AppTestsss

News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

Actions schiebt Mac-Aktionen auf das iPad

Actions

Regelmäßig sitze ich am Schreibtisch und arbeite mit meinem MacBook, mein iPad steht dabei dann häufig daneben und erfüllt keine wirklich sinnvolle Aufgabe. Um genau das zu Ändern und das iPad auch während der Arbeiten am Mac produktiv einsetzen zu können, bin ich nach einiger Recherche auf Actions gestoßen. Die iPad-App und der dazugehörige Mac-Client erweitert die Eingabemöglichkeiten auf dem Mac mit Buttons, die auf dem iPad angezeigt werden.

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Drei Führerschein-Theorie-Apps im Test

Nicht wenige Leser dieses Blogs dürften entweder bereits in Besitz eines Führerscheins sein oder im Moment an dem Erwerb einer Fahrlizenz arbeiten oder das für die – teilweise nahe – Zukunft planen. Dieser Artikel richtet sich hauptsächlich an die zweite Gruppe, er behandelt iOS-Apps, die ich für die Vorbereitung meiner theoretischen Prüfung verwendet und dabei ausgiebig getestet habe.

Die Auswahl der Apps, die ich für das Training der theoretischen Prüfung genutzt habe, fiel wahllos, eine Suche im App Store brachte einige Ergebnisse, aus denen ich dann die – vermeintlich – besten Ergebnisse herausgesucht habe. In die finale Auswahl kamen so, neben der Fahrschulcard, die ich von der Fahrschule bekommen habe, iTheorie (0,89€) und Pocket Fahrschule (19,99€).

fahrschul-apps

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Tower – Die Git-UI für den Mac

Tower

Git ist eine tolle Möglichkeit, um mit verschiedenen Personen an einem Code-Projekt zu arbeiten. Die Arbeit mit Kommandos im Terminal ist bei einfachen Aufgaben wie neuen Commits oder dem Branchen eines Repos noch gut möglich, sobald man jedoch kompliziertere Aufgaben erfüllen möchte, ohne sich vorher stundenlang in Kommandos einzuarbeiten, muss man auf eine App mit grafischer Oberfläche setzen, die diese Aufgaben erledigt und die Kommandos unter der Haube zwar noch ausführt, für den Nutzer aber nur als Buttons und Menüs darstellt, und genau das macht Tower, eine Git-UI für den Mac, entwickelt von dem deutschen Entwickler-Studio fournova.

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iOS 7

IOS 7

iOS 7 ist neu. Ganz neu. Die Überraschung während der Keynote war groß und sorgte wohl bei den meisten Zuschauern für Skepsis. Nach knapp vier Beta-Monaten kann ich jedoch sagen: iOS 7 ist definitiv das beste Update, das iOS passieren konnte. In diesen Minuten landet die finale Version Over-The-Air auf allen iOS-Geräten ab dem iPhone 4, dem iPad 2 und dem iPod touch der fünften Generation. Dieser Artikel wird, gespickt mit meiner Meinung und meinen Erfahrungen, auf die großen Neuerungen des Systems eingehen.

Design

Wie bereits erwähnt: iOS 7 sieht anders besser aus als bisherige iOS-Versionen. In dem Update hat Apple das Design des gesamten Systems überarbeitet und dabei an den meisten Stellen die richtige Entscheidung getroffen. Vor allem in den ersten Tagen mit dem neuen System kann das neue Interface bisweilen fremd und zu bunt wirken, nach drei Beta-Monaten kann ich jedoch sagen, dass sich der Rückgriff auf mein iOS 6-Backup-Gerät deutlich seltsamer anfühlt als der Griff zu meinem iOS 7-iPhone, das mich seit Beta 1 täglich begleitet.

Design

Bereits nach dem Update dürften erste Neuerungen ins Auge springen: Statt leinenüberzogener Setup-Bildschirme präsentiert sich, je nach Gerätefarbe, ein schlichter “Willkommen”-Schriftzug auf dem Bildschirm und begrüßt den Nutzer. Nach einigen weiteren Update-Hinweisen ist das neue System dann einsatzbereit und darf benutzt werden.

Sehr nützlich ist auch die Geste, mit der durch verschiedene Ansichten navigiert werden kann: Mit einem Wisch vom linken Bildschirmrand nach rechts kommt man einen Bildschirm zurück und muss nicht die Bedienelemente am oberen Bildschirmrand verwenden. Ich freue mich auf erste Apps, die diese Geste umsetzen, bisher setzen nur Apples Apps auf die neue Art der Navigation.

