Vier neue Apple Watch-Werbungen

Vier neue 30 Sekunden-Filme bewerben ab heute die Apple Watch. In „Berlin“ und „Bejing“ wird die Watch als Reisebegleiter in den beiden Städten genutzt, „Closer“ zeigt die Verbindung zum Familienalltag und „Goals“ beleuchtet den sportlichen Einsatz am Handgelenk. Gezeigt wird immer wieder, dass die Apple Watch nicht eine Killer-App braucht, viel mehr ist sie universell und unterschiedlich in den verschiedensten Situationen einsetzbar.

Typed 1.2 jetzt auch im Mac App Store

Typed Mac

Typed ist seit vergangenem Dezember auf meinem Mac die App, mit der ich Markdown-Dateien für diesen Blog bearbeite. Die Anwendung ist hier täglich im Einsatz und möchte von mir in meinem täglichen Workflow nicht mehr gemisst werden. In dem Artikel vom 2. Dezember 2014 habe ich geschrieben, dass Typed vorerst nur über den Online-Shop von Realmac vertrieben wird, mit dem heutigen Tag ändert sich das. Ab sofort gibt es den schlichten Editor auch in Apples Softwareladen. Version 1.2, die zusammen mit dem Start in den App Store fällt, kümmert sich um viele Bugs und Probleme mit dem App Sandboxing.

Dan Counsell von Realmac hat mir gegenüber gesagt, dass es immer ein Ziel der Entwickler war, Typed über den Mac App Store zu vertreiben. Für die ersten Versionen habe man sich jedoch für einen eigenen Online-Store entschieden, weil man Updates dort ohne Verzögerung ausgelöst durch den Review-Prozess an den Kunden ausliefern kann. Damit konnte man neue Versionen schneller veröffentlichen und die Qualität der Software insgesamt verbessern. Nun sei man jedoch so weit fortgeschritten, dass der Vertrieb über den App Store möglich sei, ohne damit Qualitätseinbußen hinnehmen zu müssen.

Typed 1.2 kostet im Mac App Store als Einführungspreis 14,99€, danach wird der Preis auf 29,99€ angehoben.

Größere Neuerungen für den iPod touch, neue Farben für alle iPods

iPod Touch VergleichNach drei Jahren Update-Flaute aktualisiert Apple heute die Musikspieler, die nach der letzten Keynote sogar aus der Navigationsleiste auf Apples Webseite geflogen sind.

Der iPod touch ist ab sofort mit 16, 32, 64 und 128GB Speicher erhältlich, außerdem nutzt er den 64-bit-A8-Prozessor aus dem iPhone und erhält den Motion-Co-Prozessor M8, bekannt aus iPhone 6 und 6 Plus, ist nun im iPod touch verbaut und zählt fleißig die Schritte und erklommenen Stockwerke der Nutzer. Die Kamera knipst jetzt mit 8 Megapixeln und nähert sich damit dem iPhone 6 und iPad Air 2. Preislich liegt das neue Modell auf einer Stufe mit der alten Version: 16GB kosten 229€, 32GB liegen bei 279€, 64GB kosten 339€ und 128GB schlagen 449€ zu Buche (Online Store), die größte Variante wird exklusiv von Apple vertrieben.

Die Updates für den iPod nano und den iPod shuffle fallen kleiner aus. Beide Geräte erhalten lediglich neue Farbvariationen: Der shuffle ist weiterhin für 55€ erhältlich, auch der Speicher des iPod nano bleibt mit 16GB gleich, preislich liegt die neue Generation weiterhin bei 179€.

Apple Pay startet in Großbritannien

Apple-Pay.png

Apple Pay rollt heute nach Großbritannien aus und kann dort mit sieben Banken und über 250.000 ausgezeichneten Orten verwendet werden, sieben weitere Banken arbeiten aktuell an der Unterstützung. Die Freischaltung erfolgt von Apple serverseitig und ohne Software-Update. Ob in diesem Jahr noch weitere Länder folgen, ist nicht klar, die Andeutung der KBC Bank auf Twitter hat sich bisher nicht bewahrheitet.

