Mailbox hat mein Mail-Leben auf dem iPhone deutlich bereichert und erleichtert, längere Gedanken dazu hier, seit heute geschieht selbiges auch auf dem iPad. Die kostenlose Aktualisierung mit Update zu einer Universal-App kommt ohne lästige Warteschlange und verbindet sich ausschließlich mit Google Mail-Accounts. Großartige Neuerungen neben dem iPad-Interface gibt es nicht, laut Release Notes wurden zusätzlich noch die gewohnten Fehler behoben.
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Im Sommer: Blackberry Messenger kommt auf iPhones
You know when the right time to bring BBM to Android and iOS was? 200x where x is <=9
— Matthew Panzarino (@panzer) 14. Mai 2013
Eine interessante Idee von Blackberry. Zu Zeiten von WhatsApp, iMessage und Viber kamen die Entwickler hinter dem Messenger auf die Idee, eine iOS- und Android-App für den Messenger zu bauen. Die entsprechende App soll im Sommer im App Store aufschlagen, in der ersten Version sind nur Einzel- und Gruppenchats inklusive, weitere Funktionen folgen in Updates.
BBM has more than 60 million monthly active customers, with more than 51 million people using BBM an average of 90 minutes per day. BBM customers collectively send and receive more than 10 billion messages each day, nearly twice as many messages per user per day as compared to other mobile messaging apps. Almost half of BBM messages are read within 20 seconds of being received; indicating how truly engaged BBM customers are.
via Blackberry PR
Laut eigener Aussage versendet der Blackberry Messenger mehr als 10 Milliarden Nachrichten pro Tag, kommt insgesamt jedoch nur auf rund 60 Millionen Nutzer. Also, was genau erwartet sich Blackberry von dem iOS-Auftritt des Messengers? Einen großen Nutzerzuwachs wird der Dienst wohl kaum verzeichnen. Keine Frage, die Nachrichten sind verschlüsselt und (fast) sicher, aber interessiert das den durchschnittlichen WhatsApp-Nutzer? Eben. Und warum sollte ein iMessage-Nutzer auf den Blackberry Messenger umsteigen, wenn seine Freunde auch über iMessage zu erreichen sind? Die Zielgruppe ist denkbar klein, ich sehe sie vor allem in Firmen, in denen Teile der Mitarbeiter noch mit Blackberrys ausgestattet sind und man damit eine Cross-Plattform-Kompatibilität herstellen will, die ich keinesfalls schlecht reden will, die Idee und den verschlüsselten Multi-Plattform-Ansatz finde ich gut. Ich bin nur gespannt, ob der Dienst in Zukunft deutlich mehr Nutzer anspricht.
Realmac kündigt Analog Camera an
Brauchen wir eine weitere Foto-Filter-App? Wenn diese App Analog Camera von Realmac Software ist, lautet die Antwort eindeutig “Ja”. Die App kommt im Laufe dieses Monats in den App Store, sieht gut aus und ist, im Gegensatz zu Instagram, unabhängig vom Netzwerkriesen Facebook. Die Navigation in Analog Camera erfolgt über Gesten, Fotos können direkt mit Facebook und Twitter geteilt werden.
Smaller schrumpft HTML, CSS, PHP und Javascript
Eine Webseite muss schnell laden. Nötig dafür ist neben einer schnellen Internetverbindung auch eine gute Programmierung der Seite, die auf unnötige Elemente und Codeteile verzichtet. Code wird aber immer benötigt, eine Webseite ohne Code ist unvorstellbar. Um die benötigten Dateien nun jedoch auf ein möglichst geringes Maß zu schrumpfen nutze ich in meinen Projekten die Mac-App Smaller. Mit 20$ pro Lizenz fällt die App durchaus ins Gewicht, die vorhandenen Funktionen sind die Ausgabe jedoch wert.

Smaller besteht an der Oberfläche nur aus einer Warteschlange, zu der CSS-, HTML-, Javascript- und PHP-Dateien hinzugefügt werden. Möglich ist das entweder per Drag & Drop direkt in das Fenster oder auf das Dock-Icon. Per Klick auf “Minify” werden die Dateien dann durch den Algorithmus gejagt und fallen mit einer eingestellten Endung (standardmäßig .min) in den Ausgangsordner heraus. In meinen Tests war die Einsparung deutlich zu spüren. Ein 15KB-Stylesheet war nach Behandlung durch Smaller nur noch 9KB groß und steuert damit seinen Teil zum schnelleren Laden einer Webseite bei. Der Trick dahinter: Die App räumt in der Datei auf und löscht alle überflüssigen Kommentare, Leerzeichen, Absätze und Tabulatoren.
Trotzdem sollte man die Original-Datei nach der Behandlung nicht unbedingt direkt in den virtuellen Papierkorb werfen, denn durch die Aufräumaktion von Smaller ist die Ausgabedatei nicht unbedingt in einem Zustand, in dem man sie noch bearbeiten möchte. In anderen Worten: Sie ist unübersichtlich und nicht wirklich verständlich. Die Ausgabe ist also primär für die Nutzung im Online-Betrieb gedacht, die Original-Datei kann weiter bearbeitet werden und nach einer erneuten Schrumpfung die vorige .min-Version ersetzen.
The Loop erscheint im Magazin-Format

