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Wer kauft 2015 noch iPods?

iPod nano 2015

iPods remain somewhat relevant amongst the very young and very old. But once again, the rise of affordable tablets has made even those markets shrink by the day. It’s hard to think the iPod line is going to do anything but continue shrink even with this refresh.

via Matt Birchler

Matt Birchler, ehemals Leiter einer Technikabteilung bei Target, veröffentlicht seine Gedanken zur Zielgruppe von iPods im Smartphone-Zeitalter, der Zeitpunkt des Posts ist selbstverständlich passend zu dem iPod-Update der vergangenen Woche. Zusammengefasst sagt Birchler, dass der iPod touch von ganz jungen oder ganz alten Leuten gekauft wird, der iPod nano der ideale Nur-Musikspieler ist und der shuffle häufig verschenkt wird.

Anhand dessen wird klar, warum Apple das große Update der letzten Woche dem Touch vorbehielt: Jugendliche, die ein Unterhaltungsgerät suchen, brauchen (für Minecraft und Clash of Clans) Rechenleistung und dafür in Zukunft irgendwann den A8 und 1GB RAM. Der alte iPod touch verwendete einen drei Jahre alten Prozessor und hatte lediglich 512MB Arbeitsspeicher. Die sechste Generation setzt auf Haltbarkeit, der A8 wird auch in vier Jahren noch dazu in der Lage sein, YouTube wiederzugeben und Minecraft zu spielen. Die beiden anderen Geräten brauchen schlichtweg kein Update. Für den Musikkonsum, und mehr kann der nano nicht, braucht man keinen abgefahrenen Prozessor, höchstens mehr Speicherplatz wäre interessant gewesen. Dem shuffle ist der Prozessor sowieso egal, ohne Display ist die benötigte Rechenleistung nahezu nicht vorhanden. Auch hier hätte Apple den Speicher aufrüsten können, auch hier ist die Entscheidung stattdessen für neue Farben gefallen.

Der Aufstieg der iPads, die laut Brichler den iPods innerhalb der letzten Jahre immer mehr ihres Marktanteils abgenommen haben, zeigt sich auch in Apples Event-Politik. Die iPods werden zwischen WWDC und iPhone-Event einfach so ohne vorherige Ankündigung in den Online-Store geworfen, iPads bekommen im Oktober, zusammen mit den Macs, eine eigene Präsentation auf großer Bühne. Nicht zuletzt deswegen sind die iPods seit dem ersten Quartal 2015 aus Apples Quartalsaufstellung verschwunden. Die Verkaufszahlen sind für Apple nicht mehr relevant, und dennoch schenkt man dem iPod touch ein großes Update, das seine Käufer finden wird. Die (unveröffentlichten) iPod-Verkaufszahlen werden dadurch jedoch nicht in ungeahnte Höhen schnellen, sie werden sich auf ihrem Niedergang höchstens kurz fangen.

Vier neue Apple Watch-Werbungen

Vier neue 30 Sekunden-Filme bewerben ab heute die Apple Watch. In „Berlin“ und „Bejing“ wird die Watch als Reisebegleiter in den beiden Städten genutzt, „Closer“ zeigt die Verbindung zum Familienalltag und „Goals“ beleuchtet den sportlichen Einsatz am Handgelenk. Gezeigt wird immer wieder, dass die Apple Watch nicht eine Killer-App braucht, viel mehr ist sie universell und unterschiedlich in den verschiedensten Situationen einsetzbar.

Typed 1.2 jetzt auch im Mac App Store

Typed Mac

Typed ist seit vergangenem Dezember auf meinem Mac die App, mit der ich Markdown-Dateien für diesen Blog bearbeite. Die Anwendung ist hier täglich im Einsatz und möchte von mir in meinem täglichen Workflow nicht mehr gemisst werden. In dem Artikel vom 2. Dezember 2014 habe ich geschrieben, dass Typed vorerst nur über den Online-Shop von Realmac vertrieben wird, mit dem heutigen Tag ändert sich das. Ab sofort gibt es den schlichten Editor auch in Apples Softwareladen. Version 1.2, die zusammen mit dem Start in den App Store fällt, kümmert sich um viele Bugs und Probleme mit dem App Sandboxing.

Dan Counsell von Realmac hat mir gegenüber gesagt, dass es immer ein Ziel der Entwickler war, Typed über den Mac App Store zu vertreiben. Für die ersten Versionen habe man sich jedoch für einen eigenen Online-Store entschieden, weil man Updates dort ohne Verzögerung ausgelöst durch den Review-Prozess an den Kunden ausliefern kann. Damit konnte man neue Versionen schneller veröffentlichen und die Qualität der Software insgesamt verbessern. Nun sei man jedoch so weit fortgeschritten, dass der Vertrieb über den App Store möglich sei, ohne damit Qualitätseinbußen hinnehmen zu müssen.

Typed 1.2 kostet im Mac App Store als Einführungspreis 14,99€, danach wird der Preis auf 29,99€ angehoben.

Größere Neuerungen für den iPod touch, neue Farben für alle iPods

iPod Touch VergleichNach drei Jahren Update-Flaute aktualisiert Apple heute die Musikspieler, die nach der letzten Keynote sogar aus der Navigationsleiste auf Apples Webseite geflogen sind.

