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News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

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Dünnere iPhones durch konstante Akkulaufzeit

Battery Life

Over the years I’ve said numerous times that when it comes to battery life on iOS devices, Apple appears to have a target battery life in mind and builds its hardware—a balance of power-saving software, hardware efficiency, and battery capacity—to hit that number.

via Jason Snell

Apples Geräte gehen in ihrem Design immer an ein Limit, reduziertes Gewicht und dünnere Geräte können nur auf Kosten von Akkulaufzeit hergestellt werden. Trotzdem versucht Apple mit jedem Gerät, ein bestimmtes Niveau an Laufzeit zu erreichen, kein Gerät ist dünner als x Stunden Akkulaufzeit, Jason Snell belegt diese These mit Zahlen. Deutlich wird dadurch auch, dass die iPhones der nächsten Jahre kaum mehr Akkulaufzeit haben werden, Apple ist mit dem erreichten Niveau – das seit der ersten iPhone-Generation nahezu stabil ist – zufrieden und ändert anstelle der Laufzeit eher das Design der Geräte.

The one outlier to this model is the iPhone 6 Plus. Why? Because they weren’t driven by the need to make the phone as small as humanly possible. They had the luxury of design space, of battery headroom.

via Dave Mark

Auch der Punkt von Dave Mark ist gut; das iPhone 6 Plus ist zwar eine Weiterentwicklung der iPhone-Reihe, die Ansprüche der Ingenieure waren jedoch zweifellos andere. Das iPhone 6 Plus musste nicht klein werden, die Größe des Displays war gegeben1, darauf konnte die restliche Arbeit aufbauen. Das größere Display gab der Hardware neue Freiheiten: Man hatte Platz für einen größeren Akku.


  1. Ziemlich sicher hat Apple bereits an einem frühen Punkt in der Arbeit an den beiden Geräten die Größe des Displays festgelegt, basierend darauf fand der restliche Prozess in der Hardware-Entwicklung statt. 

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Erste Renderings eines 12″ Retina MacBook Air

12 Retina Air

9to5mac veröffentlicht erste Renderings und vor allem einen Menge Details zu einem möglichen 12″ MacBook Air mit Retina-Display. Die Renderings zeigen ein Gerät, das fast nur noch aus Tastatur, Trackpad und Display besteht und damit, trotz größerem Display, nahezu die Größe des aktuellen 11″-Modells erreicht. Mark Gurmans Quellen sprechen von nur einem USB-Port vom Typ C, keinem MagSafe-Anschluss und keinem SD-Slot. Änderungen halte ich vor allem an dieser Stelle noch für möglich, Thunderbolt scheint Apple über die letzten Jahre sehr wichtig geworden zu sein, außerdem ist MagSafe 2 erst 2 Jahre alt. Als Markstart werfen die Quellen Mitte 2015 in den Ring, die WWDC erscheint als Datum wahrscheinlich.

Ein Air mit diesem Design (und möglicherweise derart reduzierten Anschlüssen) wäre ein Spagat zwischen Mobilität und Power. Gurman sagt, dass das neue Gerät deutlich dünner als das aktuelle 11″ Air sei, ein viel portableren Computer könnte man dann nicht bekommen. Genau dieses MacBook hätte ich im vergangenen Herbst kaufen wollen. 1

via 9to5mac


  1. Inzwischen bin ich jedoch mit meinem MacBook Pro mit Retina-Display sehr glücklich 

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Apple hat ein Qualitätsproblem

Marco Arment

“It just works” was never completely true, but I don’t think the list of qualifiers and asterisks has ever been longer. We now need to treat Apple’s OS and application releases with the same extreme skepticism and trepidation that conservative Windows IT departments employ.

via Marco Arment

Die Kritik, die Entwickler Marco Arment (zuletzt bekannt durch Overcast) in der vergangenen Nacht ausgesprochen hat, ist notwendig, Gründe dafür sammelt – gewohnt zielsicher – Kollege Olma. Arment kritisiert keine einzelne Entscheidung der letzten Wochen oder Monate, er kritisiert den Zustand.

We don’t need major OS releases every year. We don’t need each OS release to have a huge list of new features.

