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Apple Music: Probeabo unter iOS und in iTunes kündigen

Mit dem Start von Apple Music am Dienstag erhalten alle Nutzer für drei Monate ein kostenloses Probeabo. Dieses Abo ist für den Probezeitraum zwar kostenlos nutzbar, danach verlängert es sich jedoch automatisch, wenn es nicht mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probefrist gekündigt wird. Ich kenne mich selber und weiß deshalb, dass ich den Ablauf dieser Frist mit Sicherheit verpasst hätte, das Abo lässt sich jedoch bereits jetzt kündigen und wird dann nicht verlängert. Möchte man den Dienst danach weiter kostenpflichtig nutzen, kann man ihn immer noch neu abonnieren und landet nicht in ungewollten Kosten. Kündigen kann man das Abo in den Systemeinstellungen unter iOS oder unter OS X und Windows in iTunes.

Apple Music kündigen iOS

iOS:

  1. Einstellungen > iTunes & App Store öffnen
  2. Apple-ID antippen
  3. Apple-ID anzeigen auswählen und Passwort eintippen
  4. Abos – Verwalten antippen
  5. Dein Abo – Apple Music Abo antippen
  6. Schalter bei „automatisch verlängern“ auf 0 setzen und im folgenden Dialog bestätigen

Apple Music kündigen iTunes

iTunes (OS X + Windows)

  1. iTunes und iTunes Store öffnen
  2. Account > Account Info anklicken und Passwort eintippen
  3. Unter Einstellungen Abonnements anklicken
  4. Dein Abo – Apple Music Abo bearbeiten
  5. Den Haken bei „automatisch verlängern“ entfernen

Apple veröffentlicht iOS 8.4

iOS 8.4

Eine Stunde vor dem Start von Apple Music landet in diesem Moment iOS 8.4 als Software-Update auf allen iPhones und iPads. Die neue Version, seit über zwei Monaten als Entwickler-Beta verfügbar, bringt als größte Neuerung eine komplett neue Musik-App mit, die sich deutlich mehr nach einem modernen Design anfühlt. Eine kleinere Neuerung ist der neue Platz für Hörbücher: Die Musik-App macht jetzt wirklich nur noch Musik, Hörbücher finden sich in iBooks, seit iOS 8 fester Systembestandteil.

 

Apple veröffentlicht iOS 9 Beta 2 und watchOS Beta 2

Apple Watch Details

Genau zwei Wochen nach der ursprünglichen Vorstellung auf der WWDC laden Entwickler heute, direkt auf den Geräten und über das Developer Center, die zweite Beta von iOS 9 und watchOS 2. Die neuen Versionen kümmern sich um die Politur von kleineren Problemen und sorgen erfahrungsgemäß unter anderem für verbesserte Akkulaufzeiten, die erste Beta beider Systeme hatten da große Probleme.

Kurswechsel: Apple bezahlt Künstler für Music-Testphase

Eddy Cue #music

Apple nutzt den gestrigen Aufschrei rund um Taylor Swifts Blogpost und ändert die Bedingungen für Apple Music: Interpreten werden nun auch für Wiedergaben von Nutzern bezahlt, die sich noch in der kostenlosen Testphase des Dienstes befinden. Musik-Chef Cue verkündet die Kursänderung über Twitter und ersetzt damit sämtliche Pressemitteilungen, bei der Größe der Diskussion hat man gestern sowieso nur auf ein Statement aus Cupertino gewartet. Apple reagiert sinnvoll und macht sich damit schon vor dem Start des Dienstes zum Branchenführer: Kein anderer Musikdienst bietet Nutzern eine dreimonatige, kostenlose Testphase an und vergütet Künstler in dieser Zeit.

Taylor Swift kritisiert Apple Music

Apple Music

I realize that Apple is working towards a goal of paid streaming. I think that is beautiful progress. We know how astronomically successful Apple has been and we know that this incredible company has the money to pay artists, writers and producers for the 3 month trial period… even if it is free for the fans trying it out.

via Taylor Swift

Apples Musikdienst startet am 30. Juni in über 100 Ländern, alle Nutzer erhalten für drei Monate ein kostenloses Probeabo. In dieser Zeit bezahlt Apple Künstlern keinen Cent, wenn Nutzer ihre Musik anhören. Zu Beginn werden ausnahmslos alle Nutzer von Apple Music drei Monate lang ein kostenloses Abo nutzen – in den ersten drei Monaten wird dementsprechend für Streaming kein Geld an Interpreten bezahlt. Das Problem, das unter anderem Taylor Swift anspricht, ist, dass Apple das Geld hätte, um Interpreten auch für Wiedergaben von Testnutzern zu bezahlen, man macht es schlichtweg nicht.