Homescreen

Das Grundkonzept des Homescreens hat sich zwar nicht geändert, das Aussehen jedoch schon. Apple hat sämtlichen System-Apps ein neues Icon verpasst und auch erste Entwickler haben mit ihren iOS 7-Updates neues Icons eingereicht und präsentieren sich damit bereits auf dem Homebildschirm. Vor allem interessant für Entwickler dürfte die Änderung des Icon-Radiuses sein, Homescreen-Symbole sind mit iOS 7 keine abgerundeten Rechtecke mehr, sondern berechnen sich mit einer etwas komplizierteren Formel. Alle Apps, die in vorigen iOS-Versionen auf besondere Effekte, die die Kanten einbezogen, gesetzt haben, sollten dringend einen Blick auf ihre Icons werfen, um schwarze oder weiße Streifen am Rand zu vermeiden und den Effekt entsprechend an die neue Form anzupassen. Für Entwickler gibt es hier eine Vorlage zum Download, die für die eigenen Icons in Photoshop verwendet werden kann.

Für Nutzer mit Blick für Details ist noch zu Erwähnen, dass das Icon der Uhr unter iOS 7 die aktuelle Uhrzeit anzeigt und die Zeiger sich live mitbewegen. Solltet ihr die entsprechende App also nicht in einem Ordner versteckt haben, könnt ihr die aktuelle Uhrzeit direkt auf dem Homescreen von der (analogen) Uhr ablesen. An sich keine große Neuerung, im Prinzip macht Apple damit aber den Weg für weitere Live-Informationen auf und in Homescreen-Icons frei.

Spotlight

Durch die Neustrukturierung des Homescreens ist auch Spotlight an einen neuen Platz gewandert. Statt wie gewohnt der vordersten Homescreen-Seite ist die Suche jetzt über dem Homescreen angeordnet, geöffnet wird sie ganz einfach indem man auf dem Homescreen in einer der App-Reihen nach unten zieht. iOS öffnet dann eine Suchleiste, in der wie gewohnt getippt werden kann. Den Umzug der Suche begrüße ich sehr, da dadurch zwei Sachen besser werden: Es gibt keine Homescreen-Seite mehr vor der ersten, man kann also nicht durch versehentliches Tippen auf den Home-Button die Suche aktivieren. Außerdem ist Spotlight nun auf allen Homescreen-Seite verfügbar, bisher musste man immer zurück auf die Spotlight-Seite gehen.

Unter iOS 6 hatte Spotlight noch die Option, Google oder Wikipedia zu durchsuchen, beziehungsweise eine Suche bei den beiden Diensten mit dem ausgewählten Begriff in Safari zu starten, diese beiden Möglichkeiten fallen mit iOS 7 leider weg.

Parallax

Ein großer Teil von iOS 7 setzt auf den sogenannten Parallax-Effekt, der Icons, Hinweise und andere Systemelemente je nach Bewegung des Geräts mitbewegt und so einen räumlichen Effekt erzeugt, sehr gut zu beobachten ist das auf dem Homescreen. Kippt man das Gerät ein wenig, verändern Icons ihren Abstand zueinander und zur Bildschirmbegrenzung.

In den ersten paar Tagen und zum Zeigen ist der Effekt ganz nett, mich persönlich konnte er bisher nicht sonderlich begeistern, er hat aber auch nicht gestört. Sollte man ihn deaktivieren wollen, ist das in den Einstellungen unter Allgemein > Bedienungshilfen > Bewegung reduzieren möglich.

Notification Center

Notification Center

Auch das Notification Center wird transparent, Leinen-frei und unterteilt sich nun in drei Kategorien:

Heute

Von der Idee her ähnlich wie Google Now zeigt auch das Notification Center in der “Heute”-Ansicht den heutigen Kalender, Erinnerungen, das Wetter am aktuellen Ort und Informationen zu Aktien an.

Mit iOS 7 analysieren iPhone und iPad jedoch auch die aktuelle Position des Geräts und fasst diese dann unter “Häufige Orte” zusammen. Stellt das iPhone nach einigen Wochen dann fest, dass man jeden Morgen an die Arbeit fährt, oder jeden Mittwoch in die Nachbarstadt zum Fußball fährt, zeigt es an den entsprechenden Tagen in der “Heute”-Ansicht einen Hinweis zur aktuellen Fahrzeit an den entsprechenden Ort an, durch Antippen landet man dann direkt in der Karten-App, die die entsprechende Route anzeigt und startbereit für die Navigation ist.

Häufige Orte

Insgesamt funktionierten diese ortsgebundenen Vorschläge bereits in der Beta sehr zuverlässig, was mir jedoch noch fehlt ist, dass auch Kalender-Einträge analysiert und in diese Ansicht einbezogen werden. Sollte ich also für den aktuellen Tag ein Ereignis in Dortmund, vielleicht sogar mit konkreter Adresse und nicht nur der Stadt, in meinem Kalender eingetragen haben, könnte das iPhone ohne Probleme auch die aktuelle Fahrzeit und Route bis zu diesem Ort anzeigen, die neue Ansicht käme dem perfekten Tagesplaner damit noch ein Stück näher.

Alle

In dieser Ansicht werden alle eingehenden Benachrichtigungen gesammelt, von der Ansicht gleicht sie dem Notification Center unter iOS 6. Nach Apps sortiert ist hier eine Übersicht der letzten Nachrichten einzusehen.

