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Jeff Williams wird Apples neuer COO, Phil Schiller übernimmt den App Store

Jeff Williams

Jeff Williams, seit 2010 bei Apple angestellt, übernimmt ab heute die Rolle des Chief Operating Officer und wird damit Apples vierter Officer, vorher war er offiziell Senior Vice President of Operations. Vor seiner Ernennung zum CEO war Tim Cook Apples COO, seit 2012 war der Titel nicht mehr vergeben. Zusammen mit Williams bekommt auch Phil Schiller einen neuen Aufgabenbereich: Den App Store. Vor allem in den letzten Monaten gab es immer wieder Rufe nach einem konkreten Chef für den App Store, mit der heutigen Änderung scheint Apple diesen Forderungen zumindest bedingt gerecht zu werden.

It’ll be interesting to see what changes Phil Schiller brings to the App Store.

via The Loop

Momentan ist natürlich noch vollkommen unklar, welche Änderungen und Neuerungen Schiller dem Store bescheren wird, allerdings wird die Ankündigung positiv aufgenommen. Viele Entwickler, die in den vergangenen Monaten aus verschiedensten Gründen immer wieder enttäuscht waren, sehen Hoffnung auf einen besseren App Store.

Craig Federighi im Interview zu Open-Source-Swift

Swift 2.0

Im Interview mit Nate Swanner von TheNextWeb spricht Craig Federighi, Apples Senior Vice President of Software, unter anderem über die Beweggründe zur Veröffentlichung des Swiftquellcodes und auch den Visionen für die Zukunft.

We want everyone to learn Swift as their primary language, and we want — when developers invest in Swift — to be able to use it everywhere from scripting to apps for mobile down to writing code in the cloud.

Er spricht jedoch nicht nur über Swift, auf Nachfrage äußert er sich auch zur Zukunft von Objective-C. In der Vergangenheit gab es immer wieder Befürchtungen unter Entwicklern, Apple könnte bestimmte Frameworks oder Plattformen, namentlich watchOS und tvOS, ohne Objective-C-Unterstützung ausrollen. Federighi versucht, dieser Angst den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Objective C is forever. I don’t think anyone should fear for the future of Objective C. We’re going to continue to support Objective C for ourselves and the developer community.

Klar ist, dass Apple selber für alle möglichen Dinge noch viel zu sehr auf Objective-C angewiesen ist, als dass man die Sprache von heute auf morgen einfach abschießen kann. Klar ist jedoch eben auch, dass Apple in Zukunft verstärkt mit Swift arbeiten wird, die WWDC 2015 hat das deutlich gezeigt: Der Beispielcode (fast) aller Vorträge war Swift-Code, auch die veröffentlichen Beispiele im Developerportal waren in Swift geschrieben. Dennoch, und das sagt Federighi deutlich, handelt es sich hierbei um einen Trend, keinen radikalen Schnitt. Für Apple ist Swift die Zukunft, deswegen wäre es nicht sonderlich sinnvoll, zu viel Arbeit in Objective-C zu investieren, allerdings wird es noch Jahrzente, falls überhaupt, dauern, bis Apple selber keinen Objective-C-Code mehr verwendet und dann langsam über das Ende von Objective-C nachdenken könnte.

Apple veröffentlicht Swift-Quellcode

Swift.org

Während der WWDC-Keynote im vergangenen Sommer hatte Apple den Schritt unter großem Beifall aller Beteiligten angekündigt, heute ist er offiziell erfolgt: Apples Programmiersprache Swift ist quelloffen auf Swift.org verfügbar.

Swift makes it easy to write software that is incredibly fast and safe by design. Now that Swift is open source, you can help make the best general purpose programming language available everywhere.

Als Teil von Swift veröffentlicht Apple außerdem Foundation, libdispatch und XCTest, was in der Ankündigung aus dem Sommer nicht klar ersichtlich war und definitiv eine positive Überraschung ist. Außerdem verteilt Apple einen Package Manager, der in Zukunft hoffentlich das Chaos von Cocoapods, Carthage und Konsorten lösen kann.

Das vierte Quartal 2015

Es wird wieder Zeit für ein paar Zahlen aus Cupertino: Im vierten Quartal 2015 konnte Apple einen Umsatz von 51,5 Milliarden Dollar einfahren und damit das letzte Jahr deutlich übertreffen.

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Gewohnt souverän präsentierten sich in den vergangenen drei Monaten die iPhones, die sich insgesamt 48 Millionen Mal verkaufen konnten und ihr Vorjahresquartal um 9 Millionen Stück übertroffen haben.

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Eher schwach waren in diesem Quartal die iPads, die allerdings auch kein großes Update erhalten haben – spannend wird hier das erste Quartal des iPad Pro. 9,8 Millionen iPads haben im dritten Jahresviertel einen Besitzer gefunden, das sind knapp drei Millionen weniger als im gleichen Zeitraum 2014 und eine Million weniger als im letzten Quartal.

