AppTestsss

News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

Typed – Der angenehme Markdown-Editor für den Mac

Typed Mac

Alle Artikel dieses Blogs entstehen im ersten Schritt als Markdown-Datei und werden dann – nach einem unterschiedlich ausgeprägten Prozess der Überarbeitung – dem Blog zugeführt. Aus diesem Grund war ich sehr erfreut, als die Jungs von Realmac Software mich vor einigen Wochen zum Beta-Test ihrer Mac-App Typed einluden. Seit gut vier Wochen laufen nun alle Artikel, die vom Mac auf den Blog wandern, durch Typed, insgesamt habe ich in dem Editor inzwischen bereits über 5000 Wörter getippt. Nicht zuletzt deswegen notiere ich heute, zum offiziellen Launch der App, einige Gedanken.

Weiterlesen

flattr this!

Der Triggertrap-Dongle und die iOS-App in Version 3

Triggertrap V3

Bereits vor fast zwei Jahren habe ich über den Triggertrap und die dazugehörige iOS-App geschrieben, vor einigen Wochen erreichte mich per Post die dritte Version des Dongles, die zusammen mit Version 3.0 der App wieder eine Erwähnung an dieser Stelle wert ist.

Der Dongle in dritten Version

Das entsprechende Paket mit dem neuen Dongle lag zuerst einige Wochen verpackt im Regal, weil die entsprechende Zeit von neuen iPhones und iPads bestimmt war und eine Berichterstattung aus diesen Gründen verschoben wurde. Neben der neuen Verpackung, die ich in dieser Zeit ausführlich studiert habe, hat jedoch auch der Dongle selber eine neue, etwas kompaktere Form erhalten. Andere Änderungen ließen sich in meinen Tests nicht feststellen, möglicherweise löst die neue Version etwas schneller aus, vielleicht habe ich mich bei dieser Feststellung auch einfach von dem neu und toll-Gefühl täuschen lassen.

iOS-App 3.0

Die größeren Neuerungen finden sich in der Triggertrap-App für iOS. Die App ist für sämtliche Display-Größen angepasst und läuft seit dem letzten Update auch nativ auf dem iPad. Dort lässt sich über die linke Spalte der Auslöse-Modus auswählen, im großen rechten Fenster können dann nötige Einstellungen vorgenommen und die Aufnahme gestartet werden. Außerdem rotiert die App in der neuen Version auch mit, wenn man das iPhone kopfüber nutzt, was für manch abenteuerliche Befestigungen am Stativ hilfreich sein kann. Weitere Funktionen wie den Sonnenrechner und Wifi-Auslösung versprechen die Entwickler für zukünftige Versionen, weil man damit für den aktuellen Release nicht mehr rechtzeitig fertig geworden sei.

Triggertrap Vergleich

Auch Version 3 des Triggertraps ist für viele Situationen eine tolle Ergänzung zu der Kamera, die Verbindung zwischen Kamera und iPhone funktioniert zuverlässig und bietet zusätzliche Funktionen, die das ein oder andere besondere Foto ermöglichen. Die Anpassung für das iPad-Interface ist interessant, weil der größere Bildschirm deutlich mehr Möglichkeiten zur Einstellung bietet, weitere tolle Funktionen in der kostenlosen iOS-App folgen.

Der neue Dongle ist kompakter, bietet abgesehen davon aber kaum neue Funktionen, ist also kein Zwangsupdate, da die neue iOS-App auch mit dem alten Dongle kompatibel ist. Hat man noch keinen Triggertrap, sollte man zur neuen Version greifen, ohne Kamera-Kabel bietet Amazon diese für 26,99€ an, die Kabel-Versionen kosten rund 33€ und finden sich über entsprechenden Suchanfragen, hierbei muss jedoch auf den passenden Anschluss für die eigene Kamera geachtet werden.

flattr this!