Verpasst

Ähnlich wie “Alle” sind auch in dieser Ansicht Benachrichtigungen einsehbar. Angezeigt werden hier jedoch nicht alle Pushs, sondern nur diese, die auf dem Lockscreen nicht aktiv ausgewählt wurden. Diese landen dann auch nicht nach App sortiert sondern in einer chronologischen Reihenfolge dort. Ein Tipp öffnet wie gewohnt und wie in “Alle” die entsprechende App und lässt alle Benachrichtigungen der App aus “Verpasst” verschwinden.

Siri

Ein großes Update erhält die digitale Assistentin Siri. Passend zum neuen Interface hat Siri nun einen transparenten Hintergrund, durch den die benutzte App oder der Homescreen noch durchscheinen. Außerdem erhält Siri neue Stimmen, in den meisten Sprachen gibt es jetzt sowohl eine weibliche als auch eine männliche Stimme, die durch eine neue Technik anders als bisher und deutlich realistischer klingt.

Siri Wikipedia

Wikipedia

Außerdem kann Siri jetzt direkt die Wikipedia nach einem Thema durchsuchen. Nach Kommandos wie “Wikipedia Artikel zu Berlin” oder “Durchsuche Wikipedia nach Berlin” präsentiert das iPhone direkt einen Ausschnitt aus dem entsprechenden Wikipedia-Artikel, per Tipp kann der gesamte Artikel in Safari geöffnet werden.

Verwenden kann man dabei leider nur die Wikipedia in der jeweils für Siri verwendeten Sprache. Ich persönlich nutze Siri sehr gerne auf Deutsch, würde aber sehr gerne die englische Wikipedia durchsuchen, weil dortige Artikel häufig ausführlicher und, vor allem im technischen Bereich, mit mehr und besseren Erklärungen sind.

Bing

Einen kleinen Wechsel gab es im verwendeten Suchanbieter. Unabhängig von der Standard-Einstellung verwendet Siri für sämtliche Suchen nun Bing. Nach Karten und Youtube ein weiterer kleiner Schritt weg von Google.

Bilder

Siri durchsucht ab sofort das Internet mithilfe von Bing auch nach Bildern und zeigt diese direkt im Interface an. Anfragen wie “Bilder zu Paris” oder “Fotos aus München” führen direkt zu einigen entsprechenden Bildern, mehr können per Tipp im Safari geöffnet und angezeigt werden.

Einstellungen

Neben einigen neuen Suchfunktionen kann Siri unter iOS 7 auch Einstellungen ändern. Mit Kommandos wie “Flugmodus aktivieren” kümmert Siri sich um die entsprechenden Einstellungen, für den alltäglichen Gebrauch ein deutlicher Zugewinn.

Control Center

Control Center

Womit wir gleich beim nächsten Punkt wären: Neben Siri bringt iOS 7 einen weiteren Weg mit sich, über den Einstellungen schnell und unkompliziert angepasst werden können. Das Control Center lässt sich per Wisch vom unteren Bildschirmrand aufrufen, ist transparent und im Alltag eine der besten Neuerungen, die iOS 7 an Bord hat. Es beinhaltet Buttons, mit denen WLAN, Bluetooth, Flugmodus etc. schnell aktiviert und deaktiviert werden können. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Helligkeit und Lautstärke anzupassen und die Musikwiedergabe zu kontrollieren.

Control Center Apps

Das Control Center bietet auch die Möglichkeit, ausgewählte Apps zu starten. Die Auswahl trifft das System selber, eine Anpassung durch den Nutzer ist nicht möglich. Auf dem iPhone gehört zu diesen Apps die Kamera, der Taschenrechner und die Uhr, auf dem iPad sind es, mangels Rechner, nur Kamera und Uhr. Auf dem iPhone bietet sich zusätzlich die Möglichkeit, die Leuchte auf der Rückseite über das Control Center dauerhaft zu aktivieren. Während meiner Tests bin ich mehrfach in Situationen gekommen, in denen es sich als extrem praktisch herausstellte, mit dem iPhone den Weg leuchten zu können, ohne auf Taschenlampen-Apps angewiesen zu sein und dabei sogar nur relativ wenig Akku zu verbrauchen.

Nach meiner Beta-Zeit fühlt es sich immer wieder seltsam an, auf meinem iOS 6-iPhone keine Reaktion auf die Wischgeste zu erhalten, erst nach einigen Sekunden stelle ich dann immer fest, dass diese Funktion früher einfach gefehlt hat, nach wenigen Wochen aber in Fleisch und Blut übergegangen ist und auf älteren Systemen schmerzlich vermisst wird.

Der Zugriff auf das Control Center ist überall möglich. Sowohl auf dem Lockscreen, als auch auf dem Homescreen und in Apps kann das Menü mit der erwähnten Geste geöffnet werden. Um zu verhindern, dass das Control Center versehentlich beim Scrollen geöffnet wird, zeigt iOS in scrollenden Ansichten zuerst nur eine kleine Lasche an, über die nochmals gewischt werden muss, um das Control Center einzublenden. Möchte man den Zugriff in Apps oder auf dem Lockscreen komplett verhindern, kann man in den Einstellungen im Punkt Kontrollzentrum entsprechende Änderungen vornehmen.

