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News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

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Sicher mit Touch ID: Authy und 1Password

Touch ID Apps

iOS 8 bringt Entwicklern endlich eine Touch ID-API, die eine Authentifizierung des Nutzers über den Fingerabdruck erlaubt, ein direkter Zugriff auf den Abdruck bleibt den Apps jedoch weiterhin verwehrt, die Authentifizierung mit der neuen API übernimmt weiterhin das System, das auf Anfragen mit „korrekt“ oder „falsch“ antwortet. Zwei Umsetzungen der – gefühlt sichereren – neue API sind mir in den letzten Tagen positiv aufgefallen:

Die Passwort-Verwaltung 1Password macht mit dem Update auf Version 5 die Eingabe des Master-Passworts in den meisten Fällen (nach dem Neustart benötigt man einmalig weiterhin das Passwort) überflüssig, ein Fingerabdruck reicht aus, um den Tresor mit den eigenen Passwörtern zu entsperren. Gestern Abend erschien 1Password 5.1, mit mehr Optionen, weniger Fehlern und einem angepassten Interface für die größeren iPhone-Displays.

Auch Authy, eine App für die 2-Faktor-Authentifizierung, nimmt nun auf Wunsch den Fingerabdruck anstelle des Pins an und öffnet die App damit komfortabler. Authy erhält bei mir den Vorzug vor dem Google Authenticator, weil die App über verschiedene Geräte synchronisiert und dem Mac per Bluetooth-Companion die sechsstelligen Codes zur Verfügung stellt; leider steht eine Anpassung für das iPhone 6 noch aus.

Clear für iOS 8 mit Today-Extension

iOS 8 ist raus, die ersten App-Updates mit neuen Funktionen trudeln ein: Einer der ersten Kandidaten ist in diesem Jahr Clear, eine Aufgabenverwaltung, die an dieser Stelle bereits mehrfach Erwähnung fand. Das kostenlose iOS 8-Update bringt eine Extension für das Notification Center, die alle Aufgaben mit einem Fälligkeitsdatum anzeigt und so ohne öffnen der App einen schnellen Blick auf anstehende Aufgaben gewährt.

Wohin? 7: Futuretap veröffentlicht das iOS 7-Update

Wohin 7

iOS 7 wird heute 351 Tage alt, trotzdem sind noch längst nicht alle Apps im App Store an das neue System angepasst. Die Gründe dafür sind zahlreich, unter anderem dürfte die Verspätung bei einigen Apps aber auch an der unterschätzten Arbeit liegen. Mit dem heutigen Tag ist das Update-Dilemma zumindest für Wohin? beendet. Die App aus dem Hause Futuretap erhält mit dem Update auf Version 7 ein komplett neues Interface, das das Finden neuer Orte noch angenehmer gestaltet.

Wohin? 7 kostet zu Beginn 1,79€ (regulär 2,69€), kümmert sich vor allem um das Aussehen der App und gestaltet das Suchen nach Orten noch einfacher, vor allem die aktualisierte Karten-Ansicht, die per Tipp auf einen Ort nun im gleichen Fenster weitere Informationen anzeigen kann, ist noch besser, um auf einen Blick ein neues Restaurant oder ein Café zu finden.

Tower 2 bringt Git-Flow in die grafische Oberfläche

Tower 2 - Conflict Wizard.png

Im Januar habe ich mich länger über Tower, einen Git-Client für den Mac, geäußert, im vergangenen Monat ist dann Version 2 der App erschienen. Das kostenpflichtige Update kümmert sich um viele kleine und mittelgroße Aspekte und erlaubt so zum Beispiel mehrere Fenster mit verschiedenen (oder gleichen) Repos, Änderungen an der Repo werden automatisch im Hintergrund vom Server geladen und einen visuellen Konflikt-Manager erlaubt eine bessere Übersicht bei Merge-Problemen, Version 2 bringt aber vor allem ein großes Feature mit: Git-Flow.

