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Craig Federighi im Interview zu Open-Source-Swift

Swift 2.0

Im Interview mit Nate Swanner von TheNextWeb spricht Craig Federighi, Apples Senior Vice President of Software, unter anderem über die Beweggründe zur Veröffentlichung des Swiftquellcodes und auch den Visionen für die Zukunft.

We want everyone to learn Swift as their primary language, and we want — when developers invest in Swift — to be able to use it everywhere from scripting to apps for mobile down to writing code in the cloud.

Er spricht jedoch nicht nur über Swift, auf Nachfrage äußert er sich auch zur Zukunft von Objective-C. In der Vergangenheit gab es immer wieder Befürchtungen unter Entwicklern, Apple könnte bestimmte Frameworks oder Plattformen, namentlich watchOS und tvOS, ohne Objective-C-Unterstützung ausrollen. Federighi versucht, dieser Angst den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Objective C is forever. I don’t think anyone should fear for the future of Objective C. We’re going to continue to support Objective C for ourselves and the developer community.

Klar ist, dass Apple selber für alle möglichen Dinge noch viel zu sehr auf Objective-C angewiesen ist, als dass man die Sprache von heute auf morgen einfach abschießen kann. Klar ist jedoch eben auch, dass Apple in Zukunft verstärkt mit Swift arbeiten wird, die WWDC 2015 hat das deutlich gezeigt: Der Beispielcode (fast) aller Vorträge war Swift-Code, auch die veröffentlichen Beispiele im Developerportal waren in Swift geschrieben. Dennoch, und das sagt Federighi deutlich, handelt es sich hierbei um einen Trend, keinen radikalen Schnitt. Für Apple ist Swift die Zukunft, deswegen wäre es nicht sonderlich sinnvoll, zu viel Arbeit in Objective-C zu investieren, allerdings wird es noch Jahrzente, falls überhaupt, dauern, bis Apple selber keinen Objective-C-Code mehr verwendet und dann langsam über das Ende von Objective-C nachdenken könnte.

Kategorie: Allgemein