Lockscreen

Lockscreen

Auch der Lockscreen sieht anders aus. Klobige Leisten, die den Inhalt nach oben und unten begrenzt haben, weichen in iOS 7 einem großen Hintergrund, um den herum sich in leichter Schriftart die aktuelle Uhrzeit, das aktuelle Datum und der Unlock-Schriftzug anordnen. Benachrichtigungen landen weiterhin in der Mitte des Bildschirms und können mit einem Wischen geöffnet werden. Eine kleine Neuerung verbirgt sich in dem Textfeld, das das aktuelle Datum beinhaltet. Wird das Gerät aufgeladen, wird dort beim Entriegeln die aktuelle Ladung angezeigt. Ähnlich funktioniert das Ganze, wenn auf dem Gerät ein Timer läuft. Statt des Datums wird unter der Uhrzeit dann die Restzeit des Countdowns angezeigt.

Lockscreen Countdown

Läuft auf dem Gerät gerade eine Wiedergabe wird der Lockscreen natürlich wie gewohnt mit einem großen Cover und Informationen zu dem Lied dargestellt. Weiterhin ist es außerdem möglich, die Kamera über einen Wisch aus der rechten unteren Ecke nach oben aufzurufen und so ohne Eingabe des Sperrcodes ein Foto aufzunehmen.

Neu ist, dass Notification Center und Control Center direkt über den Lockscreen geöffnet werden können. Mit den gewohnten Gesten (Wisch von oben oder unten) öffnet sich das entsprechende Center direkt im Sperrbildschirm und ohne Eingabe des Codes, so kann schnell der Kalender des aktuellen Tages kontrolliert oder die Taschenlampe aktiviert werden. Außerdem ist es über das Control Center möglich, ohne Eingabe eines Codes die Apps, die dort hinterlegt sind, zu starten und so schnell einen Wecker zu stellen oder eine Rechnung zu machen.

Sozial

iOS 7 wird eine ganze Ecke sozialer, in dem es Anbindung an einige neue soziale Netzwerke erhält und auch FaceTime eine Erweiterung bekommt.

Flickr

Wie bereits vor der WWDC spekuliert ist es unter iOS 7 möglich, Bilder direkt zu Flickr hochzuladen und Apps Zugriff auf den eigenen Account zu gewähren, nachdem man diesen hinterlegt hat. Eine entsprechende Möglichkeit findet sich in den Einstellung, bisher ist die einzige App, die diesen Login wirklich nutzt die Fotos-App, auf Beispiele aus dem App Store warte ich noch.

Vimeo

Ähnlich ist es bei Vimeo. Auch dort gab es vor der WWDC bereits Gerüchte, dass der Dienst Einzug in iOS 7 finden wird und so ist es geschehen. Nach dem Login in den Einstellungen teilt aktuell nur die Fotos-App auf Wunsch ein Video mit dem dortigen Account, ein zwischengeschalteter Rechner wird nicht mehr benötigt. Auch hier fehlt noch eine App Store-Umsetzung, die beide Dienste für Nutzer erst richtig interessant machen sollte.

FaceTime Audio

FaceTime-Audio

Mit iOS 7 verliert FaceTime sein Gesicht und macht plötzlich auch nur-Ton-Anrufe möglich. Ähnlich wie der bebilderte Bruder funktioniert FaceTime-Audio sowohl über WLAN als auch über Mobilfunk, für Personen mit iOS-Freundeskreis fällt die teure Telefonflat jetzt also im besten Fall komplett flach. Ein Anruf über FaceTime-Audio erfolgt im Prinzip ähnlich wie ein Telefonat, man wählt in der FaceTime-App – die mit iOS 7 auch auf dem iPhone verfügbar ist – einen Kontakt aus und tippt das Telefon-Symbol an. Über die gewählte Anrufer-ID erfolgt dann ein kostenloser Audio-Anruf bei dem entsprechenden Kontakt.

Zur Qualität der Gespräche kann ich mich aktuell noch nicht äußern, mit ersten Tests musste ich auf das finale Update für alle warten, einen detaillierteren Artikel zu dem Thema reiche ich nach.

Multitasking

Multitasking

Richtiges Multitasking wie am Mac? Braucht unter iOS niemand, Apples aktuelle Lösung verträgt sich sehr gut mit dem Akku und macht unter iOS 7 nochmal einige Sachen besser.