The Loop, mit Artikeln von Jim Dalrymple und Peter Cohen, unterhält mich immer wieder und wurde über die letzten Jahre für mich zu einer wichtigen Quelle bezüglich Gerüchten und News rund um Apple. Mit der Magazin-App schließt man sich Marco Arments “The Magazine” an und bietet zusätzlich zum Blog in Form eines Magazins mit zusätzlichen Artikeln einen Mehrwert. Das Monatsabo kostet 1,99$ und bietet auch Zugriff auf alle alten Ausgaben, 7 Tage kann kostenlos getestet werden. Die erste Ausgabe lockt unter anderem mit einem Artikel von Matt Gemmell zum Thema “Enduring Design”.
Ich persönlich stimme Jim Dalrymple komplett zu, auch mir gefällt der Magazin-Ansatz deutlich besser als einen Standard-App, die den Blog in ein natives (iOS-)Interface zwingt, aber keinen sichtbaren Mehrwert bietet. Mein erstes Monatsabo ist abgeschlossen und wird, automatisch, verlängert.
Runkeeper mit Pebble-Support
Eine Pebble ist weiterhin in meinem Haushalt nicht zu finden, Software-Integrationen wie die von Runkeeper (App Store) machen die Uhr Smartwatch jedoch immer attraktiver. Zum Joggen nutze ich zwar Nike+, Zusatzfunktionen wie eine Pebble-Integration könnten mich in Zukunft jedoch dazu bewegen, die App zu wechseln.
Instacast für Mac in erster Beta

Aktuell noch im Beta-Stadium, aber ab sofort zum öffentlichen Download gibt es die erste Version von Instacast für den Mac. Die kostenlose Beta gibt es zum Download auf der Vemedio-Website, sie erfordert OS X 10.8 Mountain Lion.

Von den Funktionen ist sie ähnlich den iOS-Apps. Das Abo neuer Podcasts erfolgt entweder aus dem iTunes-Podcast-Verzeichnis oder direkt über die Feed-URL, zwischen den einzelnen Plattformen synchronisiert die App über einen eigenen Sync-Dienst. Damit ist es möglich, Podcasts an der Stelle weiterzuschlafen, wo man sie auf einem anderen Gerät pausiert hat und die bestehenden Podcast-Abos auf dem Mac direkt sehen und bearbeiten zu können.

Eine Lizenz kann aktuell bereits in der App gekauft werden, für einen Nutzer kostet die App 14,99€, eine Familienlizenz für alle Macs in einem Haushalt kostet 19,99€, nach offizieller Veröffentlichung hoffe ich auf einen Mac App Store-Download.
Jetzt: Google veröffentlicht Now für iOS

Nach dem Leak eines iOS-Google Now-Promovideos war eine Veröffentlichung abzusehen, dass sie heute jedoch ohne Ankündigung erfolgte, überrascht mich. Verfügbar ist Google Now unter iOS in Googles universaler Such-App, die sich kostenlos im App Store laden lässt.
Kurz noch zwei Worte zum Service: Google Now schreibt sich auf die Fahnen, sämtliche Informationen, die Google so oder so schon über mich gesammelt hat, in einer angenehmen und für mich nützlichen Form auf meinen Geräten zu platzieren. Dazu müssen die Daten jedoch nicht manuell eingetippt werden, Google analysiert einfach alle Suchanfragen und Mails, die von dem eigenen Account über die Server laufen und generiert daraus die “Karten” mit Informationen.

Unter Android gibt es die Technik seit Version 4.1, dort werden die Karten direkt auf dem Home- und Lockscreen angezeigt und liefern dem Nutzer so ohne Aufrufen einer zusätzlichen App Karten mit Wetter, der aktuellen Route nach Hause oder zur Arbeit und den aktuellen Status des Flugs. Unter iOS läuft das etwas anders, da Applikationen keine Möglichkeit haben, Widgets auf dem Home- oder Lockscreen zu platzieren. Die Integration des Dienstes in die Such-App erscheint deswegen sinnvoll, immerhin werden von dort, so wünscht Google es sich zumindest, die meisten Suchanfragen abgesetzt, teilweise auch Mails gelesen und geschrieben und Kalendereinträge verfasst, eingesehen oder bearbeitet.
Und auch unter iOS kommt Google Now, den Beschränkungen entsprechend, gut klar. Nach einer kurzen Einführung sind aktuelle Karten unter der Suche einzusehen und zu durchstöbern. Um eine Karte zu löschen wischt man auf dieser zur Seite, das manuelle Hinzufügen einer Karte ist nicht möglich, hier muss man auf den Google-Algorithmus vertrauen. In meinem Fall erkannte dieser immerhin meinen Heimatort (oder den aktuellen Standort) und zeigte mir dementsprechend das aktuelle Wetter an. Außerdem verfügbar ist für mich nach zwei entsprechenden Suchanfragen eine Route zum Auestadion nach Kassel inklusive Informationen zum aktuellen Verkehr und einer vorhergesagten Fahrtdauer. Mangels Google Maps-Applikation auf dem iPad öffnet ein Tipp auf “Route berechnen” jedoch die mobile Google Maps-Ansicht im Safari, eine Lösung, die man nur mit viel Wohlwollen als unglücklich bezeichnen kann.

