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Apples offizielles Watch-Dock leakt auf Fotos [Update]

Apple Watch Dock

Apple hat fast 1000 Tage gebraucht, um ein offizielles Lightning-Dock für iPhones und iPads zu veröffentlichen, um dieses dann kurz nach seiner Veröffentlichung mit Vorstellung der neuen iPhone-Generation wieder komplett überarbeitet, die Apple Watch scheint nun deutlich schneller versorgt zu werden. iGeneration hat das Bild einer Verpackung zugespielt bekommen, die ziemlich sicher das offizielle Dock für die Apple Watch enthält. Die Kollegen von grobgebloggt haben sogar bereits eines der Exemplare in die Hände bekommen und einige Fotos dazu gemacht. Der Marktstart scheint direkt vor der Tür zu stehen und könnte noch in dieser Woche rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft stattfinden.

Das Dock unterstützt das Aufladen im Hoch- und Querformat zu Unterstützen und ist dadurch auch mit dem Nightstand-Modus aus watchOS 2 kompatibel, es besteht schlichtweg aus einer runden, nach oben gewölbten Platte und dem Ladepuck in der Mitte. Der Leak liefert auch einen Preis mit: Die Ladestation soll für stolze 89€ zu haben sein, verglichen mit anderen Lösungen ist das jedoch fast noch günstig. Außerdem ist in dem Preis laut Packung ein 2m-Lightning-Kabel enthalten, das bei Apple alleine schon 35€ kostet.

Update: Das Dock ist ab sofort für 89€ online verfügbar und wird aktuell innerhalb eines Tages geliefert.

Apple arbeitet an Apple Pay-Geldtransfer zwischen Privatpersonen

Apple Pay

Apple Pay scheint in Apples für die nächsten Jahre eine nicht zu unterschätzende Rolle einzunehmen, der (zögerliche) Start in einem ersten europäischen Land unterstreicht das zumindest bedingt. Das Wall Street Journal berichtet nun, dass Apple bereits im kommenden Jahr eine Erweiterung von Apple Pay präsentieren könnte, die Zahlungen zwischen Privatpersonen ermöglicht. Aktuell befinde man sich mit amerikanischen Banken in den ersten Verhandlungen bezüglich eines solchen Angebots, als frühster Start schwebt Sommer 2016, wahrscheinlich zusammen mit iOS 10, im Raum.

It isn’t clear how Apple intends to make money from the service. Indeed, the company may view a person-to-person offering mostly as a way to get more consumers to convert to its phones.

Glaubt man dem Bericht, will Apple den Dienst, sowohl für normale EC-Karten als auch für Kreditkarten, kostenlos anbieten, Geld ließe sich daran entsprechend nicht verdienen, weil im Gegensatz zu Apple Pay auch Banken nicht pro Transaktion belangt würden. Vielmehr scheint Apple den Dienst als Möglichkeit zu sehen, Nutzer für iPhones und die Apple Watch zu gewinnen, indem man ihnen klare Nutzungsmöglichkeiten präsentiert.

Ein solcher Dienst könnte der nächste große Schritt in eine bargeldlose Welt sein. Statt bei einem Abendessen mit Freunden nervig Kleingeld in Taschen suchen zu müssen, damit jeder seine 7,36€ zum Essen beisteuert, könnte die Bezahlung und Abrechnung im privaten Kreis mit iPhones und direktem Geldtransfer über NFC erfolgen.

Apple verdoppelt TestFlight-Tester-Limit

TestFlight iOS 9

In der WWDC-Keynote blieb die Änderung in Apples TestFlight-Backend unerwähnt, WWDC-Session 302 mit Dave Van Tassel beschreibt sehr ausführlich genau diese Neuerungen: Entwickler können ab sofort 2000 statt 1000 externe Tester für ihre TestFlight-Anwendungen auswählen, pro Tag können 6 externe Builds eingereicht werden – das aktuelle Limit lag bei 2 -, außerdem halten die einzelnen Builds sich nun 60 Tage – vorher musste nach 30 Tagen eine neue Version eingereicht werden.

