AppTestsss

News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

AppTestsss -

Die CeBIT 2013

CeBIT 2013

Am Samstag hat die CeBIT ihre Tore geschlossen, mein Besuch liegt sogar schon 9 Tage zurück, ein paar meiner Eindrücke will ich in Bildern hier festhalten, um damit den Leuten, die die Messe nicht besuchen konnten einen kleinen Eindruck der Produkte geben zu können, die ich während meines Besuchs gesehen habe.

Einen Teil des Tages war ich mit der Bloggertour von t3n (ich bin der mit dem bunten Hemd) auf der Messe unterwegs, eine Veranstaltung, die mir sehr viel Spaß gemacht hat und die mir vor allem nützliche Informationen gebracht hat. Ich werde im Artikel versuchen, die chronologische Reihenfolge der Bloggertour einzuhalten, werde teilweise aber auch passende Themenbereiche zusammenfassen.

CeBIT 2013 II

Gestartet ist die Bloggertour in der Code_n-Halle, in der sich Start-Ups aus allen Ländern präsentieren konnten und ihre Ideen vorstellen durften. Gestoppt haben wir bei dem Stand des „Solarkiosks„, einem Kiosk, der über Solarzellen mit Strom versorgt wird und diesen dann für den Betrieb eines Kühlschranks und mehreren Steckdosen nutzt. Dadurch erhoffen sich die Entwickler, Regionen, die aktuell nur mit umweltschädlichen und teuren Mitteln Strom herstellen können, in Zukunft mit günstigem und gutem Strom zu versorgen.

Weiter ging es dann zum Volocopter, einem Elektro-Hubschrauber. Das ausgestellte Modell konnte leider nicht demonstriert werden, das Ziel ist es aber, einen Hubschrauber, der zwei Personen (150 KG) bis zu 30 Minuten transportieren kann. Der Hubschrauber wird fast vollständig aus Carbon gebaut. Unter dem Motto „Hubschrauber für alle“ sollen die ersten Modelle in wenigen Jahren für 20.000 bis 30.000€ auf den Markt kommen, der Hersteller sagte jedoch, er rechne damit, dass bis zu dieser Zeit keine Autos oder Hubschrauber mehr gekauft würden, sondern untereinander vermietet würden. Damit würde die Investition auf eine große Zahl von Leuten verteilt werden und dementsprechend geringer ausfallen.

CeBIT 2013 III

Weiter ging es bei den Jungs vom „Edelstall„, einem Coworking Space aus Hannover. In dem sogenannten Coworking Camp fanden Vorträge von Personen statt, die ihre Arbeit aus dem Space präsentieren wollten. Das Konzept war sehr interessant, für Selbstständige oder (Hobby-)Blogger bietet sich damit die Möglichkeit, kostengünstig das eigene Haus zum Arbeiten zu verlassen, ohne gleich ein teures Büro mieten zu müssen. Auch interessant war der Stand von „Baola„, einem neuen Getränk, das aus dem „Baobab“ gewonnen wird und sowohl gesund als auch lecker ist. Kisten können online für 18,90€ bestellt werden, um eine lokale Versorgung zu organisieren müsst ihr einfach euren „Getränke-Dealer“ dazu überreden, sein Lager mit den Kisten zu füllen.

CeBIT 2013 IV

Nächste Station war der Stand von IBM, auf dem wir die Demo einer „Augmented Shopping“-App gezeigt bekamen. Das Prinzip dahinter: Mit seinem (Android-)Smartphone scannt man das Regal des Supermarkts und die App zeigt Informationen zu den Produkten und deren Inhaltsstoffen an und kann diese auf Wunsch nach Zuckergehalt etc. ordnen. Die Idee ist gut, die Demo lief reibungslos, das einzige Problem, das ich mit der Anwendung sehe ist, dass der Supermarktbetreiber, laut IBM, die Informationen über Produkte selber pflegen muss, was über kurz oder lang in allen Supermärkten (in Deutschland) scheitern dürfte. Einen Marktstart der App kann IBM aktuell noch nicht verkünden, die gezeigte App war lediglich ein Prototyp, der die Möglichkeiten von „Augmented Reality“ demonstrieren sollte.