Der erste Punkt, der nach dem Doppelklicken des Homebuttons auffallen dürfte ist die neue Ansicht. iOS 7 macht die Multitasking-Ansicht erstmals richtig und zeigt statt nichts sagenden Icons einen Screenshot der App an, den das System beim Verlassen automatisch aufnimmt. Die Navigation durch diese Ansicht erfolgt intuitiv mit Wischen, Apps werden durch einen Wisch nach oben abgeschossen. Möchte man mehrere Apps gleichzeitig beenden kann man einfach mit mehreren Fingern wischen, das System setzt diese Geste dann ganz selbstverständlich um.

Hintergrundaktualisierungen

Vor allem für Entwickler dürfte die neue Multitasking-API spannend werden. Diese erlaubt es einer App, im Hintergrund in unregelmäßigen Abständen aufzuwachen und neue Inhalte zu laden. So ist eine App bereits mit neuen Inhalten gefüllt, wenn der Nutzer diese öffnet und muss nicht dann erst neue Sachen laden. Anwendungsbeispiele sehe ich zum Beispiel in Twitter-Apps, die – bei einem Weckruf des Systems – alle neuen Tweets laden und die dem Nutzer direkt präsentieren können, wenn dieser die App öffnet.

Auch neu ist die Möglichkeit, als Entwickler eine App über einen stillen Push aufwecken zu lassen und dann mit einem Download im Hintergrund zu beginnen, ohne das der Nutzer informiert wird, und dem Nutzer erst dann einen sichtbaren Push zu senden, wenn der Download wirklich abgeschlossen und der neue Inhalt auf dem Gerät verfügbar ist. Davon profitiert als ganz neues Beispiel die neue Instacast-Version, die in diesen Minuten im Store landen sollte und diese Technik vorbildlich integriert.

Kamera

Kamera und Fotos

Auch für Hobby-Fotografen, zu denen wahrscheinlich die meisten iPhone-Besitzer gehören, hat iOS 7 einige nette Neuerungen an Bord:

Quadrat

Zusammen mit dem neuen Kamera-Interface bietet iOS 7 erstmals auch die Möglichkeit, direkt quadratische Bilder aufzunehmen und diese dann als Quadrat zu speichern, damit spart man sich das nachträgliche Beschneiden in der Foto-App.

Filter

In einer weiteren Anlehnung an Instagram und Analog Camera können iPhone und iPad mit iOS 7 auch Filter über Fotos legen. Zur Auswahl stehen acht Retro-Filter, die entweder im Nachhinein, oder – ab dem iPhone 4S aufwärts – live über ein Bild gelegt werden können.

Foto-App

Eine der Apps, die am meisten vom iOS 7-Interface profitiert, ist die Foto-App. Diese erstrahlt ab sofort in weiß-blauem Glanz und mit einer ganz neuen “Momente”-Ansicht. Diese Ansicht bündelt alle Fotos, die mit dem Gerät gemacht wurden oder über den Fotostream auf dem Gerät gelandet sind und zeigt diese Bilder, untergliedert in Daten und Orte, in einer Raster-Übersicht. Durch Auswählen eines Fotos kommt man in der Ansicht eine virtuelle Ebene tiefer und die Untergliederung der Fotos wird genauer

Fotostreams

Geteilte Fotostreams gibt es seit iOS 6, mit iOS 7 ist es endlich möglich, das alle Mitglieder eines Fotostreams Bilder in diese Sammlung hochladen können, bisher war das dem Besitzer des Streams vorbehalten.

Auto Updates

App Store

Neben einem neuen Interface erhält der App Store in iOS 7 eine tolle neue Funktionalität: Automatische Updates. Das heißt: Ist ein Update verfügbar, merkt der App Store das und teilt dem System mit, dass ein Update verfügbar ist. Daraufhin entscheidet das System, wann das Update durchgeführt wird. Kriterien für die Auswahl dieser Situation ist die Art der Internetverbindung, die Nutzung des Geräts und die Nutzung der App. Ist das iPhone also mit einem WLAN-Netz verbunden, im Standby und weiß, dass die App, für die ein Update verfügbar ist, häufig benutzt wird, wird ein entsprechendes Update sehr schnell geladen, bei weniger häufig benutzten Apps wird ein Update entsprechend in die Zukunft verschoben und zum Beispiel bei vorhandener Stromversorgung geladen.

In den Einstellungen kann noch gewählt werden, ob Updates nur über WLAN oder auch über Mobilfunk geladen werden sollen.

AirDrop

AirDrop

Seit OS X 10.7 Lion ist es möglich, mit einem temporären Peer-to-Peer-Netzwerk, Dateien zwischen verschiedenen Macs zu verschieben und so sogar ohne Internetzugang Bilder oder Präsentationen auszutauschen. Mit iOS 7 kommt diese Funktion auch auf iPhones ab dem iPhone 5 und iPads ab der vierten Generation. Integriert ist AirDrop-Sharing bereits in die Foto-App und die Kontakte, für Entwickler gibt es eine Schnittstelle, über die Dateien aus den Apps geteilt werden können, Integration in Dritt-Anbieter-Apps wird es in Zukunft also auf jeden Fall geben.

