AppTestsss

News, Berichte und Videos rund um Apple, iPhone, iPad und Mac

Typed – Der angenehme Markdown-Editor für den Mac

Typed Mac

Alle Artikel dieses Blogs entstehen im ersten Schritt als Markdown-Datei und werden dann – nach einem unterschiedlich ausgeprägten Prozess der Überarbeitung – dem Blog zugeführt. Aus diesem Grund war ich sehr erfreut, als die Jungs von Realmac Software mich vor einigen Wochen zum Beta-Test ihrer Mac-App Typed einluden. Seit gut vier Wochen laufen nun alle Artikel, die vom Mac auf den Blog wandern, durch Typed, insgesamt habe ich in dem Editor inzwischen bereits über 5000 Wörter getippt. Nicht zuletzt deswegen notiere ich heute, zum offiziellen Launch der App, einige Gedanken.

Weiterlesen

flattr this!

WatchKit: Gesammelte Details und Gedanken

IMG_0288.PNG

Seit gestern Abend laden registrierte iOS-Entwickler die erste Beta von Xcode 6.2, die auch die erste Fassung des WatchKit-SDKs beinhaltet. Knapp 24 Stunden nach der Veröffentlichung sind die wichtigen Details aus den Entwickler-Tools, dem Watch Simulator und der iOS Beta gezogen und analysiert, einige – vermeintlich interessante – Punkte habe ich gesammelt:

Der gestrige WatchKit-Release ist beeindruckend und übertrifft viele Erwartungen. Dennoch muss man auch bedenken, dass Apple gestern die allererste WatchKit-Version veröffentlicht hat, der (öffentliche) Release der Apple Watch steht noch aus. Außerdem liegt zwischen der Vorstellung der Uhr auf dem iPhone-Event und dem Release Anfang nächsten Jahres keine WWDC; Apple ist gewissermaßen darauf angewiesen, das Framework relativ einfach zu gestalten, damit Entwickler ohne passende WWDC-Sessions erste Apps entwickeln können. Ich bin jetzt schon sehr gespannt auf die Entwicklerkonferenz im nächsten Jahr und gehe davon aus, dass wir dort WatchKit 2.0 mit deutlich mehr Funktionen und vor allem nativen Watch Apps sehen werden, auch eine Watch Face-API halte ich nicht für unwahrscheinlich.

flattr this!

Apple veröffentlicht iOS 8.1.1

iOS 8.1.1

iOS 8.1.1 ist die vierte iOS 8-Veröffentlichung und kümmert sich vor allem um Probleme: Behoben ist der iCloud-Fehler, der den Dienst auf dem Gerät zerstört hat, behoben ist auch der Fehler, der eine neue Anordnung von Share Sheets verhindert hat. Der Download findet sich wie gewohnt direkt auf dem Gerät oder als komplette Datei in iTunes auf Mac und PC.

flattr this!

Mein iPhone 6

Seit 55 Tagen trage ich ein neues iPhone in meiner Tasche, mein 4s wurde nach drei Jahren durch ein iPhone 6 ersetzt. Meine ersten Eindrücke hatte ich bereits notiert, nach knapp zwei Monaten ist es Zeit für eine detailliertere Beschreibung, die auf mehr als ein paar Stunden Nutzung basiert, trotzdem jedoch keinen finalen oder kompletten Anspruch hat. Zu den ausführlichen Gedanken in Textform gibt es 2:30 Minuten unkommentiertes Video mit einigen weiteren Eindrücken.

Design

Das iPhone 6 sieht anders aus, erstmals seit dem iPhone 3GS kehrt Apple zu einer runderen Form der Rückseite zurück, die extrem gut in der Hand liegt. Ich würde das Gerät nicht als Handschmeichler bezeichnen, dafür ist es mit 6,9mm zu dünn, dennoch fühlt sich die runde Alu-Rückseite in der Hand angenehm an. Etwas problematisch finde ich weiterhin die Kamera auf der Rückseite, die gut einen Millimeter aus dem Gehäuse herausragt und damit eine vernünftige Nutzung auf dem Schreibtisch verhindert, das Wackeln durch diese Beule ist jedoch deutlich geringer als ich zu Beginn befürchtet hatte. Etwas gewöhnungsbedürftig waren die grauen Streifen auf der Rückseite, die dort für die Antennen angebracht sind. Die Gewöhnung dauerte jedoch nicht so lange, inzwischen sehen die Streifen nicht mehr störend aus, sondern fallen kaum noch auf. Angenehmer als bei dem iPhone 5s finde ich auch die Form des Blitzes, der zwar immer noch zwei verschiedenfarbige LEDs beinhaltet, nun jedoch nicht mehr länglich, sondern komplett rund ist und damit gefühlt noch etwas heller blitzen kann.

iPhone-6-VII.jpg

Die Änderungen an der Unterseite des Gehäuses halten sich im Rahmen, vielleicht klingen die Lautsprecher etwas besser als bei den Vorgänger, der Eindruck ist jedoch nur subjektiv und basiert auf keiner korrekten Untersuchung.

