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Typed – Der angenehme Markdown-Editor für den Mac

Typed Mac

Alle Artikel dieses Blogs entstehen im ersten Schritt als Markdown-Datei und werden dann – nach einem unterschiedlich ausgeprägten Prozess der Überarbeitung – dem Blog zugeführt. Aus diesem Grund war ich sehr erfreut, als die Jungs von Realmac Software mich vor einigen Wochen zum Beta-Test ihrer Mac-App Typed einluden. Seit gut vier Wochen laufen nun alle Artikel, die vom Mac auf den Blog wandern, durch Typed, insgesamt habe ich in dem Editor inzwischen bereits über 5000 Wörter getippt. Nicht zuletzt deswegen notiere ich heute, zum offiziellen Launch der App, einige Gedanken.

Yosemite, Preview, Zen

Direkt beim ersten Start fällt auf, wie gut Typed unter OS X Yosemite aussieht. Das Interface von Typed besteht ausschließlich aus dem Fenster mit dem aktuellen Dokument, dieses ist jedoch halb-durchsichtig, was unter Yosemite extrem gut zum Rest des Systems passt und die Nutzung sehr angenehmen gestaltet. Oben rechts im Fenster befindet sich die aktuelle Wörterzahl, die sich per Klick um die Zeichenzahl erweitern oder ganz ausblenden lässt. Sehr angenehm finde ich, dass die Titelleiste nach kurzer Zeit komplett ausgeblendet wird, was ein entspannteres Arbeiten ermöglicht.

Wie jeder vernünftige Markdown-Editor bringt auch Typed eine Preview des aktuellen Dokuments mit, mit der man sich bereits einen Eindruck über das finale Aussehen verschaffen kann. Es ist nicht möglich, in dieser Vorschau eigenen CSS-Code zu verwenden. Einerseits habe ich damit kein Problem, da ich diese Funktion bisher bei keinem Editor wirklich genutzt habe; ich kann mir jedoch vorstellen, dass einige Nutzer ihren Beitrag bereits im fertigen Design sehen und gegebenenfalls testen möchten.

Typed - Transparenz

Eine der Funktionen, die ich an Typed in letzter Zeit sehr geschätzt habe, ist der Zen-Modus. Typed bietet keinen normalen Vollbild-Modus, sondern spielt im Vollbild im Hintergrund auf Wunsch leise Hintergrundmusik, die mir hilft, mich auf meinen Text zu konzentrieren. Typed beschränkt sich an dieser Stelle auf Musik, die die App direkt mitliefert, die Auswahl eigener Titel zur Untermalung ist aktuell noch nicht möglich.

Hat man die Arbeit an einem Artikel beendet, kann man den Inhalt natürlich per Copy & Paste weiterverarbeiten, Typed bietet jedoch auch die Möglichkeit, den Inhalt als HTML zu kopieren, ihn per Mail zu versenden oder in einem sozialen Netzwerk zu teilen. Eine direkte Weitergabe an WordPress ist im Moment noch nicht möglich, ich hoffe auf eine Integration in einer der nächsten Versionen. Eine weitere Kleinigkeit, mit der ich in Typed zu kämpfen hatte, sind Fußnoten. Ich nutze diese nicht häufig in Artikeln, bin jedoch sehr froh, wenn der Editor sie entsprechend unterstützt und mir am besten noch einen Shortcut bietet, über den ich die Fußnote einfügen kann – beides ist bei Typed nicht der Fall. Natürlich ist es möglich, Fußnoten nach der Markdown-Definition einzufügen, in der Vorschau werden diese dann jedoch nicht korrekt angezeigt, auch hier hoffe ich auf ein Update.

Typed für Mac kostet 17,99€ und ist ausschließlich über den Realmac Software Store zu beziehen, in den App Store wird die App vorerst nicht kommen. Interessierte Käufer können die App vor Kauf 7 Tage lang gratis testen. Ich persönlich kann für die Software meine Empfehlung aussprechen, kleinere Probleme, die ich in meiner Testphase hatte, werden mit Sicherheit in Zukunft ausgebügelt. Sinnvoll ist der Kauf jedoch nur, wenn man fast täglich mit Markdown auf dem Mac zu tun hat, dann kann die App jedoch ihre Schokoladenseite zeigen.

Kategorie: OS X

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