Der Transfer kann dabei sowohl zwischen einem Mac und einem iOS-Gerät als auch zwischen zwischen zwei iOS-Geräten stattfinden. In den Systemeinstellungen kann dabei gewählt werden, wer berechtigt ist, einen Dateitransfer mit dem eigenen iPhone zu starten. Entweder sind das alle Personen, die in Reichweite sind, oder man beschränkt die Übertragung auf Personen aus den eigenen Kontakten, die Authentifizierung erfolgt dabei über die Apple-ID des entsprechenden iPhones.

Auto Updates

Kompatibilität und Verfügbarkeit

iOS 7 ist ab sofort verfügbar und kann direkt auf dem Gerät oder über iTunes geladen werden. Kompatibel ist es mit allen iPhones ab dem iPhone 4, allen iPads ab dem iPad 2 und allen iPods ab dem iPod touch der fünften Generation.

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Aurora Camera Bag – Die Kameratasche mit Solar

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Eigentlich sollte man denken, dass der Markt für Kamerataschen bereits gesättigt ist, die Zahl der Hersteller ist enorm, es gibt aber auch immer wieder interessante neue Ideen, mit denen Hersteller in den Markt einzusteigen versuchen. Eine dieser Ideen ist die Aurora Camera Bag von A-Solar, einem Unternehmen, dass sich auf Produkte mit Solar-Integration spezialisiert hat. Neben externen Akkus mit Solarpanel stellt die Firma eben auch die Aurora Camera Bag her. In den letzten zwei Monaten habe ich die Tasche während meiner Fotoausflüge benutzt, meine Gedanken dazu gibt es in diesem Artikel.

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Für drahtlose Musik: Gear4 HouseParty Rise Wireless

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Arbeiten ohne Musik? Für mich unmöglich. Egal ob ich einen Artikel schreibe, ein paar Zeilen Code tippe, Fotos bearbeite oder ein Video schneide, ich brauche Musik. Aktuell sorgt für diese Musik das HouseParty Rise Wireless von Gear4. Das Soundsystem verbindet sich über Bluetooth mit dem iPhone und erlaubt es deswegen, das iPhone während der Wiedergabe uneingeschränkt zu benutzen.

Design

Das HouseParty Rise Wireless ist vom Design her eher schlicht und unauffällig, das aber in einem positiven Sinne. Das Gerät ist relativ klein, passt dadurch gut auf den Schreibtisch und fällt nicht störend auf. Ein Lautsprecher überzieht fast die gesamte Vorderseite, am oberen Rand befindet sich ein kleines Display mit der aktuellen Uhrzeit und Informationen zur verwendeten Audio-Quelle.

Auf der Oberseite befindet sich ein Rad für die Lautstärke und an den Rändern Tasten, mit denen neue Geräte verbunden, die Wiedergabe kontrolliert, ein Wecker gestellt und die Audio-Quelle geändert werden kann.

Trotz der primären Verbindung über Bluetooth bietet das HouseParty Rise Wireless auch die Möglichkeit, ein Gerät über ein AUX-Kabel anzuschließen, ein entsprechender Einganz dafür befindet sich auf der Rückseite. Daneben ist  noch ein USB-Anschluss, über den Geräte geladen werden können.

Gear4-Houseparty-Rise1

Klang

Der Klang des HouseParty Rise Wireless ist gut, wie bei einem offiziellen Preis von 129$ zu erwarten kann er jedoch nicht mit teuren (und größeren) Anlagen mithalten. Für die Beschallung im Büro, die nur für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorgen, soll ist die Qualität jedoch absolut ausreichend.

Bluetooth-Verbindung

Die Verbindung der Bluetooth-Geräte erfolgt problemlos und sehr einfach, um ein neues Gerät zu verbinden hält man den Bluetooth-Button auf der Oberseite lange gedrückt und wählt auf dem Gerät den entsprechenden Eintrag aus. Sobald die Verbindung einmal steht wählen iOS-Geräte das HouseParty Rise Wireless als Audioausgabegerät und sendet ab sofort sowohl Musik als auch alle Systemtöne per Bluetooth an den Lautsprecher.

Die Übertragung der Musik hatte in meinen Tests immer wenige Sekunden Latenz, pausierte man die Wiedergabe am iPhone spielte die Anlage noch knapp 2 Sekunden weiter. Gleiches gilt für Lautstärkeänderungen direkt am Gerät, die erst nach einer Sekunde einen Effekt zeigten. Wird das HouseParty Rise Wireless für ein paar Minuten nicht verwendet geht es automatisch in den Stand-By und weckt erst bei erneuter Ausgabe von Tönen per Bluetooth wieder auf. Das Problem daran: Startet man die Wiedergabe nach ein paar Minuten Pause erneut dauert es, wie oben erwähnt, erst ein oder zwei Sekunden bis die Anlage Musik spielt. An sich kein großes Problem, teilweise aber etwas nervig.

