wir schreiben zwar das Jahr 2013, Apples Lösung für dieses Problem ist jedoch entweder der langsame Photostream oder das USB-Kabel, beides nicht besonders reizvoll und schnell, wenn einen Artikel zeitnah veröffentlichen möchte.

Seit über 2 Jahren setze ich für diese Zwecke bereits PhotoSync ein und kann mich nicht beklagen. Neu in Version 2 ist die Unterstüzung einer Cloud-Dienste und ein überarbeitetes Interface, die Möglichkeit, Fotos aus der Cloud herunterzuladen und den Sync der Bilder ortsbasiert anzustoßen. Ob sich diese Neuerungen in meinen Alltag einfügen können wird die Zeit zeigen, ich nutze PhotoSync vor allem um manuell ein paar Screenshots zwischen Geräten zu tauschen, möchte dafür aber keinesfalls mehr darauf verzichten.

Aurora Camera Bag – Die Kameratasche mit Solar

Aurora Camera Bag 1

Eigentlich sollte man denken, dass der Markt für Kamerataschen bereits gesättigt ist, die Zahl der Hersteller ist enorm, es gibt aber auch immer wieder interessante neue Ideen, mit denen Hersteller in den Markt einzusteigen versuchen. Eine dieser Ideen ist die Aurora Camera Bag von A-Solar, einem Unternehmen, dass sich auf Produkte mit Solar-Integration spezialisiert hat. Neben externen Akkus mit Solarpanel stellt die Firma eben auch die Aurora Camera Bag her. In den letzten zwei Monaten habe ich die Tasche während meiner Fotoausflüge benutzt, meine Gedanken dazu gibt es in diesem Artikel.

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Krimskrams: Analog Camera und Streets 2.0

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Seit Ankündigung von Analog Camera habe ich mich auf die Veröffentlichung gefreut, nach einem Tag kann die App bereits überzeugen. Für 89 Cent im App Store zu haben legt sie schnell und unkompliziert Filter auf Fotos und teilt diese dann mit Twitter, Facebook und Instagram oder speichert sie in der Fotobibliothek.

Aus Street View wird Streets, zusammen mit Veröffentlichung von Version 2 erhält die App ein neues Icon und einen neuen Namen. Außerdem neu: Statt Apples Karten wird nun Googles Kartenmaterial verwendet, die App zeigt jetzt auch die Abdeckung mit Street View-Material an und angezeigte Bilder lassen sich jetzt in die Kamerabibliothek speichern.

Jetzt auch für die Nachbearbeitung: Die Olloclip-App erreicht den Store

Olloclip

Den Olloclip für das iPhone 4S hatte ich bereits vor über einem Jahr im Video, seitdem erfolgte die Veröffentlichung der iPhone 5-Version und die Ankündigung des Quick-Flip Cases. Mit der heutigen Veröffentlichung der passenden, kostenlosen iPhone-App kümmert der Olloclip sich auch um die Nachbearbeitung der Bilder. Mit an Bord ist ein spezieller Lupen-Modus für Macro-Fotos, die Möglichkeit aufgenommene Bilder nachzubearbeiten und Verzerrungen der jeweiligen Linsen teilweise auszugleichen, sowie ein verbesserter Aufnahmemodus, der es erlaubt, Fokus und Belichtung separat zu setzen.

Darf ich vorstellen: Frank DeLoupe

Frank DeLoupe

Nicht selten komme ich während der Arbeit mit Webdesigns oder Bildern in die Verlegenheit, eine ganz bestimmte Farbe aus dem Bild als hex-Code zu benötigen. Der bisherige Weg, der aber weder komfortabel noch schnell ist, war, einen Screenshot zu erstellen und diesem in Photoshop die entsprechende Farbe mit der Pipette zu entnehmen und schon hat man den hex-Code. Wie gesagt, die Lösung ist nicht ideal. Abhilfe dafür schafft bei mir jetzt Frank, um genau zu sein Frank DeLoupe.

Frank DeLoupe Einstellungen

Die 89 Cent-Mac-App klemmt sich in die Menubar, reagiert von dort quasi auf Zuruf (okay, eine Tastenombination benötigt es schon) und blendet dann eine Lupe ein, mit der pixelgenau eine Farbe aus dem gesamten Bildschirm gewählt werden kann. Die ausgewählte Farbe fliegt dann entweder über den „Photoshop Server“ (CS5 oder höher vorausgesetzt) direkt in die aktuelle Farbpalette oder landet in einer gewünschten Formatierung (RGB, RGBA, HEX mit #, HEX ohne #, …) in der Zwischenablage, von wo aus sie in allen anderen Programmen verwendet werden kann. Gut gefällt mir auch die Möglichkeit, per Klick auf das Menubar-Icon die letzten Farben ansehen und, per Klick, in die Zwischenablage und Photoshop kopieren zu können.