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Stark gewachsen sind für Apple die Macs, die 6,8 Millionen Dollar umgesetzt haben und mit 5,7 Millionen verkauften Exemplaren ein Rekordquartal feiern, verglichen mit dem letzten Jahr sind das 200.000 Stück mehr.

Im Anschluss an die Bekanntgabe folgt Apples Telefonkonferenz zum vergangenen und kommenden Quartal, interessante Nachrichten daraus erwähne ich separat.

28 Kleinigkeiten in watchOS 2 und iOS 9

Nach der Veröffentlichung von iOS 9 und watchOS 2 schauen wir uns die beiden Systeme mal etwas genauer an und blicken auf die wichtigsten der unzähligen an Details, die Apple in den neuen Systemen geändert hat.

iOS 9

Aktivität

  • Aktivitäten und Medaillen der Apple Watch werden sozial und lassen sich per Nachricht und über verschiedenste Netzwerke weitergeben
  • Die Monatsansicht kann anstelle der Ringe die Trainings für jeden Tag anzeigen

Safari

  • Durch langes Drücken auf den Reload-Button kann eine Seite ohne Content-Blocker erneut geladen werden. Sinnvoll ist das, wenn ein Blocker für Probleme mit der Darstellung sorgt.
  • Die Reader-Ansicht bietet zusätzliche Einstellungen für Schriftart und -größe
  • Hat man einen Link in der Zwischenablage, kann dieser durch langes Drücken auf die Adresszeile ohne aufwändiges Einfügen geöffnet werden.

Health

  • Graphen in der Health-App können jetzt im Querformat angezeigt werden, mit Wischen und Pinchen kann in dieser Ansicht durch die Daten navigiert werden.
  • Die Datenpunkte verschiedener Kategorien sind in iOS 9 in Tage gegliedert, was die einzelnen Tage deutlich übersichtlicher gestaltet.

Anderes

  • Im Notification Center kann ein Batterie-Widget angezeigt werden, das den Akkustand des iPhones, einer verbundenen Apple Watch und anderen Bluetooth-Geräten auf einen Blick präsentiert.
  • Die Tastatur unterscheidet bei der Darstellung der einzelnen zwischen großen und kleinen Buchstaben.
  • Neben Fotos können einer Mail Dateien aus iCloud Drive und anderen Document Providern angehängt werden, kompatibel sind unter anderem auch Working Copy und Dropbox.
  • iCloud Drive kann als eigene App auf dem Homescreen abgelegt werden. Standardmäßig wird die Anwendung nicht angezeigt, sie muss in den Einstellungen (iCloud > iCloud Drive > Auf Home-Bildschirm) aktiviert werden.
  • Die Zahl der Einstellungen nimmt zu, Apple bietet eine neue Lösung für das Problem der unauffindbaren Schalter: Die Einstellungen lassen sich nun mit einem eigenen Suchfeld durchsuchen.
  • Wecker in der Uhren-App können per Wisch gelöscht werden.

watchOS 2

Musik

  • Lieder können von der Apple Watch bei Apple Music als Favorit markiert oder der eigenen Bibliothek hinzugefügt werden.

Aktivität und Workout

  • Die Wochenübersicht ist per Force Touch in der App zu jeder Zeit aufrufbar, zuvor war die Übersicht immer nur mit Beginn einer neuen Woche in der Benachrichtigung sichtbar.
  • Erinnerungen über den Aktivitätsfortschritt am aktuellen Tag können direkt aus der Benachrichtigung für den aktuellen Tag ausgeschaltet werden.
  • In einem Workout kann der Bildschirm gesperrt werden. Sinnvoll kann das sein, wenn man sich im Wasser bewegt, da der Kontakt mit Wasser Aktionen auf dem Bildschirm auslösen kann.
  • Das Speichern eines Workouts wird mit einer Animation bestätigt, außerdem landet man danach im Startbildschirm der Workout-App und nicht auf dem Homescreen.
  • Kehrt man während eines Workouts auf das Zifferblatt zurück, wird das laufende Workout in der Titelzeile durch ein kleines Icon angezeigt.

Zifferblätter

  • Zur Auswahl stehen neue Zifferblätter mit Zeitrafferaufnahmen aus verschiedenen Städten und Orten.
  • In der Foto-App kann aus einem eigenen Foto oder einem Album ein Zifferblatt erstellt werden.
  • Komplikationen können jetzt auch mehrfarbig dargestellt werden, Apple liefert mit den bunten Ringen in der Aktivitätskomplikation ein erstes Beispiel dafür.

Freunde

  • Auf der Apple Watch kann jetzt mehr als ein Kreis für Freunde verwendet werden, damit können mehr als 12 Freunde hinzugefügt oder diese besser gruppiert werden.
  • Freunde können direkt auf der Apple Watch zu einem Kreis hinzugefügt werden.
  • In Digital Touch können in einer Zeichnung mehrere Farben verwendet werden.
  • Verpasste Taps und Skizzen bekommen in der Freundesansicht eine eigene Seite.