Dem Dienst ist aktuell jedoch ein Limit von 20£ auferlegt, erst im Herbst wird dieses Limit auf 30£ erhöht. Größe Möbeleinkäufe ermöglicht Apple Pay damit aktuell nicht, für ein (kleines) Mittagessen oder einen Einkauf reicht der Dienst jedoch aus.

Mit Pixelmator Bilder auf dem iPhone bearbeiten

Pixelmator Header

Der iPad-Release von Pixelmator wurde von mir mit 3 Sätzen abgehandelt, vor einigen Wochen erhielt die App ein Update, das nun auch das iPhone unterstützt. In den letzten Monaten habe ich einen Teil der Artikel dieses Blogs nur auf meinem iPhone geschrieben. Mit der Veröffentlichung von Pixelmator hatte ich die Hoffnung, auch die Illustration dieser Artikel mit Fotos meiner DSLR auf dem iPhone erledigen zu können.

Die Funktionen der iPad-Version von Pixelmator waren vor einem halben Jahr bereits beeindruckend, die iPhone-Version muss keinerlei Abstriche in dem Funktionsumfang hinnehmen und wartet mit allen Features auf, die man sich mobil vorstellen kann. Beim ersten Start kann iCloud aktiviert werden, nach der gewohnten Wartezeit landen alle Werke, die die Mac-Version in der iCloud gespeichert hat, auch auf dem iPhone und können dort bearbeitet werden. Mit meinem 16GB-iPhone lebe ich immer am Speicherplatz-Limit, Pixelmator begrüßt mich bei jedem Start mit einem Hinweis auf den geringen Speicherplatz, dessen Hintergrund sich mir nicht wirklich erschließt und den ich etwas störend empfinde. Hat man diese und andere Warnmeldungen weggedrückt und befindet sich in dem eigentlichen Dokument, das es zu Bearbeiten gilt, beeindruckt die App mit ihrem schieren Funktionsumfang.

Pixelmator Error

Der Sync aller Dokumente mit der iPad- und OS X-Version erfolgt über iCloud und funktionierte in meinen Tests sehr zuverlässig. Die gesicherten Dokumente in der Wolke nehmen jedoch überraschend viel Platz ein, Pixelmator ist in meiner iCloud mit über 400MB die größte Anwendung, aktuell liegen jedoch nur drei Dokumente in dem Cloudspeicher. Mir fehlt daher die Option, einige Dokumente ausschließlich lokal zu lagern und trotzdem weiterhin Zugang zu meinen iCloud-Dokumenten zu behalten.

Überraschend war für mich auch die Geschwindigkeit, mit der Bilder mit Effekte überlagert, mit Schrift annotiert und mit Filtern teilweise unkenntlich gemacht wurden. Alle Änderungen erfolgten auf meinem iPhone 6 ohne große Wartezeit, die einzige Verzögerung gab es in meinen Tests beim Warten auf den Download einer iCloud-Datei.

Pixelmator Handoff

Pixelmator auf dem iPhone ermöglicht mir, sämtliche Änderungen, die ich an Fotos für diesen Blog vornehmen muss, mobil zu erledigen. Das Display des iPhone 6 ist für diese Aufgaben okay, ich arbeite jedoch höchstens mit drei Ebenen und wenigen Änderungen, große Aktionen betreibe ich in Pixelmator nicht. Bedarf es doch einer größeren Anpassung, übergibt die App den aktuellen Stand nahtlos und blitzschnell per Handoff an die Mac- oder iPad-Anwendung. Für die schnelle Bearbeitung eignet sich die App jedoch perfekt, selbst PSD-Dateien kann ich damit problemlos ohne Computer öffnen und unterwegs an meine Bedürfnisse anpassen. Der einzige Kritikpunkt sind die zahlreichen Warndialoge, die mir während der Nutzung der App entgegensprangen. Ja, mein Speicher ist knapp und eventuell muss auch eine Kopie eines Bilds aus meiner iCloud erstellt werden, weil das Original aus Gründen zu groß für mein Handy ist, aber mich über jedes Problem, teilweise mehrfach, mit einem Dialog zu informieren finde ich persönlich störend. Abgesehen von diesem Problem sind die 4,99€, die Pixelmator im App Store aktuell zu Buche schlägt, jedoch eine gute Investition in eine umfangreiche Anwendung.

