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News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

Snapseed und Langenscheidt Deutsch-Englisch zur Jahreswende kostenlos

Am letzten Tag des Jahres 2011 gibt es zwei sehr hübsche und sinnvolle Anwendungen kostenlos. Zum einen wurde der Preis der Foto-Anwendung Snapseed um 100% gesenkt, zum anderen gibt es das Deutsch-Englisch-Wörterbuch von Langenscheidt kostenlos zum Download. 
Snapseed (hier im Video) bietet reichhaltige Möglichkeiten Fotos mit dem iPhone und iPad zu bearbeiten und präsentiert diese Möglichkeiten auch noch in einem schönen Interface, was den Download auf jeden Fall zu einer Empfehlung macht. 
Der Langenscheidt-Übersetzer ist optisch nicht halb so ansprechend, macht aber mit Sprachausgabe und reichhaltigem Wortschatz die optische Unterlegenheit wieder wett.

 

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[Zubehör] Proporta iPhone 4/ 4S Aluminium Skin

Das Design des iPhone 4/ 4S ist sehr nett, weswegen meinerseits keine Enttäuschung über die Nicht-Änderung zur neuen Generation bestand. Bereits zu Zeiten des iPhone 4 gab es jedoch auch Austasuchrückseiten, die sich entweder knallbunt oder auch in durchsichtig, mit Holz, etc. der Öffentlichkeit präsentierten. Der Tausch dieser Rückseiten hatte das Problem, dass man das Gerät mindestens aufschrauben müsste, um sie zu wechseln, die Vorderseite konnte vom neuen Design nur mit einer riesigen Aufwand profitieren. Von Proporta gibt es nun einen bzw. zwei “Aufkleber” für iPhone-Vorder- und Rückseite. Das sogenannte Aluminium Skin ist in vier Farben erhältlich und kostet ungefähr 18€ inklusive kostenlosem Versand (14,95 £ inkl. Versand). Neben der hier beschriebenen Hülle finden sich auf der Website des Unternehmens noch einige andere, sehenswerte Hüllen, auf die man vor der Bestellung auf jeden Fall einen Blick werfen sollte. 
 
Lieferumfang + Montage
Witten wir uns nun aber dem Aluminium Skin: Geliefert wurden nur die beiden Aufkleber. Die Montage dauert unfgefähr so lange wie das Aufzählen des Lieferumfangs, einfach kurz beide Seiten des iPhones reinigen und dann die Aufkleber draufkleben. Dabei muss man beachten, dass man nicht die Folie von der Pappe mitabzieht, da sich die Aufkleber sonst verbiegen könnten, da sie aus Aluminium gefertigt sind. Diese Verformung könnte dann zu Problemen beim Aufbringen auf das iPhone sorgen. Der Rest der Montage dauert noch ungefähr eine halbe Minute, es müssen nur noch die “Folien” aufgeklebt werden. 
 

 
Aussehen
Nach dem Aufkleben der Folie erstrahlt das iPhone in einer ganz anderen Farbe. Vor allem an die “neue” Vorderseite müsste ich mich erst gewöhnen. Das Display wirkte deutlich kleiner und das viele glänzen wollte mir erst nicht so richtig zusagen. Man sollte die Folie jedoch nicht direkt wieder abreißen, wenn sie nach 20 Minuten nicht  gefällt, sofern sollte sie etwas länger (ja, mehrer Tage bis hin zu Wochen) auf sich wirken lassen und sie im Alltag auf sich wirken lassen. Die Rückseite sagte mir jedoch schon deutlich früher zu und macht auch nach gut einer Woche immer noch einen soliden Eindruck. Beachten sollte man jedoch, dass sich dort sehr schnell kleine Kratzer bilden, die jedoch kaum störend auffallen. 
 

Haptik, andere Auffälligkeiten
Das Gefühl des iPhones wird durch die Folie stark beeinflusst, statt dem gewohnten Glas hat man nun eine ganz andere Oberfläche in der Hand, die Gewöhnungszeit hielt sich daran jedoch in Grenzen. Nach dem “Bekanntwerden” mit dem neuen Material liegt das iPhone sehr gut in der Hand und macht wieder den typischen Eindruck. Von anderen Leuten wird es jedoch nicht mehr direkt auf den ersten Blick als iPhone erkannt, falls euch das wichtig ist solltet ihr auf den Kauf der Folie verzichten. Alle Bedienelemnten sind gut zugänglich. Darauf sollte man jedoch vor allem beim Aufkleben achten, um Bilder mit schwarzem Rand zu verhindern. Ein Problem gab es hier jedoch mit dem Annäherungssensor, der beim iPhone 4S für den Start von Siri zuständig ist. Dieser liegt leider unter der Hülle, Siri reagiert deswegen nicht auf das Heben ans Ohr. 
 