Anderes

  • Klickt man auf dem Homescreen auf den Homebutton, kehrt man direkt auf das Zifferblatt zurück, zuvor landete man immer nur in der Mitte des Homescreens.
  • Mails können jetzt direkt auf der Uhr beantwortet werden, entweder mit Siri oder mit Textvorschlägen.

Apple unterbindet App Store-Rezensionen von Beta-Geräten

iOS 9 Beta App Store ReviewMitVeröffentlichung der öffentlichen iOS 9-Beta hatte Apple plötzlich ein großes Problem: Immer mehr Leute nutzen ein Beta-System auf ihrem Hauptgerät und stoßen, wie es die Bezeichnung „Beta“ bereits impliziert, auf Fehler. Sehr schnell haben unreflektierte Nutzer da den „Bewerten“-Button im App Store gedrückt und die Arbeit des hilflosen Entwicklers mit einem Stern bewertet. Diese schlechte Bewertung ist ärgerlich, weil man als Entwickler darauf nicht reagieren kann und außerdem aktuell keine Möglichkeit hat, Fehler mit Beta-Software im App Store zu beheben, selbst TestFlight akzeptiert aktuell keine iOS 9-Builds von Apps.

Beta 4 von iOS 9 ändert das, sowohl für Entwickler als auch für Nutzer der öffentlichen Beta: Will man im App Store eine Rezension verfassen, wird man mit einem Hinweis abgespeist und zurück zur App Store-Seite geworfen. Die Änderung ist selbstverständlich sinnvoll, mich erinnert sie jedoch, auch wenn sie in ihrer Ausführung konsequenter sein mag, an eine ähnliche Lösung in der iOS 8 Beta: Dort war für eine Version der entsprechende Button aus dem App Store verschwunden, mit der zweiten Beta kehrte er zurück.

Dennoch gehe ich davon aus, dass die Funktion bleibt und Apple das Problem damit angreifen will, lösen wird man es mit diesem Dialog jedoch nicht komplett. Findige Nutzer besitzen neben ihrem Beta-iPhone noch ein iPad oder einen Computer mit iTunes, über den sie die Rezension verfassen können und werden diesen Weg nutzen, weil sie eine App Store-Rezension als besten Weg zur Äußerung sehen. Möglich wäre eine Blockade der Nutzer über Apple IDs, fraglich ist jedoch, ob man damit nicht etwas zu radikal wäre, womöglich erstellen sich die größten Kritiker dann noch eine zweite Apple ID.

Das dritte Quartal 2015: 47,5 Millionen iPhones, 10,9 Millionen iPads

Für Apple ist das dritte Quartal 2015 beendet, mit dem heutigen Tag sind auch die zugehörigen Ergebnisse bekannt: Mit einem Umsatz von 49,6 Milliarden Dollar spielt das Quartal im oberen Teil der vergangenen Vierteljahre mit, auch die Verkaufszahlen dürften für Apple zufriedenstellend sein.

iPhone

q3-2015-iphoneIn den vergangenen drei Monaten hat Apple 47,5 Millionen iPhones verkauft, das sind 12 Millionen mehr als im vergangenen Jahr und dennoch deutlich weniger als die 61 Millionen Geräte aus dem zweiten Quartal.

iPad

q3-2015-ipad

Einen Rückgang verglichen mit dem letzten Jahr gab es hingegen bei den iPads: Konnte Apple im dritten Quartal 2015 noch 13,3 Millionen Geräte verkaufen, waren es in diesem Quartal nur 10,9 Millionen Stück. Auch im zweiten Quartal des Jahres konnte man mit 12,6 Millionen Geräten etwas mehr iPads verkaufen.

Mac

q3-2015-mac

Das dritte Quartal ist das erste Quartal des neuen MacBooks, in den Verkaufszahlen spiegelt sich das durchaus wieder: Apple verkauft 4,8 Millionen Macs, das sind 400.000 Stück mehr als im letzten Jahr und 200.000 mehr als im zweiten Quartal 2015.

Vier neue Apple Watch-Werbungen

Vier neue 30 Sekunden-Filme bewerben ab heute die Apple Watch. In „Berlin“ und „Bejing“ wird die Watch als Reisebegleiter in den beiden Städten genutzt, „Closer“ zeigt die Verbindung zum Familienalltag und „Goals“ beleuchtet den sportlichen Einsatz am Handgelenk. Gezeigt wird immer wieder, dass die Apple Watch nicht eine Killer-App braucht, viel mehr ist sie universell und unterschiedlich in den verschiedensten Situationen einsetzbar.

Für ein sicheres Fahrrad: Die Biologic Revue Lights

Biologic Lights II

Zu einem sicheren Fahrrad für den Einsatz in der Stadt gehört auch eine funktionierende Beleuchtung. Eigentlich haben Lampen nicht besonders viel mit dem Themengebiet dieses Blogs zu tun, die Biologic Revue Rechargeable Safety Lights haben es mir jedoch angetan. Erwähnenswert sind die Lampen hier vor allem, weil sie cleverer und praktischer sind als andere Fahrradlampen.

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