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News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

Push-Nachrichten für gemeldete Karten-Fehler

Apple Maps Push

Mit iOS 6 startete Apple den eigenen Karten-Dienst, seit Beginn nimmt dieser Fehlermeldungen entgegen, die im Idealfall zu einer Verbesserung der Karte führen. Bisher war die Erfahrung damit eher frustrierend, weil viele Fehler häufig erst nach sehr langer Zeit behoben wurden und dem Nutzer jegliche Rückmeldung dazu fehlte. Laut einem Bericht von MacRumors erhalten erste Nutzer – auf Wunsch und ohne iOS-Update – nun Benachrichtigungen, wenn gemeldete Fehler korrigiert wurden.

Nachvollziehen konnte ich die Änderung bisher noch nicht, es scheint, als würde Apple die neue Funktion langsam auf alle Geräte ausrollen.

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IFTTT pusht auf iOS-Geräte

IFTTT

If This Then That spendierte seiner iOS-App (kostenlos; App Store) gestern ein Update auf Version 2.0, das neben einem angepassten Interface für das iPad auch einen neuen Push-Channel mitbringt. Nach einmaliger Aktivierung benachrichtigt dieser auf Wunsch über Ereignisse und kann in Rezepten als Aktion ausgewählt werden. Obwohl die Benachrichtigungen unter iOS (noch) deutlich weniger sinnvoll sind, als sie es auf dem Mac wären, ergibt die Implementation Sinn, wenn man zum Beispiel am Abend über das Wetter am nächsten Tag informiert werden möchte, oder neue RSS-Einträge direkt per Push mitgeteilt bekommen möchte.

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WWDC 2014 vom 2. bis 6. Juni

WWDC 2014

Die diesjährige WWDC findet vom 2. bis zum 6. Juni statt, Tickets werden jedoch nicht mehr nach dem First-come, first-served-Prinzip verkauft, sondern in diesem Jahr verlost, einen Zettel im Lostopf können registrierte Entwickler bis Montag ergattern, die Verlosung erfolgt einige Stunden später. Schüler können sich bis zum 14. April mit einem eigenen Projekt für ein Scholarship bewerben, in einem folgenden Auswahlverfahren werden 200 Tickets an Schüler verschenkt.

Update:

Die Lotterie ist beendet und Apple versendet Mails an Gewinner und Verlierer, den ausgewählten Gewinnern bleibt bis zum 14. April Zeit, ihr Ticket zu erwerben.

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Spotify für iOS verlässt die öffentliche Beta-Phase

Spotify für iOS verlässt die öffentliche Beta-Phase

Nach über einem Jahr mit Versionsnummern unter 1.0 springt Spotify (kostenlos; App Store) aus der öffentlichen Beta in eine finale Version. Mit an Bord der heutigen Veröffentlichung ist ein komplett neues Interface auf dem iPhone, das sich endlich mit iOS 7 verträgt, das iPad muss weiterhin auf hübsche Bedienelemente warten. Außerdem profitiert das iPhone von einem neuen Browse-Modus, der sich stark an Beats Music orientiert, trotzdem aber sehr sehenswert ist. Die einzige Neuerung, die auch dem iPad zuteil wird, ist eine verbesserte Start-Zeit der App, die aber weiterhin nicht zu der absoluten Spitzenklasse der Apps gehört.

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BeHere: Mit iOS und iBeacon zur Anwesenheitsliste

BeHere ist die erste Umsetzung von iBeacons, die nicht darauf abzielt, Kunden ein Produkt anzudrehen, sondern die wirklich Sinn ergibt und vor allem einen praktischen Nutzen hat. Nach Installation der kostenlosen App können Lehrer auf dem iPad eine neue Klasse erzeugen, Schüler und Studenten checken per Bluetooth in den iBeacon, als der das iPad fungiert, ein und brauchen sich nicht mit Unterschriften auf Anwesenheitslisten rumzuschlagen.

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Mit Konzept: Eine App für iMessage und FaceTime in iOS 8

ios8_nachrichten_facetime

Merging the proprietary iMessage with the standards-based FaceTime would certainly be a huge challenge, but likely necessary to handle all the varied types of communication. Where sometimes separate apps for separate purposes makes more sense, other times a bigger-picture app enabled higher-level functionality.

via iMore

Designer Mark Malstrom setzt für iOS 8 grafisch um, was Rene Ritchie sich im letzten Jahr schriftlich überlegte: Eine Zusammenführung von FaceTime und iMessage in einer App. Eine ähnliche Idee hatte ich in meiner iOS 7-Wunschliste, auch in diesem Jahr würde sie noch Sinn ergeben, wenn man davoneilende Konkurrenten einholen möchte.

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Das iPhone 5c schlägt die Konkurrenz – um Längen

iphone5c flop

Nachdem Apple eine 8GB-Version des iPhone 5c eingeführt hat, häuften sich Berichte über Unzufriedenheit im Unternehmen mit den Verkaufszahlen und es äußerte sich in einigen Blogs eine gewisse Enttäuschung über das iPhone 5c im Allgemeinen.

