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iOS 5

Auf der Keynote zum Beginn der diesjährigen WWDC hat Apple soeben iOS 5 vorgestellt. Die neue Software-Version enthält ein paar großartige Neuerungen.

Eine vorhersehbare Neuerung waren wohl die neuen Notifications, die ich mit meinem Artikel heute Nachmittag wohl schon recht gut beschrieben habe.

Alle Notifications kommen einem speziellen Fenster an, dass sowohl auf dem Lockscreen, wie auch auf dem Homescreen einsehbar ist. Aufrufen kann man es auf dem Homescreen, indem man von der Statusleiste herunterzieht.

Neu ist auch ein Zeitungs-Newsstand über den man Magazine kaufen und lesen kann. Das bisherige Problem, dass Magazin-Apps ohen Hintergrund-Download auskommen mussten, löst Apple sehr hübsch: Alle Magazine liegen in einem Ordner auf dem Homescreen. Das Aussehen des Ordners erinnert ein bisschen an iBooks und dessen Holzregal. Als Partner sind unter anderem Axel Springer und die NY Times dabei.

Auch vorhergesehen hat die Apple Presse die direkte Twitter-Integration in das System. Von überall her kann man nun Bilder, seinen Standort und andere Sachen posten.

Safari wurde auch komplett erneuert. Auf dem iPad werden nun richtige Tabs angezeigt und man muss nicht mehr den Umweg über die Gitteransicht gehen. Zudem gibt es eine ReadingLIst, die ähnlich wie Instapaper Websiten für ein späteres Lesen speichert. Diese Liste synchronisiert sich mit dem Mac und anderen iOS-Geräten.

Auch eine Aufgaben-Verwaltung hat Apple in iOS 5 integriert. Der sogenannte Reminder kann verschiedene LIsten mit Aufgaben aufnehmen und an diese Zeit- oder ortsgebunden erinnern.

Weitere Neuerungen spendierte man der Kamera-Applikation. Diese ist jetzt vom Lockscreen aus aufrufbar um ein schnelles Foto zu schießen.

Hält man das iPhoneim Querformat mit dem Volume-Buttons hoch, kann man diese zum auslösen benutzen.

Per Pinch-Gesten kann nun in der App gezoomt werden.

Fotos kann man sehr einfach in der Foto-App bearbeiten.

Mail: Auch der Mail-App hat Apple brandneue Funktionen spendiert. Man kann Text nun in verschiedenen Arten darstellen (Rich-Text).

Nachrichten können verschlüsselt werden.

Zum bessern Schreiben kann die Tastatur des iPads nun in zwei kleine Tastaturen geteilt werden.

iOS-Updates, sowie iTunes-Syncs können jetzt per WLAN auf dem Gerät gemacht werden.Zudem können neue iPhones und iPads ohne iTunes in Betrieb genommen werden.

GameCenter:

ZU jedem Profil werden nun BIlder angezeigt.

Zudem werden nun Freunde und Spiel-Vorschläge gemacht. Spiele kann man nun auch direkt aus der App heraus kaufen. Bisher erreichte das GameCenter 50 Millionen Nutzer.

Eine große Neuerung ist iMessages. Ähnlich wie bei WhatsApp kann man damit zwischen iPhone, iPod und iPad kostenlose Nachrichten versenden. Diese können Fotos, Videos, Kontakte und (natürlich) Text enthalten und werden dem Gesprächspartner per Push angezeigt.

 

Weitere Neuerungen sind

  • Eine erneuerte iPad-Musi-App
  • Display-Mirroring via Airplay
  • Multitasking-Gesten

Bilder via engadget.com

Das Update wird man “Im Herbst” veröffentlichen.

 

Die Artikel zu Mac OS X 10.7 Lion und zur iCloud gibt es morgen.

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Wer löst die blauen Fenster ab?

Die Zutat, die im Gerüchtekochtopf in der größten Menge vorhanden ist, ist wohl das neue Benachrichtigungssystem. Viele Spekulationen rankten sich um die neue Pop-Ups, die die seit Urzeiten vertretenen Blauen Fenster mit den zwei (oder teilweise der einen) Schaltflächen ablösen. Gut gefallen hat mir die Idee, den Raum über dem Task Switcher zu einer Art Dashboard zu manche und dort wie bei LockInfo alle angefallenen Push-Nachrichten zu sammeln. Per Tipp auf eine dieser Nachricht könnte man die entsprechende Applikation öffnen, oder zum Beispiel Twitter-Mentions oder Direktnachrichten direkt in einem Pop-Up antworten. Neue Push-Nachrichten könnten unter der Statusleiste auf dem Homescreen oder in der gerade verwendeten Applikation angezeigt werden. Per Tipp können diese entsprechend beantwortet oder “weggedrückt” werden.

Ein Konzept, das diese Idee sehr gut umsetzt hat ein Cydia-Entwickler bereits Anfang des Jahres veröffentlicht. Die entsprechende Erweiterung des Systems nennt sich MobileNotifier und ist kostenlos und der Source ??? erhältlich. MobileNotifier baut auf das oben beschriebene Prinzip auf und integriert dieses sehr Apple-like in iOS.

Des weiteren spricht für dieses System der Push-Benachrichtigungen, dass der Entwickler von MobileNotifier in einem Blog-Eintrag angekündigt hatte, die Arbeit an seinem “Projekt” in der nächsten Zeit aussetzen werde. Er werde zudem keine Mails oder Twitter-Fragen zu seiner Applikation beantworten.

I’m taking a break from MobileNotifier and Widge for a while. I have other opportunities and priorities currently. I won’t be able to do much (if any) work on the projects, and I won’t have time to respond to many Tweets or emails. The project is in capable hands, with Kyle Adams, Tim Novinger and others (like Marc Easen) keeping things going. This is definitely not goodbye.

via Techcrunch

Bis zum Release von iOS 5 kann man sich immer an dieses Foto Klammern, das die Kollegen von Techcrunch heute morgen veröffentlicht haben und das ein ähnliches System zeigt. Auf dem Bild sieht man zudem zwei neue Twitter-Mentions. Durch diesen Screenshot könnte man schließen, dass sich nach Phill Schiller auch Steve Jobs und Scott Forstall auf die große Twitter-Bühne wagen. So könnte man eventuell auch eine tiefere Integration von Twitter in das System erklären, obwohl man hier wohl fragen muss, ob es sinnvoll ist, nur weil der Chef Twitter nutzt es tiefer ins System zu integrieren.
Stellt euch eure Arbeit vor: Euer Chef entdeckt nun durch den Tipp eines Kollegen Twitter und nutzt es häufig und sehr intensiv. Am nächsten Tag kommt ihr in die Arbeit und auf allen Bildschirmen leuchtet euch ein Tweetdeck-Fenster entgegen, wo ihr euren Nutzernamen und die Tweets eures Chefs und euren Kollegen seht. Der IT-“Fachmann” eurer Firma hat einfach alle Mitarbeiter bei Twitter angemeldet und Tweetdeck auf ihrem Computer installiert. Zur Verteidigung der “Twitter-im-System”-These muss man wohl sagen, dass Steve Jobs nicht irgendein Chef ist…

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