Die Folgen sind für Nutzer und Künstler negativ. Nutzer erhalten in Zweifel Zugriff auf eine geringere Anzahl von Titeln, Künstler bekommen kein Geld. Dadurch macht Apple den Dienst bedingt unattraktiv – und das grundlos. Niemand in Cupertino käme zu Schaden, wenn Interpreten auch in den Probemonaten bezahlt werden. Durch diese Politik macht man die Konkurrenz, die teilweise anders handelt, attraktiv und sich selbst unattraktiv, kurz vor dem Start des neuen Dienstes sind diese Schlagzeilen definitiv nicht erfolgsfördernd.

I’ve asked Apple for comment, but Apple executive Robert Kondrk already acknowledged the issue when he spoke to me earlier this month. He said Apple is paying out slightly higher royalties to music owners in part because Apple wanted a three-month free trial instead of the industry standard one month.

via Re/code

Apples Kompensation für die kostenlosen drei Monate erfolgt, von vielen Medien in der heutigen Berichterstattung übersehen, in höheren Anteilen der Labels und Künstler an Verkäufen im bezahlten Zeitraum. Apple wollte die drei Testmonate ohne Kompromiss und ist dafür bereit, Künstlern bei der Wiedergabe ihrer Titel nicht die branchenüblichen 70%, sondern bis zu 73% zu zahlen – kein Konkurrent zahlt vergleichbare Anteile.

Letztendlich wird das fehlende Album von Taylor Swift nicht über Erfolg oder Misserfolg von Apple Music entscheiden, die Macht liegt bei dem Kunden. Sollten die Kunden Apples Dienst lieben oder zumindest der Konkurrenz vorziehen, werden Künstler sich überlegen müssen, ob sie die drei unbezahlten Monate in Kauf nehmen oder sich für alternative Angebote entscheiden.

Für ein sicheres Fahrrad: Die Biologic Revue Lights

Biologic Lights II

Zu einem sicheren Fahrrad für den Einsatz in der Stadt gehört auch eine funktionierende Beleuchtung. Eigentlich haben Lampen nicht besonders viel mit dem Themengebiet dieses Blogs zu tun, die Biologic Revue Rechargeable Safety Lights haben es mir jedoch angetan. Erwähnenswert sind die Lampen hier vor allem, weil sie cleverer und praktischer sind als andere Fahrradlampen.

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Podcast-Client Instacast macht zu

Vemedio Discontinued

Der Podcast-Client Instacast war einer der ersten Podcast-Clients unter iOS, der deutsche Entwickler Martin Hering stellt die iOS- und Mac-App jetzt ein. Als Grund nennt er in einer Mail an alle Nutzer finanzielle Probleme. Die Formulierung der Mail lässt darauf schließen, dass die beiden Apps nicht genug Geld eingespielt haben, um die Entwicklung der Produkte zu finanzieren, der Server, der für den Sync zuständig ist, soll jedoch noch solange wie möglich laufen und für bestehende Nutzer zugänglich sein.

Das Ende von Instacast ist traurig und steht stellvertretend für ein Problem, das Apples App Store ohne Frage hat: Das Problem der Finanzierung. Apple bietet gebündelt mit iOS eine kostenlose Podcast-App an, die definitiv nicht schlecht ist, viele Nutzer sehen deshalb keinen Grund, Geld für eine Podcast-App zu bezahlen. Instacast (und andere Podcast-Apps) bedienen eine Nische, bezahlt machen sich diese Nischen-Anwendungen eben nicht immer. Apples Fehler ist das nicht, der Fehler der Nutzer ist es nur sehr bedingt – die Meldung ist trotzdem bedauerlich. Allen Instacast-Nutzer, die nun eine neue Podcast-App suchen, sei Overcast von Marco Arment empfohlen, der Umzug der bestehenden Abos erfolgt dank OPML-Ex- und -Import problemlos.

Apple veröffentlicht iOS 8.4 und OS X 10.10.4 Beta 4

OS X 10.10.4 Beta 4

Entwickler und die öffentlichen Beta-Tester laden ab diesem Moment die vierte Beta von iOS 8.4 herunter und installieren sie auf iPhones und iPads. Die größte Neuerung ist eine komplett neue Musik-App, die finale Version von iOS 8.4 dürfte dann auch Apples neuen Musikstreaming-Dienst integrieren. Auch OS X 10.10.4 Beta 4 steht für Entwickler und Tester als Download bereit und kümmert sich um kleinere Probleme und Bugs.