Xtrail und Lightroom 4 für Fotos mit Geotag

Xtrail + Lightroom = Geotag

Mein Januarurlaub auf Lanzarote endete in vielen Fotos von der Spiegelreflex und ein paar Fotos vom iPhone. Während die iPhone-Fotos sich durch die mitgelieferten Geotags im Nachhinein noch sehr gut auf Karten anzeigen lassen, kommen die Bilder von der Spiegelreflex komplett ohne Geodaten von der Speicherkarte, für die spätere Auf- und Überarbeitung der Fotos etwas hinderlich. Dieses Problem löste ich in besagtem Urlaub mit zwei Geräten: Der Kamera, die die Fotos aufnimmt und dem iPhone, das meinen Weg durch Städte, Nationalparks und an Stränden aufzeichnete. Ergebnis dieses Experiments waren neben mehreren hundert Fotos ein paar MB gpx-Dateien, die sämtliche Bewegungen über die Insel enthalten.

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Triggertrap Mobile – Die DSLR mit dem iPhone kontrollieren

Die Standard-Funktionen einer DSLR sind bereits enorm, aber warum sollte man diese nicht noch mehr erweitern wollen, wenn das möglich ist? Im Zusammenspiel mit dem iPhone macht das der Triggertrap Mobile Dongle möglich. Das Zubehörteil findet man bei Amazon in verschiedenen Versionen, die mit Nikon- und Canon-DSLRs kompatibel sind und zusammen mit einem Verbindungskabel zur Kamera rund 30€ zu Buche schlagen. Achten solltet ihr beim Kauf lediglich darauf, dass ihr die zweite Version (V2) kauft, da die erste große Probleme mit der Lautstärkebeschränkung der EU-iPhones hatte.

Direktlink

Um den Dongle zu betreiben, bedarf es der Triggertrap App, die mit allen Funktionen 4,49€ kostet, eine Version mit den Grundfunktionen ist kostenlos im App Store zu haben. Kompatibel ist die App jedoch nicht nur mit dem Dongle und einer verbundenen Kamera, sie kann auch die interne Kamera des iPhones auslösen und fast alle Funktionen damit nutzen.

Die grundlegendste Funktion der App ist es, einfach nur den Auslöser der Kamera zu betätigen. Dazu ist nur ein einziger Tipp auf das Display nötig. Interessant ist diese sehr primitive Funktion zum Beispiel bei Langzeitbelichtungen mit Graufiltern, wo jede Bewegung der Kamera verhindert werden muss, damit die Bilder scharf werden. In diesem Standard-Modus, der nur den Auslöser betätigt ist es außerdem möglich, mit der Kamera eine Serienaufnahme zu starten, indem man den Software-Auslöser antippt und solange hält, bis die Serienaufnahme beendet werden soll, alternativ tippt man den Auslöser-Button im „T“-Modus einmal an, um die Aufnahme zu starten und tippt erneut, um sie zu beenden. Die letzte Option ist die Aufnahme im manuellen Modus, wie man ihn von Spiegelreflexkameras kennt, in der Triggertrap-App auf dem iPhone kann die Belichtungszeit manuell gewählt werden, die restlichen Einstellungen müssen in der Kamera getätigt werden. Einstellbar ist hier jedoch leider nur eine Belichtungszeit zwischen 1/60 Sekunde und 60 Minuten, Einstellungen, die zwar für Langzeitbelichtungen perfekt sind, die sich im Alltag aber sonst kaum bewähren, zumindest Stufen bis zu 1/200 Sekunde wären toll.

Dadurch, dass das iPhone jedoch im Gegensatz zu normalen Kameras über deutlich mehr Sensoren verfügt, enthält die App auch ganz besondere Möglichkeiten, die Aufnahme auszulösen: Hierzu gehört zum Beispiel der „Knall“-Modus, in dem das iPhone auf Geräusche lauscht und bei Lärm über einer Grenze, die selber wählbar ist, ein Foto auslöst. Als Alternative dazu kann das iPhone auch auf Bewegung des Untergrunds reagieren und dann bei einer bestimmten Stärke die Kamera anschubsen.

