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Jeff Williams wird Apples neuer COO, Phil Schiller übernimmt den App Store

Jeff Williams

Jeff Williams, seit 2010 bei Apple angestellt, übernimmt ab heute die Rolle des Chief Operating Officer und wird damit Apples vierter Officer, vorher war er offiziell Senior Vice President of Operations. Vor seiner Ernennung zum CEO war Tim Cook Apples COO, seit 2012 war der Titel nicht mehr vergeben. Zusammen mit Williams bekommt auch Phil Schiller einen neuen Aufgabenbereich: Den App Store. Vor allem in den letzten Monaten gab es immer wieder Rufe nach einem konkreten Chef für den App Store, mit der heutigen Änderung scheint Apple diesen Forderungen zumindest bedingt gerecht zu werden.

It’ll be interesting to see what changes Phil Schiller brings to the App Store.

via The Loop

Momentan ist natürlich noch vollkommen unklar, welche Änderungen und Neuerungen Schiller dem Store bescheren wird, allerdings wird die Ankündigung positiv aufgenommen. Viele Entwickler, die in den vergangenen Monaten aus verschiedensten Gründen immer wieder enttäuscht waren, sehen Hoffnung auf einen besseren App Store.

Apple TV-Apps erhalten entsprechende Auszeichnung im iOS-Store

SF.UniversalAppleTV

Nach langem Warten rollt Apple heute eine Auszeichnung im iOS-App Store aus, der bei entsprechenden Anwendungen auf die vorhandene tvOS-Anpassung hinweist, unter anderem bei Almost Impossible! und Airbnb zu sehen. Dem iTunes Store am Desktop fehlt ein entsprechender Hinweis bisher, auch unter iOS fehlt der lokalisierte String, momentan glänzt dort noch SF.UniversalAppleTV als Platzhalter.

Apples tvOS-Store verzeichnet inzwischen über 2600 Apps, von denen über ein Drittel Spiele und über 60% kostenlos sind.

iOS 9.2 und watchOS 2.1 stehen zum Download bereit

iOS 9.2

Neben den prominenten in den Releasenotes hervorgehobenen Funktionen bringt iOS 9.2, ab sofort Over-The-Air verfügbar, einige kleinere Neuerungen – unter anderem: Eine Wischgeste um den Safari View Controller zu schließen, 3D Touch für iBooks und eine schnellere Tastatur in Quick Reply-Feldern.

Für Besitzer einer Apple Watch findet sich außerdem watchOS 2.1 mit weniger Fehlern und neuen Sprachen für Siri in der Watch-App auf dem iPhone.

Apple plant Watch-Event im März 2016

Apple Watch

Ziemlich genau ein Jahr nach der ersten Veröffentlichung der Apple Watch scheint Apple die Vorstellung der zweiten Generation zu planen, laut 9to5mac sieht der momentane Zeitplan ein Event im März 2016 genau zu diesem Zweck vor.

The second version of the Apple Watch would then ship by April, nearly a year after the original model first went on sale. Apple has also been working on a new “iPhone 6c” with a 4-inch display, which also could appear at this event.

Es erscheint ohne Frage sinnvoll, die Produktvorstellung nicht wie in den vergangenen Jahren auf September und Oktober zu konzentrieren, sondern über das ganze Jahr auszubreiten. Die Apple Watch scheint für die Vorstellung zu Beginn des kommenden Jahres gesetzt, interessant werden andere Produkte, die dort ihr Debüt feiern könnten. Die Informanten von 9to5mac erwarten neben einer neuen Uhr auch ein 4"-iPhone, über das in den vergangenen Wochen regelmäßig spekuliert wurde, allerdings fehlen uns von beiden Geräten noch geleakte Gehäuseteile, generell sind die Gerüchte um eine neue Apple Watch momentan noch sehr ruhig, auch Mark Gurman hat keine weiteren Informationen zu möglichen Funktionen.

Dropbox schließt Mailbox im Februar 2016

Am 26. Februar 2016, einem Freitag, endet das Leben von Mailbox. Dropbox kündigte heute an, den Mail-Service, der in diesem Blog immer wieder erwähnt wurde, an diesem Tag einzustellen.

Einen Monat nach Mailbox, am 31. März 2016, verabschiedet sich auch Carousel, Dropbox eigene Foto-App. Während Carousel in den Dropbox-Anwendungen mehr oder weniger weiter existiert, verschwindet Mailbox komplett, die Teams beider Apps arbeiten in Zukunft an anderen Projekten innerhalb der Firma.

