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Das iPhone wird zum Kartenspiel: „Lost Cities“ für iPhone angespielt

Immer wieder gibt es auf dem iPhone oder dem iPad Spiele, die mich über längere Zeit fesseln und mir jede freie Minute rauben, die ich nicht für die Schule oder den Blog verwende. Mit Lost Cities ist den Coding Monkeys genau das gelungen. Nach Brettspiel-Vorlage von Reiner Knizia hat das Entwicklerteam aus München die iPhone-App entwickelt und damit einen Suchtfaktor geschaffen.

Lost Cities I - AppTestsss.de

Lost Cities Spielbrett

Auf dem Gerät oder im Internet spielt man bei Lost Cities gegen den Computer bzw. Game Center-Gegner und versucht diese, mit geschickten Zahlenkombinationen möglichst deutlich an die Wand zu spielen. Gegenstand des Spiels ist es Spielbrett mit fünf Reihen in jeweils einer Farbe, sowie die Spielkarten. Diese zeigen entweder eine Zahl oder eine Münze in einer bestimmten Farbe. Mit den Zahlen muss man versuchen, die Reihen zu füllen, dazu können sie in aufsteigender Reihenfolge auf dem Spielfeld platziert werden. Trotzdem bringt nicht jede Reihe direkt bei der ersten Karte Gewinn, zu Beginn zählt sie 20 Minuspunkte, die erst nach und nach mit Karten heruntergespielt werden müssen. Legt man eine Münzkarte in eine Reihe, in der noch keine Karte liegt, zählen alle gelegten Karten doppelt, zu Beginn verdoppeln sich jedoch auch die -20 Startpunkte.

Was zuerst kompliziert klingt ist nach einer gespielten Runde und dem tollen Tutorial, das sowohl in Sprachform, wie auch als Text, vorliegt nicht mehr ganz so schwer, je mehr Runden man spielt, desto mehr Taktik eignet man sich an. Spannend werden die Partien aber vor allem, wenn man sie gegen Freunde aus dem Game Center spielt. Dazu kann man sich einmal mit einer Person verabreden und gezielt ein Spiel mit ihr anfangen, sollte man aber keine Personen kennen, die Lost Cities besitzen, kann man per Game Center auch einen zufälligen Gegner suchen lassen.

Lost Cities II - AppTestsss.de

Lost Cities Ergebnis

Neben einer großartigen Umsetzung des Brettspiels gefällt vor allem die detailreiche grafische Gestaltung. Der Holztisch erfreut mit einer schicken Maserung, die Karten bewegen sich sehr realistisch und machen in ihrer Gestaltung mehr her als lieblos programmierte Billig-Games. Vor allem die Integration des GameCenters und Twitter rundet das Erlebnis jedoch entscheidend ab. Spielt man online gegen einen Freund, kann man das Ergebnis über Twitter in die Welt hinausposaunen und so sich oder den Gegner vor allen Followern blamieren, mit einer Partie dürfte trotzdem aber auch für alle Seiten Spaß verbunden sein, denn den bringt das Spiel allemal.

Kategorie: News
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