Sicher mit Touch ID: Authy und 1Password

Touch ID Apps

iOS 8 bringt Entwicklern endlich eine Touch ID-API, die eine Authentifizierung des Nutzers über den Fingerabdruck erlaubt, ein direkter Zugriff auf den Abdruck bleibt den Apps jedoch weiterhin verwehrt, die Authentifizierung mit der neuen API übernimmt weiterhin das System, das auf Anfragen mit “korrekt” oder “falsch” antwortet. Zwei Umsetzungen der – gefühlt sichereren – neue API sind mir in den letzten Tagen positiv aufgefallen:

Die Passwort-Verwaltung 1Password macht mit dem Update auf Version 5 die Eingabe des Master-Passworts in den meisten Fällen (nach dem Neustart benötigt man einmalig weiterhin das Passwort) überflüssig, ein Fingerabdruck reicht aus, um den Tresor mit den eigenen Passwörtern zu entsperren. Gestern Abend erschien 1Password 5.1, mit mehr Optionen, weniger Fehlern und einem angepassten Interface für die größeren iPhone-Displays.

Auch Authy, eine App für die 2-Faktor-Authentifizierung, nimmt nun auf Wunsch den Fingerabdruck anstelle des Pins an und öffnet die App damit komfortabler. Authy erhält bei mir den Vorzug vor dem Google Authenticator, weil die App über verschiedene Geräte synchronisiert und dem Mac per Bluetooth-Companion die sechsstelligen Codes zur Verfügung stellt; leider steht eine Anpassung für das iPhone 6 noch aus.

flattr this!

Wohin? 7: Futuretap veröffentlicht das iOS 7-Update

Wohin 7

iOS 7 wird heute 351 Tage alt, trotzdem sind noch längst nicht alle Apps im App Store an das neue System angepasst. Die Gründe dafür sind zahlreich, unter anderem dürfte die Verspätung bei einigen Apps aber auch an der unterschätzten Arbeit liegen. Mit dem heutigen Tag ist das Update-Dilemma zumindest für Wohin? beendet. Die App aus dem Hause Futuretap erhält mit dem Update auf Version 7 ein komplett neues Interface, das das Finden neuer Orte noch angenehmer gestaltet.

Wohin? 7 kostet zu Beginn 1,79€ (regulär 2,69€), kümmert sich vor allem um das Aussehen der App und gestaltet das Suchen nach Orten noch einfacher, vor allem die aktualisierte Karten-Ansicht, die per Tipp auf einen Ort nun im gleichen Fenster weitere Informationen anzeigen kann, ist noch besser, um auf einen Blick ein neues Restaurant oder ein Café zu finden.

flattr this!

Tower 2 bringt Git-Flow in die grafische Oberfläche

Tower 2 - Conflict Wizard.png

Im Januar habe ich mich länger über Tower, einen Git-Client für den Mac, geäußert, im vergangenen Monat ist dann Version 2 der App erschienen. Das kostenpflichtige Update kümmert sich um viele kleine und mittelgroße Aspekte und erlaubt so zum Beispiel mehrere Fenster mit verschiedenen (oder gleichen) Repos, Änderungen an der Repo werden automatisch im Hintergrund vom Server geladen und einen visuellen Konflikt-Manager erlaubt eine bessere Übersicht bei Merge-Problemen, Version 2 bringt aber vor allem ein großes Feature mit: Git-Flow.

Tower 2 - Git Flow

Git-Flow bezeichnet das Konzept, dass die Entwicklung in verschiedenen Branches stattfindet und erst nach getaner Arbeit das Ergebnis in die master-Branch fließt. Tower integriert dieses Modell als hübsches Interface, was die Nutzung verglichen mit der Kommandozeile deutlich erleichtert. Zum Start müssen einmalig die Namen der verschiedenen Branches festgelegt werden, danach erstellt Tower über einen Klick neue Feature-, Release- oder Hotfix-Branches und führt diese ebenso schnell wieder dem master zu, wenn die Arbeit daran abgeschlossen ist.

Tower 2 ist ein bezahltes Upgrade, allein für Git-Flow lohnt sich die Investition aber bereits, weil die Arbeit an Git damit einfacher und produktiver wird. Wie auch für Version 1 gibt es online eine Testversion, mit der sich Tower 2 30 Tage lang im vollen Umfang testen lässt.

flattr this!