 
Fazit
Schwer zu sagen, ob ich die Hülle wirklich Jedem empfehlen würde, prinzipiell aber eigentlich schon. Das neue Aussehen zieht immer wieder interessierte Blicke auf  sich und gefällt mir persönlich sehr gut. Auch der verdeckte Siri-Sensor macht mir nichts aus, ich starte den Dienst so oder so nur durch langes Halten des Homebuttons. Auch der Preis ist für die Hülle in Ordnung, es sollte aber jeder wissen, ob er das Geld in eine Folie steckt, die er nur einmal verwenden kann. 
 

Links:
Online-Shop 

 
 


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[Statistik] Das ist der durchschnittliche Androiduser

Das Unternehmen Bluestacks hat heute die oben zu sehende Infografik veröffentlicht, die den durchschnittlichen, männlichen Android-User im Jahre 2011 zeigt. Erhoben wurden die Daten unter den 145.000 Facebook-Fans. Neben den eher uninteressanten Informationen über Kleidung, Haarfarbe, etc. enthält die Grafik auch durchaus relevante Informationen bereit. So erfährt man, dass nur 13% der Android-User mehr als 50 Apps auf ihrem Gerät haben und 33% aller Android-Nutzer keine bezahlte App auf ihrem Gerät haben. Außerdem verbraucht der durchschnittliche Nutzer 582 MB mobiles Darenvolumen im Monat. 

 

Eine gewagte Prognose, aber würde man die gleichen Daten unter iOS-Nutzern erheben, würde man deutlich weniger Leute finden, die bisher keine Anwendung gekauft haben. Außerdem dürfte man mehr Anwender finden, die nur ein iPad (oder auch einen iPod touch), aber kein iPhone besitzen. 

Tagesspiegel-Monatsabo vorübergehend für nur 1,59€

Das iOS-Monatsabo des Berliner Tagesspiegels (AppStore-Link/ Wikipedia) ist vorübergehend für nur 1,59€ zu haben. Beachtet man, dass jede Einzelausgabe 79 Cent zu Buche schlägt und der Monat ohne Reduzierung 14,99€ kostet, ist diese Reduzierung immens. Sie kann zudem kostenlos um einen Monat verlängert werden, falls der Sendung von persönlichen Daten (Name, Mail-Adresse und Postleitzahl) an den Verlag zugestimmt wird. Neue Ausgaben laden sich dank dem Zeitungskiosk (iOS 5 vorausgesetzt) automatisch bei Erscheinung runter. Die neuen Fassungen lassen sich bereits ab 19 Uhr herunterladen, sie liegen also auf jeden Fall zum Frühstück des nächsten Tages bereit. Das Abo ist auch für nicht-Berliner auf jeden Fall eine Empfehlung, beachtet werden sollte hierbei jedoch, dass es sich automatisch verlängert, man muss also an eine pünktliche Kündigung denken. 

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iTunes Connect kehrt einen Tag früher aus dem Urlaub zurück

Bild via 9to5mac.com 
 
Traditionell macht iTunes Connect Urlaub und ist so über die Weihnachtsfeiertage für die Entwickler nicht zu erreichen um Updates der Apps oder Preisänderungen einzureichen. Auch dieses Jahr war die Brücke zwischen Entwickler und AppStore vom 22. Dezember geschlossen und sollte eigentlich bis morgen, den 29. Dezember dicht bleiben. Heute nahmen die dort arbeitetenden Leute jedoch wieder die Arbeit auf und winkten am frühen Abend bereits erste App-Updates in den Store durch.  
 

 
Ein Grund für diese schnellere Rückkehr aus den Winterferien könnte sein, dass über Weihnachten die 12-fache Anzahl an iOS-Geräten ans Netz gegangen ist bzw. aktiviert wurde. Schon gestern hatte Entwickler berichtet, dass Preisänderungen ihrer Apps, die für den 25. Dezember geplant waren, aktiv wurden.  
via 9to5mac.com 
 

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iCloud, ein Zwischenfazit

Bereits auf der WWDC-Keynote diesen Jahres angekündigt, nach der iPhone 4S-Keynote dann gestartet, Apples iCloud. Seit diesem Zeitpunkt ist die Wolke aus dem Hause Apple hier im Einsatz, nun wollte ich euch eine erste, fundierte Rückmeldung meinerseits geben. Bevor ich zum Test komme möchte ich kurz einige Informationen zu meinem Einsatzzweck des Dienstes geben: Ich habe meine @me.com-Mail-Adresse eingerichtet, nutze sie aber nur selten. Kontakte und Kalender habe ich komplett auf iCloud umgestellt und die alten Datenbanken sind nun “in Rente”. Meine Backups entstehen nun dank iCloud nicht mehr lokal auf einem Rechner, sie liegen auf den Apple-Servern und können von dort im Falle des Falles eingespielt werden. Auch AppStore-Applikationen bringen immer mehr eine iCloud-Funktionalität mit sich, die es ermöglicht, Daten oder Einstellungen über Apples Server abzugleichen, dazu aber später mehr.  
 