Die Schuldfrage ist an dieser Stelle nicht angebracht, weil sie schlichtweg nicht zielführend ist. Trotzdem hat Marco recht: Nicht jede neue iOS-Version muss 100 neue Features haben, viel sinnvoller erscheint eine Aufteilung wie zu Zeiten von iOS 4: Die ganz großen Dinge in Version 4.0 und dann, gestaffelt über ein Jahr, weitere 4.1, 4.2, 4.3-Releases, die weitere Funktionen mitbringen. Diesen Weg geht Apple aktuell nur sehr eingeschränkt: iOS 7 war riesig, die folgenden 7.x-Veröffentlichungen änderten jedoch nur noch Kleinigkeiten. iOS 8 ist definitiv nicht fehlerlos, versucht jedoch ein wenig, den Trend zurückzudrehen – mit iOS 8.1 kam unter anderem Apple Pay, iOS 8.2 bringt Unterstützung für die Apple Watch mit. Dennoch war auch iOS 8.0 mit Funktionen vollgepackt, die bereits einzeln sehr umfangreich sind, zusammen jedoch einen wahnsinnigen Haufen an Funktionen bilden, der verteilt über mehrere Monate und Veröffentlichungen eventuell deutlich weniger fehlerbehaftet gewesen wäre.

Trotzdem muss Apple sich in der Zukunft um Fehler kümmern, die zweifelsohne vorhanden sind. Aktuell fühlt die Politik der Updates sich eher nach Quantität an, was nicht toll funktioniert – iOS 8.0.1 ist nur eins der Beispiele.

(Nicht nur) ich sehe in dem Zustand, den Marco anprangert, ein sehr großes Problem für die Entwicklung von Apple. Kritik aus den eigenen Reihen kann sehr wertvoll sein, wenn sie sinnvoll für Verbesserungen verwendet wird – die richtigen Schlüsse aus der Kritik und den Problemen muss nun Apple ziehen. In der Vergangenheit ist das bereits gelungen, ich bin optimistisch, dass Apple auch in diesem Fall die Lösungen findet, die nötig ist, um die Krise zu bewältigen.

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“Start something new.”

Start something new

When you start with amazing products, you can create amazing things.

2014 ist fast vorbei, Apple teilt eine letzte Galerie mit iPhone-, iPad- und Mac-Kunst. Auch ich verabschiede mich und verspreche, im nächsten Jahr die fehlenden Artikel zum Rückblick auf 2014 nachzureichen, bis dahin wünsche ich einen guten Rutsch und danke allen Lesern für die Begleitung in den vergangenen 12 Monaten. Kommt heil im neuen Jahr an!

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Mein iPhone-Homescreen – 2014

iPhone-Homescreen 2014Den zweiten Teil des App-Rückblicks auf 2014 bestreitet in diesem Jahr mein iPhone, im Gegensatz zum Mac habe ich mobil meine App-Taktik nicht geändert, die alte Ordnung hat sich im letzten Jahr bewährt, die zwei zusätzlichen Reihen auf dem iPhone 6 haben mir bei der Gestaltung geholfen. Ich habe auf meiner ersten Homescreen-Seite weiterhin nur Icons. Alle Apps, die es nicht unter die wichtigsten 28 geschafft haben, finden sich auf der zweiten Seite in Ordnern und bleiben an dieser Stelle unerwähnt. Auf die wichtigsten Extensions, sowohl im Notification Center als auch im Action Sheet, gehe ich in einem separaten Artikel ein, dieser befasst sich dann sowohl mit dem iPhone als auch mit dem iPad.

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Mein OS X-Dock – 2014

OS X Dock 2014

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu, zum zweiten Mal schreibe ich über die wichtigen Apps auf meinem iPhone, iPad und Mac, in diesem Jahr beginne ich die Reihe mit dem Mac. Verglichen mit dem letzten Jahr habe ich meine Dock-Taktik etwas verändert: Während ich im letzten Jahr noch versucht habe, nur die wichtigsten Apps im Dock zu behalten, liegen mittlerweile 22 Icons in meiner Schnellstartleiste (2013: 16 Icons), die alle relativ häufig verwendet werden. Ich rede mir ein, mit dieser neuen Taktik im Alltag einige Sekunden zu sparen, weil ich die wichtigen Apps etwas schneller ohne den Umweg über Spotlight starten kann. Zu Apples Apps, die ich nicht aus dem Store geladen habe, verliere ich wie gewohnt nicht immer ein paar Worte, viele der System-Apps erklären sich selbst.

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Typed – Der angenehme Markdown-Editor für den Mac

Typed Mac

Alle Artikel dieses Blogs entstehen im ersten Schritt als Markdown-Datei und werden dann – nach einem unterschiedlich ausgeprägten Prozess der Überarbeitung – dem Blog zugeführt. Aus diesem Grund war ich sehr erfreut, als die Jungs von Realmac Software mich vor einigen Wochen zum Beta-Test ihrer Mac-App Typed einluden. Seit gut vier Wochen laufen nun alle Artikel, die vom Mac auf den Blog wandern, durch Typed, insgesamt habe ich in dem Editor inzwischen bereits über 5000 Wörter getippt. Nicht zuletzt deswegen notiere ich heute, zum offiziellen Launch der App, einige Gedanken.

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