Shazam klemmt sich in die OS X-Menubar

Shazam Mac

Nach einigen erfolgreichen Jahren auf iOS springt Shazam heute auch auf den Desktop und bevölkert die OS X-Menubar. Der große Unterschied zur mobile Version: Shazam für OS X hört ständig zu und meldet sich per Push-Nachricht, wenn ein neuer Track erkannt wurde, was bei mir bisher extrem zuverlässig funktioniert hat. Per Klick auf das Menubar-Icon lässt sich das Tagging deaktivieren und eine Liste der letzten Titel ansehen.

Über Auswirkungen auf die Akkulaufzeit von MacBooks kann ich mich noch nicht äußern, in der letzten halben Stunde hatte die App laut Activity Monintor einen durchschnittlichen Einfluss auf die Akkulaufzeit von 0,1, was in einer Liga mit Keyboard Maestro und Dropzone liegt, also durchaus vertretbar ist.

flattr this!

Intelligente Postfächer auf dem Mac

Smart Mailboxes

Lange Zeit habe ich auf meinen iOS-Geräten Mailbox benutzt, zuletzt bin ich davon jedoch abgerückt und zurück zu Apples Mail.app gewechselt, die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von der S/MIME-Unterstützung bis hin zu einigen Kleinigkeiten, die mir in Apples App besser gefallen.

Ich gebe jedoch zu, dass ich mich an die Sortierung von Mails in Mailbox durchaus gewöhnt habe und – da der Mac mittlerweile wieder mein Hauptrechner ist – diese dort weiterführen wollte. Aus diesem Grund habe ich mir über die Organisation meiner Mails Gedanken gemacht und mich entschieden, diese hier kurz zusammenzufassen:

Wichtig sind für meine Arbeit vor allem zwei Postfächer, die ich schnell im Blick haben muss, weil sich dort alle wichtigen Nachrichten finden. Grundlage dafür ist, dass alle Mails, die ich noch nicht bearbeitet habe, sich in meinem Posteingang befinden und je nach Status (Pending = Gelb, To Do = Rot) mit einer entsprechenden Flagge gekennzeichnet sind. Zwei intelligente Postfächer suchen sich dann mit entsprechenden Regeln aus allen Mails im Eingang die Nachrichten heraus, die entweder rot oder gelb markiert sind und zeigen diese im entsprechenden Eingang an, von wo aus sie dann schnell bearbeitet werden können.

Das System funktioniert in der Praxis gut und sehr zuverlässig, aktuell lässt es sich jedoch nur unter OS X einsetzen, weil iOS weder farbige Flaggen noch intelligente Eingänge unterstützt. Im Moment reicht mir die Umsetzung auf dem Mac, da dort bei mir die meiste Arbeit mit Mails stattfindet, ich hoffe jedoch auf eine Unterstützung in den nächsten iOS-Versionen, iOS 8 hat diese leider noch nicht an Bord.

flattr this!

iStopmotion 3.6 im Test

IStopMotion II

Stop-Motion-Filme haben ihren eigenen Reiz und einen ganz besonderen Charme. Zur Erstellung gibt es mehrere Möglichkeiten, sowohl am Mac als auch am iPad ist die Software meiner Wahl iStopmotion von Boinx Software.

Das Interface von iStopmotion ist auf iPad und Mac nahezu identisch und einfach zu bedienen. Im Mittelpunkt steht das große Vorschaubild, für das es drei Darstellungsoptionen gibt: Einmal kann das aktuelle Bild von der Kamera angezeigt werden, dann kann der letzte aufgenommene Frame gezeigt werden, als dritte Option gibt es eine Überlagerung des letzten Frames mit dem aktuellen Bild der Kamera. Die dritte Option ist besonders nützlich, wenn man einen Stop-Motion-Film erstellt und die Figuren mit der Hand bewegt, weil dann der Unterschied zum letzten Frame besonders gut sichtbar wird und sehr leicht und anschaulich korrigiert werden kann. Mit Version 3.6 bringt iStopmotion einen Live-View-Modus für unterstützte Kameras mit, der das Bild der Kamera ohne Latenz direkt am Bildschirm anzeigen kann, wenn diese per USB mit dem Mac verbunden ist.

