Apple plant Watch-Event im März 2016

Apple Watch

Ziemlich genau ein Jahr nach der ersten Veröffentlichung der Apple Watch scheint Apple die Vorstellung der zweiten Generation zu planen, laut 9to5mac sieht der momentane Zeitplan ein Event im März 2016 genau zu diesem Zweck vor.

The second version of the Apple Watch would then ship by April, nearly a year after the original model first went on sale. Apple has also been working on a new “iPhone 6c” with a 4-inch display, which also could appear at this event.

Es erscheint ohne Frage sinnvoll, die Produktvorstellung nicht wie in den vergangenen Jahren auf September und Oktober zu konzentrieren, sondern über das ganze Jahr auszubreiten. Die Apple Watch scheint für die Vorstellung zu Beginn des kommenden Jahres gesetzt, interessant werden andere Produkte, die dort ihr Debüt feiern könnten. Die Informanten von 9to5mac erwarten neben einer neuen Uhr auch ein 4"-iPhone, über das in den vergangenen Wochen regelmäßig spekuliert wurde, allerdings fehlen uns von beiden Geräten noch geleakte Gehäuseteile, generell sind die Gerüchte um eine neue Apple Watch momentan noch sehr ruhig, auch Mark Gurman hat keine weiteren Informationen zu möglichen Funktionen.

Dropbox schließt Mailbox im Februar 2016

Am 26. Februar 2016, einem Freitag, endet das Leben von Mailbox. Dropbox kündigte heute an, den Mail-Service, der in diesem Blog immer wieder erwähnt wurde, an diesem Tag einzustellen.

Einen Monat nach Mailbox, am 31. März 2016, verabschiedet sich auch Carousel, Dropbox eigene Foto-App. Während Carousel in den Dropbox-Anwendungen mehr oder weniger weiter existiert, verschwindet Mailbox komplett, die Teams beider Apps arbeiten in Zukunft an anderen Projekten innerhalb der Firma.

Craig Federighi im Interview zu Open-Source-Swift

Swift 2.0

Im Interview mit Nate Swanner von TheNextWeb spricht Craig Federighi, Apples Senior Vice President of Software, unter anderem über die Beweggründe zur Veröffentlichung des Swiftquellcodes und auch den Visionen für die Zukunft.

We want everyone to learn Swift as their primary language, and we want — when developers invest in Swift — to be able to use it everywhere from scripting to apps for mobile down to writing code in the cloud.

Er spricht jedoch nicht nur über Swift, auf Nachfrage äußert er sich auch zur Zukunft von Objective-C. In der Vergangenheit gab es immer wieder Befürchtungen unter Entwicklern, Apple könnte bestimmte Frameworks oder Plattformen, namentlich watchOS und tvOS, ohne Objective-C-Unterstützung ausrollen. Federighi versucht, dieser Angst den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Objective C is forever. I don’t think anyone should fear for the future of Objective C. We’re going to continue to support Objective C for ourselves and the developer community.

Klar ist, dass Apple selber für alle möglichen Dinge noch viel zu sehr auf Objective-C angewiesen ist, als dass man die Sprache von heute auf morgen einfach abschießen kann. Klar ist jedoch eben auch, dass Apple in Zukunft verstärkt mit Swift arbeiten wird, die WWDC 2015 hat das deutlich gezeigt: Der Beispielcode (fast) aller Vorträge war Swift-Code, auch die veröffentlichen Beispiele im Developerportal waren in Swift geschrieben. Dennoch, und das sagt Federighi deutlich, handelt es sich hierbei um einen Trend, keinen radikalen Schnitt. Für Apple ist Swift die Zukunft, deswegen wäre es nicht sonderlich sinnvoll, zu viel Arbeit in Objective-C zu investieren, allerdings wird es noch Jahrzente, falls überhaupt, dauern, bis Apple selber keinen Objective-C-Code mehr verwendet und dann langsam über das Ende von Objective-C nachdenken könnte.

