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News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

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Apple Pay laut KBC Bank ab Sommer in Belgien

Die KBC Bank aus Belgien antwortet auf Twitter Anthony Nanikashvili auf seine Frage nach dem Start von Apple Pay in Belgien und verweist auf diesen Sommer. Obwohl es sich dabei definitiv nicht um eine offizielle Aussage handelt, klingt ein internationaler Start von Apples Bezahldienst nach der WWDC im Juni einleuchtend. Tim Cook selbst hatte zuletzt von einem baldigen China-Start gesprochen, inwiefern Siris Andeutungen korrekt sind ist jedoch fraglich.

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Ab sofort: Apples offizielles Lightning-Dock

Lightning Dock

Exakt 979 Tage nach Vorstellung des ersten iPhones mit Lightning-Anschluss veröffentlicht Apple ein passendes Dock. Der offizielle Name und die Form lassen darauf schließen, dass das Dock an Lightning-iPhones aller, auch zukünftigen, Generationen passt. Für 45€ bekommt man bei Apple zwar ein Dock, das Lightning-Kabel ist im Lieferumfang jedoch nicht enthalten.

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Das iPhone 6s kommt nicht früher

iPhone 6

Ever since the release of the iPhone 4s Apple has launched its annual smartphone updates in September, but according to supply chain sources, the production of iPhone 6s components is going so well, Apple might be able to launch the device sooner than expected.

via Cult of Mac

Der Bericht von UDN ist aus folgenden Gründen nicht ernstzunehmen:

  1. Das Start-Datum eines neuen iPhones hängt nicht nur von der Verfügbarkeit der Komponenten, sondern eben auch von der Verfügbarkeit der Software – in diesem Fall iOS 9 – ab. Und iOS 9 ist im August noch nicht fertig für einen öffentlichen Release.
  2. Ein Gerät, dessen Verkaufsstart noch nicht angekündigt ist, kann nicht früher oder später starten, es startet einfach an einem Tag.

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Bald™ mehr Datenschutz für Android-Nutzer

Bald™ mehr Datenschutz für Android-Nutzer

Google’s Android operating system is set to give users more detailed choices over what apps can access, according to the people, who asked not to be identified because the matter remains private. That could include photos, contacts or location.

via Bloomberg

Google geht verspätet einen richtigen Schritt in Richtung Datenschutz für den Nutzer. Noch in diesem Monat könnte Google auf der diesjährigen I/O eine neue Android-Version präsentieren, die Nutzern nach dem Download einer App noch die Möglichkeit bietet, den Zugriff auf einige Datentypen abzudrehen. Das Update beleuchtet dann wieder das nächste Problem: Weniger als 10% aller Android-Geräte laufen mit einer aktuellen Android-Version – und selbst Android 5.0 ist inzwischen sechs Monate alt.

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Am Beispiel Redacted: Mac App Store-Charts und Verkaufszahlen

Die Mac App Store-Charts und Verkaufszahlen

Yesterday, Redacted for Mac hit the App Store. […] For launch, the price was $4.99. […] Redacted was #8 top paid in the US and #1 top paid in Graphics at the end of launch day.

via Sam Soffes

Redacted von Sam Soffes stürmt am ersten Verkaufstag die Mac App Store-Charts, in Deutschland landet die Anwendung als Tipp auf der Startseite, belegt aktuell Platz 22 aller bezahlten Apps und Platz 3 in der Kategorie Grafik & Design. Die Zahlen dahinter sind beeindruckend, weltweit verkaufte seine Anwendung sich am ersten Tag 94 mal, erwirtschaftet hat er damit genau 302$.

Daniel Jalkut verweist auf die wirklich relevanten Top-Liste im App Store: Die umsatzstärksten Apps. Mit seinem Hinweis hat er selbstverständlich recht, dennoch ist eigentlich davon auszugehen, dass bezahlte Apps aus den Top 10 oder 20 der Charts mehr als 94 Kopien am Tag verkaufen, immerhin belegen sie einen prominenten Platz. Meine Annahme impliziert jedoch auch, dass der Store regelmäßig von interessierten Kunden besucht wird – Redacted zeigt, dass genau das nicht der Fall zu sein scheint. Aktuell belegt die Anwendung im deutschen App Store Platz 100 der umsatzstärksten Anwendungen. Platz 100 klingt erfolgreich, letztendlich erscheint mir der Umsatz jedoch eher mittelmäßig.

In real, practical terms, the Mac App Store is a decent distribution method for Apple’s software. It’s certainly better than the old Software Update function. But for third party developers? Not as much. Not even close.

via Nick Heer

Auch Nick Heer macht einen guten Punkt: Apple baut den App Store um die eigenen Bedürfnisse. Inzwischen verkauft Apple kaum noch Software, iWork und iLife gibt es zu jedem neuen Mac geschenkt, lediglich Final Cut, Logic und OS X Server bilden Apples Software, die im Store noch käuflich zu erwerben ist. Damit ändert sich auch Apples Anspruch an den Software-Laden: Man will über die Plattform vor allem Updates für OS X und (zumeist vorher verschenkte) Software verteilen. Apple muss über den App Store keine Kunden gewinnen. Apple ist nicht darauf angewiesen, dass Kunden den App Store aktiv öffnen und darin die App finden, die sie gesucht haben. Käufer von Final Cut und Logic wissen sowieso, was sie kaufen wollen, wenn sie sich in Apples Laden begeben. Kunden, die zufällig den App Store öffnen, kaufen weder Final Cut für 300€, noch OS X Server für 20€.