Apple's iPhone 5c was actually more successful than every other Android flagship smartphone, redefining what “flop” can possibly mean. […] In fact, while the exact iPhone sales ratio is a closely held secret inside Apple, data […] compiled by blogger J. M. Manness, indicates that about 12.8 million of the 51 million iPhones Apple sold in the winter quarter were iPhone 5c.

via AppleInsider

Deutlich wird dabei, dass Flop und Misserfolg immer eine Definitionssache sind. Verglichen mit 8,2 Millionen Windows Phones, 9 Millionen Galaxy S4 und 2,3 Millionen LG G2, liegt selbst Apples Vorjahresmodell im neuem Gehäuse vorne, Enttäuschung ist hier, auch aufgrund der Rekorde im letzten Weihnachtsgeschäft, definitiv nicht angebracht – immerhin stellt Apple die beiden meistverkauften Smartphones am US-Markt.

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Google lässt Tuner aus dem App Store entfernen

tuner-google

Über Tuner hatte ich berichtet, seit Erscheinen des Artikels läuft die App bei mir täglich als Ersatz für die offizielle YouTube-App, gestern Abend gab der Entwickler auf seinem Blog bekannt, dass Google ein Rückzug der Apps aus dem Store fordert.

After having an amazing week with the success of Tuner, I received an e-mail from Google requesting me to remove all my YouTube related apps from the AppStore as they are considered violating some of their terms of service. […]

i) download YouTube content (None of my apps do that)!

ii) removes advertisements (There is no way to play them)!

iii) allows audio to be played without video (Tuner plays the full video but hides its view, so that should be ok)!

iv) access YouTube content with an unauthorized player (the authorized one isn’t even functioning properly)!

via Muhammad Bassio

Laut der Begründung aus Googles Mail verstößt Tuner in vier Punkten gegen die Nutzungsbedingungen, der Entwickler sagt, alle vier Vorwürfe träfen nicht zu. Trotzdem zieht er heute die Konsequenzen und entfernt die App aus dem Store, versucht aber – bisher vergeblich – Kontakt mit Google aufzunehmen und eine Einigung zu erzielen. Die App Store-Seite der App kann ich nicht mehr aufrufen, einige Versuche, Videos zu spielen, gelangen bisher jedoch problemlos, laut Entwickler könnte es in Zukunft jedoch zu Problemen kommen.

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Der falsche Schritt: Das iPhone 5c mit 8GB

iphone5c8gb

Gestern startete Apple ein 50€ günstigeres iPhone 5c mit 8GB und macht damit einen Schritt, den ich als Signal in die falsche Richtung sehe. Über das iPhone 5c gab es bereits zum Start einige Diskussionen, da das neue Modell nicht so günstig war, wie es einige Analysten1 erwartet hatten. Mit dem 8GB-Modell scheint Apple zu erkennen, dass das 5c einigen Kunden immer noch zu teuer ist oder sie durchaus bereit sind, 100€ mehr für ein 5s zu zahlen, ein günstigeres Modell ist also ein konsequenter Schritt, die Umsetzung ist jedoch nicht glaubwürdig sondern unklug.

Machen wir uns nichts vor, Speicher kostet heutzutage quasi nichts mehr, der Preis, den Apple für das Upgrade von 16 auf 32 beziehungsweise 32 auf 64 GB verlangt, ist unverständlich2. Außerdem dürfte relativ klar sein, dass Apps über die letzten Jahre immer größer geworden und selbst 16GB-Speicher mit Fotos, Videos und Musik relativ schnell belegt sind. Für Apple wäre – meiner Meinung nach – der konsequentere und kundenfreundlichere Schritt gewesen, ein iPhone 5c mit 64GB einzuführen und die Preisstufen nach unten zu korrigieren3, aber nicht, ein günstigeres Modell einzuführen, das nur 8GB-Speicher hat.

Perhaps there is a segment of the market that just wants a new model iPhone, but won’t do very much with it. Maybe a new-model iPhone is a status symbol to them. Maybe they like the ease of use of iOS. But either way, they have very modest needs: they stick with the on-board apps, load up a few music albums, take a modest number of photos. Maybe for them, 8GB is enough.

via 9to5mac

Mit dieser These kann Ben Lovejoy durchaus Recht haben, trotzdem setzt Apple damit ein falsches Zeichen. Ich persönlich hoffe seit mehreren Jahren darauf, dass die 16GB-Version des iPhones von Apple fallengelassen wird und stattdessen das 32GB-Modell das Einstiegs-iPhone ist, weil ich persönlich selbst bei 16GB schnell an die Grenzen des Speichers stoße.

Ob der neue Schritt viele Kunden zufrieden stellen kann, wird sich in den nächsten Monaten zeigen, ich persönlich bin der Meinung, dass Apple damit ein falsches Zeichen setzt, das die Entwicklung des Unternehmens nicht voranbringt, sondern unverständliche Sparzwänge umsetzt und den Kunden damit mehr als nötig schadet.


  1. Meine Meinung zu dieser Art von Beruf dürfte bekannt sein, das iPhone 5c hat diese Ansicht in weiten Teilen erneut bestätigt.  

  2. Theoretisch könnte Apple problemlos mit einem 64GB-Modell einsteigen und iPhones mit 128GB und 256GB als Alternative anbieten, ohne deutliche Verluste in der Marge hinnehmen zu müssen, trotzdem werden weiterhin 8 und 16GB-iPhones verkauft, zum Nachteil des Kunden.  

  3. Hätte Apple statt des 8GB 5c den Preis des 16GB-Modells auf 549€ gesenkt, für das 32GB-Modell noch 599€ verlangt und eine 64GB-Version für 699€ eingeführt, hätte man das Problem deutlich kundenfreundlicher und angenehmer lösen können.  

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