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Am Beispiel Redacted: Mac App Store-Charts und Verkaufszahlen

Die Mac App Store-Charts und Verkaufszahlen

Yesterday, Redacted for Mac hit the App Store. […] For launch, the price was $4.99. […] Redacted was #8 top paid in the US and #1 top paid in Graphics at the end of launch day.

via Sam Soffes

Redacted von Sam Soffes stürmt am ersten Verkaufstag die Mac App Store-Charts, in Deutschland landet die Anwendung als Tipp auf der Startseite, belegt aktuell Platz 22 aller bezahlten Apps und Platz 3 in der Kategorie Grafik & Design. Die Zahlen dahinter sind beeindruckend, weltweit verkaufte seine Anwendung sich am ersten Tag 94 mal, erwirtschaftet hat er damit genau 302$.

Daniel Jalkut verweist auf die wirklich relevanten Top-Liste im App Store: Die umsatzstärksten Apps. Mit seinem Hinweis hat er selbstverständlich recht, dennoch ist eigentlich davon auszugehen, dass bezahlte Apps aus den Top 10 oder 20 der Charts mehr als 94 Kopien am Tag verkaufen, immerhin belegen sie einen prominenten Platz. Meine Annahme impliziert jedoch auch, dass der Store regelmäßig von interessierten Kunden besucht wird – Redacted zeigt, dass genau das nicht der Fall zu sein scheint. Aktuell belegt die Anwendung im deutschen App Store Platz 100 der umsatzstärksten Anwendungen. Platz 100 klingt erfolgreich, letztendlich erscheint mir der Umsatz jedoch eher mittelmäßig.

In real, practical terms, the Mac App Store is a decent distribution method for Apple’s software. It’s certainly better than the old Software Update function. But for third party developers? Not as much. Not even close.

via Nick Heer

Auch Nick Heer macht einen guten Punkt: Apple baut den App Store um die eigenen Bedürfnisse. Inzwischen verkauft Apple kaum noch Software, iWork und iLife gibt es zu jedem neuen Mac geschenkt, lediglich Final Cut, Logic und OS X Server bilden Apples Software, die im Store noch käuflich zu erwerben ist. Damit ändert sich auch Apples Anspruch an den Software-Laden: Man will über die Plattform vor allem Updates für OS X und (zumeist vorher verschenkte) Software verteilen. Apple muss über den App Store keine Kunden gewinnen. Apple ist nicht darauf angewiesen, dass Kunden den App Store aktiv öffnen und darin die App finden, die sie gesucht haben. Käufer von Final Cut und Logic wissen sowieso, was sie kaufen wollen, wenn sie sich in Apples Laden begeben. Kunden, die zufällig den App Store öffnen, kaufen weder Final Cut für 300€, noch OS X Server für 20€.

Apple wird den Mac App Store nicht aufgeben, für die Verteilung der eigenen Software(-Updates) ist die Plattform sehr komfortabel, dennoch ist Apple der Drittanbieter-Teil des Stores mehr oder weniger egal. Natürlich wählt die Redaktion weiterhin Apps für die Platzierung auf der Startseite aus, auch mögliche Neuerungen in Zukunft halte ich nicht für unwahrscheinlich – dennoch wird Apple nicht unbedingt versuchen, die Situation von Entwicklern wie Sam Soffes zu verbessern.

I don't think it's a good idea to rely solely on App Store revenue to run your business. The App Store is amazing, but you don't want to put all your eggs in one basket. […] Why would you put the fate of your success in the hands of search and chart ranking algorithms that you have little understanding of and zero control over?

via Dan Counsell

Dan Counsell kommt in seiner Reaktion auf Sams Post zu einem guten Punkt: Der App Store ist toll, auf iOS ist die Software-Plattform unbestritten deutlich präsenter als am Mac, dennoch ist die App Store-Exklusivität mit einer oder mehreren Anwendungen nicht unbedingt ein erfolgreiches Geschäftsmodell, mit dem man eine Familie ernährt – die Unbekannten auf Apples Seite sind schlichtweg zu groß.

Apple veröffentlicht OS X 10.10.3

Apple veröffentlicht OS X 10.10

In diesem Moment aktualisiert Apple OS X auf Version 10.10.3, die sich bereits seit einigen Wochen in einer öffentlichen Beta und seit einigen Monaten in einer Developer-Beta befindet. Die neue Version bringt, neben der Foto-App, zwei kleinere Neuerungen, die eine Erwähnung verdient haben:

Einige Smileys erhalten, wie auch in iOS 8.3, verschiedene Farben für verschiedene Ethnien, die durch langes Anklicken eines Smileys ausgewählt werden können. Generell und auch vor OS X 10.10.3 gilt: Der Emoji-Picker lässt sich global über die Tastenkombination Ctrl + Cmd + Space einblenden.

