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News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

Tweetbot in Version 2.3 mit neuen Gesten und einigen UI-Nettigkeiten

Der Twitter-Client Tweetbot (iPhone; iPad) ist hier auf einem der beiden Geräte quasi ständig im Einsatz und erfüllt seine Aufgabe auch konkurrenzlos gut. Mit der soeben erschienen Version 2.3 hat sich vor allem die Handhabung von Gesten verbessert. Swipet man in der Timeline-Ansicht von links nach rechts, kommt man in die komplett neue Unterhaltungsansicht, die sowohl die, dem Tweet vorausgegangenen, Konversation, wie aber auch Antworten auf den Tweet anzeigt. Swipet man von rechts nach links, kommt man in die ebenfalls komplett überarbeitete Tweet-Ansicht, die nun Buttons zum Retweeten, Favorisieren, etc. direkt integriert hat und so deutlich besser funktioniert, als ihr Vorgänger.

Die letzte große Neuerung ist die Möglichkeit, Konversationen, die man selbst geführt hat, oder die man entdeckt hat, an den Dienst Storify zu senden und die dortige URL per Mail oder in einem Tweet an andere Leute zu teilen. Dort kann die Story jedoch nicht nur gelesen, sondern auch kommentiert werden, was einen großen Mehrwert gegenüber normalen Mails bringen kann.

 

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Groove 2 – Ein würdiger Ersatz für die iPod-App

Die Musik-App auf dem iPhone bzw. dem iPod touch funktioniert, sie tut was sie soll: Musik abspielen, die eigene Bibliothek in Alben, Interpreten und Listen organisieren, sowie zur Not noch den ein oder anderen Audio-Podcast abspielen. Diese Aufgaben erledigt die App nicht mit Bravour, man kann sich mir ihr aber durchaus aunfreunden und bekommt keine Krämpfe bei der Benutzung. Trotzdem ist das Interface nicht besonders toll und hat seit dem ersten Release quasi keine Änderung erfahren. Genau an dieser Stelle setzt Groove 2 an: Die App will gut aussehen und mehr Funktionen erfüllen, als die Musik-App das tut, dabei ist die App jedoch eigentlich nichts anderes als ein aufgesetztes Interface auf die iPod-App, bei der Wiedergabe spielt im Hintergrund die iPod-App.

 

 

Bei Groove 2 (1,59€; Universal) sind orange und verschiedene Grautöne die beherrschenden Farben. Das aufgesetzte Interface für die Musik-App sieht dabei jedoch nicht eintönig oder nervend aus, es erfreut mit einer netten Gestaltung und kann so die Nutzer (bzw. mich) überzeugen. Neben optischen Schönheiten sollten Apps jedoch auch ein paar Funktionen und vor allem einen Mehrwert gegenüber anderen Lösungen bieten. Bei Groove fällt schon direkt beim Launch auf, was anders gemacht wird: Landet man bei der iPod-App beim ersten Start (und auch danach) immer in schnöden Listenansichten quasi ohne Bilder, präsentiert Groove 2 direkt beim Start Cover verschiedener Alben bzw. Bilder der Gruppen und zeigt sich dadurch farbenfroh. Tippt man auf ein Album startet jedoch nicht etwa die Wiedergabe der vorhandenen Lieder in der vorgegebenen Reihenfolge, Groove startet bei einem Tipp die Aktion, die vorher unter dem Cover zu lesen ist.

 

 

Möglich sind dabei Sachen wie “Groovy Mix”, bei dem Lieder, die zu einem Thema passen abgespielt und als Playlist zusammengefasst werden. Unter den Alben bzw. den Bildern der Bands, die sich die App von Last.fm abgreift, befinden sich vier Buttons, die jeweils verschiedene Musikwiedergabeliste aus der eigenen Bibliothek anlegen und abspielen. Neben dem Groovy Mix ist auch eine “Überraschung” möglich, hier werden zufällig Lieder einer Stilrichtung, zum Beispiel von zwei Bands wie den Ärzten und dem Farin Urlaub Racing Team, gespielt. Außerdem mögich ist noch die Wiedergabe der “Favorites”, sowie “Three of a Kind”, hier spielt die App drei Lieder einer zufälligen Stilrichtung nacheinander. Die Auswahl ist sehr gut und passt meist schön zusammen, sie hilft die anderen Seiten der Musikbibliothek zu entdecken :).