Apple wird den Mac App Store nicht aufgeben, für die Verteilung der eigenen Software(-Updates) ist die Plattform sehr komfortabel, dennoch ist Apple der Drittanbieter-Teil des Stores mehr oder weniger egal. Natürlich wählt die Redaktion weiterhin Apps für die Platzierung auf der Startseite aus, auch mögliche Neuerungen in Zukunft halte ich nicht für unwahrscheinlich – dennoch wird Apple nicht unbedingt versuchen, die Situation von Entwicklern wie Sam Soffes zu verbessern.

I don't think it's a good idea to rely solely on App Store revenue to run your business. The App Store is amazing, but you don't want to put all your eggs in one basket. […] Why would you put the fate of your success in the hands of search and chart ranking algorithms that you have little understanding of and zero control over?

via Dan Counsell

Dan Counsell kommt in seiner Reaktion auf Sams Post zu einem guten Punkt: Der App Store ist toll, auf iOS ist die Software-Plattform unbestritten deutlich präsenter als am Mac, dennoch ist die App Store-Exklusivität mit einer oder mehreren Anwendungen nicht unbedingt ein erfolgreiches Geschäftsmodell, mit dem man eine Familie ernährt – die Unbekannten auf Apples Seite sind schlichtweg zu groß.

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Die Komponenten der Apple Watch Sport kosten 90$

Apple Watch

The teardown of the Apple Watch Sport 38 mm by IHS Technology shows a bill of materials of $81.20 with the cost of production rising to $83.70 when the $2.50 manufacturing expense is added.

via IHS

IHS rechnet die Preise der Apple Watch-Innereien und des Gehäuses aus und veröffentlicht diese Zahlen als absoluten Herstellungspreis. Zahlen dieser Art können interessant sein, über die Marge eines Produkts geben sie jedoch keinerlei Aufschluss, eher verwirren sie den Leser, dem von Kollegen ein Gewinn von über 200$ mit jeder Apple Watch Sport suggeriert wird. Worauf ich hinaus will sollte klar sein: Selbst wenn die Komponenten der Apple Watch Sport 38mm knapp 90$ kosten, ist die Marge um ein Vielfaches geringer, weil zu den Komponenten eben noch Entwicklung und Marketing gehört – bei der Apple Watch ein Prozess von über vier Jahren und eben unzähligen Arbeitsstunden.

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An- und ausprobiert: Die Apple Watch

Apple Watch Banner

Die ersten Anprobe-Termine für die Apple Watch konnten ab dem 10. April für den nächsten Store vereinbart werden, am vergangenen Wochenende habe auch ich dann endlich die Zeit gefunden, die Uhr am eigenen Handgelenk auszuprobieren, auf eine Bestellung hatte ich bisher verzichtet. Termine für die Anprobe nimmt Apple online entgegen, der Store in Frankfurt hatte im Terminkalender allerdings noch so viel Freiraum, dass man die Termine auch problemlos vor Ort hätte vereinbaren können. Bei der Online-Reservierung muss nur ausgewählt werden, ob die Aluminium- und Edelstahl-Watch oder die goldene Edition anprobiert werden sollen, Anprobetermine für die Premium-Version gibt es in Deutschland aktuell nur in München und Berlin.

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Apples zweites Quartal 2015

Das erste Quartal 2015 war ein erneutes Rekordquartal, kein zweites Quartal, das Apple heute offiziell beendet, schlägt ein solches Weihnachtsquartal. Q2/2015 ist dennoch stark und schlägt alle seine Vorgänger um Längen.

iPhones

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Mit 61,2 Millionen iPhones schreiben Apples Mobiltelefone das zweiterfolgreichste Quartal in der Geschichte. Zum Vergleich: Im erwähnten Weihnachtsquartal setzte man 74,4 Millionen Geräte um, im zweiten Quartal 2014 waren es mit 43,7 Millionen Geräten fast 20 Millionen iPhones weniger.

iPads

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Der Graph der iPads lebt seit langer Zeit nur noch im vierten Quartal, dem Zeitraum der neuen Geräte, und dem ersten Quartal, dem Weihnachtsgeschäft, richtig auf – im zweiten Quartal 2015 präsentiert man sich mit 12,6 Millionen Geräten im unteren Mittelmaß, im gleichen Zeitraum wurden 2014 4 Millionen iPads mehr verkauft, das erste Quartal 2015 kam auf 21,4 Millionen verkaufte Geräte.

Macs und iPods

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Seit dem ersten Quartal 2015 listet Apple die iPods in der Übersicht über die Quartalsergebnisse nicht mehr als eigenständige Kategorie, ein entsprechender Graph und überhaupt ein Blick auf Verkaufszahlen fällt deshalb weg. Weiterhin vorhanden sind Zahlen zu den Macs, die im zweiten Quartal 2015 mit 4,5 Millionen Geräten im Vergleich mit dem Vorjahr um 400.000 Geräte gewonnen haben, verglichen mit dem ersten Quartal haben die Macs knapp eine Million verkaufte Geräte abgebaut.

Apple Watch

Konkrete Zahlen fehlen der Tabelle auch zu den verkauften Uhren im zweiten Quartal 2015, ich hoffe, dass Tim Cook im folgenden Conference Call eine Zahl dazu fallen lässt.

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