Wie bereits gesagt, jeder iCloud-Account, bringt eine kostenlose @me.com-Adresse mit sich. Diese kann auf allen iOS-Geräten mit iOS 5 oder höher, jedem Mac mit 10.7.2 und jedem Windows PC mit dem iCloud Control Panel. Zusammen mit dieser Adresse gibt es 5 GB kostenlosen Speicherplatz der sich gegen eine geringe Bezahlung erhöhen lässt. Der Speicherplatz wird für Mails, Backups, und Daten von Apps genutzt, im Photostream gespeicherte Bilder werden nicht auf dieses Limit angerechnet. Genauso wenig zählen Kontakte oder Kalendereinträge auf dieses Speicherlimit. Kontakte, Kalender, Lesezeichen, etc. synchronisieren sich nach erster Einrichtung automatisch und neue Einträge werden sehr zuverlässig an die verbundenen Geräte “gepusht”. Der Sync neuer Einträge und auch Änderungen an vorhandenen Terminen und Kontakten “fliegen” fehlerlos auf die anderen Geräte. Bei mir führte jedoch der Sync von Kontakt-Bilder, die mit dem iPhone aufgenommen wurden in den ersten Tagen zu großen Problemen. Die Bilder kamen zwar auf dem iPad an, auf dem iPhone wurden sie jedoch häufig ohne Grund gelöscht, sodass der Kontakt dort kein Bild mehr hatte. Mit dem Kalender hatte ich keins der häufig erwähnten Probleme von verdoppelten Terminen o. ä. Auch neu angelegte Kalender werden durch die iCloud auf allen Geräten synchron gehalten. Über das Web-Interface bietet sich die Möglichkeit einen Kalender mit einem anderen iCloud-Nutzer zu teilen und ihn so alle erstellten Termine einsehen zu lassen. Die Synchronisation funktioniert auch mit Erinnerungen und Notizen, findet bei mir jedoch aufgrund der schlechten Anwendungen keinen Einsatz und wird durch Dritt-Apps ersetzt. Jeder iCloud-Account bietet zudem die “Mein iPhone suchen”-Funktionalität. Diese erlaubt es, das iPad, das iPhone, den iPod und, seit Lion, auch den Mac bei einem Diebstahl zu orten, es zu sperren oder die Daten fernzulöschen.  

 
Eine weitere sehr coole iCloud-Funktionalität ist das Backup. iPhones und iPads mit aktivierter iCloud sichern automatisch alle Daten in Apples Wolke, Entwickler können jedoch die Auswahl der zu sichernden Files einschränken und so die Größe des Backups nachhaltig einschränken. Werden Apple Fälle mit großen Backups aufgrund einer App bekannt, so werden die Entwickler per Mail aufgefordert, nur die sehr wichtigen, nicht erneut ladbaren Daten im iCloud-Backup zu speichern. Das Einspielen des Backups funktioniert jedoch leider nicht direkt am Gerät, sondern muss vorher durch eine Wiederherstellung mit iTunes am PC/ Mac eingeleitet werden. Meine Backups sind beim iPad ungefähr 2,5 GB groß, das iPhone kommt nur auf rund 900 MB. Das iPhone/ iPad erstellt die Backups automatisch, wenn es mit einem WLAN verbunden ist, der Akku den vollen Ladezustand erreicht hat und das Gerät sich im Standby-Modus befindet. Alternativ kann das Backup auch unter Einstellungen > iCloud > Speicher & Backup manuell erstellt werden. Dort können auch die Apps gewählt werden, die ihre Daten in dem Backup speichern dürfen. Sinnvoll ist die Einschränkung dort vor allem, wenn man Applikationen auf dem iOS-Device installiert hat, die noch nicht an iOS 5 angepasst sind und so zum Beispiel die kompletten heruntergeladenen Podcasts auf den wertvollen Wolken-Speicherplatz auslagern. Das Einspielen erfolgt nach einem Restore einfach per Auswahl und Eingabe der Apple-ID. Nachdem mein iPad von Apple Care zurückkam, dauert der Restore per iCloud ungefähr 1,5 Stunden, danach waren jedoch alle Programmdaten wieder auf dem iPad und ich konnte direkt loslegen. Die Applikationen lädt das Backup nicht in die iCloud hoch, da diese so oder so auf Apples Servern liegen. Eine Seltsamkeit bei meinem Restore war jedoch, dass das iPad nicht die aktuellen Versionen der zu installierenden Programme lud, sondern die vorher installierte Version aus unbekannten Archiven installierte, was mich danach noch ungefähr eine Stunde Update-Zeit kostete. 
 