CeBIT 2013 V

Danach ging es weiter zu Samsung. Die Koreaner zeigten ein Klassenzimmer, in dem mit Galaxy Tabs Unterricht gemacht wurde. Mit einer speziellen App konnte der Lehrer Apps und Webseiten für Schüler sperren und ihren Bildschirm einsehen. Zur Finanzierung dieser Idee nur so viel: Die Schulen sollen es selber tragen. Dann hatte Samsung noch einige Ultrabooks am Start, die mit Geschwindigkeit und Design überzeugen sollen und alle wahrscheinlich nicht schlecht sind, mit Preisen im MacBook Air-Segment jedoch meiner Meinung nach keine Konkurrenz darstellen. Laut Aussage des Pressesprechers sind Design-Ähnlichkeiten mit dem MacBook Air nicht unbedingt zufällig oder ungewollt, im Markt der Ultrabooks sei es ähnlich wie im Fernsehmarkt, Fernseher sähen ja auch alle gleich aus, weil es ein ideales Design gäbe. Zum Smartphone-Design gab es keine Aussage.

CeBIT 2013 VI

In der nächsten Halle gab es einen 3D-Drucker, nämlich den Fabbster. Mit seiner modularen Bauweise ist er beliebig erweiterbar, was vor allem in Zukunft wichtig werden könnte. Gefüttert wird er mit Plastik-Stäben, die in ein Holster eingelegt werden. Der Preis liegt aktuell bei nur 1.699€, beim Kauf von „Nachfüll-Plastik“ ist man jedoch auf das Material des Herstellers angewiesen, ähnlich wie bei herkömmlichen Druckern scheint der Fabbster sich (teilweise) auch über den Verkauf von „Patronen“ zu finanzieren.

CeBIT 2013 VII

Damit war unser Rundgang auch schon fast beendet, als letze Anlaufstelle wartete der Open-Source-Park, wo wir mit den Jungs aus dem CMS Garden gesprochen haben, in dem unter anderem auch WordPress und Drupal vertreten waren, und deren Vertreter uns die Vorteile ihres CMS erklärt haben.

CeBIT 2013 VIII

Die restlichen Stunden verbrachten wir dann wieder ohne Bloggertour auf dem Gelände und schauten uns noch ein paar weitere Stände an: SAP hatte an den Wänden interessante Zahlen zu geboren Kindern und versendeten Tweets an dem Tag, die Telekom hatte das Blackberry Z10 da und Microsoft zeigte viele Windows Phone 8-Geräte und das Surface.

CeBIT 2013 IX

Zu letzterem noch ein paar Worte: Die Smartphones mit Windows Phone 8 werden für mich immer attraktiver und wären wohl auch die erste Wahl im Bereich Smartphone, wenn ich mit meinem iPhone nicht zufrieden wäre. Im krassen Gegensatz dazu steht leider das Surface (Pro). Das Gerät wirkt unglaublich klobig und vor allem die Tastatur, die sich auf dem Smart Cover des Geräts verbirgt, ist, für mich, zum Schreiben vollkommen ungeeignet. Sie gibt keinerlei haptisches Feedback, ob eine Taste gedrückt wurde oder nicht, und zur blinden Orientierung auf der Tastatur taugen die Tasten auch nicht, weil sie so flach sind, dass man sie nicht fühlt und beim unkontrollierten Wischen auf der Suche nach einer Taste sämtliche Tasten drückt, an denen man vorbeifliegt. Es mag durchaus sein, dass viele Leute in diesem Zusammenhang eine andere Meinung haben, das kann ich gut verstehen, meine Kombination aus iPad und Apple Wireless Keyboard (bzw. dem MacBook und der MacBook-Tastatur) ist im schnellen Tippen jedoch ungeschlagen und bekommt mit dem Surface leider keine ernsthafte Konkurrenz.

Sämtliche Bilder meines Ausflugs gibt es in einem speziellen Flickr-Album, dort fehlen jedoch Beschriftungen und weitere Informationen, dafür sind die Bilder chronologisch geordnet.

Kategorie: News

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind markiert *

*