Tower 2 - Git Flow

Git-Flow bezeichnet das Konzept, dass die Entwicklung in verschiedenen Branches stattfindet und erst nach getaner Arbeit das Ergebnis in die master-Branch fließt. Tower integriert dieses Modell als hübsches Interface, was die Nutzung verglichen mit der Kommandozeile deutlich erleichtert. Zum Start müssen einmalig die Namen der verschiedenen Branches festgelegt werden, danach erstellt Tower über einen Klick neue Feature-, Release- oder Hotfix-Branches und führt diese ebenso schnell wieder dem master zu, wenn die Arbeit daran abgeschlossen ist.

Tower 2 ist ein bezahltes Upgrade, allein für Git-Flow lohnt sich die Investition aber bereits, weil die Arbeit an Git damit einfacher und produktiver wird. Wie auch für Version 1 gibt es online eine Testversion, mit der sich Tower 2 30 Tage lang im vollen Umfang testen lässt.

Shazam klemmt sich in die OS X-Menubar

Shazam Mac

Nach einigen erfolgreichen Jahren auf iOS springt Shazam heute auch auf den Desktop und bevölkert die OS X-Menubar. Der große Unterschied zur mobile Version: Shazam für OS X hört ständig zu und meldet sich per Push-Nachricht, wenn ein neuer Track erkannt wurde, was bei mir bisher extrem zuverlässig funktioniert hat. Per Klick auf das Menubar-Icon lässt sich das Tagging deaktivieren und eine Liste der letzten Titel ansehen.

Über Auswirkungen auf die Akkulaufzeit von MacBooks kann ich mich noch nicht äußern, in der letzten halben Stunde hatte die App laut Activity Monintor einen durchschnittlichen Einfluss auf die Akkulaufzeit von 0,1, was in einer Liga mit Keyboard Maestro und Dropzone liegt, also durchaus vertretbar ist.

Intelligente Postfächer auf dem Mac

Smart Mailboxes

Lange Zeit habe ich auf meinen iOS-Geräten Mailbox benutzt, zuletzt bin ich davon jedoch abgerückt und zurück zu Apples Mail.app gewechselt, die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von der S/MIME-Unterstützung bis hin zu einigen Kleinigkeiten, die mir in Apples App besser gefallen.

Ich gebe jedoch zu, dass ich mich an die Sortierung von Mails in Mailbox durchaus gewöhnt habe und – da der Mac mittlerweile wieder mein Hauptrechner ist – diese dort weiterführen wollte. Aus diesem Grund habe ich mir über die Organisation meiner Mails Gedanken gemacht und mich entschieden, diese hier kurz zusammenzufassen:

Wichtig sind für meine Arbeit vor allem zwei Postfächer, die ich schnell im Blick haben muss, weil sich dort alle wichtigen Nachrichten finden. Grundlage dafür ist, dass alle Mails, die ich noch nicht bearbeitet habe, sich in meinem Posteingang befinden und je nach Status (Pending = Gelb, To Do = Rot) mit einer entsprechenden Flagge gekennzeichnet sind. Zwei intelligente Postfächer suchen sich dann mit entsprechenden Regeln aus allen Mails im Eingang die Nachrichten heraus, die entweder rot oder gelb markiert sind und zeigen diese im entsprechenden Eingang an, von wo aus sie dann schnell bearbeitet werden können.

Das System funktioniert in der Praxis gut und sehr zuverlässig, aktuell lässt es sich jedoch nur unter OS X einsetzen, weil iOS weder farbige Flaggen noch intelligente Eingänge unterstützt. Im Moment reicht mir die Umsetzung auf dem Mac, da dort bei mir die meiste Arbeit mit Mails stattfindet, ich hoffe jedoch auf eine Unterstützung in den nächsten iOS-Versionen, iOS 8 hat diese leider noch nicht an Bord.

Die WM 2014 in Apps

WM 2014 Apps

In zwei Tagen startet in Sao Paulo mit der Begegnung Brasilien gegen Kroatien die Fußball-Weltmeisterschaft 2014, auch die weniger großen Fußballfans werden dann für gut einen Monat zumindest Ergebnisse verfolgen wollen. Wie auch zur EM 2012 habe ich einige Apps aus dem Store geladen und getestet, eine Auswahl dieser gibt es nun hier:

2014 Live App Rio, (kostenlos): Zum Einstieg gleich eine App, die wohl eher als Einwechselkandidat für die Verlängerung geeignet ist: Die Social TV-App von Couchfunk macht eine Sache gut: Sie funktioniert immer als aktueller Spielplan, der direkt beim Öffnen sichtbar ist, nur deswegen findet sie hier überhaupt eine Erwähnung. Bereits im dritten Tab der Navigationsbar beginnen jedoch die großen Fehler der App: Sie legt als Lieblingsteam automatisch Deutschland fest und erlaubt auch nach viel gutem Zureden keine Änderung. Höchstens mittelmäßig interessant sind auch die sozialen Feeds im Live-Ticker, die sich die App aus dem eigenen Netzwerk und Twitter ausleiht und die dann zu qualitativ hochwertigen Einblendungen nach dem Vorbild Ich bin für Deutschland bei dem Spiel Deutschland gegen Ghana führen und kaum mehr Sinn als Pixel füllen haben. Interessant finde ich, dass die Entwickler ein solch hohes Bild von ihrer App haben müssen, dass sie sogar ein WM 2014 Pur-Paket anbieten, das für 1,79€ die Werbung (3 Banner) aus der App entfernt.

kicker, (kostenlos): Eine spezielle WM-App bietet der kicker nicht an, die offizielle App ist aber immer eine Empfehlung und funktioniert fast so solide wie Per Mertesacker. Dadurch, dass die App nicht speziell für die WM angepasst wurde, ist die Auswahl der WM-Sektion immer mit etwas Aufwand verbunden (Menü öffnen, scrollen, tippen), während des Turniers sollten die aktuellen Spiele – und natürlich das nächste Spiel der deutschen Mannschaft, so viel Verbundenheit muss sein – jedoch immer auf der vordersten Seite zu finden sein. Neben Ergebnissen und einem Live-Ticker bietet der kicker gewohnt gute Berichterstattung, die auch Hintergründe abdeckt und bereits vor dem Spiel beginnt. Vor allem kann der kicker aber auf eine riesige Datenbank mit Hintergrundinformationen zurückgreifen und bietet so zusätzliche Informationen zu Spielern, Trainern und den Mannschaften, die sonst kaum eine App im Testfeld anzubieten hat.

Sportschau FIFA WM, (kostenlos): Eine sehr gute Vorbereitung absolbierte die ARD mit der WM-App der Sportschau, es bleibt jedoch spannend, ob man die Leistungen auch während des Turniers so abrufen kann. Die Universal-App präsentiert sich in einem – weitgehend – hübschen Interface und präsentiert alle wichtigen Informationen direkt auf der Startseite. Interessant ist vor allem, dass die App sich auch um die Versorgung mit Videos kümmert und zu allen Spielen, die in der ARD übertragen werden, einen Live-Stream mit verschiedenen Kamera-Perspektiven anbietet, die vom Nutzer während des Spiels direkt in der App gewählt werden können. Etwas traurig kommt die Sidebar daher, über die die Navigation in der App erfolgt. Die Animation, mit der diese eingeblendet wird, ist langsam und insgesamt wirkt das Menü für die einfache Navigation – und mehr wird darin nicht geboten – zu klobig, eine einfachere Version hätte es an dieser Stelle auch getan.

FIFA WM, (kostenlos): Überraschend trickreich und vor allem mit Heimvorteil spielt die offizielle FIFA-App auf, die durch ein cleveres Interface überzeugen kann. Direkt beim Start bittet sie um die Auswahl eines Favoriten an, der dann durch das Turnier begleitet werden kann und zu dem die App Push-Nachrichten versendet, die Anzahl dieser kann je nach persönlichen Wünschen eingestellt werden. Die Sidebar funktioniert überraschenderweise wie in der Sportschau-App, wobei die ganze Präsentation bei der FIFA souveräner und besser platziert wirkt. Im Hauptbildschirm wischt man sich durch einzelne Kategorien, vor allem die News beinhalten immer tagesaktuelle und sehr lesenswerte Hintergrundberichte zu den Spielen und den Teams. Sehr sinnvoll integriert ist auch der Spielplan, der sich per Wischgeste vom unteren Rand aufrufen lässt und – in Tage gegliedert – die Spiele präsentiert. Auch an Hintergrundinformationen hat die FIFA nicht gespart, so lässt sich in der App unter anderem auch die aktuelle Weltrangliste aufrufen und als Grundlage für familiäre Tippspiele nutzen.

iStopmotion 3.6 im Test

IStopMotion II

Stop-Motion-Filme haben ihren eigenen Reiz und einen ganz besonderen Charme. Zur Erstellung gibt es mehrere Möglichkeiten, sowohl am Mac als auch am iPad ist die Software meiner Wahl iStopmotion von Boinx Software.