Auch für die Aufnahmen eines neuen Frames gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Am einfachsten dürfte das manuelle Auslösen der Kamera aus der Software sein. Diese nimmt dann ein Foto und fügt es der aktuellen Timeline hinzu. iStopmotion bietet aber auch eine Option für Timelapse-Aufnahmen, die dann in einem gewünschten Abstand immer wieder ein Foto macht und so automatisch einen Film erstellt, der anschließend exportiert werden kann.

IStopMotion I

Die App erlaubt jedoch nicht nur die Erstellung von normalen Filmen, im Editor gibt es auch die Möglichkeit, dem aktuellen Clip Effekte hinzuzufügen und Tonwerte, Helligkeit, etc. zu korrigieren und den eigenen Wünschen anzupassen. Interessant ist vor allem die Tilt Shift-Option, die bei Zeitraffer-Bildern für einen ganz besonderen Miniatur-Look sorgt und diese deutlich interessanter erscheinen lässt, als gelungenes Beispiel dafür lässt sich Little Big Berlin anführen.

Möchte man mit iStopmotion tiefer in die Welt der Stop-Motion-Filme eintauchen und die eigenen Hauptdarsteller ohne großen Aufwand in neue Welten versetzen, kann die App auf Wunsch ein Keying durchführen und den grünen Hintergrund mit einem eigenen Bild oder Video ersetzen, das dann die neue Umgebung der Figuren darstellt und noch interessantere Effekte erzeugt.

IStopMotion Remote

Interessant ist auch das Zusammenspiel von iPhone und iPad oder Mac in iStopmotion. Da mit Sicherheit nicht alle Personen, die gerne Stop-Motion-Filme produzieren möchten, eine DSLR zuhause haben und man nur sehr ungern auf die FaceTime-Kamera des Macs zurückgreifen will, bietet iStopmotion die Möglichkeit, iPhone oder iPad mit der iStopmotion Remote-App als Kamera zu benutzen, die Verbindung erfolgt dabei über das lokale Netzwerk, in dem beide Geräte angemeldet sein müssen. Die Steuerung der Remote-Kamera kann komplett über iStopmotion am Mac oder iPad erfolgen, dort können sogar Einstellungen wie Fokus und Helligkeit angepasst werden, die dann Over-The-Air an das iPhone übertragen und angewandt werden.

Um mit iStopmotion und allen Funktionen vertraut zu werden, benötigt es mehr als ein paar Minuten, nichtsdestotrotz ist der erste Film in wenigen Minuten erstellt und exportiert. Die Mac-Version (44,99€) bietet zwar deutlich mehr Optionen und Funktionen als das iPad-Pendant (8,99€), trotzdem kann auch die mobile Version einen guten Stop-Motion-Film erstellen und speichern, beide arbeiten problemlos mit der kostenlosen Remote-App für iPhone und iPad zusammen.

flattr this!

Reflector empfängt iOS-AirPlay am Mac

Reflector Mac

Morgen Abend mit Veröffentlichung der ersten iOS 8-Beta beginnt wieder die Zeit der Videos über jede kleinste Neuerung in den neuen Betas, die der Welt sofort und noch vor Veröffentlichung eines Goldenen Masters mitgeteilt werden müssen – was nicht zwangsläufig negativ ist und hier auch durchaus in einigen Beiträgen Erwähnung finden wird. Um diese Videos etwas interessanter und vor allem sinnvoller als nur wackelnder Bildschirm abgefilmt zu gestalten, empfiehlt sich Reflector. In Kombination mit Screenflow nimmt der Mac dann den Bildschirm des iPhones oder iPads kabellos entgegen und zeichnet diesen auf der Festplatte auf, von wo aus die Dateien in der bevorzugten Software für Videobearbeitung weiterverarbeitet werden können, bevor sie Online-Plattformen zugeführt werden.

flattr this!