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Ember inspiriert

Ember - Willkommen

In kreativen Berufen, aber auch bei kreativen Arbeiten im eigenen Haushalt oder dem eigenen Garten benötigt man immer wieder Inspirationen, um neue Ideen zu bekommen und diese umsetzen zu können. Genau diese Inspirationen sammelt die neue Mac-App Ember. In Form eines Sammelalbums werden dort gefundene Inspirationen aufbewahrt und in Kategorien oder speziellen Alben sortiert.

Das Hauptfenster von Ember ist die eigene Bibliothek, in der sämtliche Bilder, die man speichert, zusammengefasst aufzufinden sind. In der Sidebar auf der linken Seite lassen sich verschiedene Kategorien auswählen, in die die Pins automatisch sortiert werden. Mit Klick auf das Plus lässt sich eine neue Sammlung erstellen. Beim Erstellen einer neuen Sammlung muss gewählt werden, ob diese eine normale Sammlung sein soll, in die neue Items manuell hinzugefügt werden sollen, oder ob sie intelligent sein soll. Für eine intelligente Sammlung legt man anschließend mehrere Kriterien fest, von denen entweder eines oder alle auf einen Pin passen müssen, damit dieser in der entsprechenden Sammlung angezeigt wird.

Ember - Informationen zu einem Pin

Zu jedem Pin lassen sich Tags vergeben, die das Sortieren der Sammlung und das Zuordnen zu intelligenten Sammlungen vereinfachen. Filtern lässt sich basierend auf diesen Tags mit dem „Tag“-Icon in der Sidebar. Dieses öffnet bei Klick ein neues Fenster, dass alle aktuellen Tags anzeigt und diese durchsuchbar macht. Außerdem sichtbar wird damit die Zahl der Pins, die einem Tag zugeordnet sind.

Ember - Bearbeiten

Per Doppelklick auf einen Pin öffnet sich eine neue Ansicht, die den gewählten Pin bildschirmfüllend anzeigt und Optionen zur Bearbeitung bietet. So können Bilder zum einen rotiert und beschnitten werden, interessant dürfte aber vor allem die Option sein, Pins mit Textanmerkungen zu versehen oder mit dem Stift-Werkzeug Sachen auf dem Bild zu markieren und hinzuzukritzeln. Aus dieser Ansicht kann der Pin dann auch per iMessage, Twitter, Facebook, Mail, AirDrop, CloudApp und anderen Diensten geteilt werden. So können Screenshots von Webseiten, an denen man gerade im Team arbeitet, mit einer Anmerkung direkt an die zuständige Person weitergeleitet werden, die dann sofort weiß, an welcher Stelle noch etwas zu tun ist. Das spart lange Mail-Kommunikationen nach dem Motto „Kannst du das mal verschieben“, in denen dann erst geklärt werden muss, was mit „das“ gemeint ist und wohin „das“ verschoben werden soll.

Feeds hinzufügen

Ember bietet aber auch einen Weg, direkt in der App neue Inspirationen zu finden und diese zur eigenen Bibliothek hinzuzufügen. Die App hat dazu einen speziellen Feed-Modus, in dem man alle RSS- oder Atom-Feeds abonnieren kann. Die Feed-Ansicht ist untergliedert in eine Ansicht der ungesehenen Items aller Feeds und einer Einzelansicht des jeweiligen Feeds. Per Push-Nachricht informiert Ember über neue Items in diesem Feed, die Ansicht der einzelnen Items aus dem Feed ist jedoch etwas anders als in einem Standard-RSS-Client. Statt den gesamten Artikel anzuzeigen beschränkt Ember sich auf die Bilder des Feeds und stellt diese dar, Text wird komplett ignoriert. Sollten sich in einem RSS-Artikel mehrere Bilder befinden werden diese in Ember als seperate Einträge angezeigt, so kann ein spezielles Bild aus dem Artikel ausgewählt und gesichert werden. Diese Ansicht erlaubt es, alle möglichen Feeds zu abonnieren und sich von deren Inhalten inspirieren zu lassen, ohne durch Text von dem Wesentlichen, den Bildern, abgelenkt zu werden.

Notifications

In der Detailsansicht lässt sich mit einem Doppelklick auf ein Bild der entsprechende Feed-Eintrag direkt zur eigenen Bibliothek hinzufügen und von dort, wie mit allen anderen Pins auch, weiterverwenden und bearbeiten. Neben dem aktuellen Eintrag zeigt die Leiste am unteren Bildschirmrand andere Einträge aus dem gewählten Feed an. Über die Buttons in der oberen Navigationsbar lässt sich das aktuelle Bild zur Bibliothek hinzufügen und die Webseite des Eintrags aufrufen.

Außerdem mit an Bord ist ein Webbrowser, mit dem es, wie zu Erwarten, möglich ist, das Internet zu durchsuchen und die ganze Webseite oder einen Teil davon zur aktuellen Bibliothek hinzuzufügen. Interessant an dem Browser ist vor allem, dass er es ermöglicht, die aktuelle Seite auf eine bestimmte Breite zu skalieren (iPad Protrait, iPad Landscape, iPhone) und somit nicht nur die Desktop-Ansicht, sondern auch mobile Ansichten von Reponsive Websites in der eigenen Bibliothek speichern zu können, vor allem für Webdesigner dürfte das ein wichtiger Punkt sein, wenn es darum geht, Inspirationen für neue Designs für verschiedene Geräte-Größen zu finden und zu sichern.

Chrome Extension

Neue Pins können entweder per Drag & Drop in die Bibliothek geschoben werden, Ember bietet aber auch die Möglichkeit, über Browser-Erweiterungen für Chrome und Safari, die aktuelle Webseite zur Bibliothek hinzuzufügen und den neuen Pin direkt mit einem Titel und Tags zu versehen. Interessant ist diese Funktion vor allem, wenn man einen bestimmten Teil einer Webseite interessant findet und diesen dann in Ember aus der kompletten Seite ausschneidet und weiterverarbeitet.

Download

Ember kostet im 44,99€ im Mac App Store und ist dementsprechend kein Spontankauf, die Funktionen sind aber beeindruckend und sprechen vor allem Personen an, die in der Kreativbranche tätig sind und die die App für ihre Arbeit einsetzen können.

Kategorie: Allgemein
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