Apple veröffentlicht Swift-Quellcode

Swift.org

Während der WWDC-Keynote im vergangenen Sommer hatte Apple den Schritt unter großem Beifall aller Beteiligten angekündigt, heute ist er offiziell erfolgt: Apples Programmiersprache Swift ist quelloffen auf Swift.org verfügbar.

Swift makes it easy to write software that is incredibly fast and safe by design. Now that Swift is open source, you can help make the best general purpose programming language available everywhere.

Als Teil von Swift veröffentlicht Apple außerdem Foundation, libdispatch und XCTest, was in der Ankündigung aus dem Sommer nicht klar ersichtlich war und definitiv eine positive Überraschung ist. Außerdem verteilt Apple einen Package Manager, der in Zukunft hoffentlich das Chaos von Cocoapods, Carthage und Konsorten lösen kann.

Tweetbot 2.2 für OS X mit Splitscreen-Support

Tweetbot 2.2 Splitview

Das heutige Tweetbot-Update für OS X bringt, neben ein paar Kleinigkeiten, ein großes Feature: Unterstützung für den Vollbildschirm und damit auch Unterstützung für den Splitscreen-Modus von El Capitan. Die Anwendung (9,99€) läuft bei mir seit Veröffentlichung des Updates in einem Fenster mit Safari und bietet mir neben dem Surfen immer einen Blick auf meine Timeline. Etwas unrund läuft der Vollbild-Modus auf einem 13″ Retina-MacBook noch, wenn ich nur eine Spalte nutzen und Tweetbot als einzige App verwende, für den Splitscreen-Modus ist das Update jedoch ideal geeignet. Zu den weiteren Neuerungen zählt der Angleich der Konversationsansicht an die iOS-Version, die Möglichkeit aus einer Timeline mit anderen Accounts zu favorisieren und ein paar behobene Fehler.

Fünf neue Werbeclips für Apple TV-Apps

Apple TV

Apples neue Set-Top-Box, der vierte Apple TV, erhält heute fünf neue Werbungen für das traditionelle Fernsehen, die ausschließlich Apps des neuen Geräts zeigen. In jeweils 16 Sekunden begleitet man bei Crossy Road das hüpfende Huhn, in Asphalt 8 ein rasendes Auto, in Disneys Star Wars-App fliegt man mit einem X-Wing-Fighter, HBO Now zeigt Game of Thrones und Netflix spoilert das Ende der dritten Staffel von Orange Is The New Black – und das alles, ohne irgendwas von der eigentlichen Hardware zu zeigen.

Apples offizielles Watch-Dock leakt auf Fotos [Update]

Apple Watch Dock

Apple hat fast 1000 Tage gebraucht, um ein offizielles Lightning-Dock für iPhones und iPads zu veröffentlichen, um dieses dann kurz nach seiner Veröffentlichung mit Vorstellung der neuen iPhone-Generation wieder komplett überarbeitet, die Apple Watch scheint nun deutlich schneller versorgt zu werden. iGeneration hat das Bild einer Verpackung zugespielt bekommen, die ziemlich sicher das offizielle Dock für die Apple Watch enthält. Die Kollegen von grobgebloggt haben sogar bereits eines der Exemplare in die Hände bekommen und einige Fotos dazu gemacht. Der Marktstart scheint direkt vor der Tür zu stehen und könnte noch in dieser Woche rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft stattfinden.

Das Dock unterstützt das Aufladen im Hoch- und Querformat zu Unterstützen und ist dadurch auch mit dem Nightstand-Modus aus watchOS 2 kompatibel, es besteht schlichtweg aus einer runden, nach oben gewölbten Platte und dem Ladepuck in der Mitte. Der Leak liefert auch einen Preis mit: Die Ladestation soll für stolze 89€ zu haben sein, verglichen mit anderen Lösungen ist das jedoch fast noch günstig. Außerdem ist in dem Preis laut Packung ein 2m-Lightning-Kabel enthalten, das bei Apple alleine schon 35€ kostet.