Craig Federighi im Interview zu Open-Source-Swift

Swift 2.0

Im Interview mit Nate Swanner von TheNextWeb spricht Craig Federighi, Apples Senior Vice President of Software, unter anderem über die Beweggründe zur Veröffentlichung des Swiftquellcodes und auch den Visionen für die Zukunft.

We want everyone to learn Swift as their primary language, and we want — when developers invest in Swift — to be able to use it everywhere from scripting to apps for mobile down to writing code in the cloud.

Er spricht jedoch nicht nur über Swift, auf Nachfrage äußert er sich auch zur Zukunft von Objective-C. In der Vergangenheit gab es immer wieder Befürchtungen unter Entwicklern, Apple könnte bestimmte Frameworks oder Plattformen, namentlich watchOS und tvOS, ohne Objective-C-Unterstützung ausrollen. Federighi versucht, dieser Angst den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Objective C is forever. I don’t think anyone should fear for the future of Objective C. We’re going to continue to support Objective C for ourselves and the developer community.

Klar ist, dass Apple selber für alle möglichen Dinge noch viel zu sehr auf Objective-C angewiesen ist, als dass man die Sprache von heute auf morgen einfach abschießen kann. Klar ist jedoch eben auch, dass Apple in Zukunft verstärkt mit Swift arbeiten wird, die WWDC 2015 hat das deutlich gezeigt: Der Beispielcode (fast) aller Vorträge war Swift-Code, auch die veröffentlichen Beispiele im Developerportal waren in Swift geschrieben. Dennoch, und das sagt Federighi deutlich, handelt es sich hierbei um einen Trend, keinen radikalen Schnitt. Für Apple ist Swift die Zukunft, deswegen wäre es nicht sonderlich sinnvoll, zu viel Arbeit in Objective-C zu investieren, allerdings wird es noch Jahrzente, falls überhaupt, dauern, bis Apple selber keinen Objective-C-Code mehr verwendet und dann langsam über das Ende von Objective-C nachdenken könnte.

Apple veröffentlicht Swift-Quellcode

Swift.org

Während der WWDC-Keynote im vergangenen Sommer hatte Apple den Schritt unter großem Beifall aller Beteiligten angekündigt, heute ist er offiziell erfolgt: Apples Programmiersprache Swift ist quelloffen auf Swift.org verfügbar.

Swift makes it easy to write software that is incredibly fast and safe by design. Now that Swift is open source, you can help make the best general purpose programming language available everywhere.

Als Teil von Swift veröffentlicht Apple außerdem Foundation, libdispatch und XCTest, was in der Ankündigung aus dem Sommer nicht klar ersichtlich war und definitiv eine positive Überraschung ist. Außerdem verteilt Apple einen Package Manager, der in Zukunft hoffentlich das Chaos von Cocoapods, Carthage und Konsorten lösen kann.

Tweetbot 2.2 für OS X mit Splitscreen-Support

Tweetbot 2.2 Splitview

Das heutige Tweetbot-Update für OS X bringt, neben ein paar Kleinigkeiten, ein großes Feature: Unterstützung für den Vollbildschirm und damit auch Unterstützung für den Splitscreen-Modus von El Capitan. Die Anwendung (9,99€) läuft bei mir seit Veröffentlichung des Updates in einem Fenster mit Safari und bietet mir neben dem Surfen immer einen Blick auf meine Timeline. Etwas unrund läuft der Vollbild-Modus auf einem 13″ Retina-MacBook noch, wenn ich nur eine Spalte nutzen und Tweetbot als einzige App verwende, für den Splitscreen-Modus ist das Update jedoch ideal geeignet. Zu den weiteren Neuerungen zählt der Angleich der Konversationsansicht an die iOS-Version, die Möglichkeit aus einer Timeline mit anderen Accounts zu favorisieren und ein paar behobene Fehler.

Fünf neue Werbeclips für Apple TV-Apps

Apple TV

Apples neue Set-Top-Box, der vierte Apple TV, erhält heute fünf neue Werbungen für das traditionelle Fernsehen, die ausschließlich Apps des neuen Geräts zeigen. In jeweils 16 Sekunden begleitet man bei Crossy Road das hüpfende Huhn, in Asphalt 8 ein rasendes Auto, in Disneys Star Wars-App fliegt man mit einem X-Wing-Fighter, HBO Now zeigt Game of Thrones und Netflix spoilert das Ende der dritten Staffel von Orange Is The New Black – und das alles, ohne irgendwas von der eigentlichen Hardware zu zeigen.