Microsoft entlässt 7800 Mitarbeiter

Microsoft Entlassungen

We anticipate that these changes, in addition to other headcount alignment changes, will result in the reduction of up to 7,800 positions globally, primarily in our phone business.

via Satya Nadella

Eine geänderte Strategie im Telefonsegment führt bei Microsoft zur Entlassung von 7800 Mitarbeitern. Der Konzern trennt sich damit von fast allen Angestellten, die mit der Lumia-Übernahme vor ziemlich genau einem Jahr in das Unternehmen eingegliedert wurden.

In the near term, we will run a more effective phone portfolio, with better products and speed to market given the recently formed Windows and Devices Group. We plan to narrow our focus to three customer segments where we can make unique contributions and where we can differentiate through the combination of our hardware and software.

Mit den massenhaften Entlassungen folgt ein Strategiewechsel im Telefon-Markt: Man will sich auf die eigenen Stärken besinnen und durch die Kombination von Hard- und Software eigene Vorteile gegenüber der Konkurrenz ausnutzen. Über die interne Beurteilung der Lumia-Verkaufszahlen als (Miss-)Erfolg sagt der Kurswechsel jedoch nichts aus. Microsoft hat lediglich erkannt, dass der Vorteil, Hersteller von Hard- und Software zu sein, stärker genutzt werden muss, um sich Vorteile gegenüber Android zu erarbeiten – Betriebssysteme mit Hersteller-Branding und -Anpassungsmöglichkeiten, die dann vor allem Updates verschleppen, sind auch für Nokia ein Konzept der Vergangenheit.

Apple Music: Probeabo unter iOS und in iTunes kündigen

Mit dem Start von Apple Music am Dienstag erhalten alle Nutzer für drei Monate ein kostenloses Probeabo. Dieses Abo ist für den Probezeitraum zwar kostenlos nutzbar, danach verlängert es sich jedoch automatisch, wenn es nicht mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probefrist gekündigt wird. Ich kenne mich selber und weiß deshalb, dass ich den Ablauf dieser Frist mit Sicherheit verpasst hätte, das Abo lässt sich jedoch bereits jetzt kündigen und wird dann nicht verlängert. Möchte man den Dienst danach weiter kostenpflichtig nutzen, kann man ihn immer noch neu abonnieren und landet nicht in ungewollten Kosten. Kündigen kann man das Abo in den Systemeinstellungen unter iOS oder unter OS X und Windows in iTunes.

Apple Music kündigen iOS

iOS:

  1. Einstellungen > iTunes & App Store öffnen
  2. Apple-ID antippen
  3. Apple-ID anzeigen auswählen und Passwort eintippen
  4. Abos – Verwalten antippen
  5. Dein Abo – Apple Music Abo antippen
  6. Schalter bei „automatisch verlängern“ auf 0 setzen und im folgenden Dialog bestätigen

Apple Music kündigen iTunes

iTunes (OS X + Windows)

  1. iTunes und iTunes Store öffnen
  2. Account > Account Info anklicken und Passwort eintippen
  3. Unter Einstellungen Abonnements anklicken
  4. Dein Abo – Apple Music Abo bearbeiten
  5. Den Haken bei „automatisch verlängern“ entfernen