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News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

Siri unter iOS 8 ohne Shazam-Integration

Siri - iOS 8

Eine der Funktionen, die sich auf meiner Liste zu den großartigen iOS 8-Neuerungen unter dem Punkt Siri gefunden hat und die auch in der WWDC-Keynote erwähnt wurde, ist dem Golden Master von iOS 8 zum Opfer gefallen: Die Song-Erkennung in Zusammenarbeit mit Shazam. Ohne eigene Ankündigung hat Apple die Funktion aus der finalen Entwickler-Version rausgenommen, es ist dementsprechend extrem unwahrscheinlich, dass wir diese Funktion am Mittwoch im öffentlichen Release sehen werden. Ich persönlich wäre an einer Erklärung interessiert, würde aber auf Unstimmigkeiten zwischen Shazam und Apple tippen.

Siri iOS 8  B5 vs GM

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Über das iPhone 6 und Bildschirmauflösungen

IPhone 6 Display

Die iPhones der sechsten Generation, beide ab heute vorbestellbar, haben ein größeres Display und damit verbunden eine höhere Auflösung. Am Dienstag Abend gab es große Unklarheit über die theoretische und die wirkliche Auflösung des iPhone 6 Plus, die Jungs von Paintcode haben sich der Frage angenommen und eine Infografik dazu erstellt. Kurz zusammengefasst rendert das iPhone 6 Plus Bilder mit einer höheren Auflösung als sie schließlich dargestellt werden und rechnet sie dann runter. Insgesamt kommt das größere Gerät trotzdem auf eine höhere Anzahl an Punkten pro Inch, sorgt aber dafür, dass ein pixelgenaues Design unmöglich wird, weil ein Pixel einer Grafik zumindest auf dem großen Display eben nicht mehr ein Pixel auf dem Display ist.

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Zwei iPhones: Das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus

iPhone 6

Apple hat zwei iPhones präsentiert, genau wie erwartet. Über die Größe des Displays haben wir vorher überall lesen können. Das Design gab es auf Fotos und im Video. Und trotzdem war ich überrascht – nicht über das allgemeine Aussehen, sondern über Feinheiten, über Details: Zum einen war es die Bezeichnung Plus, mit der ich persönlich nicht gerechnet hatte, zum anderen sind die neuen iPhones dünn. Das 4,7″-Modell kommt auf 6,9mm, die 5,5″-Version auf 7,1mm, wirklich fassen kann man diese Tiefe wohl erst, wenn man das Gerät in der Hand hält.

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Sensoren verkaufen keine Uhren

Misfit Shine

According to the publication, Apple's anticipated device will include more than 10 sensors, including ones to track health and fitness.

via AppleInsider

Unabhängig davon, welchen Namen, welche Form, welche Farbe und welche Größe Apples Wearable haben wird, das Gerät muss so sexy wie das iPhone Classic sein, wenn Apple einen großen Markt erreichen will. Auch wenn Technik-Blogger mit Tech Specs vom Stuhl gehauen werden können – wir stellen uns eine Uhr mit einem (oder gar zwei!) Gigabyte RAM, 8GB internem Speicher und NFC vor -, der normale Kunde kauft Geräte nicht, weil technische Daten ihn begeistern, sondern weil das Gerät und seine Funktionen ihn überzeugen. Sollte Cooks Hauptargument für die iWatch morgen die Vielzahl an Sensoren sein, die man in einem kleinen Gehäuse an einem Armband unterbringen konnte, hat er sich grandios verschätzt. Wenn er hingegen praxisbezogene Beispiele für den sinnvollen Einsatz der Sensoren geben kann, die dem normalen Kunden einleuchten und die die iWatch als positive Erweiterung des Alltags zeigen, hat er das Prinzip verstanden: Die meisten Kunden kaufen keine Uhr, weil sie damit den Luftdruck messen können, sie kaufen eine Uhr, weil diese ihnen morgens dabei hilft, die passende Kleidung für den Tag herauszusuchen oder die Abfahrtszeit der nächsten U-Bahn direkt am Handgelenk zugänglich macht.

Die Software „Health Kit“ würde mit einer iWatch die entsprechende Hardware an die Seite bekommen. Sie sammelt Gesundheits- und Fitnessdaten, um sie auszuwerten und schick darzustellen. Apple selbst nennt als mögliche Daten auf seiner Homepage Herzfrequenz, verbrannte Kalorien, Blutzucker und Cholesterin.

via Faz.net

Ich sage jedoch keinesfalls, dass die iWatch keine Sensoren braucht, um sich zu verkaufen; ich sage lediglich, dass die meisten Kunden mit Luftdruck-, Puls- und Blutdrucksensoren nicht viel anfangen können, wenn man ihnen nicht auch einen direkten Anwendungsfall liefert. Ich kann mir gut vorstellen, dass in der iWatch eine zweistellige Zahl an Sensoren Platz finden und dort einen sinnvollen Zweck erfüllen kann, Apple wird diese Features jedoch nicht als zehn Sensoren vermarkten, sondern vielmehr sagen, dass damit eine Einschätzung der aktuellen Stimmung und darauf basierend eine Musikauswahl oder ähnliches möglich ist.

Den (großen öffentlichen) Erfolg der iWatch macht hauptsächlich das Marketing, technische Feinheiten stehen für die meisten Käufer an zweiter Stelle. Und Marketing kann durchaus als große Stärke der Jungs aus Cupertino gesehen werden, nicht zuletzt die Event-Einladungen für Fashion-Blogger unterstreichen die Ambitionen eines erfolgreichen Abends.

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Ausgedruckt und ausprobiert: Zwei iPhone 6-Modelle

Header

Die neuen iPhones sind so nah, man kann ihren Atem förmlich riechen. In zwei Tagen wissen wir offiziell, welche Geräte uns im nächsten Jahr auf Schritt und Tritt begleiten werden, entsprechende Gerüchte lesen wir seit Monaten. Das Ergebnis dieser Gerüchte sind zwei iPhones mit 4,7″ und 5,5″ und einem flacheren Gehäuse. Unklarheiten gibt es eigentlich nur noch bei der Frage nach dem Innenleben der Geräte, deswegen habe ich mich entschieden, einen ersten Blick auf das Gehäuse und das Aussehen zu werfen. Grundlage dieser Betrachtung sind zwei Modelle, die ich mit einem 3D-Drucker gedruckt habe, entsprechende Vorlage waren diese 3D-Skizzen.

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