Apple veröffentlicht OS X 10.10

Außerdem unterstützt OS X durch das Update endlich die 2-Faktor-Authentifizierung von Google, was bei der Einrichtung neuer Accounts, zum Beispiel zum Empfangen von Mails, die Generierung eines App-Passworts überflüssig macht und den bekannten sechsstelligen Code entgegennimmt.

MacID entsperrt den Mac mit Touch ID

MacID entsperrt den Mac mit Touch ID

MacID finde ich persönlich interessant, weil es die Touch ID-API in iOS 8 mit dem Mac verbindet und damit das Entsperren des Macs über den Fingerabdruck und das iPhone ermöglicht. Die iOS-Version der App gibt es für die nächsten zwei Tage gratis, der Mac-Client lässt sich dauerhaft kostenlos laden. Die Verbindung beider Geräte erfolgt per Bluetooth, sobald ein verbundener Mac entsperrt werden will, erscheint auf dem entsprechenden iOS-Gerät ein Push-Hinweis, auch ein Notification Center Widget mit einer Übersicht über verbundene Macs ist vorhanden.

Swift 1.2 und die Xcode 6.3 Beta

Swift 1.2

Zusammen mit der ersten iOS 8.3-Beta hat Apple gestern Abend Xcode 6.3 veröffentlicht, mit dabei war auch ein großes Update für Swift.

Swift, true to its name, is moving fast. This week marks the beta release of Swift 1.2, a major update to the language. The Swift team has responded to so many of the community’s requests in one fell swoop, we’re overflowing with new and exciting features.

via NSHipster

Nate Cook sammelt die großen syntaktischen Neuerungen mit gewohnt guten Beispielen, auch Apples Swift Blog bietet eine gute Übersicht über die Änderungen. Beeindruckend an der Vorab-Veröffentlichung ist auch, dass Apple über 80% der auf GitHub gesammelten Compiler-Crashes beheben konnte.

iPhoto und Aperture sind tot, Photos for OS X landet mit der ersten OS X 10.10.3 Beta

Photos OS X

In diesen Minuten verteilt Apple die erste OS X 10.10.3 Beta für Entwickler, OS X Beta Tester haben aktuell noch keinen Zugriff. Erwähnenswert ist die Veröffentlichung, weil sie die erste Version der neuen Foto-App für die iCloud Photo Library mitbringt, die ab „Spring 2015“ iPhoto und Aperture ersetzen wird – der genaue Termin dafür steht noch aus. Die Kollegen von The Verge haben die App bereits untersucht und dazu ein kleines Hands-On veröffentlicht, noch mehr Informationen hält Apples Preview-Seite bereit.

Erste Renderings eines 12″ Retina MacBook Air

12 Retina Air

9to5mac veröffentlicht erste Renderings und vor allem einen Menge Details zu einem möglichen 12″ MacBook Air mit Retina-Display. Die Renderings zeigen ein Gerät, das fast nur noch aus Tastatur, Trackpad und Display besteht und damit, trotz größerem Display, nahezu die Größe des aktuellen 11″-Modells erreicht. Mark Gurmans Quellen sprechen von nur einem USB-Port vom Typ C, keinem MagSafe-Anschluss und keinem SD-Slot. Änderungen halte ich vor allem an dieser Stelle noch für möglich, Thunderbolt scheint Apple über die letzten Jahre sehr wichtig geworden zu sein, außerdem ist MagSafe 2 erst 2 Jahre alt. Als Markstart werfen die Quellen Mitte 2015 in den Ring, die WWDC erscheint als Datum wahrscheinlich.

Ein Air mit diesem Design (und möglicherweise derart reduzierten Anschlüssen) wäre ein Spagat zwischen Mobilität und Power. Gurman sagt, dass das neue Gerät deutlich dünner als das aktuelle 11″ Air sei, ein viel portableren Computer könnte man dann nicht bekommen. Genau dieses MacBook hätte ich im vergangenen Herbst kaufen wollen. 1

via 9to5mac


  1. Inzwischen bin ich jedoch mit meinem MacBook Pro mit Retina-Display sehr glücklich 

Mein OS X-Dock – 2014

OS X Dock 2014

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu, zum zweiten Mal schreibe ich über die wichtigen Apps auf meinem iPhone, iPad und Mac, in diesem Jahr beginne ich die Reihe mit dem Mac. Verglichen mit dem letzten Jahr habe ich meine Dock-Taktik etwas verändert: Während ich im letzten Jahr noch versucht habe, nur die wichtigsten Apps im Dock zu behalten, liegen mittlerweile 22 Icons in meiner Schnellstartleiste (2013: 16 Icons), die alle relativ häufig verwendet werden. Ich rede mir ein, mit dieser neuen Taktik im Alltag einige Sekunden zu sparen, weil ich die wichtigen Apps etwas schneller ohne den Umweg über Spotlight starten kann. Zu Apples Apps, die ich nicht aus dem Store geladen habe, verliere ich wie gewohnt nicht immer ein paar Worte, viele der System-Apps erklären sich selbst.

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