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Mit Pixelmator Bilder auf dem iPhone bearbeiten

Pixelmator Header

Der iPad-Release von Pixelmator wurde von mir mit 3 Sätzen abgehandelt, vor einigen Wochen erhielt die App ein Update, das nun auch das iPhone unterstützt. In den letzten Monaten habe ich einen Teil der Artikel dieses Blogs nur auf meinem iPhone geschrieben. Mit der Veröffentlichung von Pixelmator hatte ich die Hoffnung, auch die Illustration dieser Artikel mit Fotos meiner DSLR auf dem iPhone erledigen zu können.

Die Funktionen der iPad-Version von Pixelmator waren vor einem halben Jahr bereits beeindruckend, die iPhone-Version muss keinerlei Abstriche in dem Funktionsumfang hinnehmen und wartet mit allen Features auf, die man sich mobil vorstellen kann. Beim ersten Start kann iCloud aktiviert werden, nach der gewohnten Wartezeit landen alle Werke, die die Mac-Version in der iCloud gespeichert hat, auch auf dem iPhone und können dort bearbeitet werden. Mit meinem 16GB-iPhone lebe ich immer am Speicherplatz-Limit, Pixelmator begrüßt mich bei jedem Start mit einem Hinweis auf den geringen Speicherplatz, dessen Hintergrund sich mir nicht wirklich erschließt und den ich etwas störend empfinde. Hat man diese und andere Warnmeldungen weggedrückt und befindet sich in dem eigentlichen Dokument, das es zu Bearbeiten gilt, beeindruckt die App mit ihrem schieren Funktionsumfang.

Pixelmator Error

Der Sync aller Dokumente mit der iPad- und OS X-Version erfolgt über iCloud und funktionierte in meinen Tests sehr zuverlässig. Die gesicherten Dokumente in der Wolke nehmen jedoch überraschend viel Platz ein, Pixelmator ist in meiner iCloud mit über 400MB die größte Anwendung, aktuell liegen jedoch nur drei Dokumente in dem Cloudspeicher. Mir fehlt daher die Option, einige Dokumente ausschließlich lokal zu lagern und trotzdem weiterhin Zugang zu meinen iCloud-Dokumenten zu behalten.

Überraschend war für mich auch die Geschwindigkeit, mit der Bilder mit Effekte überlagert, mit Schrift annotiert und mit Filtern teilweise unkenntlich gemacht wurden. Alle Änderungen erfolgten auf meinem iPhone 6 ohne große Wartezeit, die einzige Verzögerung gab es in meinen Tests beim Warten auf den Download einer iCloud-Datei.

Pixelmator Handoff

Pixelmator auf dem iPhone ermöglicht mir, sämtliche Änderungen, die ich an Fotos für diesen Blog vornehmen muss, mobil zu erledigen. Das Display des iPhone 6 ist für diese Aufgaben okay, ich arbeite jedoch höchstens mit drei Ebenen und wenigen Änderungen, große Aktionen betreibe ich in Pixelmator nicht. Bedarf es doch einer größeren Anpassung, übergibt die App den aktuellen Stand nahtlos und blitzschnell per Handoff an die Mac- oder iPad-Anwendung. Für die schnelle Bearbeitung eignet sich die App jedoch perfekt, selbst PSD-Dateien kann ich damit problemlos ohne Computer öffnen und unterwegs an meine Bedürfnisse anpassen. Der einzige Kritikpunkt sind die zahlreichen Warndialoge, die mir während der Nutzung der App entgegensprangen. Ja, mein Speicher ist knapp und eventuell muss auch eine Kopie eines Bilds aus meiner iCloud erstellt werden, weil das Original aus Gründen zu groß für mein Handy ist, aber mich über jedes Problem, teilweise mehrfach, mit einem Dialog zu informieren finde ich persönlich störend. Abgesehen von diesem Problem sind die 4,99€, die Pixelmator im App Store aktuell zu Buche schlägt, jedoch eine gute Investition in eine umfangreiche Anwendung.

Kategorie: iOS
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