Update: Das Dock ist ab sofort für 89€ online verfügbar und wird aktuell innerhalb eines Tages geliefert.

Apple arbeitet an Apple Pay-Geldtransfer zwischen Privatpersonen

Apple Pay

Apple Pay scheint in Apples für die nächsten Jahre eine nicht zu unterschätzende Rolle einzunehmen, der (zögerliche) Start in einem ersten europäischen Land unterstreicht das zumindest bedingt. Das Wall Street Journal berichtet nun, dass Apple bereits im kommenden Jahr eine Erweiterung von Apple Pay präsentieren könnte, die Zahlungen zwischen Privatpersonen ermöglicht. Aktuell befinde man sich mit amerikanischen Banken in den ersten Verhandlungen bezüglich eines solchen Angebots, als frühster Start schwebt Sommer 2016, wahrscheinlich zusammen mit iOS 10, im Raum.

It isn’t clear how Apple intends to make money from the service. Indeed, the company may view a person-to-person offering mostly as a way to get more consumers to convert to its phones.

Glaubt man dem Bericht, will Apple den Dienst, sowohl für normale EC-Karten als auch für Kreditkarten, kostenlos anbieten, Geld ließe sich daran entsprechend nicht verdienen, weil im Gegensatz zu Apple Pay auch Banken nicht pro Transaktion belangt würden. Vielmehr scheint Apple den Dienst als Möglichkeit zu sehen, Nutzer für iPhones und die Apple Watch zu gewinnen, indem man ihnen klare Nutzungsmöglichkeiten präsentiert.

Ein solcher Dienst könnte der nächste große Schritt in eine bargeldlose Welt sein. Statt bei einem Abendessen mit Freunden nervig Kleingeld in Taschen suchen zu müssen, damit jeder seine 7,36€ zum Essen beisteuert, könnte die Bezahlung und Abrechnung im privaten Kreis mit iPhones und direktem Geldtransfer über NFC erfolgen.

Apple verdoppelt TestFlight-Tester-Limit

TestFlight iOS 9

In der WWDC-Keynote blieb die Änderung in Apples TestFlight-Backend unerwähnt, WWDC-Session 302 mit Dave Van Tassel beschreibt sehr ausführlich genau diese Neuerungen: Entwickler können ab sofort 2000 statt 1000 externe Tester für ihre TestFlight-Anwendungen auswählen, pro Tag können 6 externe Builds eingereicht werden – das aktuelle Limit lag bei 2 -, außerdem halten die einzelnen Builds sich nun 60 Tage – vorher musste nach 30 Tagen eine neue Version eingereicht werden.

Ich nutze TestFlight für rund ein Dutzend Beta-Apps, die Entwickler mit mir teilen, und bin, aus Sicht eines Bloggers, mit dem System sehr zufrieden, weil es für mich Dinge vereinfacht. Die TestFlight-App informiert mich automatisch per Push-Nachricht über neue Beta-Versionen, ich kann diese ohne den Kampf mit Safari und verschiedenen Zertifikaten schnell und einfach herunterladen und dann direkt nutzen. Auch der Übergang zwischen App Store- und TestFlight-Build erfolgt problemlos, keine Daten gehen bei einem Update verloren. Ich freue mich, dass Apple die Zahl der erlaubten Tester einer App erhöht, mehr Tester führen im Idealfall zu besserer Softwarequalität. Alle anderen Änderungen werden für den normalen Nutzer wohl eher unbemerkt bleiben – nur ein Bruchteil der Entwickler veröffentlicht mehr als 2 Builds am Tag – letztendlich bieten sie jedoch sehr erwünschte Möglichkeiten, die man nutzen kann, die man jedoch nicht nutzen muss.