Das Interface von iStopmotion ist auf iPad und Mac nahezu identisch und einfach zu bedienen. Im Mittelpunkt steht das große Vorschaubild, für das es drei Darstellungsoptionen gibt: Einmal kann das aktuelle Bild von der Kamera angezeigt werden, dann kann der letzte aufgenommene Frame gezeigt werden, als dritte Option gibt es eine Überlagerung des letzten Frames mit dem aktuellen Bild der Kamera. Die dritte Option ist besonders nützlich, wenn man einen Stop-Motion-Film erstellt und die Figuren mit der Hand bewegt, weil dann der Unterschied zum letzten Frame besonders gut sichtbar wird und sehr leicht und anschaulich korrigiert werden kann. Mit Version 3.6 bringt iStopmotion einen Live-View-Modus für unterstützte Kameras mit, der das Bild der Kamera ohne Latenz direkt am Bildschirm anzeigen kann, wenn diese per USB mit dem Mac verbunden ist.

Auch für die Aufnahmen eines neuen Frames gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Am einfachsten dürfte das manuelle Auslösen der Kamera aus der Software sein. Diese nimmt dann ein Foto und fügt es der aktuellen Timeline hinzu. iStopmotion bietet aber auch eine Option für Timelapse-Aufnahmen, die dann in einem gewünschten Abstand immer wieder ein Foto macht und so automatisch einen Film erstellt, der anschließend exportiert werden kann.

IStopMotion I

Die App erlaubt jedoch nicht nur die Erstellung von normalen Filmen, im Editor gibt es auch die Möglichkeit, dem aktuellen Clip Effekte hinzuzufügen und Tonwerte, Helligkeit, etc. zu korrigieren und den eigenen Wünschen anzupassen. Interessant ist vor allem die Tilt Shift-Option, die bei Zeitraffer-Bildern für einen ganz besonderen Miniatur-Look sorgt und diese deutlich interessanter erscheinen lässt, als gelungenes Beispiel dafür lässt sich Little Big Berlin anführen.

Möchte man mit iStopmotion tiefer in die Welt der Stop-Motion-Filme eintauchen und die eigenen Hauptdarsteller ohne großen Aufwand in neue Welten versetzen, kann die App auf Wunsch ein Keying durchführen und den grünen Hintergrund mit einem eigenen Bild oder Video ersetzen, das dann die neue Umgebung der Figuren darstellt und noch interessantere Effekte erzeugt.

IStopMotion Remote

Interessant ist auch das Zusammenspiel von iPhone und iPad oder Mac in iStopmotion. Da mit Sicherheit nicht alle Personen, die gerne Stop-Motion-Filme produzieren möchten, eine DSLR zuhause haben und man nur sehr ungern auf die FaceTime-Kamera des Macs zurückgreifen will, bietet iStopmotion die Möglichkeit, iPhone oder iPad mit der iStopmotion Remote-App als Kamera zu benutzen, die Verbindung erfolgt dabei über das lokale Netzwerk, in dem beide Geräte angemeldet sein müssen. Die Steuerung der Remote-Kamera kann komplett über iStopmotion am Mac oder iPad erfolgen, dort können sogar Einstellungen wie Fokus und Helligkeit angepasst werden, die dann Over-The-Air an das iPhone übertragen und angewandt werden.

Um mit iStopmotion und allen Funktionen vertraut zu werden, benötigt es mehr als ein paar Minuten, nichtsdestotrotz ist der erste Film in wenigen Minuten erstellt und exportiert. Die Mac-Version (44,99€) bietet zwar deutlich mehr Optionen und Funktionen als das iPad-Pendant (8,99€), trotzdem kann auch die mobile Version einen guten Stop-Motion-Film erstellen und speichern, beide arbeiten problemlos mit der kostenlosen Remote-App für iPhone und iPad zusammen.