 

 

Möglich ist natürlich auch die Navigation über die gewohnten Kategorien. Dazu slidet man auf dem Homescreen nach rechts und bekommt ein schlichtes aber funktionales Menü mit den Tabs “Artists”, “Albums”, “Tags” und “Playlists” präsentiert. Wählt man zum Beispiel die Interpreten aus, werden diese nicht nach Alphabet sondern nach häufigster Wiedergabe sortiert, was das Abspielen der Lieblingslieder stark vereinfacht. Schön wäre hier noch die zufällige Anordnung der Interpreten, um so mal wieder andere Lieder zu hören. Nett macht sich in diesem Zusammenhang auch die Integration von iTunes Match, Groove spielt hier nahtlos alle Lieder aus der Wolke, testen konnte ich das mangels Match jedoch leider nicht.

 

 

 

 

Fazit:

 

Groove 2 sieht toll aus und hat bei mir die Musik-App auf der ersten Homescreen-Seite ersetzt. Die Funktionen mit dem Mixen verschiedener Interpreten zu Wiedergabelisten und die dadurch entstehende Abwechslung im musikalischen Alltag gefällt sehr gut. Verbesserungswürdig wäre jedoch eine deutsche Übersetzung, die die Usability nochmals deutlich verbessern würde.

 

 

 

*Anmerkung* Beschrieben habe ich hier nur die iPhone-App, auf dem iPad höre ich keinerlei Musik und bin mit der vorhandenen App sehr zufrieden.

 

 

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Chomp stoppt Suche im Android Market

Seit der Übernahme durch Apple im Februar hat sich bei der App Store-Suchmaschine Chomp nichts getan, heute gab es jedoch die erste große Neuerung und damit eine Kahlschlag in Richtung Google: Chomp hat die Suche für Google Play entfernt, mit der Suche lässt sich nun also nur noch Apples Softwareladen durchstöbern, was bei einer Übernahme eine relativ logische Konsequenz ist.

Trotzdem bleibt für mich weiterhin fraglich, was Apple mit der Suche und den damit gegebenen Ergebnisse anfangen möchte. Eine Integration in die Suche des App Stores wird immer wieder gemunkelt, dürfte dann aber frühstens in iOS 6 kommen.

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iOS 6-Konzept-Video nimmt sich dem iPad-Multitasking-Problem an

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Kurz nach der Ankündigung der diesjährigen WWDC erfreut das Konzept-Video der Kollegen vom iDownloadblog mit einem ersten Vorgeschmack auf eine mögliche iOS 6-Funktion.

Angesprochen wird im Video ein Punkt, der seitens Apple dringend zu bearbeiten ist, das Nutzen mehrere iPad-Apps nebeneinander. Ich persönlich stolpere immer wieder über Anwednungsfälle: Man schreibt zum Beispiel einen Text und möchte nur kurz ein Wort im Internet nachschauen. Dazu muss die Text-App geschlossen und der Safari geöffnet werden, was an sich nicht besonders viel Arbeit ist, hat man dann jedoch noch die Hälfte der Informationen wieder vergessen wenn man in die Texteditor zurückkehrt, muss man wieder zurückwechseln und erneut schauen.

Als Lösungsansatz wäre einerseits eine Gitterlösung, wie sie im Video zu sehen ist denkbar (dann aber hoffentlich auch mit der Alternative von zwei Apps nebeneinander), möglich wäre jedoch auch eine verbesserte Multitasking-Ansicht, die mehrere Fenster nebeneinander zeigen kann und so die Beschaffung von Informationen aus dem einen Fenster und den Transfer in das andere Fenster leichter und schneller macht.

Toll wäre bei einer Lösung mit mehreren Fenstern nebeneinander auch die Möglichkeit, markierte Textabschnitte per Drag & Drop vom einen in den anderen Bildschirmteil bewegen zu können. Denkt man hier einen Schritt weiter, wäre das natürlich nicht nur mit Texten, sondern auch mit Dateien machbar. Hier könnte Apple auch endlich dem Problem der fehlenden Anhang-Funktion in der Mail.app nachgehen: Hätte man zum Beispiel im linken Teil die Mail.app geöffnet und im rechten Teil Keynote, könnte man seine Präsentation einfach in eine (bestehende) Mail(konversation) ziehen und das iPad in einem weiteren Punkt zum Rechnerersatz machen.

