Sensoren verkaufen keine Uhren

Misfit Shine

According to the publication, Apple's anticipated device will include more than 10 sensors, including ones to track health and fitness.

via AppleInsider

Unabhängig davon, welchen Namen, welche Form, welche Farbe und welche Größe Apples Wearable haben wird, das Gerät muss so sexy wie das iPhone Classic sein, wenn Apple einen großen Markt erreichen will. Auch wenn Technik-Blogger mit Tech Specs vom Stuhl gehauen werden können – wir stellen uns eine Uhr mit einem (oder gar zwei!) Gigabyte RAM, 8GB internem Speicher und NFC vor -, der normale Kunde kauft Geräte nicht, weil technische Daten ihn begeistern, sondern weil das Gerät und seine Funktionen ihn überzeugen. Sollte Cooks Hauptargument für die iWatch morgen die Vielzahl an Sensoren sein, die man in einem kleinen Gehäuse an einem Armband unterbringen konnte, hat er sich grandios verschätzt. Wenn er hingegen praxisbezogene Beispiele für den sinnvollen Einsatz der Sensoren geben kann, die dem normalen Kunden einleuchten und die die iWatch als positive Erweiterung des Alltags zeigen, hat er das Prinzip verstanden: Die meisten Kunden kaufen keine Uhr, weil sie damit den Luftdruck messen können, sie kaufen eine Uhr, weil diese ihnen morgens dabei hilft, die passende Kleidung für den Tag herauszusuchen oder die Abfahrtszeit der nächsten U-Bahn direkt am Handgelenk zugänglich macht.

Die Software „Health Kit“ würde mit einer iWatch die entsprechende Hardware an die Seite bekommen. Sie sammelt Gesundheits- und Fitnessdaten, um sie auszuwerten und schick darzustellen. Apple selbst nennt als mögliche Daten auf seiner Homepage Herzfrequenz, verbrannte Kalorien, Blutzucker und Cholesterin.

via Faz.net

Ich sage jedoch keinesfalls, dass die iWatch keine Sensoren braucht, um sich zu verkaufen; ich sage lediglich, dass die meisten Kunden mit Luftdruck-, Puls- und Blutdrucksensoren nicht viel anfangen können, wenn man ihnen nicht auch einen direkten Anwendungsfall liefert. Ich kann mir gut vorstellen, dass in der iWatch eine zweistellige Zahl an Sensoren Platz finden und dort einen sinnvollen Zweck erfüllen kann, Apple wird diese Features jedoch nicht als zehn Sensoren vermarkten, sondern vielmehr sagen, dass damit eine Einschätzung der aktuellen Stimmung und darauf basierend eine Musikauswahl oder ähnliches möglich ist.

Den (großen öffentlichen) Erfolg der iWatch macht hauptsächlich das Marketing, technische Feinheiten stehen für die meisten Käufer an zweiter Stelle. Und Marketing kann durchaus als große Stärke der Jungs aus Cupertino gesehen werden, nicht zuletzt die Event-Einladungen für Fashion-Blogger unterstreichen die Ambitionen eines erfolgreichen Abends.

Apple bereitet das Flint-Center vor

In der Firmengeschichte hat Apple drei Events im Flint Center gehalten, am Dienstag folgt Event Nummer 4. Das letzte iPhone-Event, das nicht im Yerba Buena Center stattgefunden hat, war die iPhone 4s-Keynote (wir erinnern uns an Siri), der Umzug an einen anderen Ort könnte in diesem Jahr mit einem Wearable zu tun haben, über das man spekuliert. Neben einem größeren Saal bietet das Flint Center auch einen Hinterhof, das übergangsweise bebaut werden kann.

Genau damit hat Apple zuletzt begonnen, in weiß verhüllt wird dort gerade eine Konstruktion aufgebaut, die im Moment nicht genauer identifiziert werden kann. Oben eingebettet befindet sich die Aufnahme eines Drohnenüberflugs, die die Größe des Aufbaus erahnen lässt, über seinen Inhalt jedoch ähnlich wenig Aufschluss geben kann wie andere Aufnahmen. Die Spekulationen dazu reichen von HomeKit-Demo-Haus über Demo-Fitnessstudio für die iWatch bis hin zu Parkhaus, ich wäre verwundert, wenn sich diese Unklarheit vor Dienstag Abend beseitigen lässt, möglicherweise löst Apple das Geheimnis im Livestream selber auf.

„Wish we could say more.“: Apple-Event am 9. September

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Typically Apple’s events are held either at the Yerba Buena Center in San Francisco or at the company’s campus, but this year is a bit different. Apple said in the invitation that the even will be held at the Flint Center for the Performing Arts in Cupertino, the city where Apple’s corporate headquarters is located.

via The Loop

Die Einladungen kommen früh, der Termin ist erwartet. Neben einem iPhone dürfen wir auch auf ein Wearable hoffen.

