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Paydroid Dock im Test – Eine nette Aufstellmöglichkeit für das iPad (+Gutscheincode)

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Dockingstationen für das iPad gibt es eine ganze Menge. Neben Apples Lösung habe ich jedoch noch kein Dock gefunden, dass mir auf den ersten Blick besonders gut gefallen hat, das Dock der Firma Paydroid hat das jedoch geändert. Die Halterung für das iPad 2 bzw. das neue iPad kostet 79€, wird aber in Deutschland hergestellt und von dort aus versendet. Mein Testexemplar, vielen Dank dafür an den Hersteller :), erreichte mich innerhalb eines Tages (versendet am Montag der vergangenen Woche, angekommen am Dienstag).

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Design:
Schon die Verpackung hat es mir angetan: Geliefert wurde das gute Stück in einer sehr edlen Holzkiste. Diese ist auf der Oberseite mit dem Schriftzug des Herstellers verzier und sieht auch auf dem Schreibtisch oder im Regal toll aus. Im Inneren ist die Box mit Stroh gefüllt, darauf liegt, weich gebettet und gegen Stöße geschützt, in einem kleinen Stoffsäckchen verpackt, das Paydroid Dock . Öffnet man diese Schutztasche offenbart sich der, wahlweise in schwarz oder weiß, verfügbare Aufsteller.

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Nutzung:
Einmal ausgepackt sieht man direkt, dass das Dock zwei Unterteilungen hat. Die hintere beheimatet natürlich das iPad, die vordere Ablagefläche bietet Platz für einen Stift, das iPhone (kann man ganz toll hineinlegen) oder auch Zubehör für eines der Geräte. Aufgestellt werden können im Dock das iPad 2 sowie das neue iPad, möglich ist sowohl Portrait-, wie auch Landscape-Ausrichtung. Stellt man das iPad jedoch im Landscape-Mode auf, sollte man darauf achten die Lautstärke-Buttons nach oben auszurichten, da sich der Ton sonst ungewollt verstellen kann :). Der Rand vor dem Aufsteller ist angenehm dünn, sodass im Potrait-Modus auch der Home-Button ohne Probleme betätigt werden kann. Um einen sicheren Stand zu gewährleisten ist die untere Seite mit einer rutschfesten Beschichtung versehen. Diese ist nicht störend klebend, sondern fühlt sich an wie der Rest des Keramik-Docks, zusammen mit einem gedockten iPad mach sie den Halter jedoch auf (fast) allen Oberflächen rutschfest. Im Gegensatz zu herkömmlichen Docks hat die Paydroid-Version keinen Dock-Anschluss, das heißt es ist nicht möglich das iPad direkt zu laden oder mit dem Rechner zu synchronisieren. Dadurch ergibt sich zwar einmal die Möglichkeit das iPad auch im Querformat dort zu parken, andererseits wäre eine Aussparung für ein Ladekabel an der Unterseite eine ganz nette Ergänzung.

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Herstellung:
In vier Schritten wird das edle Dock komplett in Deutschland hergestellt und versendet. Aus einem einzigen Block einer speziellen Keramiklösung entsteht das Ergebnis, das ihr im Online Store kaufen könnt.

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Fazit:
Trotz der 79€, die das Dock zu Buche schlägt, bin ich schlichtweg begeistert: Das Design ist sehr schlicht, sieht aber trotzdem super aus, die beiden verfügbaren Farben passen perfekt zum iPad. Die Holzkiste und die Herstellung in Deutschland runden das Produkt zusätzlich ab. Während mir ein bisschen die Öffnung für ein Ladekabel fehlt, dürften andere davon erfreut sein, das iPad auch im Landscape-Modus aufstellen zu können. Alles in allem kann ich euch den auf nur empfehlen, auf meinem Schreibtisch erhält das Dock auf jeden Fall einen Dauerplatz neben meinem Rechner!

Was jetzt natürlich noch fehlt ist eine iPhone-Version :)

Zu kaufen gibt es das Paydroid Dock im Online Store des Unternehmens mit weißer und schwarzer Lackierung.

[Update] Der Hersteller hat mir noch einen Gutscheincode zur Verfügung gestellt, mit dem ihr beim Kauf eines Docks bis morgen 21 Uhr 25€ sparen könnt. Gebt einfach ganz am Ende der Bestellung den Code “apptestsss” ein, und werdet glücklich :)

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Air Display jetzt mit HiDPI-Support auf Macs

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Seit der Veröffentlichung des neuen iPads vor knapp einem Monat stehen viele Entwickler vor dem Problem, dass sie auf ihren Macs das Display nicht in Originalgröße sehen können, da aktuell kaum ein Mac die vollen 2048×1536 Pixel ohne Zoom darstellen kann. Seit dem neusten Update der Software AirDisplay (7,99€) kann man diese zumindest als Übergangslösung zum Entwickeln und Arbeiten an einer Retina-App nutzen. Dabei greift Avatron auf eine versteckte Einstellung von Mac OS zurück, die eine Bildschirmdarstellung mit 264 DPI erlaubt.

“HiDPI is stunning,” said Dave Howell, Avatron’s CEO. “In addition to increasing productivity by making text dramatically more readable, it’s truly a game changer for such tasks as photo editing, architectural drafting and graphic design. With Air Display, we are pleased to offer Mac OS X users the first and currently only opportunity to experience the sharpest picture ever before available or seen on a computer monitor.”

via Avatron

Für alle, die AirDisplay nicht kennen: Die App installiert ihr auf eurem iPhone/ iPad und eine Client-Software auf eurem Mac/ PC. Danach könnt ihr euer iOS-Device als zweiten BIldschirm für den Rechner nutzen. Bedient werden kann der Inhalt des iPads wie gewohnt mit der Maus oder mit dem Finger. Einen tollen Einsatz habe ich für die App, wenn ich auf dem Rechner Grafiken mache. Das iPad zeigt dann in einem zusätzlichen Fenster einmal das Ergebnis an und zeigt mir zum anderen noch, wie die Grafik auf einem iOS-Gerät aussehen würde.

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