Ich nutze TestFlight für rund ein Dutzend Beta-Apps, die Entwickler mit mir teilen, und bin, aus Sicht eines Bloggers, mit dem System sehr zufrieden, weil es für mich Dinge vereinfacht. Die TestFlight-App informiert mich automatisch per Push-Nachricht über neue Beta-Versionen, ich kann diese ohne den Kampf mit Safari und verschiedenen Zertifikaten schnell und einfach herunterladen und dann direkt nutzen. Auch der Übergang zwischen App Store- und TestFlight-Build erfolgt problemlos, keine Daten gehen bei einem Update verloren. Ich freue mich, dass Apple die Zahl der erlaubten Tester einer App erhöht, mehr Tester führen im Idealfall zu besserer Softwarequalität. Alle anderen Änderungen werden für den normalen Nutzer wohl eher unbemerkt bleiben – nur ein Bruchteil der Entwickler veröffentlicht mehr als 2 Builds am Tag – letztendlich bieten sie jedoch sehr erwünschte Möglichkeiten, die man nutzen kann, die man jedoch nicht nutzen muss.

iPad Pro-Online-Bestellungen ab Mittwoch in 40 Ländern

iPad Pro

Aus einem unklaren November werden mit Apples heutiger Pressemitteilung zumindest ein konkretes Datum: Bestellungen für das iPad Pro starten übermorgen in 40 Ländern online, in Apple Stores und bei zertifizierten Resellern kann das Gerät im Laufe der Woche gekauft und mitgenommen werden. Verfügbar ist das Geräte in drei Versionen mit 32 oder 128GB, die große Version gibt es zusätzlich mit LTE-Modul. Preislich startet das Riesentablet bei 899€ und geht bis 1229€ hoch, der passende Pencil von Apple liegt bei 109€.

Almost Impossible! strapaziert die Geduld

Almost impossible!

Mit Almost Impossible! startet heute ein neues Spiel in den iOS- und Mac-App Store, das seinem Namen ohne Frage alle Ehre macht. Entwickelt wurde die App von Dan Counsell, den viele bereits aus dem Realmac-Team kennen dürften. Mit Almost Impossible veröffentlicht er heute jedoch seine erste eigene App, die bei ihm als kleines Freizeitprojekt entstanden ist.

Hauptgegenstand des Spiels ist ein kleiner Ball, den man durch Tippen in die rechte oder linke Hälfte des Bildschirms nach vorne oder hinten bewegt, während er kontinuierlich auf und ab hüpft. Ziel des Spiels ist es, mit diesem Ball Hindernissen auszuweichen und so seinen Weg durch verschiedene Level zu finden. Was erstmal relativ unspektakulär klingt, entpuppt sich nach nur wenigen Minuten Spielzeit als große Herausforderung. Ich habe die App in den vergangenen 24 Stunden bereits testen können und war zwar nach ein paar Minuten bereits in der faszinierenden und liebevoll gestalteten Welt gefangen, habe allerdings auch in kürzester gefühlt tausend Kugeln zerstört und wieder neu beginnen müssen.

Almost Impossible gliedert seine Welt in verschiedene Abschnitte, nach jedem erfolgreich gemeisterten Abschnitts wird das Spiel automatisch gespeichert und beim nächsten Fehlversuch ab dem letzten Speicherpunkt fortgesetzt. Insgesamt bietet der Plattformer über 50 Level, die für mich auch in 24 Stunden noch längst nicht alle zu bewältigen waren, und das, obwohl das Spiel immerhin für 9% meines Akkuverbrauchs verantwortlich war.

Die iOS-Version ist ab sofort für 1,99€ im App Store verfügbar, auf dem Mac schlägt die App 3,99€ zu Buche. In Zukunft folgt eine Apple TV-Anpassung sowie weitere Level, wobei die aktuellen 50 Aufgaben bereits für mehrere Stunden eine gute Unterhaltung bieten.

Apple Pay: Zögerlicher Roll-Out nach Australien, Spanien, Singapur und Kanada

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Apple Pay ist aktuell weiterhin den USA und Großbritannien vorbehalten, in der Telefonkonferenz zu den gestrigen Quartalszahlen hat Apple jedoch einen bedingten Roll-Out nach Australien, Kanada, Singapur und Spanien angekündigt. Besitzer einer American Express-Karte in diesen Ländern können diese demnächst mit Apple Pay verwenden und in unterstützten Geschäften damit bezahlen.