 

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Apple lädt zur WWDC ’12 [Update]

WWDC 2012

Die Einladung für die diesjährige WWDC hat lange auf sich warten lassen, heute hat Apple sie offiziell an Entwickler verteilt. Stattfinden wird die World Wide Developer Conference in der Woche vom 11. bis zum 15. Juni, eröffnet wird diese Woche voller Workshops durch eine Keynote von Apple CEO Tim Cook. Dieser wird dort einen Ausblick auf iOS 6, OS X Mountain Lion und auch einige Neuerungen im Bezug auf iCloud geben.

Tickets gibt es noch auf der offiziellen Seite, ein Ausverkauf dürfte jedoch innerhalb der nächsten Stunden erfolgen.

[Update] Nach nur zwei Stunden sind alle Tickets ausverkauft, die rund 5000 Plätze sind an glückliche Entwickler vergeben. Apple vertröstet alle ticketlosen mit den Videos, die kurz nach der Veranstaltung hochgeladen werden sollen.

 

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Apple gibt Ergebnisse des Q2/2012 bekannt

via Macworld

Die Quartalszahlen des Q2/2012 waren etwas “schlechter” als die des ersten Quartals diesen Jahres, sie können sich aber auf jeden Fall sehen lassen: Die iPods verkauften sich 7,7 Millionen Mal, Macs verkauften sich 4 Millionen Geräten. Die großen Gewinner des Abend waren aber, wie auch schon im vergangenen Quartal, die iPhones und die iPads. Apple verkaufte 11,8 Millionen Tablets und 35,1 Millionen Smartphones mit dem Apfel-Logo, eine Unterteilung in Generationen fehlt erneut.

Insgesamt kommt Apple damit auf 39,2 Milliarden US-Dollar Umsatz, Nettogewinn waren 11,6 Milliarden Dollar.

Auch spannend: Im Vergleich zum letzten Quartal waren es 6% mehr Umsatz, die Apple mit Produkten im Ausland machte. Diese Zahl steigerte sich von 58 auf 64%.

 

 

 

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AT&T gibt Quartalszahlen bekannt – iPhones in der Mehrzahl

Direktlink

Während die diesjährigen Apple Quartalszahlen noch ein paar Stunden auf sich warten lassen, ist der amerikanische Mobilfunkprovider AT&T schon einen Schritt weiter und hat die Ergebnisse bereits verkündet. Wie bereits im vergangenen Jahr kommt ein Großteil der verkauften Smartphones wieder aus dem Hause Apple, von 5,5 Millionen aktivierten Geräte waren es mit 4,3 Millionen über 78%. Mit Spannung darf man heute Abend jedoch auch einen Blick nach Cupertino auf die Quartalszahlen werfen.

 

 

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Cargo-Bot, die erste App, die nur mit einem iPad geschrieben wurde

Das iPad wird immer mehr zu einem mobilen Alles-Könner. Das zeigt auch die kostenlose App Cargo-Bot (App Store) sehr eindrucksvoll. Das Logikspiel hilft jetzt nicht besonders beim Erfüllen produktiver Aufgaben, dafür wurde es jedoch komplett auf einem iPad geschrieben. Genutzt wurde dazu die App Codea (7,99€; iPad-only). Die Grafiken wurden natürlich nicht am iPad erstellt, sonst ist der Code des Spiels jedoch nur zum Kompilieren und Hochladen mit einem Mac in Kontakt gekommen. Die Idee dahinter ist auf jeden Fall sehr interessant, wir werden sehen, ob in Zukunft noch weitere Spiele nur auf dem Tablet gecodet werden.

 

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Vorschau auf Apples Quartalszahlen: Analysten schätzen 35,1 Millionen verkaufte iPhones

Morgen Abend ist es wieder soweit: Apple wird in einer Pressemeldung und danach in der gewohnten Telefonkonferenz die Quartalszahlen für das zweite Quartal 2011 bekanntgeben. Wie immer wird in dieser Zeit ein Großteil der Börsianer weltweit zumindest mit einem Auge die Meldungen aus Cupertino verfolgen. Zum üblichen Prozedere vorher gehört auch, dass sich Analysten mit Prognosen äußern. Fortune hat dazu eine Statistik veröffentlicht, deren Durchschnitt bei 35,1 Millionen iPhones liegt. Im Vergleich zum vorigen Quartal wäre das ein Rückgang von rund 2 Millionen Geräten, das letzte Quartal profitierte jedoch auch vom iPhone 4S-Verkaufsstart und dem Weihnachtsgeschäft.

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