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Taylor Swift kritisiert Apple Music

Apple Music

I realize that Apple is working towards a goal of paid streaming. I think that is beautiful progress. We know how astronomically successful Apple has been and we know that this incredible company has the money to pay artists, writers and producers for the 3 month trial period… even if it is free for the fans trying it out.

via Taylor Swift

Apples Musikdienst startet am 30. Juni in über 100 Ländern, alle Nutzer erhalten für drei Monate ein kostenloses Probeabo. In dieser Zeit bezahlt Apple Künstlern keinen Cent, wenn Nutzer ihre Musik anhören. Zu Beginn werden ausnahmslos alle Nutzer von Apple Music drei Monate lang ein kostenloses Abo nutzen – in den ersten drei Monaten wird dementsprechend für Streaming kein Geld an Interpreten bezahlt. Das Problem, das unter anderem Taylor Swift anspricht, ist, dass Apple das Geld hätte, um Interpreten auch für Wiedergaben von Testnutzern zu bezahlen, man macht es schlichtweg nicht.

Die Folgen sind für Nutzer und Künstler negativ. Nutzer erhalten in Zweifel Zugriff auf eine geringere Anzahl von Titeln, Künstler bekommen kein Geld. Dadurch macht Apple den Dienst bedingt unattraktiv – und das grundlos. Niemand in Cupertino käme zu Schaden, wenn Interpreten auch in den Probemonaten bezahlt werden. Durch diese Politik macht man die Konkurrenz, die teilweise anders handelt, attraktiv und sich selbst unattraktiv, kurz vor dem Start des neuen Dienstes sind diese Schlagzeilen definitiv nicht erfolgsfördernd.

I’ve asked Apple for comment, but Apple executive Robert Kondrk already acknowledged the issue when he spoke to me earlier this month. He said Apple is paying out slightly higher royalties to music owners in part because Apple wanted a three-month free trial instead of the industry standard one month.

via Re/code

Apples Kompensation für die kostenlosen drei Monate erfolgt, von vielen Medien in der heutigen Berichterstattung übersehen, in höheren Anteilen der Labels und Künstler an Verkäufen im bezahlten Zeitraum. Apple wollte die drei Testmonate ohne Kompromiss und ist dafür bereit, Künstlern bei der Wiedergabe ihrer Titel nicht die branchenüblichen 70%, sondern bis zu 73% zu zahlen – kein Konkurrent zahlt vergleichbare Anteile.

Letztendlich wird das fehlende Album von Taylor Swift nicht über Erfolg oder Misserfolg von Apple Music entscheiden, die Macht liegt bei dem Kunden. Sollten die Kunden Apples Dienst lieben oder zumindest der Konkurrenz vorziehen, werden Künstler sich überlegen müssen, ob sie die drei unbezahlten Monate in Kauf nehmen oder sich für alternative Angebote entscheiden.

Kategorie: iOS