Eine weitere, sehr hübsche Funktion ist der Austausch von Dateien bestimmter Programme über die Wolke. So speichert zum Beispiel der Podcast-Client Instacast Informationen zur Abspielposition, den abonnierten Podcasts, ungesehenen Folgen usw. in der iCloud und macht so einen Sync zwischen iPhone- und iPad-Version der App möglich. Auch Spout speichert alle Anmeldedaten in iCloud, so muss man sich auf allen verbundenen Geräten nur einmal anmelden. Mit dieser App hatte ich auch den, von Steve Jobs auf der WWDC-Keynote angesprochenen, “It just works”-Effekt. Beim Empfang meines iPhone 4S lud ich erwähnte App aus dem Store, die Anmeldeinformationen zu Twitter, Facebook und Google Reader waren bereits am iPad eingegeben. Mein iPhone zeigte mir nun ohne Nachfrage, ob ich die Daten aus der iCloud übernehmen wollte alle Nachrichten aus den sozialen Netzwerken an. Im ersten Moment nahm ich das als Tatsache hin, erst am Folgetag fiel mir dann ein, dass ich diese Dienste nie auf dem iPhone eingerichtet hatte, sondern das sie “einfach so” vom iPad synchronisiert wurden. Neben diesen kleinen Einstellungen können aber auch (große) Dokumente Over-The-Air zwischen verschiedenen Geräten synchronisiert werden. Diese Eigenschaft nutzen unter anderem Apples iWork-Applikationen, die auch im iCloud-Web-Interface insofern eine besondere Rolle spielen, dass mit iWork auf iOS erstellte Daten von dort in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden können. Dieser Dokumentenabgleich hat zur Folge, dass man sich nach kurzer Eingewöhnungszeit keine Gedanken mehr über das Verbleiben der Dokumente macht und beim Öffnen der App einfach davon ausgeht, dass die Dateien vorhanden sind. Nicht ganz deutlich wurde nach längerem Test hier jedoch, ob die Daten auch im Hintergrund heruntergeladen werden, oder ob (zum Beispiel) Keynote die Präsentationen erst lädt, sobald die Anwendung geöffnet wurde. Getestet habe ich dieses Szenario mit dem Erstellen einer Präsentation auf dem iPad, diese wurde dann automatisch auf Apple Server geladen. Keynote auf dem iPhone lief weder im Vorder- noch im Hintergrund. Nach rund 15 Minuten iPhone-Standby versetzte ich das iPhone dann in den Flugmodus ohne Netzverbindung. In den meisten Tests war die Präsentation dann auch auf dem iPhone vorhanden, teilweise aber nur als nicht zu öffnendes Dokument. Es scheint also im Hintergrund auf jeden Fall Pushs von Apple Servern an Geräte zu geben um den Download anzustoßen, diese funktionieren jedoch nur bei iWork, Instacast greift nicht auf diese Dienste zurück und muss zum Sync geöffnet sein.  
 

Ein richtiges Fazit zu iCloud möchte ich noch nicht abgeben, da jeder selber schauen sollte, ob er (alle) seine Daten auf den Servern von Apple Lagern möchte. Meine Nutzung von iPhone und iPad hat die Wolke jedoch positiv verändert und beeinflusst. An einigen Stellen gibt es jedoch noch starke Verbesserungen zu machen. So würde ich mir zum Beispiel wünschen, dass mehr Einstellungen auf allen Geräten auf dem gleichen Stand gehalten werden. Sinnvoll wäre es unter anderem, Tastaturkürzel, Twitter-Accounts und auch WLAN-Passwörter zu synchronisieren. Apple dürfte aber auch in Zukunft weiter an diesem Service schrauben und neue Möglichkeiten integrieren.  
 
Bild 1 und 4 via Apple 
 
 

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Untethered Jailbreak dank redsn0w unter iOS 5.0.1 möglich


Bild via Appleunity
Heute veröffentlicht wurde ein Update für die Jailbreak-Software redsn0w. Diese ist nun in Version 0.9.10b1 auf der Seite des Dev-Teams verfügbar. Gefunden und genutzt wurde der Exploit vom “Jailbreaker” pod2g, der auch an einer Version für das iPhone 4S und das iPad 2 arbeitet. 

The untether is for iOS 5.0.1 on iPhone3GS, iPhone4, iPhone4-CDMA, iPad1, iPod touch 3G, iPod touch 4G

 
 
via Dev-Team Blog

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