Größere Änderungen gab es an den Seiten des iPhones. Der Standy-Button wandert an die rechte Gehäuseseite, was sich im Nachhinein als sehr sinnvoll herausstellt und diesen problemlos nutzbar macht. Aus unerfindlichen Gründen ist der Button aktuell jedoch der einzige Teil meines Geräts, der bereits eine sichtbare Schramme hat. Auch die Lautstärke-Buttons sind etwas schmaler, dafür aber länger geworden, was sie etwas angenehmer drücken lässt. Kleinere Probleme habe ich immer wieder, weil Standy- und Lautstärke-Buttons sich nun gegenüber liegen und durch den Klammergriff um das Gerät teilweise beide Buttons gedrückt werden, das System dann aber basierend auf mir unbekannten Faktoren entscheidet, welchen der beiden Buttons es annimmt. Teilweise kommt es also vor, dass ich das Gerät sperren möchte und nur die Lautstärke ändere, andersherum passiert es eher selten.

Der Mute-Switch ist bei dem iPhone 6 deutlich schmaler und wackelt, zumindest bei meinem Modell, deutlich nach oben und unten, unabhängig von der Einstellung, in der er sich befindet. Auch mit dem neuen Gerät nutze ich diesen Schalter fast nie, mein iPhone ist lautlos und vibriert nicht, mit dieser Einstellung fahre ich seit Jahren sehr gut.

Eine Aussage darüber, ob Touch ID schneller oder zuverlässiger funktioniert als auf dem 5s kann ich mangels Vergleich nicht treffen. Ich kann jedoch sagen, dass der Scanner gut funktioniert und mich in den meisten Fällen an meine Daten heranlässt. Nutzt man das Handy jedoch über einen längeren Zeitraum ohne die Vorderseite zu säubern, bilden sich auch auf dem Homebutton Schlieren, die dem Scanner jegliche Funktionalität nehmen und dazu führen, dass kein Fingerabdruck mehr korrekt erkannt wird. Das Problem, das dem zugrunde liegt, dürfte jedoch seitens Apple kaum zu beheben sein, Anti-Fingerprint-Schichten auf dem Display sind bisher auch hauptsächlich ein Werbeversprechen. Vor allem die API für Entwickler macht Touch ID jedoch zu einer großen Erleichterung im Alltag, wenn es um den sicheren Zugriff auf wichtige Daten geht.

Display

Definitiv die größte Neuerung der neuen iPhones ist das Display. Bei dem iPhone 6 ist es nur größer, das 6 Plus hat zusätzlich eine höhere Pixeldichte und macht damit verbunden unter dem Glas ein paar spannende Kleinigkeiten. Insgesamt habe ich nach dem aktuellen Testzeitraum den Eindruck, dass das neue Display einen höheren Kontrast und eine natürlichere Farbwiedergabe hat, wie immer stütze ich mich jedoch auf den subjektiven Eindruck. Außerdem hat Apple mit dem iPhone 6 den Abstand zwischen dem Glas und dem eigentlich Display reduziert, iOS findet nun gefühlt näher am Finger statt, man kommt dem System näher und das fühlt sich extrem gut an. Außerdem habe ich das Gefühl, dass, wahrscheinlich durch den höheren Kontrast, schwarzer Text auf weißem Grund noch besser und vor allem angenehmer zu lesen ist, Apps wie Instapaper machen auf dem neuen Gerät noch mehr Spaß.

iPhone-6-IV.jpg

Querformat

Das iPhone 6 ist für mich das erste iPhone, das ich regelmäßig im Querformat nutze. Neben dem größeren Display, das sich im Querformat noch viel besser nutzen lässt, finde ich, dass das iPhone im Querformat deutlich besser in der Hand liegt als seine Vorgänger, die sich vor allem im Querformat immer klotzig angefühlt haben. Außerdem haben iPhone 6 und 6 Plus im Querformat beim Tippen einen weiteren Vorteil: Neben der normalen Tastatur blendet das System weitere Tasten ein, die unter anderem schnellen Zugriff auf Punkt und Komma bieten und die Pfeiltasten darstellen. Zu Beginn hatte ich mit diesen Zusatztasten enorme Probleme und habe regelmäßig falsch getippt, mittlerweile tippe ich im Querformat auf der neuen Tastatur jedoch deutlich schneller als auf der Hochformat-Tastatur. Außerdem ist das iPhone 6 mein erstes iPhone, auf dem ich angenehm Videos schauen kann. Die Größe des Displays reicht aus, um dort kurze Filme anzuschauen, das 16:9 Format unterstützt das zusätzlich.

Hardware

Vielleicht sollte dieser Punkt eher Geschwindigkeit heißen, Hardware erschien mir jedoch auch passend. Nach drei Jahren wirkte mein 4s, spätestens ab der iOS 8-Beta, sehr träge. Ich konnte es weiter benutzen, hatte daran aber weniger Spaß als noch zu Beginn. Eindrücke zur Geschwindigkeit sind immer extrem subjektiv (Ich kenne Leute, die mit ihrem iPhone 4 noch relativ glücklich sind), dennoch finde ich das iPhone 6 extrem schnell. Natürlich habe ich hier nur den wirklichen Vergleich mit Hardware, die drei Jahre alt ist, dennoch bin ich immer wieder überrascht, wie viele Apps im Hintergrund nicht neu laden müssen, sondern einfach da sind. Trotzdem muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass das beide Versionen des iPhone 6 nur ein Gigabyte RAM verbauen, das iPad Air 2 bekam im letzten Monat 2. Warum Apple die, mindestens genauso wichtige, Telefon-Linie an dieser Stelle künstlich beschneidet ist mir nicht klar, der doppelte Arbeitsspeicher hätte sich sicherlich bemerkbar gemacht.