Aus unbekannten Gründen trat in meinen Tests teilweise ein extremes Rauschen während der Audiowiedergabe über Bluetooth auf. Behoben werden konnte es nur mit einem Neustart der Anlage oder durch Bewegung des iPhones. Ob der Fehler nur bei meinem Testgerät auftritt kann ich nicht genau sagen, das Rauschen ist aber sehr nervig. Sollte sich hier etwas ergeben, werde ich es nachreichen.

Gear4-Houseparty-Rise4

Fazit

Das HouseParty Rise Wireless ist eine tolle Anlage für alle, die nicht unbedingt an Kabel gebunden sein wollen und die nicht wahnsinnig audiophil sind. Vor allem das Rauschen während der Wiedergabe hat mich immer wieder gestört und ist für mich nicht zu erklären. Aktuell kostet das HouseParty Rise Wireless bei Amazon rund 55€, für relativ wenig Geld bekommt man also ein gutes Audiosystem.

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Im Test: Der Fläzbag für iPhone, iPad und Co.

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Während meiner Arbeit an neuen Artikeln, der Suche nach neuen Themen oder dem entspannten Surfen im Web hat es sich auf meinem heimischen Schreibtisch in den letzten Monaten etabliert, dass ich neben dem Hauptbildschirm, meinem MacBook, noch ein zweites Gerät mit zusätzlichen Informationen wie meiner Twitter-Timeline, einer aktuellen RSS-Übersicht und anderen nützlichen Kleinigkeiten, die meine Arbeit erleichtern könnten, nutze. Für diese zusätzlichen Informationen sorgt Statusboard, das Thema heute ist aber nicht die App sondern die Halterung meines iPads. Aktuell nutze ich für diese Aufgabe einen Fläzbag von Team & Marke.

In einem Satz kann man den Fläzbag als Sitzsack für Gadgets bezeichnen. Der Stoffsack ist mit kleinen Kunststoffkugeln gefüllt, die sich dem Gegenstand, den man auflegt anpassen. Durch leichtes Drücken auf den Sack lässt die Position sich anpassen und je nach Bedarf leicht verändern. Durch die flexible Füllung steht der Fläzbag problemlos auf unebenen Unterlagen oder kleineren Gegenständen wie Stiften oder USB-Sticks, die auf jedem Schreibtisch herumliegen dürften, dadurch funktioniert der Fläzbag aber auch gut auf dem Schoß und ist so zum Beispiel auf der Couch oder im Bett nutzbar. Teilweise wirken die Kunststoffkugeln im Fläzbag etwas zu leicht und geben schwereren Gegenständen wie einem iPad schnell und vielleicht ein bisschen zu stark nach, die Position muss dann nachträglich angepasst werden.

Der Fläzbag ist aus einem dünnen Stoff hergestellt, die Augen und die Zähne sind aus dickerem Filz. Insgesamt wirken die Nähte gut verarbeitet und sehr hochwertig, auf eine Wäsche in der Waschmaschine würde ich trotzdem nach Möglichkeit verzichten.

Fazit: Ich bin mit dem Fläzbag sehr zufrieden. Das Design gefällt mir gut, ist aber trotz des Gesichts nicht zu aufdringlich, das iPad überdeckt den Aufdruck zudem komplett, falls zu gegebenen Anlässen ein schlichter Look notwendig sein sollte. Den Fläzbag gibt es für den seriösen Anwender auch ohne Gesicht, dann entweder einfarbig oder mit Muster. Das Material des Sacks ist hochwertig und gut verarbeitet, der dicke Filz sorgt für einen zusätzlich positiven Eindruck. Der Preis von 40€ für die Standard-Ausführung und 50€ für die limitierten Auflagebn finde ich fair, Informationen zum Produktionsstandort gibt es nicht, zumindest das Design und erste Entwürfe wurden aber in Deutschland gemacht.

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Screenflow – Die App für Bildschirmaufnahmen und Videoschnitt

Screenflow

Für Videos dieses Blogs komme ich immer wieder in den zweifelhaften Genuss, den Bildschirm meines Macs aufzeichnen zu müssen. Zum Einsatz kommt dafür seit längerem Screenflow. Die 99$-Software (89,99€ im Mac App Store) mag dem Privatanwender extrem teuer erscheinen, sobald man jedoch Videos aufzeichnen und danach direkt bearbeiten will, ist sie einfach ideal.

Die App zeichnet den Bildschirm und, auf Wunsch, die Frontkamera des Macs als Video auf und nimmt bei Bedarf gleich noch den Systemton und den Ton eines angeschlossenen Mikrofons auf. Alle aufgenommenen Dateien landen dann direkt im Schnittfenster, in dem die komplette Nachbearbeitung stattfindet. Die Optionen und Möglichkeiten in der Nachbearbeitung sind extrem vielfältig und können ohne Probleme mit preiswerten Videoschnitt-Lösungen mithalten. Clips können gekürzt werden, es können Übergänge zwischen den Videos festgelegt werden, es kann in Videos gezoomt werden und so weiter und so fort.