Mit Stream: Das iPad-Event

A number of readers are reporting that the „Apple Events“ channel has returned to their Apple TVs, revealing that Apple will indeed be offering a live video stream of today’s media event. Apple has offered live streams of several recent events, but did not do so for last month’s iPhone event.

In knapp sieben Stunden geht es los, ein Stream über die Webseite dürfte später hier zu finden sein.

via MacRumors

Apples Einladungen im Rückblick

Apple may be notoriously tight-lipped about what it’s working on, but that’s never stopped it from having just a little bit of fun with teasing what’s to come. From subtle wordplay to carefully chosen imagery, Apple has a history of dropping hints and hiding details about its next announcement right on the invitations it sends out for each event.

via The Verge

Für Morgen lädt Apple zum iPad-Event, Jacob Kastrenakes schaut vorher zurück auf mehr als 20 Einladungen zu Apple-Veranstaltungen. Ein Blick in die Sammlung kann bei einigen Sprüchen zum Schmunzeln führen, im Nachhinein wirken viele Botschaften extrem offensichtlich, vor der Vorstellung der Produkte sorgten sie allenfalls für wilde (und meist falsche) Spekulationen.

Neue iPads – Apple-Event am 22. Oktober

People familiar with Apple’s plans tell AllThingsD that the company will hold its next invitation-only event on Tuesday, October 22. The focal point of the gathering will be the latest updates to the company’s iPad line, but the new Mac Pro and OS X Mavericks will likely get some stage time as well, I’m told.

via AllThingsD

In zwei Wochen gibt es neue iPads. Eine Bestätigung dafür hat sowohl AllThingsD, als auch The Loop, andere Pläne würden also überraschen.

Das iPhone 5s

iPhone 5s Top

Das iPhone-Event ist beendet, herausgefallen sind ein iPhone 5s und ein iPhone 5c. Wie von dem „s“-Phone zu erwarten ist das Gehäuse gleich dem iPhone 5, bringt aber auf der Hardware-Seite einige Neuerungen mit sich, auch in der Farbwahl gibt es eine kleine Änderung: Das iPhone 5s gibt es neben „Spacegrau“ und „Silber“ jetzt auch in „Gold“.

Touch ID

Statt auf lange Passwörter und Passcodes setzt das iPhone 5s auf einen Fingerabdrucksensor, der sich in den Homebutton integriert. Hardware-technisch besteht der Sensor aus einem Ring, der den Homebutton umfasst und der den Sensor aktiviert sowie dem eigentlichen Sensor, der direkt im Home-Button integriert ist. Möglich ist es damit, für den Anfang, das iPhone zu entsperren und bei Einkäufen im iTunes- und App Store die Eingabe des Passworts ersetzen, die aber immer noch als Alternative möglich ist. Die Fingerabdruck-Datenbank des iPhones nimmt dabei mehrere Fingerabdrücke auf, sendet diese jedoch nicht an Apples Server oder iCloud und macht sie auch nicht App-Entwicklern zugänglich, sie werden lediglich für das System gespeichert.

IPhone 5s Fingerprint

Kamera

Großes passiert mit der iPhone-Kamera. Weiterhin hat sie zwar nur 8 Megapixel, der Sensor im Handy ist jedoch gewachsen und auf der Rückseite finden sich ab jetzt zwei statt einer LED für den Blitz, die vor allem in Low-Light-Situationen für eine deutlich bessere und an die Lichtsituation angepasste Belichtung im Bild sorgen.

Das 5s bringt außerdem einen „Slow-Mo“-Videomodus mit sich, der mit 720p und 120 Bildern pro Sekunde aufnimmt und das Video dann der eigenen Fotobibliothek zuführt. Außerdem nimmt das iPhone 5s nicht mehr eins sondern 4 Bilder auf einmal auf, sucht dann das beste Bild aus der Reihe heraus und macht so das „perfekte Bild“.

iPhone 5s Case

Lederhülle und Dock

Für 39€ bringt Apple mit dem iPhone 5s auch eine neue, in unterschiedlichen Farben erhältliche Lederhülle auf den Markt. Außerdem gibt es für 29€ es ein passendes Dock, Apples erstes eigenes Dock mit Lightning-Anschluss.

64-bit

Mit dem A7-Prozessor wird das iPhone 5s das „erste 64-Bit Smartphone“ und damit nochmal deutlich schneller als das iPhone 5. Heißt: Das 5s ist extrem schnell und Entwickler dürfen jetzt anfangen, ihre Apps für das 64-bit System anzupassen um von der neuen Prozessorarchitektur zu profitieren.

Marktstart

Das iPhone 5s startet am 20. September in Deutschland, im Apple Online Store gibt es das entsperrte Gerät für 699€ (16GB), 799€ (32GB) und 899€ (64GB). Vorbestellungen wird es in diesem Jahr nicht geben, die Auslieferungen für Online-Besteller dürften also erst ab dem 23. September eintrudeln.