Akku

Ich kann mein iPhone-Nutzungsverhalten wohl kaum als Durchschnitt bezeichnen, dennoch bin ich mit dem Akku meines 6ers extrem zufrieden. Mit einer Akkuladung und (laut den Nutzungsstatistiken des iPhones) zwischen 6 und 8 Stunden Nutzung komme ich problemlos über den Tag. Inzwischen lade ich das iPhone meist am späten Nachmittag oder frühen Abend und habe am nächsten Morgen noch 95%, womit ich dann problemlos bis zum Abend hinkomme. Der Akku des iPhone 6 Plus hat eine deutlich größere Kapazität als der des iPhone 6 und dürfte entsprechend, obwohl er auch mehr Hardware versorgen muss, länger halten.

Kamera

Wie erwähnt begleitet mich mein 6er seit Marktstart und war deswegen unter anderem mit in London – als meine einzige Kamera, auf die Spiegelreflex habe ich bewusst verzichtet. Die fünf Tage in Englands Hauptstadt habe ich ausschließlich mit dem iPhone festgehalten, mit tollen Ergebnissen. Ausgewählte Bilder gibt es – natürlich unbearbeitet und in voller Auflösung – bei Flickr. Einen sehr guten Eindruck machte das iPhone auch bei Nachtaufnahmen, bei dem Beispielfoto war die HDR-Aufnahme deutlich besser als das Original, beide entstanden ohne Blitz.
Sehr beeindruckend sind auch die Slow-Motion-Aufnahmen, die 6 und 6 Plus in 720p mit 240 Bildern in der Sekunde aufnehmen, das iPhone 5s konnte nur 120 Bilder pro Sekunde aufzeichnen. Weiterhin ungetestet ist bei mir bisher der Timelapse-Modus, entsprechende Testaufnahmen sind jedoch geplant, Ergebnisse gibt es auf dem Blog in einem separaten Artikel.

iPhone-6-IX.jpg

(Kein) Fazit

Ich weise erneut daraufhin, dass dieser Artikel keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat und ich in den nächsten Wochen und Monaten auf dem Blog eventuell noch mehr Eindrücke festhalten werde. Dennoch versuche ich mich an einem Zwischenfazit: Das iPhone 6 ist eine konsequente Weiterentwicklung von Apples wichtigster Produktreihe und macht seinen Job gut. Mein Gerät ist bisher nicht verbogen und vor allem die Kamera hat mich sehr beeindruckt, dennoch gibt es einige Kleinigkeiten wie die überstehende Kameralinse und das gleichzeitige Drücken von Standby- und Lautstärke-Button, die immer wieder ein wenig stören, teilweise aber auch einfach Gewöhnungssache sind.

flattr this!

Overcast 1.1 für iPads, Autos und Landscape-Nutzung

Overcast 1.1 - iPad

Mit Overcast baut Marco Arment sich den Podcast-Player seiner Wünsche und macht das so gut, dass ich nach Release der App wieder angefangen habe, Podcasts zu hören. Die Liste meiner Podcasts hält sich noch in Grenzen, dennoch nutze ich die App immer wieder gerne. Overcast hat zwei große Funktionen, die die App für mich ausmachen: Smart Speed überspringt stille Momente in Podcasts und spart damit pro Folge einige Sekunden, Voice Boost bringt die Lautstärke aller Teilnehmer auf ein Niveau und verhindert damit schreiende und flüsternde Sprecher.

Overcast 1.1 - Landscape

Heute veröffentlicht Marco Version 1.1, die neben dem iPhone nun auch das iPad mit Audio-Inhalten versorgt. Das iPad-Interface besteht aus einer Spalte für Podcasts und Episoden sowie einem großen Player-Fenster. Außerdem bringt das Update Unterstützung für CarPlay-Radios mit und läuft auf dem iPhone im Querformat, was mir bisher vor allem im Auto im Zusammenspiel mit dem Airframe gefehlt hat.

flattr this!

Reeder 2.6 optimiert für große Displays

Reeder 2.6

RSS-Feeds sind bei mir in den letzten Wochen zu kurz gekommen, weil hochskalierter Text in Reeder auf dem tollen Display des 6ers nicht angenehm lesbar war, ein zwischenzeitlicher Umstieg kam aus Bequemlichkeit jedoch nicht in Frage. Reeder 2.6 kümmert sich um dieses Problem und sieht auch auf den neuen iPhones wieder gut aus. Außerdem bringt das Update Unterstützung für iOS Share-Sheets mit den iOS 8-Extensions und einen Landscape-Modus.

flattr this!