Der iPod touch ist ab sofort mit 16, 32, 64 und 128GB Speicher erhältlich, außerdem nutzt er den 64-bit-A8-Prozessor aus dem iPhone und erhält den Motion-Co-Prozessor M8, bekannt aus iPhone 6 und 6 Plus, ist nun im iPod touch verbaut und zählt fleißig die Schritte und erklommenen Stockwerke der Nutzer. Die Kamera knipst jetzt mit 8 Megapixeln und nähert sich damit dem iPhone 6 und iPad Air 2. Preislich liegt das neue Modell auf einer Stufe mit der alten Version: 16GB kosten 229€, 32GB liegen bei 279€, 64GB kosten 339€ und 128GB schlagen 449€ zu Buche (Online Store), die größte Variante wird exklusiv von Apple vertrieben.

Die Updates für den iPod nano und den iPod shuffle fallen kleiner aus. Beide Geräte erhalten lediglich neue Farbvariationen: Der shuffle ist weiterhin für 55€ erhältlich, auch der Speicher des iPod nano bleibt mit 16GB gleich, preislich liegt die neue Generation weiterhin bei 179€.

Apple Pay startet in Großbritannien

Apple-Pay.png

Apple Pay rollt heute nach Großbritannien aus und kann dort mit sieben Banken und über 250.000 ausgezeichneten Orten verwendet werden, sieben weitere Banken arbeiten aktuell an der Unterstützung. Die Freischaltung erfolgt von Apple serverseitig und ohne Software-Update. Ob in diesem Jahr noch weitere Länder folgen, ist nicht klar, die Andeutung der KBC Bank auf Twitter hat sich bisher nicht bewahrheitet.

Dem Dienst ist aktuell jedoch ein Limit von 20£ auferlegt, erst im Herbst wird dieses Limit auf 30£ erhöht. Größe Möbeleinkäufe ermöglicht Apple Pay damit aktuell nicht, für ein (kleines) Mittagessen oder einen Einkauf reicht der Dienst jedoch aus.

Mit Pixelmator Bilder auf dem iPhone bearbeiten

Pixelmator Header

Der iPad-Release von Pixelmator wurde von mir mit 3 Sätzen abgehandelt, vor einigen Wochen erhielt die App ein Update, das nun auch das iPhone unterstützt. In den letzten Monaten habe ich einen Teil der Artikel dieses Blogs nur auf meinem iPhone geschrieben. Mit der Veröffentlichung von Pixelmator hatte ich die Hoffnung, auch die Illustration dieser Artikel mit Fotos meiner DSLR auf dem iPhone erledigen zu können.

Die Funktionen der iPad-Version von Pixelmator waren vor einem halben Jahr bereits beeindruckend, die iPhone-Version muss keinerlei Abstriche in dem Funktionsumfang hinnehmen und wartet mit allen Features auf, die man sich mobil vorstellen kann. Beim ersten Start kann iCloud aktiviert werden, nach der gewohnten Wartezeit landen alle Werke, die die Mac-Version in der iCloud gespeichert hat, auch auf dem iPhone und können dort bearbeitet werden. Mit meinem 16GB-iPhone lebe ich immer am Speicherplatz-Limit, Pixelmator begrüßt mich bei jedem Start mit einem Hinweis auf den geringen Speicherplatz, dessen Hintergrund sich mir nicht wirklich erschließt und den ich etwas störend empfinde. Hat man diese und andere Warnmeldungen weggedrückt und befindet sich in dem eigentlichen Dokument, das es zu Bearbeiten gilt, beeindruckt die App mit ihrem schieren Funktionsumfang.

Pixelmator Error

Der Sync aller Dokumente mit der iPad- und OS X-Version erfolgt über iCloud und funktionierte in meinen Tests sehr zuverlässig. Die gesicherten Dokumente in der Wolke nehmen jedoch überraschend viel Platz ein, Pixelmator ist in meiner iCloud mit über 400MB die größte Anwendung, aktuell liegen jedoch nur drei Dokumente in dem Cloudspeicher. Mir fehlt daher die Option, einige Dokumente ausschließlich lokal zu lagern und trotzdem weiterhin Zugang zu meinen iCloud-Dokumenten zu behalten.

Überraschend war für mich auch die Geschwindigkeit, mit der Bilder mit Effekte überlagert, mit Schrift annotiert und mit Filtern teilweise unkenntlich gemacht wurden. Alle Änderungen erfolgten auf meinem iPhone 6 ohne große Wartezeit, die einzige Verzögerung gab es in meinen Tests beim Warten auf den Download einer iCloud-Datei.

Pixelmator Handoff

Pixelmator auf dem iPhone ermöglicht mir, sämtliche Änderungen, die ich an Fotos für diesen Blog vornehmen muss, mobil zu erledigen. Das Display des iPhone 6 ist für diese Aufgaben okay, ich arbeite jedoch höchstens mit drei Ebenen und wenigen Änderungen, große Aktionen betreibe ich in Pixelmator nicht. Bedarf es doch einer größeren Anpassung, übergibt die App den aktuellen Stand nahtlos und blitzschnell per Handoff an die Mac- oder iPad-Anwendung. Für die schnelle Bearbeitung eignet sich die App jedoch perfekt, selbst PSD-Dateien kann ich damit problemlos ohne Computer öffnen und unterwegs an meine Bedürfnisse anpassen. Der einzige Kritikpunkt sind die zahlreichen Warndialoge, die mir während der Nutzung der App entgegensprangen. Ja, mein Speicher ist knapp und eventuell muss auch eine Kopie eines Bilds aus meiner iCloud erstellt werden, weil das Original aus Gründen zu groß für mein Handy ist, aber mich über jedes Problem, teilweise mehrfach, mit einem Dialog zu informieren finde ich persönlich störend. Abgesehen von diesem Problem sind die 4,99€, die Pixelmator im App Store aktuell zu Buche schlägt, jedoch eine gute Investition in eine umfangreiche Anwendung.