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Mit dem iPhone unterwegs, Teil 1: Der Finn

Finn II

Die Zahl der Pakete, die hier in der „Redaktion“ eintrifft, ist in den letzten Wochen enorm gestiegen, in vielen Fällen passen Zusendungen verschiedener Hersteller in einen Themenbereich, weswegen ich mich dazu entschieden habe, thematisch passende Zubehörteile entweder in einem Artikel oder in einer Serie abzuarbeiten. Den Anfang einer längeren Review-Reihe, teils nur Text und Fotos, teils mit Video, macht der Finn, eine Fahrradhalterung für das iPhone.

Bereits vor über zwei Jahren hatte ich eine Fahrradhalterung im Test, das Fazit zu dem Biologic Bikemount ist damals auch sehr positiv ausgefallen, zwei iPhone-Generationen später und mit einem neuen Formfaktor am Horizont scheint das Konzept einer fixen Halterung, die sich eben nur mit einer speziellen Generation nutzen lässt, dennoch ein wenig überholt. Die Suche nach einer Alternative brachte – unter anderem durch den Pick von @schlingel auf der Bits und so #350 – den Finn zutage. Die Halterung aus dem österreichischem Haus BikeCityGuide setzt auf Flexibilität und lässt sich eben nicht nur mit allen iPhone-Generationen, sondern auch mit anderen Smartphones verwenden, ist aber trotzdem weder klobig noch unpraktisch. Das Prinzip des Finns ist eine schnelle Montage und ein universeller Einsatz, sowohl für Handys als auch für Fahrräder. Zur Montage legt man die Halterung einfach um die Lenkerstange, zieht die Gummibänder durcheinander und befestigt die Enden dann am iPhone.

Finn I

Ich habe das Gummiband seit einigen Wochen auf dem Fahrrad im Einsatz und hatte damit bisher keine Probleme; vielmehr konnte der Finn mich sehr positiv von der Vielseitigkeit überzeugen, als ich eine Woche in Darmstadt unterwegs war und ich mein iPhone dort auch mit dem geliehenen Rad montieren konnte, was bei einer festen Halterung deutlich komplizierter gewesen wäre.

Die Aufmerksamkeit soll – auf dem Fahrrad wie im Auto – natürlich dem Straßenverkehr gelten, einen Wegweiser am Lenker zu haben, die ohne Anhalten zu nutzen ist, hat sich in der fremden Stadt jedoch durchaus als Vorteil erwiesen und den Aufenthalt deutlich angenehmer gestaltet. Zur Routenfindung habe ich dabei hauptsächlich jedoch nicht Apples Karten, sondern Google Maps verwendet, weil diese sich für die Rad-Navigation als deutlich zuverlässiger und praktischer herausgestellt haben. Apple verzichtet komplett auf einen Fahrrad-Modus und bietet keine Turn-by-Turn-Anweisungen im Fußgänger-Modus, was die App auf dem Fahrrad komplett unbrauchbar macht.

Finn III

Ich muss jedoch auch zugeben, dass ich, hauptsächlich für das gute Gefühl während der Fahrt, das iPhone immer mit einer Lifeproof-Hülle verwende. Die Rückseite liegt weder direkt auf dem Lenker auf, noch ist mir das iPhone – auch nicht bei Fahrten über holpriges Kopfsteinpflaster – bisher verrutscht oder gar herausgefallen, trotzdem fühle ich mich wohler, wenn ich weiß, dass das iPhone kleinere Stürze problemlos überleben würde.

Ich sitze relativ viel auf dem Rad, sowohl für den Sport als auch für kurze Wege in der Stadt, weswegen der Finn extrem gut in meinen Alltag passt und auch den Wechsel zwischen zwei Rädern problems mitmacht. Die Halterung gibt es für nur 12€, der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos und erfolgt innerhalb weniger Tage.

Kategorie: iOS

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