Für die Analyse der häufige frequentierten Plätze fordert die App Zugriff auf den aktuellen Standort und ortet das Gerät danach konsequent und kontinuierlich im Hintergrund, was die Akkulaufzeit nicht unbedingt verlängert. Möglich wird dadurch aber auch der “Standortverlauf“, der detaillierte Informationen zu besuchten Plätzen und der Aufenthaltsdauer gibt.
Tweetbot 2.8 mit mehr Bildern und Videos

Regelmäßige Updates machen eine gute App zu dem, was sie ist, so auch bei Tweetbot. Mein aktueller Favorit im Kampf der iOS-Twitter-Clients erhält mit Version 2.8 auf iPhone und iPad eine neue Medien-Timeline, die alle Posts ohne Bild oder Link zu einem Video herausfiltert und Medieninhalte damit deutlich hervorhebt. Aufrufbar über eine Schaltfläche neben der Suchleiste filtert der neue Modus jedoch nicht nur die Timeline sondern auch Profile und Suchen.
Außerdem überarbeitet ist die Foto-Anzeige, die nun auf ein zusätzliches Fenster verzichtet und das Bild über die Timeline legt, wodurch sie etwas schneller und vor allem deutlich besser nutzbar ist.
Blogsy 4.2 und URL-Schemes
Mit dem gestrigen Update der Blogging-App Blogsy auf Version 4.2 erhielt die App neben vielen neuen Funktionen wie Markdown-Support und einer erweiterten HTML-Tastatur eine weitere großartige Funktion: Ein URL-Scheme, das es ermöglicht, neue Artikel in einer anderen App zu schreiben und per Aufruf einer URL den Inhalt an Blogsy zu übergeben. Das Markup der URL sieht dabei wie folgt aus und erlaubt es aktuell nur, den Inhalt des Posts, nicht aber den Titel festzulegen: blogsy://post?entry=Inhalt.
Einen konkreten Anwendungsfall findet diese neue Möglichkeit bei mir, wenn ich längere Artikel schreibe. Diese entstehen, wenn nicht auf dem Mac, meistens in Drafts, wahlweise auf dem iPad oder dem iPhone und werden dann über eine eigene URL-Aktion an Blogsy weitergeben, wo sie den letzten Schliff erhalten, Bilder hinzugefügt werden und sie dann an den Blog verschickt werden.
Drafts erlaubt es, URL-Schemes über einen Link zur Verfügung zu stellen und anderen Nutzer, die die App installiert haben, die Möglichkeit zu geben das Scheme zu übernehmen und selber zu nutzen. Um mein Drafts <-> Blogsy-Scheme zu nutzen tippt ihr auf dem iPad auf diesen Link und schon könnt auch ihr Artikel in Drafts vorschreiben und dann mit Blogsy veröffentlichen. Sehr clever finde ich bei der Integration der URLs in Blogsy die Nachfrage, mit welcher Kodierung man den Inhalt aus der URL öffnen möchte. Meine Artikel in Drafts schreibe ich immer in Markdown und lasse Blogsy daraus dann HTML rendern, ich kann mir jedoch auch andere Anwendungsfälle vorstellen, wo der App zum Beispiel HTML-Inhalt übergeben wird.
Mit Version 4.2 ist es in Blogsy außerdem möglich, URLs im Blogsy-Browser zu öffnen um von dort einen Artikel darüber schreiben zu können. Um diese Funktion im mobilen Safari auf dem iPad mit einem Bookmarklet zu nutzen Bedarf es lediglich einem Lesezeichen mit der folgenden URL, das bei einem Aufruf die aktuelle Seite im Blogsy-Browser öffnet javascript:location.href='blogsy:'+location.href;.
Damit gliedert Blogsy sich perfekt in meine mobile Arbeitsweise ein und erlaubt es mir endlich, Entwürfe von längeren Artikeln in Drafts zu schreiben und diese mit Blogsy zu veröffentlichen sowie kurze Artikel mit einer Internetquelle noch leichter zu schreiben.