Triggertrap mit Graufilter

Interessant finde ich jedoch vor allem die verschiedenen Möglichkeiten der Zeitrafferfotografie, die mit der App und dem Dongle möglich sind. Neben dem „normalen“ Zeitraffer, in dem einfach nur die Anzahl der Fotos in einer bestimmten Zeit eingestellt wird, beherrscht die App auch drei weitere Modi, die jeweils für bestimmte Situationen sehr gut geeignet sind und ihren Job extrem gut und zuverlässig machen. Zum Einen wäre da der „TimeWarp“-Modus, der die Bilder nicht mit einem gleichen Abstand aufnimmt, sondern entweder zu Beginn oder zum Ende der Reihe mehr Fotos macht. Dadurch ist es möglich, die Zeit zu Beginn oder Ende des Videos schneller bzw. langsamer laufen zu lassen. Gewählt werden muss dazu nur die Zahl der Fotos und die Dauer der Aufnahme sowie der Zeitpunkt, zu dem die Geschwindigkeit der Bilderreihe erhöht werden soll. Außerdem kann die Stärke der Erhöhung gewählt werden, ein Graph auf der rechten Seite des Bildschirms zeigt dabei, welchen Unterschied es zwischen Sinus, quadratisch, kubisch, quartisch und quintisch gibt. Von den verschiedenen Zeitraffer-Modi dürfte der TimeWarp-Modus der sein, der am meisten Testdurchläufe benötigt, bis die Ergebnisse gut aussehen, dadurch lassen sich jedoch ein paar tolle Effekte realisieren. Des Weiteren gibt es in der App noch den „DistanceLapse“-Modus, der den GPS-Sensor des iPhones ausnutzt und jeweils nach einer bestimmten Zeit ein Foto auslöst. Hat man die Fotos dann am Mac zusammengesetzt, erhält man ein Video von einer Reise, das den Anschein hat, man hätte sich die gesamte Zeit in gleichbleibender Geschwindigkeit fortbewegt. Interessant wäre hier die Möglichkeit, mit einer Desktop-App ein Video zu generieren, die die GPS-Koordinaten berücksichtigt, die die Triggertrap-App ausgeben könnte, und daraus ein Video erstellt, dass einmal die Zeitrafferaufnahme beinhaltet und zudem in einer der Ecken eine Landkarte einblendet, die die aktuelle Position des Videos anzeigt. Zu guter Letzt hat die App noch einen Modus, der vor allem bei Sonnenauf- und untergängen extrem sinnvoll ist, der es nämlich erlaubt, Anfangs- und Endbelichtungszeit der Aufnahmenreihe einzustellen und dadurch die schwindende bzw. mehr werdende Helligkeit durch geringere bzw. höhere Belichtungszeiten ausgleicht und so ein Zeitraffervideo erstellt, das keine Probleme mit unterschiedlichen Lichtsituationen hat.

Um die aufgenommenen Fotos in einem Video zusammenzubauen, nutze ich am Mac das Programm Timelapse Assembler, die Freeware leistet gute Arbeit und ist mit ihren Einstellungsmöglichkeiten gut zu nutzen.

Sonnenuntergang Timelapse

Zu den genannten Modi kommen in der App aber noch unzählige andere, die zum Beispiel bei erkannten Gesichtern auslösen oder Langzeitbelichtungen mit HDR ermöglichen oder auf Magnete reagieren.

Alles in allem ist der Triggertrap Mobile Dongle ein sehr nettes Zubehör, das bei keinem ambitionierten Hobby-Fotografen fehlen sollte. Sieht man jedoch einmal von den Funktionen ab und schaut sich nur die iPhone-Applikation an, wird dieser Eindruck etwas getrübt. Obwohl das Interface auf den ersten Blick ganz nett aussieht, ist es an vielen Stellen kompliziert zu bedienen, was die Nutzung unnötig verkomplizierz. Außerdem habe ich immer wieder mit Abstürzen des Programms zu kämpfen, die nicht unbedingt hilfreich sind, wenn man ein paar Fotos damit aufnehmen möchte. Und auch die deutsche Übersetzung ist leider eher schlecht als recht, zu viele nicht-übersetzte Wörter erwecken nicht den Eindruck, als wären dort Profis am Werk gewesen, eine Option, die gesamte App auf englisch umzustellen wäre schön. Trotzdem kann man den Triggertrap und die App relativ gut nutzen, vor allem die Ergebnisse lassen über diese Problem hinwegschauen.

Quickshot 2.0 – Dropbox-Kamera-App mit neuen Funktionen

Die Foto-Applikation Quickshot (1,59€; Universal) hatte ich bereits vorgestellt, auf Version 2.0 will ich jedoch nochmal eingehen.

Die Neuerungen im Update fallen groß aus und verbessern die App um Einiges. Immer noch greift die App auf die Kamera des iPhones zu und macht damit Bilder oder Videos, die direkt in die Dropbox geladen werden. Seit dem Update auf Version 2.0 können für den Upload jetzt aber auch verschiedene Profile erstellt werden, die eine einfache Konfiguration der Zielordner, des Dateinamens und der Qualität ermöglicht. Außerdem neu ist das Aulösen eines Fotos durch die Lautstärke-Buttons sowie der Upload im Hintergrund, auch nach Schließen der App. Informiert wird der Nutzer darüber durch einen Badge, den die App auf den Homescreen projiziert.