Screenflow

Die Nachbearbeitung ist auf meinem MacBook angenehm schnell, trotz Full-HD-Videos hatte ich bisher nur wenige Ruckler bei der Bearbeitung. Videos schneide ich aufgrund des 13″-Displays nur im Fullscreen-Modus, den die App nativ mitliefert, ein großer Vorteil gegenüber Premiere. Aufgenommene Videos werden dann aus der App entweder auf die Festplatte exportiert oder direkt zu Youtube oder Vimeo gesendet und dort der breiten Masse zur Verfügung gestellt. Etwas schade ist es, dass nicht vernünftig gewählt werden kann, in welchen Ordner aufgenommene Dateien gespeichert werden sollen, für meinen Workflow, in dem Videos entstehen, wäre das durchaus wünschenswert.

Trotz der vielen Funktionen ist Screenflow mit 99$ keine Software, die man mal so kauft. Auf der Webseite steht eine kostenlose Testversion zum Download bereit, interessierte Käufer, die noch zögern, sollten diese vor dem Kauf unbedingt ausprobieren. Für die Videos auf dem Blog ist die App jedoch ideal und macht genau das, was ich mir wünsche: Sie funktioniert problemlos und bietet eine einfache und schnelle Möglichkeit, Videos aufzunehmen und zu bearbeiten.

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Smaller schrumpft HTML, CSS, PHP und Javascript

Eine Webseite muss schnell laden. Nötig dafür ist neben einer schnellen Internetverbindung auch eine gute Programmierung der Seite, die auf unnötige Elemente und Codeteile verzichtet. Code wird aber immer benötigt, eine Webseite ohne Code ist unvorstellbar. Um die benötigten Dateien nun jedoch auf ein möglichst geringes Maß zu schrumpfen nutze ich in meinen Projekten die Mac-App Smaller. Mit 20$ pro Lizenz fällt die App durchaus ins Gewicht, die vorhandenen Funktionen sind die Ausgabe jedoch wert.

Smaller I

Smaller besteht an der Oberfläche nur aus einer Warteschlange, zu der CSS-, HTML-, Javascript- und PHP-Dateien hinzugefügt werden. Möglich ist das entweder per Drag & Drop direkt in das Fenster oder auf das Dock-Icon. Per Klick auf “Minify” werden die Dateien dann durch den Algorithmus gejagt und fallen mit einer eingestellten Endung (standardmäßig .min) in den Ausgangsordner heraus. In meinen Tests war die Einsparung deutlich zu spüren. Ein 15KB-Stylesheet war nach Behandlung durch Smaller nur noch 9KB groß und steuert damit seinen Teil zum schnelleren Laden einer Webseite bei. Der Trick dahinter: Die App räumt in der Datei auf und löscht alle überflüssigen Kommentare, Leerzeichen, Absätze und Tabulatoren.

Trotzdem sollte man die Original-Datei nach der Behandlung nicht unbedingt direkt in den virtuellen Papierkorb werfen, denn durch die Aufräumaktion von Smaller ist die Ausgabedatei nicht unbedingt in einem Zustand, in dem man sie noch bearbeiten möchte. In anderen Worten: Sie ist unübersichtlich und nicht wirklich verständlich. Die Ausgabe ist also primär für die Nutzung im Online-Betrieb gedacht, die Original-Datei kann weiter bearbeitet werden und nach einer erneuten Schrumpfung die vorige .min-Version ersetzen.

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RecordMyScreen nimmt den iOS-Bildschirm auf

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Auf eine Systemlösung zur Video-Aufnahme des iOS-Bildschirms warte ich seit Jahren und wahrscheinlich auch noch lange, seit ein paar Jahren setze ich für die AppTestsss.de-Videos deswegen auf Lösungen aus dem Hause Hauppauge, wobei meine “Colossus” durch eine “HD PVR 2” ersetzt wurde. Da die Karte jedoch nur mit Windows kompatibel ist, ist eine Aufnahme für mich immer mit zusätzlichem Aufwand verbunden, weil ich meinen “alten” Windows-Rechner starten und die Aufnahmen dann auf das MacBook bringen muss. Für die schnellen Aufnahmen zwischendrin sorgt bei mir ab jetzt wahrscheinlich die Cydia-App RecordMyScreen, deren Quellcode komplett auf GitHub einsehbar ist und von registrierten Entwicklern auch ohne Jailbreak selber kompiliert, installiert und benutzt werden kann.

In meinen Tests, deren Ergebnis ihr oben eingebettet seht, lief die App zuverlässig und lieferte als Ergebnis brauchbare Videos. Bisher hatte ich nur zwei Probleme: Die App nimmt bei mir keinen Ton auf. Es fällt zwar ein Audio.caf-File heraus, das enthält jedoch keinen Ton. Außerdem sind die Animationen auf der Aufnahme nicht ganz flüssig. Insgesamt stört das zwar nicht, für ganz professionelle Aufnahmen sollte man jedoch überlegen, eine Hardware-Lösung zu nutzen.

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