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Ausgedruckt und ausprobiert: Zwei iPhone 6-Modelle

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Die neuen iPhones sind so nah, man kann ihren Atem förmlich riechen. In zwei Tagen wissen wir offiziell, welche Geräte uns im nächsten Jahr auf Schritt und Tritt begleiten werden, entsprechende Gerüchte lesen wir seit Monaten. Das Ergebnis dieser Gerüchte sind zwei iPhones mit 4,7″ und 5,5″ und einem flacheren Gehäuse. Unklarheiten gibt es eigentlich nur noch bei der Frage nach dem Innenleben der Geräte, deswegen habe ich mich entschieden, einen ersten Blick auf das Gehäuse und das Aussehen zu werfen. Grundlage dieser Betrachtung sind zwei Modelle, die ich mit einem 3D-Drucker gedruckt habe, entsprechende Vorlage waren diese 3D-Skizzen.

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3D auf dem iPhone – Der Eassee 3D-Rahmen im Test

3D auf dem iPhone? Klingt reizvoll, und auch die 39,90€, die Arktis in Deutschland für den 3D-Rahmen der Firma Eassee verlangt, wären bei einem guten Produkt zu entbehren. Die Emotionen muss ich jedoch leider etwas bremsen, die Gründe dafür findet ihr in meinem Test.

Qualität + Design:

Von der Qualität her braucht der 3D-Rahmen sich nicht zu verstecken. Die Aluminium-Konstruktion mit der eingelassenen Folie, die den 3D-Effekt erzeugen soll, und den Aussparungen für sämtliche iPhone-Buttons und -Sensoren ist gut verarbeitet und sieht relativ schick aus. Dadurch, dass der Rahmen jedoch auf die Vorderseite des iPhones aufgesteckt wird, wird das Gerät rund 5mm dicker, was man in der Haptik negativ merkt. Da der Rahmen jedoch eine lockere Konstruktion ist, die man nicht immer am iPhone hat, stört der Zugewinn im Alltag kaum, weil er einfach zuhause liegt.

Nutzung:

Der Anbau an das iPhone erfolgt relativ problemlos. Der Rahmen passt gut an die Kante, die beim iPhone zwischen Displayglas und Alurahmen vorhanden ist, etwas Gewalt erfordert es jedoch, alle Ecken gleichmäßig in die vorgesehene Position zu bringen. Auch der Abbau ist problemlos möglich, man greift den Rahmen einfach am Rand und zieht ihn nach oben ab.

Ein großes Problem bei der Nutzung stellen jedoch die Inhalte dar, die nahezu nicht vorhanden sind. Die offizielle Seite listet drei Applikationen (PicassoCam, PicassoMovie und Pic3D-II Player), die alle kostenlos im App Store zu haben sind, jedoch kaum eigene Inhalte mitbringen und nicht mal auf eine Sammlung verfügbarer 3D-Videos und -Bilder aus dem Internet verweisen, sondern nur Bilder und Videos aus Youtube etc. anzeigen können. Hat man hier passende Inhalte gefunden und kopiert die URL in eine Anwendungen, stürzt diese erstmal ab und muss neugestartet werden, damit die URL hinzugefügt werden kann. Hat man das entsprechende Video in der App dann geöffnet, muss erstmal gepuffert werden, was jedoch nur ein paar Sekunden dauert. Danach startet das Video und zeigt genau nichts.

Nach ein paar Tests mit verschiedenen Bildern und Videos zeigte sich zwar ein schwacher 3D-Effekt, wirkliche Begeisterung konnte er bei mir jedoch nicht auslösen. Das lag einerseits daran, dass die beiden Bilder, die das Video zeigte trotz der Folie nie komplett übereinander lagen, sondern immer zwei Bilder zu sehen waren und zum anderen, dass die Qualität der verfügbaren Medien so miserabel war, dass der 3D-Effekt sich nicht wirklich hervortun konnte.

Fazit:

Trotz der großartigen Idee, 3D-Videos und -Bilder endlich auf das iPhone zu bringen, kann ich vorerst nicht zum Kauf des 3D-Rahmens raten. Meine Tests zeigten verwaschenes Bild ohne richtigen dreidimensionalen Effekt und auch der Preis von 39,90€ ist nicht ohne. Vielleicht gibt es in Zukunft eine überarbeitete und bessere Version des Rahmens, der dann einen richtigen 3D-Effekt bringt, bis dahin empfehle ich, mit dem Kauf lieber zu warten.

 

Google Earth-Update bringt Googles 3D-Karten auf iPhone und iPad

Zusammen mit iOS 6 wird Apple im Herbst zum ersten Mal eigene Karten auf die mobilen Geräte bringen, diese werden unter anderem auch über einen 3D-Modus verfügen, der ausgewählte Gebäude als dreidimensionales Modell darstellt. Kurz vor Apples Präsentation auf der WWDC hatte auch Konkurrent Google zu einem Event geladen, auf dem neue Karten inklusive einer 3D-Ansicht präsentiert wurden. Da Google das iPhone jedoch mit iOS 6 als Kartenabieter verlässt, ist die Integration in Apples Karten-App nicht mehr möglich. Mit dem heutigen Google Earth-Update auf Version 7.0 (App Store-Link) unterstützt jedoch auch die, in Zukunft einzige offizielle, Googles Maps-Applikation auf den iOS-Geräten die Darstellung der 3D-Karten. Verfügbar sind diese aktuell zwar nur in bestimmten Städten wie Los Angeles, Genf und Rom, Google verspricht aber, in den nächsten Wochen weitere Städte nachzurüsten.

Nach einigen kurzen Tests sowohl von Apples 3D-Karten in der aktuellen iOS 6 Beta sowie Googles „neuem“ Google Earth, stellen sich die 3D-Modelle als extrem beeindruckend heraus. Man scrollt blitzschnell durch einzelne Städte und plötzlich ragt vor einem ein Hochaus in die Höhe, den gewünschten Effekt verfehlt das nicht. Das Erreichen der 3D-View ist bei Apples Karten deutlich leichter als bei Google Earth, in beiden Anwendungen wischt man dazu mit zwei Fingern über den Bildschirm (bei Apple von unten nach oben, bei Google Earth von oben nach unten). Die Abdeckung großer Flächen mit 3D-Karten fehlt bisher bei beiden Anbietern, Apple hat zwar die Skylines der großen amerikanischen Städte sowie einige andere Bauwerke, wie die Oper in Sidney an Bord, für mehr reicht es dann jedoch auch nicht. Auch Google gibt sich hier eher sparsam, zu Beginn sind nur vier Städte verfügbar, die überhaupt von einer Abdeckung reden können, der Suchanbieter verspricht jedoch (serverseitige) Updates innerhalb der nächsten Wochen.

Zu Beachten und -denken ist bei diesen Worten auch, dass sich Apples Karten noch in der Beta-Phase befinden und erst im Herbst (eventuell mit deutlich mehr 3D-Modellen) final starten, Google Earth hingegen ist die offiziell veröffentlichte Version von Google.