Diese Einschränkung ist jedoch nicht zu verachten, Apple unterstützt damit in keinem der neuen Länder eines der großen lokalen Kreditunternehmen und wird damit nur einen geringen Teil der möglichen Kunden bei Apple Pay sehen. Durchaus denkbar ist jedoch, dass das Unternehmen mit dem eingeschränkten Start die Verhandlungen mit den Banken in den Ländern beschleunigen will. Bereits in den letzten Wochen waren Hinweise auf den Start in neuen Ländern, unter anderem auch Deutschland, aufgetaucht, die sich mit der Klarstellung gestern zumindest teilweise bewahrheitet haben.

Das vierte Quartal 2015

Es wird wieder Zeit für ein paar Zahlen aus Cupertino: Im vierten Quartal 2015 konnte Apple einen Umsatz von 51,5 Milliarden Dollar einfahren und damit das letzte Jahr deutlich übertreffen.

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Gewohnt souverän präsentierten sich in den vergangenen drei Monaten die iPhones, die sich insgesamt 48 Millionen Mal verkaufen konnten und ihr Vorjahresquartal um 9 Millionen Stück übertroffen haben.

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Eher schwach waren in diesem Quartal die iPads, die allerdings auch kein großes Update erhalten haben – spannend wird hier das erste Quartal des iPad Pro. 9,8 Millionen iPads haben im dritten Jahresviertel einen Besitzer gefunden, das sind knapp drei Millionen weniger als im gleichen Zeitraum 2014 und eine Million weniger als im letzten Quartal.

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Stark gewachsen sind für Apple die Macs, die 6,8 Millionen Dollar umgesetzt haben und mit 5,7 Millionen verkauften Exemplaren ein Rekordquartal feiern, verglichen mit dem letzten Jahr sind das 200.000 Stück mehr.

Im Anschluss an die Bekanntgabe folgt Apples Telefonkonferenz zum vergangenen und kommenden Quartal, interessante Nachrichten daraus erwähne ich separat.

Dank iOS 9: Schnelle Antworten für alle Apps

Die großen und kleinen Neuerungen von iOS 9 habe ich bereits gesprochen, eine weitere API für Entwickler ist jedoch eine Erwähnung wert: Benachrichtigungen von Apps können nun ohne Wechsel in die jeweilige App schnell aus der Nachricht beantwortet werden – bekannt ist diese Möglichkeit bereits von iMessage unter iOS 8.

Implementiert ist diese Funktion aktuell unter anderem bereits in Telegram, WhatsApp und Tweetbot 4, weitere Apps dürften in nächster Zeit folgen. Möglich wird durch diese neue Schnittstelle auch die schnelle Antwort von der Apple Watch auf Benachrichtigungen, selbst wenn die entsprechende App keine eigene Apple Watch-Anwendung mitliefert – sichtbar zum Beispiel bei Tweetbot und WhatsApp.

iMessage unter iOS 8 hat mir über ein Jahr gezeigt, wie gut die schnellen Antworten funktionieren können, ich öffne die eigentliche Nachrichten-App deutlich seltener. Deutlich wird an der Funktion jedoch auch, dass Apple auf dem iPhone und der Watch eine Möglichkeit für Entwickler freigeben sollte, den Inhalt von Benachrichtigungen zu ändern, wenn zum Beispiel ein Nutzer, während man gerade die Antwort auf seine Nachricht tippt, eine zweite Nachricht sendet. Teilweise passiert es zum Beispiel bei iMessages, dass man eine Antwort tippt und sendet, der Gesprächspartner währenddessen aber schon eine zweite Nachricht geschickt hat, die man erst nach Versenden der eigenen Nachricht sieht. Gut gelöst ist dieses Problem auf der Apple Watch, wo Benachrichtigungen für eine iMessage mehrere Nachrichten eines Kontaktes enthalten können und zusätzlich die bekannte Sprechblase anzeigen, wenn die andere Person gerade an einer Nachricht tippt.