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[iOS-App] Navigon EU 10

Vor knapp einer Woche erreichen die Navigon-iOS-Apps Version 2.0. Mein damaliger Bericht fiel sehr positiv aus, er gehörte jedoch eher in die Kategorie News als in die der ausführlichen Review. Diese möchte ich nun nachreichen.

 
Die Hauptfunktion der App, die für 49,99€ im AppStore zu haben ist, ist die Navigation. Diese kann jedoch nicht nur an eine bestimmte Adresse erfolgen, sondern kann auch zu Sonderzielen navigieren. Diese Sonderziele können auch sehr hübsch in einer Augumented Reality-Ansicht darstellen. Aus dieser Ansicht kann dann direkt das Navigationsziel gewählt werden. 
 

Schon beim Start der Navigation zeigt sich, dass Navigon mitgedacht hat. So kann man sich neben einer Kartenansicht auch Informationen zum Ziel anschauen. Eingeblendet werden zum Beispiel Wetterinformationen des Zielorts und die Möglichkeit, sich nächstegelegene Parkplätze anzeigen zu lassen und diese als Navigationsziel zu nutzen. 
 

Die Routenführung erfolgt (wie im Bild noch aus Version 1 zu sehen) mit dem bekannten Pfeil auf einer Landkarte. Dieser wird durch eine (wahlweise) männliche bzw. weibliche Stimme unterstützt. Das Kartenmaterial muss vor der ersten Nutzung heruntergeladen werden. Die Version Navigon EU 10 unterstützt Belgien, Dänemark, Deutschland, Lichtenstein, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden und die Schweiz. Diese können nach In-App-Kauf des Upgrade-Pakets alle viertel jahr geupdatet werden. 

Eine weitere tolle Option der App ist die Warnung beim Überschreiten von Tempolimits inner- und außerorts. Auch das GPS-Signal ist sehr schnell aufgebaut und hält auch bei schwacherem Signal trotzdem ungefähr die Route. Die Berechnung neuer Routen nach falschem oder anderem Abbiegen erfolgt auf dem iPhone 4S angenehm schnell und ohne große Zeitverzögerung, die falsches Abbiegen zur Folge haben könnte.

 
 Fazit 
Die Navigon-Apps sind verdient Marktführer unter den iOS-Navigations-Applikationen. Die gute Routenführung und schicke kleine Funktionen wie die Augumented Reality-Ansicht hinterlassen einen bleibend guten Eindruck. Der einzige Kritikpunkt, der mir während der Tests auffiel ist, dass die App keine Baustellen kennt, die bereits länger existieren und auch noch ein paar Monate den Weg versperren werden. Hier könnte man eventuell als Marktführer weiter fortschreiten, indem man eine Datenbank mit diesen Langzeitbaustellen anlegt, auf die App-Nutzer Zugriff haben.
 

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Instacast erscheint als iPad-Version

Vemedio hat heute die lange erwartete iPad-Version des Podcast-Clients Inastacast veröffentlicht. Für 3,99€ erhält man eine tolle Podcasting-App für das iPad. Die erste Einrichtung erfolgt per iCloud-Sync von der iPhone-Version, per Dropbox oder per Abonnieren von Podcasts aus der iTunes Library.

Der Fokus der App liegt ganz klar auf den Shownotes, die in der iPod-App leider ganz unten durch fallen. Die Shownotes werden in der Podcast-Übersicht mit verschiedenen “Karten” angezeigt, durch die durchnavigiert werden kann. Links werden direkt im integrierten Browser geöffnet. Auch Kapitelmarken machen einen guten Eindruck.

Wer sich für die kompletten Release-Notes interessiert schaut mal hier vorbei

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